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Ausgangspunkt des Wirtschaftens sind die unbegrenzten Wünsche der Menschen. Diese Mangel
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Bedürfnisse, Bedarf, Nachfrage, Bedürfnispyramide, Maslow, volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren, Boden, Arbeit, Kapital, Ökonomisches Prinzip, Güterarten

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Notwendigkeit des Wirtschaftens Ausgangspunkt des Wirtschaftens sind die unbegrenzten Wünsche der Menschen. Diese Mangel gegenüber bestimmten Gütern und Dienstleistungen, Verbunden mit dem Bestreben, ihn zu beseitigen, nennt man Bedürfnis. Wirtschaften ist die Planvolle Beschaffung und Verwendung knapper Güter, zur bestmöglichen Befriedigung menschlicher Bedürfnisse. Wird eine konkrete Absicht gehegt, ein Bedürfnis durch kauf zu befriedigen, spricht man von einem Bedarf (Leute wollen es). Bedarf = Kaufkraft ausgestattetes Bedürfnis Bedarf ist der Ausgangspunkt von der Nachfrage, welche vom privat Verbraucher oder Unternehmen ausgeübt wird, d. h. der eigentliche Maslow's Bedürfnispyramide Kauf von Gütern oder Dienstleistungen. Bedürfnisse kann man hinsichtlich ihrer Wichtigkeit ordnen, wobei die Rangfolge bei jedem Individuum unterschiedlich sein kann. der amerikanische Psychologe Abraham H. Maslow (1908-1970) hat ein Stufenmodell entwickelt. Er ist der Ansicht, dass erst wenn die Bedürfnisse einer unteren Stufe befriedigt sind, der Mensch nach der Befriedigung einer höheren Stufe strebt. Auf diese Weise motiviert ein inzwischen befriedigtes Bedürfnis ein neues. Bedürfnisse nach Dringlichkeit der Befriedigung: Selbst- verwirklichung Individualbedürfnisse/ Wertschätzung Anerkennung, Geltung Soziale Bedürfnisse Freundschaft, Liebe, Gruppenzugehörigkeit - Existenzbedürfnisse (Nahrung, Unterkunft, Mindestmaß an Bildung) - Kulturbedürfnisse (Bildung, modische Kleidung, Hobbies) - Luxusbedürfnisse (Yacht, Reisen, Villa, Lambo) Bedürfnisse nach Möglichkeit: - Individualbedürfnisse (Bedürfnisse die von einem Individuum ausgehen, z. B. Wunsch nach Auto - Kollektivbedürfnisse (Bedürfnisse die aus dem Zusammenleben entstehen, z. B. Infrastruktur) Bedürfnisse nach dem Gegenstand: - Materielle Bedürfnisse (sachliche Güter) - Immaterielle Bedürfnisse (Dienstleistungen, Rechte oder sonst. wie Freundschaft) Bedürfnisse nach dem Grad der Bewusstheit: Sicherheitsbedürfnis Materielle und...

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berufliche Sicherheit, Wohnen, Arbeit Psychologische Bedürfnisse/ Grundbedürfnis Essen, Trinken, Schlafen - Akute Bedürfnisse (sind dem Menschen bewusst, z. B. Wunsch nach einer Reise) - Latente Bedürfnisse (sind unbewusste Bedürfnisse die z. B. durch Werbung geweckt werden) Zeil der Unternehmen ist es aus den Bedürfnissen ihrer möglichen Kunden eine konkrete Nachfrage nach Leistungen des Unternehmens zu machen, in dem sie Marktforschung betreiben, dementsprechend ein Absatzprogramm erstellen und durch Kommunikationspolitik die Interesse ihrer Kunden wecken. Guteraiten Bedürfnisse können entweder durch Dienstleistungen und Gütern befriedigt werden. Nur wenige dieser Güter stehen jedem zur Verfügung, aufgrund von Knappheit. Diese Güter nennt man Knappe Güter, wie z. B. Gold. Daher besteht die Notwendigkeit des Wirtschaftens. Es gibt aber auch freie Güter, wie Luft zum Atmen, Sand in der Wüste oder Wasser im Meer. Die Bereitstellung also von knappen Gütern verursacht somit Kosten daher werden sie zu Tauschobjekten. Wie wertvoll und oder selten ein Gut ist dokumentiert in der Regel der