Wechselwarme Tiere und ihre Temperaturregulation
Wechselwarme Tiere, auch als poikilotherme Tiere bezeichnet, können ihre Körpertemperatur nicht aktiv regulieren. Stattdessen passen sie sich der Umgebungstemperatur an und beeinflussen ihre Körpertemperatur hauptsächlich durch ihr Verhalten.
Bei zu hohen Temperaturen droht wechselwarmen Tieren der Hitzetod durch die Zerstörung der Enzyme in ihren Zellen. Bei niedrigen Temperaturen verlangsamen sich ihre Stoffwechselreaktionen, was ihre Bewegungsfähigkeit einschränkt. Besonders kritisch wird es bei Temperaturen unter 5°C, bei denen viele wechselwarme Tiere in eine Kältestarre verfallen und keine Ortswechsel mehr vornehmen können.
Highlight: Bei strengem Frost können sich Eiskristalle in den Zellen bilden, was zum Tod der Tiere führen kann.
Um diese extremen Bedingungen zu überleben, haben wechselwarme Tiere verschiedene Anpassungsstrategien entwickelt:
Beispiel: Amphibien und Reptilien suchen zum Überwintern frostfreie Verstecke auf.
Vocabulary: Frostschutzmittel - Substanzen, die den Gefrierpunkt von Flüssigkeiten herabsetzen.
Einige Fische und Insekten haben die bemerkenswerte Fähigkeit entwickelt, Frostschutzmittel wie Glycerin oder Glycoproteine in ihrer Körperflüssigkeit und ihren Zellen anzureichern. Diese Anpassung verhindert die Bildung von Eiskristallen und ermöglicht es ihnen, auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu überleben.




































