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Geschichte Lernzettel J2

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 Ost-West-Konflikt/ Blockkonfrontation/ Kalter Krieg
den Begriff und die Entstehung des Kalten Krieges (Blockkonfrontation) erklären
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Sina Berger

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Nach dem 2. WK Und Kalter Krieg

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Ost-West-Konflikt/ Blockkonfrontation/ Kalter Krieg den Begriff und die Entstehung des Kalten Krieges (Blockkonfrontation) erklären Was war der ,,Kalte Krieg" Als Kalter Krieg wird der Konkurrenzkampf zwischen den Supermächten USA und ihren verbündeten Westmächten sowie der Sowjetunion und ihrer Verbündeten Ostblockstaaten. Die Auseinandersetzung findet dabei auf militärischer, politischer, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, technischer und ideologischer Ebene statt. Es kam jedoch nie zu einer direkte ´n militärischen Konfrontation zwischen beides Blocken, also einem „heißen Krieg." Als Kalter Krieg wurde der Konflikt der beiden Systeme Kapitalismus und Sozialismus bezeichnet. Das waren auf der einen Seite die Westmächte unter Führung der USA und auf der anderen Seite der Ostblock unter Führung der Sowjetunion. Da es zu keinen direkten Auseinandersetzungen unter Einsatz von Waffen zwischen den Militärblöcken beider Seiten kam, wurde der Ausdruck Kalter Krieg als Gegensatz zu einem heißen Krieg gewählt. Im Kalten Krieg ging es nicht nur um Macht und Einfluss, sondern um weltanschauliche Auseinandersetzungen. Entstehung des Kalten Krieges Während des Zweiten Weltkrieges hatten Großbritannien, USA, Sowjetunion und Frankreich als Alliierten gegen das nationalsozialistisches Deutschland gekämpft. Doch bereits gegen das Ende des Krieges zeichnete sich eine Gegnerschaft zwischen der sozialistischen Sowjetunion und den Westalliierten ab, die sich über vier Jahrzenten hinzog und auch als Kalter Krieg bezeichnet wurde. Nach dem 2. Weltkrieg traten das gegensätzliche Ziel und Interessen der USA und Sowjetunion...

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auf. Mit der Truman- Doktrin und der Zwei-Lager Theorie 1947 bildeten sich zwei Machtblöcke, repräsentiert durch die NATO und den Warschauer Pakt. Diese Aufteilung in West- und Ostblock spaltet die Welt in den folgenden Jahrzenten. Die NATO ist ein westliches Verteidigungsbündnis unter der Führung der USA. Im Falle eines Angriffs auf einen Bündnispartner verpflichteten sich alle anderen zu militärischem Beistand. Der Warschauer Pakt war das Gegenstück der Ostblockstaaten unter der Führung der Sowjetunion. Auch sie verpflichteten sich zur gegenseitigen militärischen Hilfe im Falle eines Angriffs. Die Staaten des ,,freien Westen" und die des Warschauer Pakts unterschieden sich in vielerlei Hinsicht. Das Verhältnis was geprägt von Misstrauen und Feindschaft. Westlichen Staaten Demokratie mit Gewaltenteilung, Mehrparteiensystem Grundrechtsgarantien Bürgerliche Gesellschaft, in denen die Rechte des Individuums grundsätzlich vor Eingriffen des Staates geschützt sind. Staaten des Warschauer Pakts . zentralistische Einheitsparteien, von denen die Macht ausgingen Sozialistisch oder kommunistische ,,Arbeiter- und Bauernstaaten", die die persönlichen Freiheiten zugunsten des Gemeinwohls beschneiden Freie oder soziale Marktwirtschaft; das Prinzip des Kapitalismus soll der