Geographie/Erdkunde /

Fragmentierung in Indien + Lokalisierung

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 Fragmentierung in Indien (Direcke, S. 114f.)
Aufgaben:
1.Lokalisiere Indien und beschreibe den Entwicklungsstand des Landes sowie die Wirts

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11/9/10

Klausur

Klausurähnliche Aufgaben zur Fragmentierung in Indien. Lokalisierung, Analyse, Fazit Direcke Praxis Erdkundebuch

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Fragmentierung in Indien (Direcke, S. 114f.) Aufgaben: 1.Lokalisiere Indien und beschreibe den Entwicklungsstand des Landes sowie die Wirtschaft mit ihren regionalen Unterschieden. 2.Erkläre das Modell der globalen und lokalen Fragmentierung nach Scholz und ordne das Fallbeispiel Indien entsprechend ein. 3.,,Die Betrachtung globaler und lokaler Disparitäten ist ohne die Berücksichtigung des Fragmentierungsansatzes nicht möglich". Beurteile diese These. 1. Das Land Indien liegt auf dem asiatischen Kontinent, bei den Koordinaten 7°-35° nördlicher Breite und 70°-88° östlicher Länge, das Ausmaß beträgt dementsprechend 3000 km von Nord nach Süd und 1500 km von West nach Ost. Die Hauptstadt Neu-Delhi liegt im Norden des Landes und weitere große Städte sind z. B. Delhi, Mumbai, Kalkutta oder Hyderabad. Quer durch das Land fließen viele Flüsse; z. B. der Ganges, der Ghaghara und Krisha. Größere Berge mit ca. 2600m sind der Nilgiri und der Angi Mudi, im Süden des Landes. Indien grenzt an die Länder: China, Nepal, Bhutan, Myanmar, Bangladesch, (Sri Lanka) und Pakistan. Östlich liegt der Golf von Bengalen, westlich das Arabische Meer, welche beide zum Indischen Ozean gehören. Indien ist nicht sehr gut entwickelt, wie man an dem HDI von 0,586 (Platz 135 der Weltrangliste) sehen kann. Auch leben in dem Land rund 30% Analphabeten. Dennoch hat sich das Land allgemein betrachtet, in den letzten Jahren (seit 2000), im Zuge der...