Preis. Komplementärgüter: sind Güter die sich ergänzen Substitutionsgüter: sind Güter die sich ersetzen Öffentliche Güter Konsumgüter Gebrauchsgüter Wissen Güterarten Knappe Güter materielle Güter Produktionsgüter Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Verbrauchsgüter Kapital Vwl Produktionsfaktoren Produktionsfaktoren Freie Güter Nur wenige Güter sind von der Natur aus konsumreif und müssen deshalb i. d. R. produziert werden. Zur Produktion zählen nicht nur die Güter sondern auch die Dienstleistungen. Alle in der Produktion beteiligten Menschen und die eingesetzten Güter nennt man volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren. Immaterielle Güter Arbeit Dienstleistungen Rechte Boden Produktionsfaktor Boden Boden umfasst Felder, Bodenschätze, Wälder und Gewässer. Im Vergleich zu den anderen Produktionsfaktoren ist der Faktor Boden mit den Eigenschaften Unvermehrbarkeit, Unbeweglichkeit und Unzerstörbarkeit ausgestattet. Unvermehrbarkeit des Bodens heißt, dass der Boden nicht beliebig "erzeugt" werden kann. Denn die Fläche an Boden ist vorgegeben. Unbeweglichkeit des Bodens bezieht sich darauf, dass der Boden nicht von einem Gebiet in ein anderes gebracht werden kann. Wenn der Faktor Boden in einem Gebiet knapp ist, kann er nicht plötzlich vermehrt werden. Unzerstörbarkeit des Bodens bedeutet, dass der Boden keinem "Werteverzehr" unterliegt. Der Mensch nutzt den Boden in dreifacher Weise, nämlich zum Anbau, Abbau und als Standort für seine produktiven Tätigkeiten. Keine diese Nutzungsmöglichkeiten beinhaltet aber einen Werteverzehr. Anbauboden Boden ● Abbauboden Standort • Anbauboden: Er ist die Grundlage für die Nahrungsmittelproduktion. ● Problem: Der Boden lässt sich nicht unbegrenzt ausweiten. Durch die Unvermehrbarkeit beschränken sich die Wachstumschancen auf intensivere Bodennutzung. Abbauboden: Er ist die Basis für den Abbau von Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas, Kohle etc. Problem: Der Vorrat an diesen Rohstoffen ist begrenzt. Standortboden: Er dient allen Wirtschaftssubjekten als Standort für ihre Tätigkeiten Problem: Der Boden ist nicht vermehrbar und mit zunehmender Weltbevölkerung wird der Lebensraum statistisch betrachtet für jeden einzelnen kleiner. Produktionsfaktor Kapital Einkommen wird für Konsum verwendet. Wenn man auf einen Teil seines Konsums verzichtet, kann man diese Mittel für Sparzwecke einsetzten. Ein Unternehmer muss zuvor gespart haben, um über die erforderlichen Geldmittel zu verfügen. Bringt der Unternehmer dieses Geld ein, so nennt man es Eigenkapital. Die eigenen Mittel reichen normalerweise nicht aus, um die gewünschten unternehmerischen Ziele zu verfolgen. So benötigt das Unternehmen weitere Geldmittel, welche es durch Bankkredite erhält. Diese nennt man Fremdkapital. Eigenkapital und Fremdkapital stellen das Gesamtkapital einer Unternehmung dar. Das Unternehmen muss das Kapital sinnvoll einsetzten, um das Unternehmen zu vergrößern und mehr Gewinne zu erzielen. Das Unternehmen muss also Geldkapital in Real- oder auch Sachkapital (Anlage- und Umlaufvermögen) genannt, umwandeln und somit Investieren. Vergrößerter Jahresüberschuss Größere Produktivität Jahresüberschuss Gewinnrücklagen Einkommen der Gesellschafter Realkapital Sparen Geldkapital Investition Wenn Geldkapital nicht für produktive Zwecke verw erwendet, sondern gehortet, so steht es dem Wirtschaftskreislauf nicht mehr zur Verfügung. Auch der Staat investiert in eine öffentliche Ausstattung (z. B. Krankenhäuser, Verkehrswege usw.), um den Lebensstandard zu vergrößern. Zinsen haben die Aufgabe, das Sparen