Befriedigung aller Bedürfnisse dienen Der Sozialismus war das Gegenmodell des Kapitalismus. Aus diesen unvereinbaren Gegensätzen heraus entstand der Kalte Krieg. vorrangiges politisches Ziel: Freiheit (Kennedy Die Zukunft gehört denjenigen, die sich für die Freiheit des Einzelnen einsetzen.") Folgen Der Kalte Krieg ..Der Kampf zweier Vorstellungen von der richtigen Organisationsform der menschlichen Gesellschaft" parlamentarische Demokratie/ freie Marktwirtschaft/Kapitalismus WESTBLOCK unter Führung der USA Gekenzeichent durch: ..Kalter" Krieg (weil ein richtiger" Krieg die Zerstörung Europas bedeutet hätte) alternative Kriegshandlungen": Wettrüsten Wirtschaft (z.B. Marshallplan) Kulturell (z.B. Spielfilme, Literatur, Musik) Diplomatie/Spionage/Propaganda Zentral organisierte Planwirtschaft, der Staat soll die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse organisieren und Ausbeutung verhindern Volksdemokratie"/ Diktatur des Proletariats/ Planwirtschaft/Kommunismus Supermächte buhlen um BLOCKFREIE STAATEN (z.B. Ägypten, Jugoslawien) gegensätzlichen Positionen unterschiedlichen Vorstellungen gesellschaftliche und wirtschaftlichen Verhältnisse USA: Freiheit, Demokratie und Kapitalismus Sowjetunion: Unfreiheit, Kommunismus und Planwirtschaft Nie direkte militärische Konfrontation > "Kalter Krieg" vorrangiges politisches Ziel: Gleichheit (Chruschtschow Der einzige Weg zur restlosen Befreiung der Menschen ist der Kommunismus.") OSTBLOCK unter Führung der UdSSR Heiß" wurde der Kalte Krieg in den Stellvertreterkriegen, vor allem in der Dritten Welt geführt, z.B.: ■Korea-Krieg ☐Vietnam-Krieg Afghanistan-Krieg Folgen Truman-Doktrin (Containment) und Marshall-Plan Die Truman- Doktrin war eine Rede des amerikanischen Präsidenten Harry S. Truman, die er 1947 vor dem US- Kongress hielt. Trumans Ziel war es dabei, das expansionistisches Streben der Sowjetunion aufzuhalten und den Kommunismus einzudämmen. (Containment-Politik) Nach dem 2. WW entschieden sich die USA gegen eine Rückkehr zum Isolationismus. Stattdessen wollte man die Ausweitung des Kommunismus verhindern und den demokratischen Ländern stützen. Durch Wirtschaftliche Probleme werden jedoch Staaten destabilisiert Die USA beschlossen Europa durch ein wirtschaftliches Hilfsprogramm wiederaufzubauen Der Marshall-Plan war ein wirtschaftliches Wiederaufbauprogramm der USA für die westeuropäischen Staaten nach dem 2. Weltkrieg. Durch günstige Kredite und Hilfeleistungen im Wert von 13 Milliarden Dollar wurden vor allem westeuropäische Ländern gefordert Hilfeleistungen: vor allem Rohstoffe, Lebensmittel und Industriegüter den Ost-West - Konflikt (=die Blockkonfrontation in der damaligen bipolaren Welt) anhand eines Beispiels erörtern Korea-Krieg In der "heißen" Phase des Kalten Krieges glaubt die Welt bisweilen, unmittelbar vor einem neuen Weltkrieg zu stehen. Solche Krisen gab es vor allem dort, wo die gegensätzlichen Ideologien der beiden Machtblöcke direkt aufeinandertrafen. Der Koreakrieg war ein Stellvertreterkrieg währen des kalten Krieges und dauert von 1950 bis 1953.Das kommunistische Nord-Korea kämpfte, von China und der Sowjetunion unterstützt, gegen das westlich orientrierte Süd-Kora. Diesem standen UNO-Truppen, die von der USA geführt wurden, zur Seite. Korea war nach dem zweiten Weltkrieg in zwei BZ eingeteilt: in ein amerikanisch besetztes Südkorea und ein sowjetisch besetztes Nordkorea, wo 1948 eine kommunistische Regierung an