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Globalisierung, wirtschaftlich sehr stark entwickelt. Das BNE ist von 450$ auf 1530$ pro Kopf gestiegen, genauso wie das BIP und die Exportentwicklung um 500% bzw. 600% zugenommen haben. Trotzdem gibt es große regionale Unterschiede was den Wohlstand der Menschen betrifft. Im Süden und westlichen Küstengebieten sind die meisten Menschen wohlhabend bis hin zu reich, doch im Inneren des Landes sind die Menschen (bis auf zwei Ausnahmen; Kalkutta und Delhi) größtenteils arm. Von einer Gesamtpopulation von 1,13 Mrd. Menschen leben 430 Mio. in nahezu absoluter Armut (die Arbeitslosenquote liegt laut offiziellen Angaben die Arbeitslosenquote bei ca. 4,7%). Auf der anderen Seite besitzt das Land aber auch viele Universitäten und Colleges und bietet den Menschen Jobs in verschiedenen Industriezweigen wie z.B. IT, Technologie, Pharmazeutik, Metall etc. Allgemein lässt sich also sagen, dass Indien im Gesamten betrachtet einen enormen Wirtschaftszuwachs als Folge durch die Globalisierung hatte, dieser aber nicht auf alle Regionen gleich verteilt ist, sodass es zu hohen regionalen Ungleichheiten kommt. Doch in den Gebieten, die von der Globalisierung profitiert haben, leben die Menschen in guten Verhältnissen. 2. Das Modell der globalen und lokalen Fragmentierung von Fred Scholz beschreibt, dass die Entwicklung einer Region im Zuge der Globalisierung immer fragmentiert abläuft. Also, dass eigentlich nur einzelne Bereiche eines Landes bzw. demzufolge auch nur Teile der Bevölkerung, von einer wirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Das Modell sei vor allem geeignet für eher schlecht entwickelte Länder, da der enorme Wettbewerb der Globalisierung auch durch andere Faktoren wie z. B. die Privatisierung von Gütern, beschleunigt werden würde, und das Modell darüber hinweg sehe. Das Modell zeigt die globale Fragmentierung mit 1. global intergierten Orten (z.B. Zentren für Wirtschaft, Innovation und Massenproduktion), 2. Globalisierten Regionen (z.B. Produktionsstätten für verschiedenste Güter) und 3. Die Umgebung all dessen, in der nichts besonderes passiert. Diese drei Stadien stehen für „Gewinn“, „Scheingewinn“ und „Verlust“. Die einzelnen Orte, an denen Gewinne oder zumindest Scheingewinne gemacht werden, können nochmal lokal unterteilt werden. Sie bestehen aus einzelnen kleinen Inseln wie z.B. einem globalisierten Zentrum mit Bürogebäuden und Werkstätten, einer Exportproduktionszone, einem Villenviertel (z.B. Gated Community), einem traditionellem Stadt- und Verwaltungsviertel. Um diese Inseln herum sind allerdings normale Wohnungen, Gewerbegebiete, aber auch Slums. Man kann an dem Modell also sehr gut sehen, wie die Ärmsten der Bevölkerung praktisch direkt neben den Reichsten leben. Wie global wichtige und notwendige Orte, neben den, nicht von der Globalisierung profitierenden Menschen, in Hütten lebend, stehen. Deshalb lässt sich dieses Modell auch so gut auf minder entwickelte Staaten, wie z.B. Indien, übertragen. Wie bereits dargestellt, gibt es in Indiens Süden und an der westlichen Küste, hohes Potential an wirtschaftlicher Weiterentwicklung. Diese Standorte sind also vergleichbar mit den Gewinnern bzw. Scheingewinnern des Modells. Doch eigentlich der Großteil von Indiens Fläche (in der Mitte des Landes) ist ein deutlicher Verlierer der Globalisierung. Millionen Menschen leben in Armut ohne jegliche Chancen auf gesellschaftlichen Aufstieg. Sicherlich gibt es auch in den Küstenregionen Indiens viel Armut und in dem Mittelteil vereinzelt wohlhabende Menschen, doch der Großteil überwiegt deutlich. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Modell der globalen und lokalen Fragmentierung gut für die Übertragung auf Länder wie Indien geeignet ist, da es dort große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen und Bevölkerungsschichten gibt, die in dem Modell anschaulich dargestellt werden können. 3. ,,Die Betrachtung globaler und lokaler Disparitäten ist ohne die Berücksichtigung des Fragmentierungsansatzes“ nur bedingt gut möglich. Klar ist, dass der Fragmentierungsansatz gute Grundstrukturen bezüglich der globalen und lokalen Disparitäten im generellen gibt. Er ist auch gut anwendbar auf Entwicklungs- bzw. Schwellenländer. Dennoch beschreibt er die gesellschaftlichen Verschiedenheiten in einem bestimmten Land immer auf die gleiche Weise und dies ist bekanntlich kaum in jedem Land dann auch gleich. Auf ein Industrieland wie z.B. Deutschland lässt sich das Modell nur teilweise gut übertragen, da es hier zwar auch so etwas wie globale Stadtorte und auch Technologie- und Forschungszentren gibt, doch der Unterschied zwischen arm und reich ist insoweit nicht wirklich enorm, da es in Deutschland unter anderem Sozialhilfen für benachteiligte Menschen gibt und dementsprechend wenige, wirklich arme Leute und demzufolge auch keine Slums etc. Dennoch gibt es gewisse Parallelen in sowohl globaler als auch lokaler Fragmentierung, nur nicht mit so großem Kontrast wie z.B. in Indien. Davon abgesehen ist Deutschland als Industrienation bereits größtenteils vollständig globalisiert und auch global aktiv, sodass nur noch wenig weiteres, wirtschaftliches Entwicklungspotential vorliegt. Zudem gibt es wahrscheinlich auch noch andere Modelle, die die globalen und lokalen Disparitäten eines Landes noch viel detaillierter und genauer darstellen, als das Modell von F. Scholz es tut. Insgesamt verschafft das Modell von F. Scholz einen guten Überblick über die gesellschaftliche Situation in Entwicklungs- und Schwellenländern, doch es ist nicht sonderlich gut auf Industrienationen übertragbar, da diese weniger extreme Kontraste zwischen gesellschaftlichen Schichten durch z.B. Sozialhilfen haben und es in diesen Ländern deshalb auch keine Slums und viele Menschen extrem unterhalb der Armutsgrenze gibt.

