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Klausurübersicht Sowi, Soziale Ungleichheit

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 Themen soziale Ungleichheit
Klausurübersicht, Sowi Gk, 2.1.
Alltagsdefinition und sozialwissenschaftliche Definition
Kriterien tur sozialen

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soziale Ungleichheit, Kriterien sozialer Ungleichheit, Dimensionen/ Indikatoren, Gini Koeffizient, Modelle, Bildung, Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit, soziale Mobilität, Textanalyse, Erörterung

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Themen soziale Ungleichheit Klausurübersicht, Sowi Gk, 2.1. Alltagsdefinition und sozialwissenschaftliche Definition Kriterien tur sozialen Herkunft Dimensionen der Ungleichheit und ihre Indikatoren Gini Koeffizient Modelle zur Bildung (u.a. Kapital nach Bourdieu) Maßnahmen Aspekte der sozialen Mobilität Darstellung der Gesellschaft (Klassen, Schichten, soziale Milieus) zur Förderung der Chancengleichheit. Soziale Ungleichheit Soziale. Ungleichheit: ungleiche Verteilung von Ressourcen in von Ressourcen in einer Gesellschaft. von L Folge: ungleiche Chancenverteilung, d.h. je nachdem, wie viele Ressourcen man. bestimmten Gütern hat, die in einer Gesellschaft als wertvoll erachtet werden, verändern sich die Chancen im Leben. Verteilungs ungleichheit: ungleiche Verteilung einer Ressource, wie z. B. Einkommen Chancenungleichheit: ungleiche Möglichkeit von verschiedenen Bevölkerungsgruppen an bessere Stellen der Verteilung, wie z. B. einen besseren Beruf, ZU gelangen Alltagsdefinition: Im Alltag wird der Begriff sociale Ungerechtigkeit off mit dem Kontext der Illegitimität verwendet und gilt als eigene Wertung, nicht als wissenschaftlicher Sachverhalt. sozialwissenschaftliche Definition: Man spricht in der Wissenschaft von einer Socialen Ungleichheit, wenn man Blick auf die Gehaltsverteilung wirft und Familien sozial vernachlässigt sind Sie können ihre Gehälter nicht wie z. B. Familien, die finanziell besser dran sind (vgl. Lorenz-Kurve). beispielsweise einen So nutzen, Kriterien zur sozialen Herkunft Herkunft, Alter, Wohnort, Bildung (Sprache, Bücher/Zeitung), Aussehen, Ansprüche, Charakter, Umgang mit sozialen Umfeld, Geld (wohlhabend)→→ finanzielle Sicherheit, Interessen Dimensionen der Ungleichheit und ihre Indikatoren → Materieller Wohlstand, Bildung, Macht, Prestige Materieller Wohlstand Indikatoren zur Beurteilung materiellen Wohlstands: Vermögen, Einkommen, Armut. Vermögen: - Definition: alle Güter im Eigentum eines...

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Kindergeld) Unterschiedliche Formen: Haushaltseinkommen: Einkommen pro Haushalt Haushaltsnettoein kommen: Haushaltseinkommen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben Pro-Kopf- Einkommen z.B. BIP/Bevölkerungszahl → dient vor allem der Analyse Aussage über Verteilung möglich Aquivalenzeinkommen: Einkommen, das jedem Haushaltsmitglied den gleichen Lebensstandard ermöglichen würde wie innerhalb der Haushaltsgemeinschaft unter der Annahme es sei erwachsen und würde alleine wohnen → angepasste Netto- Pro-Kopf- Einkommen von Mehrpersonen haushalten, welches jedoch die Vorteile. des gemeinsamen Wirtschaftens miteinbezieht. Es wird davon ausgegangen, dass ein Zwei- Personen- Haushalt nicht das doppelte Einkommen eines Ein- Personen-Haushalts benötigt, um einen vergleich baren Lebensstandard