die Macht kam. 1949 wurden die Besatzungstruppen abgezogen, doch das Land blieb geteilt. Ein Jahr später marschierte die nordkoreanische Armee mit Unterstützung der Sowjetunion, in den Süden ein. Mit einem UNO-Mandat vom selben Tag griffen nun auch US- Soldaten ein. Dennoch überrannten die Nordkoreaner den Süden fast vollständig. Erst mit großem Materialeinsatz gelang es diese zurückzuwerfen, die Grenze zum Norden zu überschreiten und die gegnerische Hauptstadt Pjöngjang einzunehmen. Doch Ende November 1950 kam es unter Beteiligung von 200.000 "freiwilligen" Chinesen zu einem großen Gegenangriff, der die Amerikaner widerum zum Rückzug zwang. Der Krieg kam schließlich an der alten Nord-Süd-Grenze zum Stehen. 1953 wurde ein Waffenstillstand beschlossen. den Begriff Wettrüsten in seinen historischen Kontext einordnen Der Begriff ,,Wettrüsten" beschreibt das etappenweise Aufrüsten von Militär zweier oder mehrerer sich antagonistisch gegenüberstehenden Staaten oder Bündnissen. Das Wettrüsten zwischen den von den USA angeführten Westmächten und der Sowjetunion angeführter Ostblock stellte die bislang umfangreichste Aufrüstung der Geschichte dar. Es waren fast alle Industriestaaten der Welt beteiligt, insbesondere die Atomwaffen waren dabei Kern der Aufrüstung. Die USA setzten im August 1945 zum ersten Mal Atombomben ein. Bald nach dem Ende des 2. WW zeichnete sich der Ost-West-Konflikt ab Im kommenden Kalten Krieg versuchen beide Seite, ihr Militär mit den besten und effizientesten Waffensystem auszustatten Entwicklung und Ausrüstung von Panzern, U-Booten, Flugzeugen, Raketen Neben Atomwaffen auch Chemische- und Biologische Waffen →Rüstungsspirale: Sobald die eine Seite aufrüstet, versucht die andere Seite wieder aufzuholen oder sie sogar zu überholen. Dadurch entsteht ein Rüstungswettlauf. begründen wie der Kalte Krieg zu Ende ging Etappen der Entspannung: Als Folge der Kubakriese wurde 1963 zwischen Washington und Moskau ein heißer Draht, also eine direkte Nachrichtenverbindung, für den Fall eines drohenden Konfliktes eingerichtet. Atomwaffensperrvertrag: Mit diesem Vertrag wurde 1970 vereinbart, dass Atomfähigesmaterial nicht in Ländern verbreitet werden darf, die bisher noch keine Atomwaffen besitzen. Ein neuer Wettlauf zwischen den Supermächten beginnt, den der Westen eindeutig für sich entscheiden kann. Die Sowjetunion kann aufgrund ihres maroden Wirtschaftssystems nicht mithalten. Die Sowjetunion reagierte in den 1980er-Jahren mit Glasnost und Perestroika auf wirtschaftliche Probleme und suchten die Annäherung an den Westen In 1987 vereinbarte der amerikanische Präsident Reagan und der Staatschef der Sowjetunion Gorbatschow den Abbau aller atomaren Mittelstreckenraketen. Als in 1989 der Eiserner Vorhand aufgrund der gelockerten sowjetischen Politik geöffnet wurden, zerfiel der Ostblock. Am 9. November 1989 fällt die Mauer zwischen den beiden deutschen Staaten. Ein Jahr später wird der Kalte Krieg formell beigelegt. Die Sowjetunion und das Militärbündnis der Warschauer-Pakt-Staaten lösen sich auf. 1990, nach 43 Jahren Gegnerschaft schließen 32 Länder, die USA und Kanada einen Vertrag. Die Charta von Paris. Das Zeitalter der Konfrontation und Teilung endet. Im Jahr darauf 1991 löst sich der Warschauer Pakt und löst sich auch die Sowjetunion auf. Mit dem Untergang der Sowjetunion endete auch der kalte Krieg. Sieger: Ja das Model der westlichen Staaten. Demokratie, Menschenrechte, kapitalistische