und Investieren auszugleichen. Ersparnisse und Investitionsmenge sollen in etwa gleich sein. Die Höhe der Zinsen beeinflusst sowohl das Sparverhalten als auch das Investitionsverhalten. Bei niedrigem Zins wird tendenziell weniger gespart, andererseits steigt die Bereitschaft, Kredite für Investitionen zu erwerben. Bei hohem Zins wird mehr gespart, aber die Nachfrage nach Krediten für Investitionen sinkt. Bei pessimistischen Zukunftserwartungen wird trotz der niedrigen Zinsen gespart und weniger investiert. Dieses Geld fehlt dann dem Kreislauf. Wichtig zum Produktionsfaktor Kapital gehört nur Realkapital! Produktionsfaktor Arbeit Arbeit ist jede Art manueller und geistiger Beschäftigung, die darauf abzielt, ein Einkommen zu erwirtschaften. Sie ist in der Güterproduktion ein Faktor, der in Kombination mit anderen Faktoren eingesetzt wird. Der Faktor Arbeit verbindet die Produktionsfaktoren miteinander. Die Quantität (Menge) der Arbeitsleistung wird in der Volkswirtschaft bestimmt durch die Erwerbstätigen und die Arbeitszeit. Die Qualität der Arbeit (auch als Humankapital bezeichnet) ist vor allem von Begabung, Erziehung und Berufsausbildung der Beschäftigten abhängig. In diesem Sinne ist der Begriff „Humankapital“ auch wertschätzend zu verstehen, da er in der Theorie den Qualitätsaspekt des Faktors Arbeit bezeichnet. Allerdings ist dieser Begriff mittlerweile in öffentlichen und politischen Diskussionen negativ besetzt, da man den individuellen Menschen und seine Arbeitsleistung hiermit herabgewürdigt sieht. Von dieser Diskussion um den Begriff Humankapital abgesehen, ist „Arbeit" die wesentliche Voraussetzung für den Lebensunterhalt der Menschen. In der Volkswirtschaft werden daher die Staaten und Regierungen danach beurteilt, ob sie in der Lage sind, ihre Menschen ausreichend mit Arbeitsstellen zu versorgen. Wenn in einer Volkswirtschaft der Faktor Arbeit insgesamt optimal genutzt ist, spricht man von Vollbeschäftigung. Vollbeschäftigung bedeutet aber nicht, dass keinerlei Arbeitslosigkeit existiert. So wird es in der Realität immer zumindest eine gewisse Sucharbeitslosigkeit geben. Denn teilweise werden die von der Wirtschaft nachgefragten Bedingungen, wie benötigte Ausbildung, Arbeitsort, Mobilität usw. von den Arbeitslosen nicht erfüllt. In Zeiten des demografischen Wandels und (zumindest in einigen Branchen) bereits spürbaren Fachkräftemangels finden die Unternehmen auch bisweilen unabhängig von den Qualifikationen keine Mitarbeiter oder Auszubildenden, um ihre offenen Stellen zu besetzen. Leitende (dispositive) Arbeit (Geschäftsführung) Gelernte Arbeit Weisungsgebundenheit Selbstständige Arbeit (Freiberufliche Arbeit) Ausbildung Angelernte Arbeit Geistige Arbeit (z. B. Gruppenleiter) Anforderungen Ausführende (operative) Arbeit (Sachbearbeiter) Selbstständigkeit Ungelernte Arbeit Körperliche Arbeit (z. B. Lagerarbeiter) Nicht selbständige Arbeit (Angestellte, Arbeiter)

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Notwendigkeit des Wirtschaftens Ausgangspunkt des Wirtschaftens sind die unbegrenzten Wünsche der Menschen. Diese Mangel gegenüber bestimmten Gütern und Dienstleistungen, Verbunden mit dem Bestreben, ihn zu beseitigen, nennt man Bedürfnis. Wirtschaften ist die Planvolle Beschaffung und Verwendung knapper Güter, zur bestmöglichen Befriedigung menschlicher Bedürfnisse. Wird eine konkrete Absicht gehegt, ein Bedürfnis durch kauf zu befriedigen, spricht man von einem Bedarf (Leute wollen es). Bedarf = Kaufkraft ausgestattetes Bedürfnis Bedarf ist der Ausgangspunkt von der Nachfrage, welche vom privat Verbraucher