Aufbau eines Ionengitters am Beispiel von Kochsalz
Der Aufbau eines Ionengitters lässt sich am Beispiel von Kochsalz (NaCl) gut veranschaulichen. In diesem Gitter ordnen sich die Natrium- und Chlorionen regelmäßig an, wobei jedes Ion von Ionen der entgegengesetzten Ladung umgeben ist.
Beispiel: Im Ionengitter Natriumchlorid ist jedes Na⁺-Ion von sechs Cl⁻-Ionen umgeben und umgekehrt.
Die Bildung des Ionengitters erfolgt durch die Abgabe eines Elektrons vom Natriumatom und die Aufnahme dieses Elektrons durch das Chloratom. Natrium steht in der ersten Hauptgruppe des Periodensystems und hat nur ein schwach gebundenes Valenzelektron, während Chlor in der siebten Hauptgruppe sieben stark gebundene Valenzelektronen besitzt.
Highlight: Die Anordnung der Ionen im Gitter führt zu einer Neutralisierung der Gesamtladung, da sich positive und negative Ladungen ausgleichen.
Die Stabilität des Ionengitters wird durch die Gitterenthalpie bestimmt. Diese entspricht der Energie, die bei der Bildung des Kristalls freigesetzt wird. Je höher die Gitterenthalpie, desto stabiler ist die Verbindung.
Vocabulary: Die Gitterenthalpie ist die Energie, die frei wird, wenn sich Ionen zu einem Ionengitter zusammenlagern.


