Marktwirtschaft. Das hat sich am Ende durchgesetzt. die Begriff Glasnost und Perestroika in ihren historischen Kontext einordnen Das politische Reformprogramm, des ab 1985 amtierende Generalsekretär der Zentralkomitee der Kommunistischen Parteien der Sowjetunion Gorbatschow, nennt man Glasnost ( Offenheit/Transparenz) und Perestroika (Umbau/Umgestaltung). Das politische Programm Gorbatschows führte jedoch nicht zur Reformierung der Sowjetunion, sondern auch zur Auflösung des Vielvölkerstaates und des Ostblocks. Mit Glasnost (Offenheit/Transparenz) versuchte Gorbatschow, das Handeln des Staates für die Bevölkerung nachvollziehbar und transparenter zu gestalten. Lockerungen der Rede-, Meinungs- und Pressefreiheit in der Sowjetunion Friedliche Demonstrationen erlaubt, ohne dass die Polizei oder das Militär mit Gewalt eingreift Mit Perestroika (Umbau/Umgestaltung) versuchte Gorbatschow, die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der Sowjetunion zu modernisieren. Ermöglicht wurde Perestroika vor allem durch Glasnost Lockerung der Planwirtschaft Etablierung demokratischer Struktur Entspannung mit dem Westen Deutschland im Zeitalter der Blockkonfrontation/unter alliierter Besatzung das Datum des Endes des 2. Weltkriegs und die Siegermächte benennen 8. Mai 1945 Nach der Kapitulation Deutschland legten die Großen Drei (Großbritannien, USA und die Sowjetunion) auf der Potsdamer Konferenz Maßnahmen für das Besiegte Deutschland fest. die Nachkriegsziele der Alliierten benennen, darlegen weshalb es die Potsdamer Konferenz gab, was beschlossen wurde und welche Folgen dies hatte Dem Potsdamer Abkommen der Großen Drei vom 2. August 1945 trat Frankreich bei. Politische und wirtschaftliche Beschlüsse: Auf der Potsdamer Konferenz (17. Juli bis 2. August 1945) legten die Siegermächte fest: Demilitarisierung, Dezentralisierung, Demokratisierung, Demontage und Denazifizierung Entwaffnung Entnazifizierung und Demokratisierung Bildung von Besatzungszonen Bestrafung der Kriegsverbrecher Demontage von Maschinen als Kriegsentschädigung, besonders in der Sowjetischen Besatzungszone ● ● ● ● Auswirkungen: ● ● Deutschland blieb bis 1955 unbewaffnet Belastete Personen wurden interniert Die Besatzungszonen existierten bis 1949 Es fanden Kriegesverbrecherprozesse statt Im Osten wuchs die Wirtschaft langsamer als im Westen Territoriale Beschlüsse und ihre Auswirkungen: Die ehemals deutschen Gebiete der Oder-Neiße-Linie wurden unter russische und polnische Verwaltung gestellt Polen wurden zwangsweise in diese Gebiete „umgesiedelt“ Deutsche wurden von dort zwangsweise in das verbleibende Deutschland ,,umgesiedelt" ● ünglich Umsetzung: Die Umsiedlungen verliefen nicht in ordnungsgemäßer und humaner Weise wie geplant. Über 12 Mio. Deutsche flüchteten oder wurden vertrieben, etwa 2 Mio. verloren ihr Leben. Flüchtlinge und Vertrieben mussten in die Besatzungszonen integriert werden. eine Konsequenz der Potsdamer Konferenz erläutern (z.B. Flucht und Vertreibung, oder Nürnberger Prozesse, oder Entnazifizierung...) Ziel der Nürnberger Prozesse war es, die noch lebenden Hauptkriegsverbrecher der nationalistischen Führungsspitze vor einem internationalen Militärtribunal anzuklagen und zu bestrafen. Die Nürnberger Prozesse waren die Prozesse gegen Kriegsverbrecher der Nationalsozialisten nach ihrer Niederlage im zweiten Weltkrieg. Sie wurden in Nürnberg abgehalten und liefen vom 20. November 1945 bis zum 14. April 1949.