zo erreichen, da durch gemeinsame Nutzung Ersparnisse erzielt werden. Berechnung.. Summe aller Einkommen des Haushalts und Gewichtung aufgrund einer Äquivalenzskala. (erstes erwachsenes Haushaltsmitglied: 1; weiteres erwachsenes Haushaltsmitglied: 0,5; Kind ab 14 Jahre: 0,5; Kind bis 13 Jahre: 0,3) - z. B. : Vater (40000 €), Mutter (15 000€), 2 kinder. (12/15 Jahre) →→ 55 000 € : 2,3 = ca. 24.000€ Einteilung. in. Quintile:. Hilfsmittel, um Aussagen über bestimmte Teile der Bevölkerung zu treffen (z. B. reichste 20%, ärmste 20% etc.) Lorenzkurve: Veranschaulichung ungleicher Verteilung von Einkommen/Vermögen (die Diagonale würde der. Gleichverteilung entsprechen) ↑↑↑ → Lorenzkurve zeigt Einkommensungleichheit an Gini-Koeffizient: aus Lorenzkurve berechnet ↑ - Berechnung: auf der x-Achse wird der Anteil der Gesamtbevölkerung und auf der y-Achse der Anteil des Volkseinkommens abgetragen je weiter die reale kurve von der Diagonalen entfernt. ist, desto stärker ist die Umverteilung Stellt dar, welcher Anteil der Bevölkerung, einen wie hohen Anteil. am kumulierten Einkommen der Gesellschaft hat Totale Gleich- die reichsten 10% der Deutschen → 50% der Bevölkerung besitzen 50% des Einkommens, 60% besitzen 60% verteilung. Eine Person besitzt 100% des Einkommens = Totale Ungleichheit Bei Vermögen: einen von Wohlstandsentwicklung → → keine Länder unter 0,55: Sehr Vermögensgleich Länder über 0,79: Sehr Vermögens ungleich kleiner je Berechnung: indem man die Fläche zwischen der Diagonalen und der Lorenzkurve durch die Ge- samtfläche unterhalb der Diagonalen teilt, erhält man Wert zwischen 0 und 1 der Wert, desto gleichmäßiger die Verteilung Wert, der entsteht, wenn man den Prozentsatz des Flächeninhalts berechnet, der zwischen der Lorenz- kurve und der Kurve der totalen Gleichheit, auf die Gesamtfläche betrachtet, berechnet Gini-Index Gini-Koeffizient x 100 Je näher der koeffizient an null ist, desto gleicher ist die Verteilung. Bei Einkommen: Länder zwischen 0,5 und 0,7: Sehr Einkommensungleich, Länder zwischen 0,2 und 0,35: Sehr Einkommensgleich usw. Armut: - Armutsbegriffe absolute (extreme) Armut: Wenn das Leben einer Person in Gefahr ist, weil die Grundbedürfnisse nicht befriedigt werden können (Existenzbedrohend), weniger als 1,90 US-$ pro Tag relative Armut bemisst sich an der Fähigkeit zur Teilnahme an der jeweiligen Gesellschaft, in Deutschland: Median des Nettoäquivalenzeinkommens wer weniger als 60% dieses Wertes hat, gilt als armutsgefährdet man subjektive. Armut: Man gilt als arm, wenn sich nach eigener Einschätzung als politische Armut: Staat bestimmt Kriterien, wer arm ist und wer nicht Kinder-/Jugendarmut.. Rund ein Viertel der von Armut Gefährdeten in Deutschland ist jünger als 25 Jahre Armutsindikatoren: Einkommen (Netto äquivalenzeinkommen) Vermögen ->> Armutsrisikoschwelle Armutsgefährdungsquote. → Hohes Risiko für Arbeitslose (60%) und Alleinerziehende (45%) Methoden zur Armutsbekämpfung Investitionen in Bildung. → Frühkindliche Förderung. → Mehr pädagogisches Personal und kleinere Lerngruppen - - OGS, Mittagsbetreuung, etc. Digitalisierung an Schulen Förderung und Hilfsangebote für sozial schwache und Migranten Ba Fög, Shpendien, Kredite, Studienförderung Studiengänge über Eignungstest statt NC Berufsorientierung an Schulen ausbauen ↑ ↑ Problem: Finanzierung Mindestlohne einführen und Niedriglohnberufe besser bezahlen Hartz IV Arbeitslosigkeit wird weniger