Doris' Leben in Köln - Der Traum vom Aufstieg
Stell dir vor, du träumst davon berühmt zu werden, aber deine Rechtschreibung ist katastrophal! So geht es Doris, die als Schreibkraft bei einem Rechtsanwalt arbeitet. Sie flirtet mit ihrem Chef (den sie heimlich "das Pickelgesicht" nennt), um ihre Grammatikfehler zu kaschieren - eine ziemlich riskante Strategie.
Ihr Familienleben ist alles andere als glamourös: Vater arbeitslos und gewalttätig, die Mutter arbeitet in der Garderobe eines Theaters. Doris muss sogar einen Teil ihres Gehalts zu Hause abgeben. Als die Flirterei mit dem Chef schiefgeht und sie gekündigt wird, öffnet sich durch die Theaterverbindungen ihrer Mutter eine neue Tür.
Im Theater bekommt Doris eine Komparsenrolle - der erste Schritt zu ihrem großen Traum! Doch schnell merkt sie, dass die anderen Schauspieler sie verachten. Ihre Lösung? Sie erfindet eine Affäre mit dem Theaterdirektor Leo Olmütz. Als ihre Lügerei auffliegt, stiehlt sie einen Eichhörnchenpelzmantel ("Feh") und flieht - Richtung Berlin, wo sie endlich ein Star werden will.
Wichtig zu wissen: Doris' fehlerhafte Sprache ist ein bewusstes Stilmittel - sie spricht, wie viele junge Leute ihrer Schicht damals wirklich gesprochen haben.


