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Diabetes Mellitus

Diabetes Mellitus

 Definition:
Diabetes Mellitus
●
Allgemeine Definition:
• Diabetes Mellitus = Zuckerkrankheit
• Chronische Erhöhung des Blutzuckerspiegels
•

Diabetes Mellitus

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Yasmin Piper

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Definition: Diabetes Mellitus ● Allgemeine Definition: • Diabetes Mellitus = Zuckerkrankheit • Chronische Erhöhung des Blutzuckerspiegels • Gestörte Insulinsekretion und / oder gestörte Insulinwirkung Diabetes Mellitus Typ 1. • Beginnt überwiegend bei Kindern, Jugendlichen und junge Erwachsenen ● = absoluter Insulinmangel Diabetes Mellitus Typ 2 • Betrifft v.a. ältere, übergewichtige Menschen =relativer Insulinmangel Einteilung & Unterscheidung Diabetes mellitus Typ 1 Absoluter Insulinmangel • Zellen der Bauchspeicheldrüse produzieren gar kein Insulin • Form einer Autoimmunerkrankung • Manifestation wahrscheinlich durch exogene Faktoren (z.B. Virusinfekte wie Mumpsviren) • Diese zerstören die B-Zellen des Pankreas und führen so zum absoluten Insulinmangel Manifestierung wenn 80-90% der B-Zellen zerstört sind Diabetes mellitus Typ 2 Relativer Insulinmangel • durch Bewegungsmangel und Überernährung kommt es zu einer Insulinresistenz Insulinproduktion anfänglich erhöht, nimmt dann aber ● . ab Manifestation von exogenen Faktoren abhängig (z.B. Überernährung, Übergewicht) 4 Diabetes Mellitus Typ 1 • Rascher Beginn mit starkem Durst (Polydipsie) Polyurie mit Glukosurie • Übelkeit • Schwäche ● Diagnostik Diabetes mellitus Typ 1 Gewichtsverlust • Bei Manifestation: Ketose, Ketoazidose oder Koma Bei Krankheitsmanifestation: Blutzuckerspiegel deutlich erhöht • Messung des C-Peptids: Entsteht bei der Abspaltung des Insulins aus dem Vorläufer Proinsulin • Ermöglicht Abschätzung der (Rest)- Insulineigenproduktion Diabetes mellitus Typ 1 absoluter Insulinmangel -Schulung -Insulintherapie - gesunde Ernährung, Abstimmung von Insulinzufuhr und Kohlenhydrat- verzehr Diabetes mellitus Messung des C- Peptids Diabetes mellitus Typ 2 relativer Insulinmangel -Schulung - angepasste, kalorien- reduzierte Kost -Bewegung wenn erfolglos Metformin DI wenn erfolglos Blutgasanalyse Diagnostik Therapie & Pflegerische Maßnahmen Urinuntersuchungen (z.B. Urinstatus, Untersuchung auf Glukose) zweites, evtl. drittes Antidiabetikum (auch kombiniert, auch Insulin) Bestimmung der Elektrolyte THERAPIE Diabetes Mellitus Symptome Typ-1-Diabetikers: engmaschige Blutzucker- Selbstkontrolle Insulin (intensivierte konventionelle Insulintherapie) Absoluter Insulinmangel Angepasste Ernährung Diabetes Mellitus Typ 2 • Langsamer Beginn mit Harnwegsinfekten Hautjucken NEVIS •. Mykosen Schwäche Oraler Glukosetoleranztest: Messung des Nüchtern - BZ → Gabe des Glukosemittels (Trinken in 30 Minuten) → Messung nach 60 Minuten und...

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nach 120 Minuten Steigt der BZ-Wert in der zweiten Stunde deutlich weiter an, so ist von einem Diabetes Mellitus Typ 2 auszugehen. Häufig Bluthochdruck und Übergewicht Im späteren Verlauf: Durst und Polyurie Diagnostik Diabetes mellitus Typ 2 Typ-2-Diabetikers: relativer Insulinmangel Ernährung + Bewegung 0.0 wenn erpoigios + orale Antidiabeteka Oraler Glukosetoleranztest Pflegerische Maßnahmen Diabetes mellitus Typ 1 wenn erpoigios + Insulin (konventionelle Insulintherapie ist meist ausreichend) Langzeitinsulinwert HbAlc > 6,5 % (48 mmol/l) Diagnostik Messung der Plasmaglukose im Plasma (zu einer beliebigen Zeit am Tag) Flexibilität bei der Nahrungsaufnahme anstreben Interdisziplinäre Betreuung der Betroffenen (So werden psychische Belastungen minimiert) Messung der Plasmaglukose im Plasma (nüchtern) Regelmäßige BZ-Kontrolle!!! Hypo- und Hyperglykämie Symptomatik- Überprüfung!!! Plasmaglukose: Wert, den man mit einer einfachen Blutzuckermessung entnehmen kann. Dieser sollte nüchtern nicht über 120 mg/dl und über den Tag verteilt nicht über 180 mg/dl liegen. Diabetes mellitus Typ 2 Beratung (z.B. bezüglich der Ernährung, Gewichtsabnahme etc.) Steigerung der körperlichen Aktivität Gefäß-Risikofaktoren Überwachung und Beratung (z. B. bzgl. Raucherentwöhnung) . Sofort Maßnahmen bei Hypoglykämie Traubenzucker geben gezuckerte Getränke • Für Ruhe sorgen • Stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit • Arzt rufen . THERAPIE • Bei beiden Fällen handelt es sich um eine Notfallsituation • Verlegung der Patienten auf die Intensivstation • Senkung des BZ Cave: Hirnödem, in 5-8 Stunden nicht mehr als die Hälfte senken Flüssigkeit geben • Elektrolyte ausgleichen, bei Insulintherapie kann der Kaliumspiegel abfallen erfolgt die Behandlung nicht rechtzeitig gehen Gehirnzellen zugrunde, Therapie ist Glukosegabe, wenn der Patient bewusstlos ist muss die Glukose i.v. verabreicht werden DIAGNOSTIK da die Patienten bewusstlos werden und einen lebensbedrohlichen Schock erleiden können ist es wichtig die Diagnose so schnell wir möglich zu stellen • Die Diagnose kann gestellt werden wenn die typischen Symptome bestehen, die Glukose <50mg/dl ist und sich die Symptome rasch bessern, wenn man dem Patienten Glukose gibt SYMPTOME & BEHANDLUNG Therapiefehler Hypoglykämie Alkohol ✓ Schwitzen, Tachykardie, Zittern Neurologische Symptome: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Seh und Sprachstörungen, Psychische Veränderungen Krampfanfall, Bewusstlosigkeit Koma Traubenzucker, Limonade Glukose i.v. oder Notfallspritze Glukagon Entwicklung UNTERSCHIEDE HYPER/HYPOGLYKÄMIE Hunger/Durst Haut Atmung Muskulatur Augapfel Hypoglykämie Besserung auf Plötzlich. Heißhunger Schweißig, feucht Meist normal Hoher Tonus Normal Schwitzen, Schwindel, Weitere Symptome Tachykardie, Herzstolpern, Sofortmaßnahmen bei Hyperglykämie • Insulin spritzen • Viel trinken Körperliche Anstrengung vermeiden nicht einschlafen Arzt rufen ● Seh-/Sprachstörungen, Zittern Glukose Hyperglykämie Über Stunden bis Tage Durst Trocken Kußmaul-Atmung und Süßlicher Geruch der Atemluft Niedriger Tonus Weich Durst, Polyurie, Sehstörungen, Bauchschmerzen Insulin

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