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„an mein volk“ – proklamation des preußischen königs friedrich wilhelm III

„an mein volk“ – proklamation des preußischen königs friedrich wilhelm III

 Ge GK Q1 Oh
Beispielanalyse
22.08.22
,,An mein Volk" - Proklamation1¹ des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III.
Erst nach langem Zögern

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Ge GK Q1 Oh Beispielanalyse 22.08.22 ,,An mein Volk" - Proklamation1¹ des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. Erst nach langem Zögern rief König Friedrich Wilhelm III. im März 1813 zum Widerstand gegen Napoleon auf. „So wenig für Mein treues Volk als für Deutsche bedarf es einer Rechenschaft über die Ursachen des Krieges, welcher jetzt beginnt. Klar liegen sie dem unverblendeten Europa vor Augen. Wir erlagen der Übermacht Frankreichs. Der Frieden, der die Hälfte meiner S Untertanen mir entriss, gab uns seine Segnungen nicht; denn er schlug uns tiefere Wunden als selbst der Krieg. Das Mark des Landes ward ausgesogen, die Hauptfestungen blieben vom Feinde besetzt, der Ackerbau ward gelähmt, so wie der sonst so hoch gebrachte Kunstfleiß unserer Städte. Die Freiheit des Handelns ward gehemmt, und dadurch die Quelle des Erwerbs und des Wohlstandes verstopft. Das AO Land ward ein Raub der Verarmung. Durch die strengste Erfüllung eingegangener Verbindlichkeiten hoffte ich Meinem Volke Erleichterung zu bereiten und den französischen Kaiser endlich zu überzeugen, dass es sein eigener Vorteil sei, Preußen seine Unabhängigkeit zu lassen. Aber meine reinsten Absichten wurden durch Übermut und Treulosigkeit vereitelt, und nur 15 zu deutlich sahen wir, dass des Kaisers Verträge mehr noch wie seine Kriege uns langsam verderben mussten. Jetzt ist der Augenblick gekommen, wo alle Täuschung über unseren Zustand aufhört. Brandenburger, Preußen, Schlesier, Pommern, Litauer! Ihr...