attraktiv, da man dann von Arbeit besser leben kann, als von Bestimmte Berufe werden wieder attraktiver Mehr Geld kommt in den Wirtschaftskreislauf, da mehr konsumiert werden kann - Frauen genauso - Elternzeit besser bezahlen Sozialbeiträge übernehmen Gleichstellungsquote Unternehmen einführen Elternzeit für Männer ausbauen Kindergeld erhöhen. fördert Chancengleichheit und qualifiziert besser für den Arbeitsmarkt in arm Mehr Geld kann für Bildung ausgegeben werden. Probleme: Lohn-Preis- Spirale, Arbeit wird. teurer Arbeitslosigkeit, kann steigen, Outsourcing, Lohn-. arbeit und Kurearbeit, steigt bezahlen wie Männer. fishlt Gesellschaftliche Werthaltung verändern Kinderbetreuung erhöhen, um Teilzeitarbeit zu verringern → Indikator für Wohlstand: Gini-Koeffizient; Ungleichheitsmaß der Quintileanteile, Vermögen, Einkommen Armut Probleme: Finanzierung, Werthaltung in Gesellschaft ändert sich nur langsam, Kinderbetreuung in Familie häutig besser als im Kindergarten, fachkräftemangel im Betreuungsbereich Bildung - in Industrienationen und Dienstleistungsgesellschaften: Bildung als Schlüsselfaktor zur Armuls vermeidung - Forderungen: Diskriminierungsfreies Schulsystem. und gamlägige Bildungsangebote - Kemziel von Maßnahmen im Bereich Bildung: Ungleichheiten vermeiden, die nicht aufgrund der eigenen Leistung, sondern beispielsweise aufgrund der Herkunft, des Berufs der Eltem, der finanziellen Möglichkeiten usw. bestehen Gründe: Defizite im Elternhaus Indikator: Schulform, höchstmöglicher allgemeinbildender Schulabschluss der Eltern, Vergabe Schulabschlüssen; Relative Armut in den Bevölkerungsgruppen je nach Bildungsabschluss Macht & Prestige - Indikatoren für Macht: → Berufliche Befugnisse Einkommen → Vermögen - Indikatoren für Prestige: → Berufszugehörigkeit 0.8- 0,6- 0,4- Lorenzkurve = welcher Anteil der sortierten Grundgesamtheit welchen Anteil Ungleichheit einer Verteilung. 0,2- Lorenzkurve → Schulauswahl abhängig - Anteil des 0,2 Einkommens 0,8- 0,6- - 0,4- 0,2 Eltern aus unteren Schichten haben häufig keine Zeit oder kein Wissen über die Wichtigkeit Prühkindlicher Förderung (z.B. Vorlesen etc.), wodurch die Kinder später in der Schule einen Nachteil haben Mangelnde Unterstützung der Eltern und zu wenig Hilfe für Eltern durch andere Institutionen sozialen Status vom Einkommen 2 Auf summiertes Einkommen 0,4 → Statusindizes -> Kriterien der sozialen Position Selbsteinstufung Soziale Herkunft 2 Anteil der Bevölkerung T 0,6 0,8 0,2 0,4 0,6 0,8 4 6 5 Eine Person besitzt alles 11 1 5 16 2+4+5+5= 16 1- 0.8- UV 0,6- 0,4- 0,2- 1 Anteil der Bevölkerung Einkommen 2 Anteil an Gesamt- 0,056 0,167 0,306 0,444 summe Prozentualer Anteil der Bevölkerung 20 36 Gesamte Merkmalsumme = Gesamt verdientes Einkommen Anteil des Einkommens 4 20% 40% 60% 80% 100% 0,2 0,4 0,6 0,8 1 Anteil der Bevölkerung 5 5 20 Perfekt faire Gleichverteilung 1 Y-Achse Einkommen 2 Auf- summiertes 2 Einkommen 80% der Bevölkerung verdienen 44,4% des Einkommens 4 6 5 Anteil des Einkommens 11 5 16 Anteil an Gesamt- 0,056 0,167 0,306 0,444 summe ora 1 0,8- 0,6- 0,4- 0,2- 20 36 1 an einer Merkmalsumme besitzt. Einkommen 2 Anteil an Gesamt- 0,056 0,167 0,306 summe Prozentualer Anteil der 20% 40% 60% Bevölkerung 0,2 0,4 0,6 0,8 4 5 Anteil der Bevölkerung 5 2 0,444 → Ungerechte Verteilung 20% der Bevölkerung verdienen 55,6% des Einkommens 5 20 80% 100% Einkommen Auf- summiertes 2 Einkommen Anteil an Gesamt- 0,056 0,167 0,306 0,444 summe Prozentualer Anteil der Y-Achse Bevölkerung 4 6 1 5 11 5 16 20% 40% 60% 80% + 1+1 5 ● •Je größer Abweichung, desto ungleicher die Verteilung. 