oder Unternehmen ausgeübt wird, d. h. der eigentliche Maslow's Bedürfnispyramide Kauf von Gütern oder Dienstleistungen. Bedürfnisse kann man hinsichtlich ihrer Wichtigkeit ordnen, wobei die Rangfolge bei jedem Individuum unterschiedlich sein kann. der amerikanische Psychologe Abraham H. Maslow (1908-1970) hat ein Stufenmodell entwickelt. Er ist der Ansicht, dass erst wenn die Bedürfnisse einer unteren Stufe befriedigt sind, der Mensch nach der Befriedigung einer höheren Stufe strebt. Auf diese Weise motiviert ein inzwischen befriedigtes Bedürfnis ein neues. Bedürfnisse nach Dringlichkeit der Befriedigung: Selbst- verwirklichung Individualbedürfnisse/ Wertschätzung Anerkennung, Geltung Soziale Bedürfnisse Freundschaft, Liebe, Gruppenzugehörigkeit - Existenzbedürfnisse (Nahrung, Unterkunft, Mindestmaß an Bildung) - Kulturbedürfnisse (Bildung, modische Kleidung, Hobbies) - Luxusbedürfnisse (Yacht, Reisen, Villa, Lambo) Bedürfnisse nach Möglichkeit: - Individualbedürfnisse (Bedürfnisse die von einem Individuum ausgehen, z. B. Wunsch nach Auto - Kollektivbedürfnisse (Bedürfnisse die aus dem Zusammenleben entstehen, z. B. Infrastruktur) Bedürfnisse nach dem Gegenstand: - Materielle Bedürfnisse (sachliche Güter) - Immaterielle Bedürfnisse (Dienstleistungen, Rechte oder sonst. wie Freundschaft) Bedürfnisse nach dem Grad der Bewusstheit: Sicherheitsbedürfnis Materielle und...

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Die Bereitstellung also von knappen Gütern verursacht somit Kosten daher werden sie zu Tauschobjekten. Wie wertvoll und oder selten ein Gut ist dokumentiert in der Regel der Preis. Komplementärgüter: sind Güter die sich ergänzen Substitutionsgüter: sind Güter die sich ersetzen Öffentliche Güter Konsumgüter Gebrauchsgüter Wissen Güterarten Knappe Güter materielle Güter Produktionsgüter Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren: Verbrauchsgüter Kapital Vwl Produktionsfaktoren Produktionsfaktoren Freie Güter Nur wenige Güter sind von der Natur aus konsumreif und müssen deshalb i. d. R. produziert werden. Zur Produktion zählen nicht nur die Güter sondern auch die Dienstleistungen. Alle in der Produktion beteiligten Menschen und die eingesetzten Güter nennt man volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren. Immaterielle Güter Arbeit Dienstleistungen Rechte Boden Produktionsfaktor Boden Boden umfasst Felder, Bodenschätze, Wälder und Gewässer. Im Vergleich zu den anderen Produktionsfaktoren ist der Faktor Boden mit den Eigenschaften Unvermehrbarkeit, Unbeweglichkeit und Unzerstörbarkeit ausgestattet. Unvermehrbarkeit des Bodens heißt, dass der Boden nicht beliebig "erzeugt" werden kann. Denn die Fläche an Boden ist vorgegeben. Unbeweglichkeit des Bodens bezieht sich darauf, dass der Boden nicht von einem Gebiet in ein anderes gebracht werden kann. Wenn der Faktor Boden in einem Gebiet knapp ist, kann er nicht plötzlich vermehrt werden. Unzerstörbarkeit des Bodens bedeutet, dass der Boden keinem "Werteverzehr" unterliegt. Der Mensch nutzt den Boden in dreifacher Weise, nämlich zum Anbau, Abbau und als Standort für seine produktiven Tätigkeiten. Keine diese Nutzungsmöglichkeiten beinhaltet aber einen Werteverzehr. Anbauboden Boden ● Abbauboden Standort • Anbauboden: Er ist die Grundlage für die Nahrungsmittelproduktion. ● Problem: Der Boden lässt sich nicht unbegrenzt ausweiten. 