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Bedeutungswandel von Standortfaktoren Erdkunde Lk

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 Strukturwandel
-> langfristige & häufig anwendbare
Veränderung der Struktur eines Raumes im
sozioökonomischen
Bereich
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Strukturwandel; intra-, sektoral, regional Sektoren -Fourastié Ruhrgebiet; Deindustrialisierung, Reindustrialisierung, Tertiärisierung Agglomerationsvorteile Industriestandorttheorie -Weber Produktlebenszyklus -Vernon Kondratieff-Zyklus Porter-Diamant

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Strukturwandel -> langfristige & häufig anwendbare Veränderung der Struktur eines Raumes im sozioökonomischen Bereich Sektorale Strukturwandel: ökonomische Umbrüche im Verhältnis der großen Wirtschaftssektoren Übergang von der Agrar- in eine Industrie- & schließlich in eine Dienstleistungsgesellschaft (heute auch oft: Strukturwandel zur ● Informationsgesellschaft) Intrasektorale Wandel: Verschiebungen der Organisationsstruktur der Unternehmen zwischen & innerhalb der Sektoren Regionale Strukturwandel: Veränderung der ökonomischen Struktur innerhalb regionaler Wirtschaftsräume -> oft Folge des sektoralen Strukturwandels 100 80 60 in % 40 20 1900 Sektoren-Theorie nach Jean Fourastié 8 sekundärer Sektor (Güterproduktion) primärer Sektor (Urproduktion) INT tertiärer Sektor (Dienstleistungen). 1950 1954 2100 -> Verschiebung vom primären zum sekundären und anschließend zum tertiären Sektor Agrargesellschaft -> Industriegesellschaft -> Dienstleistungsgesellschaft - informeller Sektor nicht berücksichtigt schwierig bei Übertragbarkeit auf Entwicklungsländer Ursachen • Prozess der Globalisierung -> Aufbau der Informations- & Kommunikationstechnologie Raum- & Strukturwandel eines Altindustriegebietes Das Ruhrgebiet - ein Montanrevier im Wandel .-> zunehmender Wettbewerb.der Industriestandorte -> Streben nach Senkung der Produktionskosten · Kohle teurer als Importkohle + Stahlsubstitution .• Monostruktur Kennzeichen: relative Abnahme der Bedeutung des produzierenden Sektors absolutes Absinken der Beschäftigungszahlen Stilllegung von Betrieben Entstehung von Brachen ● Wachstumsphase ● Folgen: Entstehung von Industriebrachen. Arbeitsplatzverluste (insbesondere im Bergbau) Abwanderung -> Wohnungsleerstand • höhere Belastung der Sozialsysteme Herausbildung einer Urban Underclass • Imageverlust der Region Entwicklung eines polyzentrischen Verdichtungsraumes • hoher Landschaftsverbrauch Gemengelage von Industrie, Verkehrswegen & Siedlungen Kohle. Reindustrialisierung Z.B. High-Tech-Branchen, Wie Mikroelektronik, Energie- & Umwelttechnik... Umwandlung traditioneller Ruhrgebietsunternehmen zu Technologiekonzernen (z.B. Mannesmann). im 19. Jh. (Ende des 19. Jh. wirtschaftlicher Boom) Phase der Stagnation + Schrumpfung (ab 1957) Monostruktur + ökologische Aufwertung der. Kernzone Monostruktur des Ruhrgebiets I Krise di Deindustrialisierung Strukturwandel Tertiärisierung Z.B. Bildung, F&E, Unternehmensmanagement, Marketing, Technologieparks, flächenintensive Logistikunternehmen, Freizeitlandschaft... (ab 1974). Stahl ab Ende der 1980er-Jahre Vorteile des Ruhrgebiets (vor dem Hintergrund der Reindustrialisierung) Zentrale Lage innerhalb Europas gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur -> gute Anbindung großes Arbeitskräftepotential großes Angebot an Flächen & Immobilien durch Brachen + leerstehende Gebäude Deindustrialisierung eine tiefgreifende Veränderung der Wirtschaftsstruktur, die insbesondere in entwickelten Industrienationen...

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