Von der Ernennung zum Reichskanzler bis zum Tag von Potsdam
Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler, nachdem der vorherige Kanzler Kurt von Schleicher zurückgetreten war. Kurz darauf, am 27. Februar 1933, wurde der Reichstag in Brand gesetzt, was Hitler als Vorwand nutzte, um die sogenannte "Reichstagsbrandverordnung" zu erlassen.
Definition: Die Reichstagsbrandverordnung war eine Notverordnung, die wesentliche Grundrechte außer Kraft setzte und den Weg zur Diktatur ebnete.
Bei den Neuwahlen am 5. März 1933 errang die NSDAP mit 43,9% der Stimmen die klare Mehrheit. Durch eine Koalition mit der Deutschnationalen Volkspartei konnte sie die absolute Mehrheit im Parlament erreichen.
Example: Die Reichstagswahl 1933 zeigte, wie Hitler demokratische Mittel nutzte, um die Demokratie abzuschaffen.