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Diese nennt man Fremdkapital. Eigenkapital und Fremdkapital stellen das Gesamtkapital einer Unternehmung dar. Das Unternehmen muss das Kapital sinnvoll einsetzten, um das Unternehmen zu vergrößern und mehr Gewinne zu erzielen. Das Unternehmen muss also Geldkapital in Real- oder auch Sachkapital (Anlage- und Umlaufvermögen) genannt, umwandeln und somit Investieren. Vergrößerter Jahresüberschuss Größere Produktivität Jahresüberschuss Gewinnrücklagen Einkommen der Gesellschafter Realkapital Sparen Geldkapital Investition Wenn Geldkapital nicht für produktive Zwecke verw erwendet, sondern gehortet, so steht es dem Wirtschaftskreislauf nicht mehr zur Verfügung. Auch der Staat investiert in eine öffentliche Ausstattung (z. B. Krankenhäuser, Verkehrswege usw.), um den Lebensstandard zu vergrößern. Zinsen haben die Aufgabe, das Sparen und Investieren auszugleichen. Ersparnisse und Investitionsmenge sollen in etwa gleich sein. Die Höhe der Zinsen beeinflusst sowohl das Sparverhalten als auch das Investitionsverhalten. Bei niedrigem Zins wird tendenziell weniger gespart, andererseits steigt die Bereitschaft, Kredite für Investitionen zu erwerben. Bei hohem Zins wird mehr gespart, aber die Nachfrage nach Krediten für Investitionen sinkt. Bei pessimistischen Zukunftserwartungen wird trotz der niedrigen Zinsen gespart und weniger investiert. Dieses Geld fehlt dann dem Kreislauf. Wichtig zum Produktionsfaktor Kapital gehört nur Realkapital! Produktionsfaktor Arbeit Arbeit ist jede Art manueller und geistiger Beschäftigung, die darauf abzielt, ein Einkommen zu erwirtschaften. Sie ist in der Güterproduktion ein Faktor, der in Kombination mit anderen Faktoren eingesetzt wird. Der Faktor Arbeit verbindet die Produktionsfaktoren miteinander. Die Quantität (Menge) der Arbeitsleistung wird in der Volkswirtschaft bestimmt durch die Erwerbstätigen und die Arbeitszeit. Die Qualität der Arbeit (auch als Humankapital bezeichnet) ist vor allem von Begabung, Erziehung und Berufsausbildung der Beschäftigten abhängig. In diesem Sinne ist der Begriff „Humankapital“ auch wertschätzend zu verstehen, da er in der Theorie den Qualitätsaspekt des Faktors Arbeit bezeichnet. Allerdings ist dieser Begriff mittlerweile in öffentlichen und politischen Diskussionen negativ besetzt, da man den individuellen Menschen und seine Arbeitsleistung hiermit herabgewürdigt sieht. Von dieser Diskussion um den Begriff Humankapital abgesehen, ist „Arbeit" die wesentliche Voraussetzung für den Lebensunterhalt der Menschen. In der Volkswirtschaft werden daher die Staaten und Regierungen danach beurteilt, ob sie in der Lage sind, ihre Menschen ausreichend mit Arbeitsstellen zu versorgen. Wenn in einer Volkswirtschaft der Faktor Arbeit insgesamt optimal genutzt ist, spricht man von Vollbeschäftigung. Vollbeschäftigung bedeutet aber nicht, dass keinerlei Arbeitslosigkeit existiert. So wird es in der Realität immer zumindest eine gewisse Sucharbeitslosigkeit geben. Denn teilweise werden die von der Wirtschaft nachgefragten Bedingungen, wie benötigte Ausbildung, Arbeitsort, Mobilität usw. von den Arbeitslosen nicht erfüllt. In Zeiten des demografischen Wandels und (zumindest in einigen Branchen) bereits spürbaren Fachkräftemangels finden die Unternehmen auch bisweilen unabhängig von den Qualifikationen keine Mitarbeiter oder Auszubildenden, um ihre offenen Stellen zu besetzen. Leitende (dispositive) Arbeit (Geschäftsführung) Gelernte Arbeit Weisungsgebundenheit Selbstständige Arbeit (Freiberufliche Arbeit) Ausbildung Angelernte Arbeit Geistige Arbeit (z. B. Gruppenleiter) Anforderungen Ausführende (operative) Arbeit (Sachbearbeiter) Selbstständigkeit Ungelernte Arbeit Körperliche Arbeit (z. B. Lagerarbeiter) Nicht selbständige Arbeit (Angestellte, Arbeiter)