Atemmechanik und Atemhilfsmuskulatur
Die Atemmechanik basiert auf der Volumenveränderung des Brustraums. Die Einatmung ist ein aktiver Vorgang, bei dem sich der Brustkorb durch Kontraktion der Atemmuskeln und des Zwerchfells vergrößert. Die Ausatmung erfolgt hingegen passiv durch die Rückkehr der elastischen Fasern in ihre Ausgangsposition.
Example: Bei der Atmung bei Belastung wird die Atemfrequenz und -tiefe erhöht, um den gesteigerten Sauerstoffbedarf zu decken.
Man unterscheidet zwischen Brust- und Bauchatmung:
- Die Brustatmung erfolgt durch Anheben der Rippen mittels äußerer Zwischenrippenmuskulatur.
- Die Bauchatmung wird hauptsächlich durch das Zwerchfell gesteuert, welches Brust- und Bauchraum voneinander trennt.
Highlight: Atemtechniken Sport können helfen, die Atmung zu optimieren und die Leistungsfähigkeit zu steigern.
Bei verstärkter Ein- und Ausatmung kommen zusätzliche Atemhilfsmuskeln zum Einsatz. Diese werden ab einem Atemminutenvolumen von etwa 50 Litern pro Minute aktiviert.
Vocabulary: Die Atemhilfsmuskulatur umfasst Muskeln wie den kleinen und großen Brustmuskel, die bei intensiver Atmung unterstützend wirken.
Die Hilfsmuskeln der Einatmung sind rippenhebende und brustkorberweiternde Muskeln, während die Hilfsmuskeln der Ausatmung vor allem die Bauchmuskeln umfassen, die durch ihre Kontraktion rippensenkend wirken.