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IT, Technologie, Pharmazeutik, Metall etc. Allgemein lässt sich also sagen, dass Indien im Gesamten betrachtet einen enormen Wirtschaftszuwachs als Folge durch die Globalisierung hatte, dieser aber nicht auf alle Regionen gleich verteilt ist, sodass es zu hohen regionalen Ungleichheiten kommt. Doch in den Gebieten, die von der Globalisierung profitiert haben, leben die Menschen in guten Verhältnissen. 2. Das Modell der globalen und lokalen Fragmentierung von Fred Scholz beschreibt, dass die Entwicklung einer Region im Zuge der Globalisierung immer fragmentiert abläuft. Also, dass eigentlich nur einzelne Bereiche eines Landes bzw. demzufolge auch nur Teile der Bevölkerung, von einer wirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Das Modell sei vor allem geeignet für eher schlecht entwickelte Länder, da der enorme Wettbewerb der Globalisierung auch durch andere Faktoren wie z. B. die Privatisierung von Gütern, beschleunigt werden würde, und das Modell darüber hinweg sehe. Das Modell zeigt die globale Fragmentierung mit 1. global intergierten Orten (z.B. Zentren für Wirtschaft, Innovation und Massenproduktion), 2. Globalisierten Regionen (z.B. Produktionsstätten für verschiedenste Güter) und 3. Die Umgebung all dessen, in der nichts besonderes passiert. Diese drei Stadien stehen für „Gewinn“, „Scheingewinn“ und „Verlust“. Die einzelnen Orte, an denen Gewinne oder zumindest Scheingewinne gemacht werden, können nochmal lokal unterteilt werden. Sie bestehen aus einzelnen kleinen Inseln wie z.B. einem globalisierten Zentrum mit Bürogebäuden und Werkstätten, einer Exportproduktionszone, einem Villenviertel (z.B. Gated Community), einem traditionellem Stadt- und Verwaltungsviertel. Um diese Inseln herum sind allerdings normale Wohnungen, Gewerbegebiete, aber auch Slums. Man kann an dem Modell also sehr gut sehen, wie die Ärmsten der Bevölkerung praktisch direkt neben den Reichsten leben. Wie global wichtige und notwendige Orte, neben den, nicht von der Globalisierung profitierenden Menschen, in Hütten lebend, stehen. Deshalb lässt sich dieses Modell auch so gut auf minder entwickelte Staaten, wie z.B. Indien, übertragen. Wie bereits dargestellt, gibt es in Indiens Süden und an der westlichen Küste, hohes Potential an wirtschaftlicher Weiterentwicklung. Diese Standorte sind also vergleichbar mit den Gewinnern bzw. Scheingewinnern des Modells. Doch eigentlich der Großteil von Indiens Fläche (in der Mitte des Landes) ist ein deutlicher Verlierer der Globalisierung. Millionen Menschen leben in Armut ohne jegliche Chancen auf gesellschaftlichen Aufstieg. Sicherlich gibt es auch in den Küstenregionen Indiens viel Armut und in dem Mittelteil vereinzelt wohlhabende Menschen, doch der Großteil überwiegt deutlich. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Modell der globalen und lokalen Fragmentierung gut für die Übertragung auf Länder wie Indien geeignet ist, da es dort große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen und Bevölkerungsschichten gibt, die in dem Modell anschaulich dargestellt werden können. 3. ,,Die Betrachtung globaler und lokaler Disparitäten ist ohne die Berücksichtigung des Fragmentierungsansatzes“ nur bedingt gut möglich. Klar ist, dass der Fragmentierungsansatz gute Grundstrukturen bezüglich der globalen und lokalen Disparitäten im generellen gibt. Er ist auch gut anwendbar auf Entwicklungs- bzw. Schwellenländer. Dennoch beschreibt er die gesellschaftlichen Verschiedenheiten in einem bestimmten Land immer auf die gleiche Weise und dies ist bekanntlich kaum in jedem Land dann auch gleich. Auf ein Industrieland wie z.B. Deutschland lässt sich das Modell nur teilweise gut übertragen, da es hier zwar auch so etwas wie globale Stadtorte und auch Technologie- und Forschungszentren gibt, doch der Unterschied zwischen arm und reich ist insoweit nicht wirklich enorm, da es in Deutschland unter anderem Sozialhilfen für benachteiligte Menschen gibt und dementsprechend wenige, wirklich arme Leute und demzufolge auch keine Slums etc. Dennoch gibt es gewisse Parallelen in sowohl globaler als auch lokaler Fragmentierung, nur nicht mit so großem Kontrast wie z.B. in Indien. Davon abgesehen ist Deutschland als Industrienation bereits größtenteils vollständig globalisiert und auch global aktiv, sodass nur noch wenig weiteres, wirtschaftliches Entwicklungspotential vorliegt. Zudem gibt es wahrscheinlich auch noch andere Modelle, die die globalen und lokalen Disparitäten eines Landes noch viel detaillierter und genauer darstellen, als das Modell von F. Scholz es tut. Insgesamt verschafft das Modell von F. Scholz einen guten Überblick über die gesellschaftliche Situation in Entwicklungs- und Schwellenländern, doch es ist nicht sonderlich gut auf Industrienationen übertragbar, da diese weniger extreme Kontraste zwischen gesellschaftlichen Schichten durch z.B. Sozialhilfen haben und es in diesen Ländern deshalb auch keine Slums und viele Menschen extrem unterhalb der Armutsgrenze gibt.