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wisst, was ihr seit fast sieben Jahren erduldet habt, ihr wisst, was euer trauriges Los ist, wenn wir den 20 beginnenden Kampf nicht ehrenvoll enden. Erinnert euch an die Vorzeit, an den großen Kurfürsten, den großen Friedrich! Bleibt eingedenk der Güter, die unter ihnen unsere Vorfahren blutig erkämpften: Gewissensfreiheit, Ehre, Unabhängigkeit, Handel, Kunstfleiß und Wissenschaft. Gedenkt des großen Beispiels unserer mächtigen Verbündeten, der Russen, gedenkt der Spanier, der Portugiesen. Selbst 25 kleinere Völker sind für gleiche Güter gegen mächtigere Feinde in den Kampf gezogen und haben den Sieg errungen. Erinnert euch an die heldenmütigen Schweizer und Niederländer. Große Opfer werden von allen Ständen gefordert werden: denn unser Beginnen ist groß und nicht gering die Zahl und Mittel unserer Feinde. 30 Ihr werdet jene lieber bringen für das Vaterland, für euren angeborenen König, als für einen fremden Herrscher, der wie so viele Beispiele lehren, eure Söhne und eure letzten Kräfte Zwecken widmen würde, die euch ganz fremd sind. Vertrauen auf Gott, Ausdauer, Mut und der mächtige Beistand unseres Bundesgenossen werden unseren redlichen Anstrengungen siegreichen Lohn gewähren. 35 Aber, welche Opfer auch von Einzelnen gefordert werden mögen, sie wiegen die heiligen Güter nicht auf, für die wir sie hingeben, für die wir streiten und siegen müssen, wenn wir nicht aufhören wollen, Preußen und Deutsche zu sein. Es ist der letzte entscheidende Kampf, den wir bestehen für unsere Existenz, unsere Unabhängigkeit, unseren Wohlstand; keinen anderen Ausweg gibt es als einen 40 ehrenvollen Frieden oder einen ruhmvollen Untergang. Auch diesem würdet ihr getrost entgegengehen um der Ehre willen, weil ehrlos der Preuße und der Deutsche nicht zu leben vermag. Allein wir dürfen mit Zuversicht vertrauen: Gott und unser fester Willen werden unsere gerechte Sache den Sieg verleihen, mit ihm einen sicheren glorreichen Frieden und die Wiederkehr einer glücklichen Zeit." Breslau, den 17. März 1813 Anmerkungen: 1 Proklamation: Verkündigung, Aufruf, amtliche Bekanntmachung Aufgabenstellung: Friedrich Wilhelm Interpretiere die vorliegende Quelle, indem du sie 1. analysierst, (außere Textmerkmale, strukturierte Textwiedergabe) 2. in den historischen Kontext einordnest und die Aussagen des preußischen Königs (kurz) erläuterst, 3. den Aufruf vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung beurteilst. Viel Erfolg!! ,,An mein Volk“ – Proklamation des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III Bei der vorliegenden Primärquelle handelt es sich um einen Auszug aus der Proklamation des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. ,,An mein Volk". Die Proklamation ist während der Zeit der Befreiungskriege gegen Napoleon am 17. März 1813 in Breslau gehalten und ist ein für die Öffentlichkeit bestimmtes Dokument, wendet sich somit an das preußische und deutsche Volk. In seinem Aufruf thematisiert der König den Sturz der Übermacht Frankreichs oder auch die Befreiung Preußens von der napoleonischen Fremdherrschaft. Die Intention dahinter ist es die Bevölkerung für jenen Kampf gegen Frankreich zu gewinnen und sie zu motivieren für ihren König und ihr Land in den Krieg zu ziehen. Die Rede lässt sich in vier Sinnabschnitte gliedern. Im ersten Sinnabschnitt (Z.1-10) erklärt der König von Preußen seinen Untertanen, dass sie ihr Leben unter der napoleonischen Fremdherrschaft führen (Z.6) und Preußen an Armut leidet (Z.6-10). Des Weiteren führt Friedrich Wilhelm III dem Volk Gründe auf, weshalb er sie zum Krieg aufruft. In dem nächsten Abschnitt (Z.11-17) teilt König Friedrich Wilhelm seinem Volk mit, dass er versucht Napoleon zu überzeugen, dass es ein Vorteil sei, Preußen seine Unabhängigkeit zu lassen (Z.12-13). Letzt endlich hatte sich Napoleon nicht darauf eingelassen. Trotz allem versucht Friedrich Wilhelm III den Kampfgeist des Volkes zu wecken. In dem dritten Abschnitt (Z. 16-34) versucht Friedrich Wilhelm III trotz der Ablehnung von Napoleon den Kampfgeist des Volkes zu wecken, indem er aufzählt, was seine Vorfahren schon alles erkämpft haben (Z. 21-22). In diesem Zusammengang nennt er auch, diejenigen die gegen mächtigere Feinde in den Kampf gezogen waren und den Sieg holten (Z. 25-26). Hierbei spricht er von Russen, Spanier, Portugiesen, kleine Völker usw. (Z. 24). Anschließend erwähnt er die Opfer, die gefordert werden. Diese sind aber nach Wilhelm III notwendig, wenn sie gegen Frankreich siegen wollen. Zudem betont der König aussagekräftig, dass das Volk für sein Vaterland, für seinen angeborenen König, als auch für einen fremden Herrscher kämpfen müsse (Z. 30-31). jedoch nicht Im vierten und damit dem letzten Abschnitt (Z. 35- 44) appelliert Friedrich Wilhelm III noch einmal an den Stolz seines Volkes und will sie endgültig dazu bewegen für einen ehrenvollen Frieden (Z.40) und einen ruhmvollen Untergang zu kämpfen (Z.40). König Friedrich Wilhelm III. hielt seine Rede 1813, aus dem Grund lässt es sich in die Zeit der Befreiungskriege einordnen. Diese waren eine kriegerische Auseinandersetzung in Mitteleuropa von 1813 bis 1815, mit denen die Vorherrschaft Frankreichs unter Napoleon über große Teile des europäischen Kontinents beendet wurde. Diese Kriege beendeten schließlich Napoleons Herrschaft über Europa. In den ersten Schlachten hatte siegte entweder Frankreich oder mal die Koalition. Vom 16. bis 19. Oktober 1813 kam die entscheidende Niederlage Frankreichs. Selbst die noch letzten Überlebenden deutschen Verbündeten von Napoleon wechselten während der Schlacht die Seiten zur Koalition. Damit löste sich der Rheinbund endgültig auf und Teile von Deutschland wurden von der französische Besetzung befreit. Zum ersten Mal gab es in Deutschland ein richtiges Nationalgefühl und somit entstand ein einheitlicher deutscher Staat. 1814 marschierten sie schließlich nach einer Schlacht in Paris ein und haben Napoleon zur Abdankung gezwungen (12. April 1814). Somit wurde Frankreich wieder zu einer Monarchie, allerdings sollte Napoleon noch einmal zurückkehren, nämlich für hundert Tage. Seine endgültige Niederlage war letzten Endes in der Schlacht von Waterloo. Feedback: • historischer Kontext für die Teilaufgabe 1 kürzer, für Teilaufgabe 2 passende Länge • Sinnabschnitte etwas mehr ausführen (Inhaltlich richtig)

