Der Vertrag von Maastricht und die Gründung der EU
Der Vertrag von Maastricht, auch als Vertrag der Europäischen Union bekannt, markierte 1992 den Startschuss für eine politische Union Europas. Er transformierte die Europäische Gemeinschaft (EG) in die Europäische Union (EU) und führte wichtige Neuerungen ein:
- Eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP)
- Eine engere Zusammenarbeit in der Innen- und Justizpolitik
- Die Wirtschafts- und Währungsunion, die den Weg für den Euro ebnete
Highlight: Der Vertrag von Maastricht gilt als Geburtsstunde der heutigen Europäischen Union und legte den Grundstein für den Euro.
Der Vertrag von Lissabon aus dem Jahr 2007 brachte weitere bedeutende Reformen. Er führte eine institutionelle Reform der EU durch und verankerte die Europäische Grundrechtecharta, die die gemeinsamen Werte der Union zusammenfasst. Zudem wurden neue Ämter geschaffen:
- Der EU-Ratspräsident
- Der EU-Außenbeauftragte
Außerdem stärkte der Vertrag die Rolle des EU-Parlaments, indem er dessen Mitentscheidungsrechte erweiterte, und führte das Instrument des Bürgerbegehrens ein.
Quote: "Der Vertrag von Lissabon stärkt die Demokratie in der EU und ihre Fähigkeit, die Interessen ihrer Bürger im Alltag zu vertreten." - Aus einer offiziellen EU-Erklärung





