Diabetes Mellitus - Grundlagen und Typen
Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch chronisch erhöhte Blutzuckerwerte gekennzeichnet ist. Der Körper kann entweder nicht genug Insulin produzieren oder es nicht richtig verwenden.
Bei Diabetes Typ 1 liegt ein absoluter Insulinmangel vor - die Bauchspeicheldrüse produziert gar kein Insulin mehr. Diese Autoimmunerkrankung beginnt meist bei Kindern und Jugendlichen. Virusinfekte wie Mumps können die insulinproduzierenden B-Zellen zerstören, und wenn 80-90% davon kaputt sind, bricht die Krankheit aus.
Diabetes Typ 2 bedeutet relativen Insulinmangel und betrifft hauptsächlich ältere Menschen mit Übergewicht. Durch Bewegungsmangel und Überernährung entwickelt der Körper eine Insulinresistenz. Anfangs produziert die Bauchspeicheldrüse noch mehr Insulin, aber irgendwann lässt die Produktion nach.
Merktipp: Typ 1 = kein Insulin, Typ 2 = Insulin wirkt schlecht
