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Große Opfer werden von allen Ständen gefordert werden: denn unser Beginnen ist groß und nicht gering die Zahl und Mittel unserer Feinde. 30 Ihr werdet jene lieber bringen für das Vaterland, für euren angeborenen König, als für einen fremden Herrscher, der wie so viele Beispiele lehren, eure Söhne und eure letzten Kräfte Zwecken widmen würde, die euch ganz fremd sind. Vertrauen auf Gott, Ausdauer, Mut und der mächtige Beistand unseres Bundesgenossen werden unseren redlichen Anstrengungen siegreichen Lohn gewähren. 35 Aber, welche Opfer auch von Einzelnen gefordert werden mögen, sie wiegen die heiligen Güter nicht auf, für die wir sie hingeben, für die wir streiten und siegen müssen, wenn wir nicht aufhören wollen, Preußen und Deutsche zu sein. Es ist der letzte entscheidende Kampf, den wir bestehen für unsere Existenz, unsere Unabhängigkeit, unseren Wohlstand; keinen anderen Ausweg gibt es als einen 40 ehrenvollen Frieden oder einen ruhmvollen Untergang. Auch diesem würdet ihr getrost entgegengehen um der Ehre willen, weil ehrlos der Preuße und der Deutsche nicht zu leben vermag. Allein wir dürfen mit Zuversicht vertrauen: Gott und unser fester Willen werden unsere gerechte Sache den Sieg verleihen, mit ihm einen sicheren glorreichen Frieden und die Wiederkehr einer glücklichen Zeit." Breslau, den 17. März 1813 Anmerkungen: 1 Proklamation: Verkündigung, Aufruf, amtliche Bekanntmachung Aufgabenstellung: Friedrich Wilhelm Interpretiere die vorliegende Quelle, indem du sie 1. analysierst, (außere Textmerkmale, strukturierte Textwiedergabe) 2. in den historischen Kontext einordnest und die Aussagen des preußischen Königs (kurz) erläuterst, 3. den Aufruf vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung beurteilst. 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Diese Kriege beendeten schließlich Napoleons Herrschaft über Europa. In den ersten Schlachten hatte siegte entweder Frankreich oder mal die Koalition. Vom 16. bis 19. Oktober 1813 kam die entscheidende Niederlage Frankreichs. Selbst die noch letzten Überlebenden deutschen Verbündeten von Napoleon wechselten während der Schlacht die Seiten zur Koalition. Damit löste sich der Rheinbund endgültig auf und Teile von Deutschland wurden von der französische Besetzung befreit. Zum ersten Mal gab es in Deutschland ein richtiges Nationalgefühl und somit entstand ein einheitlicher deutscher Staat. 1814 marschierten sie schließlich nach einer Schlacht in Paris ein und haben Napoleon zur Abdankung gezwungen (12. April 1814). Somit wurde Frankreich wieder zu einer Monarchie, allerdings sollte Napoleon noch einmal zurückkehren, nämlich für hundert Tage. Seine endgültige Niederlage war letzten Endes in der Schlacht von Waterloo. 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