Physiologische Vorgänge beim Muskelkater
Entgegen früherer Annahmen ist Muskelkater nicht auf eine Ansammlung von Milchsäure in den Muskeln zurückzuführen. Stattdessen entstehen durch Überlastung kleine Einrisse im beanspruchten Muskelgewebe. In diese Zwischenräume dringt Wasser ein, wodurch sich kleine Ödeme bilden. Diese lassen den Muskel anschwellen und dehnen sich aus, was zu den charakteristischen Schmerzen führt, die wir als Muskelkater bezeichnen.
Der Prozess ist vielmehr eine Reaktion des Immunsystems auf die Überlastung der Muskulatur. Diese Erkenntnis widerlegt den lange Zeit verbreiteten Irrtum über die Rolle der Milchsäure bei der Entstehung von Muskelkater.
Definition: Ödeme sind Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, die zu Schwellungen führen können.
Example: Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Schwamm, der Wasser aufsaugt und dadurch anschwillt. Ähnlich verhält es sich mit den Muskelfasern bei Muskelkater.
Highlight: Die Entstehung von Muskelkater ist nicht, wie früher angenommen, auf Milchsäure zurückzuführen, sondern auf kleine Verletzungen im Muskelgewebe und die darauf folgende Immunreaktion.