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auf. Mit der Truman- Doktrin und der Zwei-Lager Theorie 1947 bildeten sich zwei Machtblöcke, repräsentiert durch die NATO und den Warschauer Pakt. Diese Aufteilung in West- und Ostblock spaltet die Welt in den folgenden Jahrzenten. Die NATO ist ein westliches Verteidigungsbündnis unter der Führung der USA. Im Falle eines Angriffs auf einen Bündnispartner verpflichteten sich alle anderen zu militärischem Beistand. Der Warschauer Pakt war das Gegenstück der Ostblockstaaten unter der Führung der Sowjetunion. Auch sie verpflichteten sich zur gegenseitigen militärischen Hilfe im Falle eines Angriffs. Die Staaten des ,,freien Westen" und die des Warschauer Pakts unterschieden sich in vielerlei Hinsicht. Das Verhältnis was geprägt von Misstrauen und Feindschaft. Westlichen Staaten Demokratie mit Gewaltenteilung, Mehrparteiensystem Grundrechtsgarantien Bürgerliche Gesellschaft, in denen die Rechte des Individuums grundsätzlich vor Eingriffen des Staates geschützt sind. Staaten des Warschauer Pakts . zentralistische Einheitsparteien, von denen die Macht ausgingen Sozialistisch oder kommunistische ,,Arbeiter- und Bauernstaaten", die die persönlichen Freiheiten zugunsten des Gemeinwohls beschneiden Freie oder soziale Marktwirtschaft; das Prinzip des Kapitalismus soll der Befriedigung aller Bedürfnisse dienen Der Sozialismus war das Gegenmodell des Kapitalismus. Aus diesen unvereinbaren Gegensätzen heraus entstand der Kalte Krieg. vorrangiges politisches Ziel: Freiheit (Kennedy Die Zukunft gehört denjenigen, die sich für die Freiheit des Einzelnen einsetzen.") Folgen Der Kalte Krieg ..Der Kampf zweier Vorstellungen von der richtigen Organisationsform der menschlichen Gesellschaft" parlamentarische Demokratie/ freie Marktwirtschaft/Kapitalismus WESTBLOCK unter Führung der USA Gekenzeichent durch: ..Kalter" Krieg (weil ein richtiger" Krieg die Zerstörung Europas bedeutet hätte) alternative Kriegshandlungen": Wettrüsten Wirtschaft (z.B. Marshallplan) Kulturell (z.B. Spielfilme, Literatur, Musik) Diplomatie/Spionage/Propaganda Zentral organisierte Planwirtschaft, der Staat soll die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse organisieren und Ausbeutung verhindern Volksdemokratie"/ Diktatur des Proletariats/ Planwirtschaft/Kommunismus Supermächte buhlen um BLOCKFREIE STAATEN (z.B. Ägypten, Jugoslawien) gegensätzlichen Positionen unterschiedlichen Vorstellungen gesellschaftliche und wirtschaftlichen Verhältnisse USA: Freiheit, Demokratie und Kapitalismus Sowjetunion: Unfreiheit, Kommunismus und Planwirtschaft Nie direkte militärische Konfrontation > "Kalter Krieg" vorrangiges politisches Ziel: Gleichheit (Chruschtschow Der einzige Weg zur restlosen Befreiung der Menschen ist der Kommunismus.") OSTBLOCK unter Führung der UdSSR Heiß" wurde der Kalte Krieg in den Stellvertreterkriegen, vor allem in der Dritten Welt geführt, z.B.: ■Korea-Krieg ☐Vietnam-Krieg Afghanistan-Krieg Folgen Truman-Doktrin (Containment) und Marshall-Plan Die Truman- Doktrin war eine Rede des amerikanischen Präsidenten Harry S. Truman, die er 1947 vor dem US- Kongress hielt. Trumans Ziel war es dabei, das expansionistisches Streben der Sowjetunion aufzuhalten und den Kommunismus einzudämmen. (Containment-Politik) Nach dem 2. WW entschieden sich die USA gegen