Proteinbiosynthese und Genexpression - Grundlegende Prozesse der Molekularbiologie
Die Proteinbiosynthese ist ein fundamentaler zellulärer Prozess, bei dem genetische Information in Proteine übersetzt wird. Der Ablauf gliedert sich in zwei Hauptphasen: Transkription und Translation.
Bei der Transkription wird zunächst die DNA-Information in messenger-RNA (mRNA) umgeschrieben. Die RNA-Polymerase bindet dabei an den Promotor und öffnet den DNA-Doppelstrang. Der codierende Strang wird in 3'-5'-Richtung abgelesen, wobei sich freie RNA-Nucleotide nach der Komplementaritätsregel anlagern.
Definition: Die Proteinbiosynthese einfach erklärt: Es ist der Prozess, bei dem die genetische Information der DNA über mRNA in Proteine übersetzt wird.
Bei Eukaryoten erfolgt nach der Transkription das Spleißen der prä-mRNA. Dabei werden die nicht-codierenden Introns entfernt und die codierenden Exons miteinander verbunden. Die reife mRNA erhält zusätzlich eine schützende Cap-Struktur am 5'-Ende und einen Poly-A-Schwanz am 3'-Ende.











































