Handlung und Hauptthema
Stell dir vor, du hast endlich den perfekten Lehrer gefunden – und dann reißt ein Krieg alles auseinander. Genau das erlebt Moncho in einem kleinen galicischen Dorf zu Beginn des Spanischen Bürgerkriegs 1936.
Anfangs hat Moncho panische Angst vor der Schule, doch Don Gregorio nimmt ihm diese Furcht. Zwischen dem 6-jährigen Jungen und seinem Lehrer entsteht eine außergewöhnliche Freundschaft – nicht zwischen Gleichaltrigen, sondern basierend auf gemeinsamer Neugier und Faszination für die Natur.
Diese besondere Beziehung spiegelt die modernen, progressiven Werte der Republik wider. Don Gregorio unterrichtet völlig anders als autoritäre Lehrer: Er bringt seinen Schülern bei, dass Kartoffeln aus Amerika kommen oder dass Schmetterlingsrüssel spiralförmig sind. Im Frühling geht er sogar mit der Klasse ins Freie.
Wichtig zu wissen: Der Film zeigt den Konflikt zwischen den "zwei Spanien" – Republikanern (links) und Nationalisten (rechts), der das Land spaltete.
Doch im Juli 1936 zerbricht diese Idylle brutal. Die Nationalisten übernehmen die Macht, Don Gregorio wird verhaftet, und Monchos Vater muss seine politische Überzeugung verleugnen. Am Ende beschimpft Moncho seinen geliebten Lehrer – allerdings mit Schmetterlingswörtern, was seine innere Zerrissenheit zeigt.