eine Rückkehr zum Isolationismus. Stattdessen wollte man die Ausweitung des Kommunismus verhindern und den demokratischen Ländern stützen. Durch Wirtschaftliche Probleme werden jedoch Staaten destabilisiert Die USA beschlossen Europa durch ein wirtschaftliches Hilfsprogramm wiederaufzubauen Der Marshall-Plan war ein wirtschaftliches Wiederaufbauprogramm der USA für die westeuropäischen Staaten nach dem 2. Weltkrieg. Durch günstige Kredite und Hilfeleistungen im Wert von 13 Milliarden Dollar wurden vor allem westeuropäische Ländern gefordert Hilfeleistungen: vor allem Rohstoffe, Lebensmittel und Industriegüter den Ost-West - Konflikt (=die Blockkonfrontation in der damaligen bipolaren Welt) anhand eines Beispiels erörtern Korea-Krieg In der "heißen" Phase des Kalten Krieges glaubt die Welt bisweilen, unmittelbar vor einem neuen Weltkrieg zu stehen. Solche Krisen gab es vor allem dort, wo die gegensätzlichen Ideologien der beiden Machtblöcke direkt aufeinandertrafen. Der Koreakrieg war ein Stellvertreterkrieg währen des kalten Krieges und dauert von 1950 bis 1953.Das kommunistische Nord-Korea kämpfte, von China und der Sowjetunion unterstützt, gegen das westlich orientrierte Süd-Kora. Diesem standen UNO-Truppen, die von der USA geführt wurden, zur Seite. Korea war nach dem zweiten Weltkrieg in zwei BZ eingeteilt: in ein amerikanisch besetztes Südkorea und ein sowjetisch besetztes Nordkorea, wo 1948 eine kommunistische Regierung an die Macht kam. 1949 wurden die Besatzungstruppen abgezogen, doch das Land blieb geteilt. Ein Jahr später marschierte die nordkoreanische Armee mit Unterstützung der Sowjetunion, in den Süden ein. Mit einem UNO-Mandat vom selben Tag griffen nun auch US- Soldaten ein. Dennoch überrannten die Nordkoreaner den Süden fast vollständig. Erst mit großem Materialeinsatz gelang es diese zurückzuwerfen, die Grenze zum Norden zu überschreiten und die gegnerische Hauptstadt Pjöngjang einzunehmen. Doch Ende November 1950 kam es unter Beteiligung von 200.000 "freiwilligen" Chinesen zu einem großen Gegenangriff, der die Amerikaner widerum zum Rückzug zwang. Der Krieg kam schließlich an der alten Nord-Süd-Grenze zum Stehen. 1953 wurde ein Waffenstillstand beschlossen. den Begriff Wettrüsten in seinen historischen Kontext einordnen Der Begriff ,,Wettrüsten" beschreibt das etappenweise Aufrüsten von Militär zweier oder mehrerer sich antagonistisch gegenüberstehenden Staaten oder Bündnissen. Das Wettrüsten zwischen den von den USA angeführten Westmächten und der Sowjetunion angeführter Ostblock stellte die bislang umfangreichste Aufrüstung der Geschichte dar. Es waren fast alle Industriestaaten der Welt beteiligt, insbesondere die Atomwaffen waren dabei Kern der Aufrüstung. Die USA setzten im August 1945 zum ersten Mal Atombomben ein. Bald nach dem Ende des 2. 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Die Sowjetunion kann aufgrund ihres maroden Wirtschaftssystems nicht mithalten. Die Sowjetunion reagierte in den 1980er-Jahren mit Glasnost und Perestroika auf wirtschaftliche Probleme und suchten die Annäherung an den Westen In 1987 vereinbarte der amerikanische Präsident Reagan und der Staatschef der Sowjetunion Gorbatschow den Abbau aller atomaren Mittelstreckenraketen. Als in 1989 der Eiserner Vorhand aufgrund der gelockerten sowjetischen Politik geöffnet wurden, zerfiel der Ostblock. Am 9. November 1989 fällt die Mauer zwischen den beiden deutschen Staaten. Ein Jahr später wird der Kalte Krieg formell beigelegt. Die Sowjetunion und das Militärbündnis der Warschauer-Pakt-Staaten lösen sich auf. 1990, nach 43 Jahren Gegnerschaft schließen 32 Länder, die USA und Kanada einen Vertrag. Die Charta von Paris. Das Zeitalter der Konfrontation und Teilung endet. Im Jahr darauf 1991 löst sich der Warschauer Pakt und löst sich auch die Sowjetunion auf. 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Lockerungen der Rede-, Meinungs- und Pressefreiheit in der Sowjetunion Friedliche Demonstrationen erlaubt, ohne dass die Polizei oder das Militär mit Gewalt eingreift Mit Perestroika (Umbau/Umgestaltung) versuchte Gorbatschow, die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der Sowjetunion zu modernisieren. Ermöglicht wurde Perestroika vor allem durch Glasnost Lockerung der Planwirtschaft Etablierung demokratischer Struktur Entspannung mit dem Westen Deutschland im Zeitalter der Blockkonfrontation/unter alliierter Besatzung das Datum des Endes des 2. Weltkriegs und die Siegermächte benennen 8. Mai 1945 Nach der Kapitulation Deutschland legten die Großen Drei (Großbritannien, USA und die Sowjetunion) auf der Potsdamer Konferenz Maßnahmen für das Besiegte Deutschland fest. die Nachkriegsziele der Alliierten benennen, darlegen weshalb es die Potsdamer Konferenz gab, was beschlossen wurde und welche Folgen dies hatte Dem Potsdamer Abkommen der Großen Drei vom 2. August 1945 trat Frankreich bei. Politische und wirtschaftliche Beschlüsse: Auf der Potsdamer Konferenz (17. Juli bis 2. August 1945) legten die Siegermächte fest: Demilitarisierung, Dezentralisierung, Demokratisierung, Demontage und Denazifizierung Entwaffnung Entnazifizierung und Demokratisierung Bildung von Besatzungszonen Bestrafung der Kriegsverbrecher Demontage von Maschinen als Kriegsentschädigung, besonders in der Sowjetischen Besatzungszone ● ● ● ● Auswirkungen: ● ● Deutschland blieb bis 1955 unbewaffnet Belastete Personen wurden interniert Die Besatzungszonen existierten bis 1949 Es fanden Kriegesverbrecherprozesse statt Im Osten wuchs die Wirtschaft langsamer als im Westen Territoriale Beschlüsse und ihre Auswirkungen: Die ehemals deutschen Gebiete der Oder-Neiße-Linie wurden unter russische und polnische Verwaltung gestellt Polen wurden zwangsweise in diese Gebiete „umgesiedelt“ Deutsche wurden von dort zwangsweise in das verbleibende Deutschland ,,umgesiedelt" ● ünglich Umsetzung: Die Umsiedlungen verliefen nicht in ordnungsgemäßer und humaner Weise wie geplant. Über 12 Mio. Deutsche flüchteten oder wurden vertrieben, etwa 2 Mio. verloren ihr Leben. Flüchtlinge und Vertrieben mussten in die Besatzungszonen integriert werden. eine Konsequenz der Potsdamer Konferenz erläutern (z.B. Flucht und Vertreibung, oder Nürnberger Prozesse, oder Entnazifizierung...) Ziel der Nürnberger Prozesse war es, die noch lebenden Hauptkriegsverbrecher der nationalistischen Führungsspitze vor einem internationalen Militärtribunal anzuklagen und zu bestrafen. Die Nürnberger Prozesse waren die Prozesse gegen Kriegsverbrecher der Nationalsozialisten nach ihrer Niederlage im zweiten Weltkrieg. Sie wurden in Nürnberg abgehalten und liefen vom 20. November 1945 bis zum 14. April 1949.