20 36 von 1 100% von 45°-1 -Linie = Linie der totalen Gleichheit. Perfekte Gleich- verteilung bei gerechter. Einkommens verteilung X-Achse Gini Koeffizient = statistisches Maß, das die Ungleichverteilung abbildet. Definition: Der Gini- Koeffizient gibt den Grad der Ungleichheit der Einkommensverteilung, in z. B. einem Land oder Region, nach dem häuslichen Pro-Kopf- finkommen. an. normierter Wert zwischen O und 1 Gini-Index. Koeffizient × 100 Konzentrationsfläche Gini Koeffizient Lorenzkurve maximale Anteil Merkmalsträger Konzentrationsfläche Modelle zur G = Lorenzkurve und Gini Koeffizient totale Gleichverteilung Lorenzkurve Konzentrationsfläche maximale Konzentrationsfläche -Konzentrationsfläche Anteil Merkmalsträger totale Ungleichverteilung Beispiel: 1 Erwachsener = 1 jeder weiterer Erwachsener = 0,5 pro kind = 0,3 wird anhand der Lorenz- Kurve berechnet ↳ kummulativer Anteil der Bevölkerung und kummulativer Anteil des Einkommens gibt das Entfallen des Gesamteinkommens einer Volkswirtschaft auf. stimmten Anteil der Bevölkerung einen Je näher der Wert an O dran ist, desto gleicher ist die Verteilung des Einkommens Je näher der Wert an 1 dran ist, desto ungleicher ist die Verteilung des Einkommens. Äquivalenzeinkommens Haushaltseinkommen Summe der Personengewichtung Verschiedene Modellierungen Linie der totalen Gleichheit (45 Grad. Linie"). → entlang dieser Linie ist Einkommen aller Individuen identisch →→steht für gleiche Einkommensverteilung (grüne Linie) Linie der totalen. Ungleichheit men der Gesellschaft 2 Kinder, 2 Erwachsene 2000 € 952,38€ 2,1€ 1+ 0,5 + 2.0,3 = 2₁1. Darstellung der Gesellschaft = Klassenmodell nach Karl Marx (19. Jahrhundert) Vorraussetzungen des Modells: unterschiedliche -Besitzer (Kapitalisten) und Nichtbesitzer. Lebenschanchen ZU Klassenmodelle: Einteilung nach Hierarchien und Klassen Schichten modelle: Einteilung nach hauptsächlich vertikal angeordneten Statusgruppen; entscheidenster Indikator: Beruf Milieumodelle: Erfassen horizontale und vertikale Dimensionen anhand von sozialkultureller Orientierung Abhängigkeit (verkaufen ihre Arbeitsleistung). - liberalistisches - kapitalistisches Wirtschaftssystem (Zentralisierung nur Interessen + Ideologien von Kapitalisten vertreten einer. → nur einem einzigen Individuum kommt das gesamte Einkom. (rote Linie). von Macht bei den Besitzenden, Verelendung bei den Lohnarbeitern) 4, be- Produktionsmittel besitzer + Kapital ist Unterscheidungs- merkmal Gesellschaft spaltet sich, antagonistische Interessen Klassenkampf wird entstehen Klassenkampf endet mit dem Sieg der Arbeiter → Abschaffung des Kapitalismus Entstehung eines klassen bewusstseins, Charakterisierung von Menschen (Gruppen)

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Kindergeld) Unterschiedliche Formen: Haushaltseinkommen: Einkommen pro Haushalt Haushaltsnettoein kommen: Haushaltseinkommen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben Pro-Kopf- Einkommen z.B. BIP/Bevölkerungszahl → dient vor allem der Analyse Aussage über Verteilung möglich Aquivalenzeinkommen: Einkommen, das jedem Haushaltsmitglied den gleichen Lebensstandard ermöglichen würde wie innerhalb der Haushaltsgemeinschaft unter der Annahme es sei erwachsen und würde alleine wohnen → angepasste Netto- Pro-Kopf- Einkommen von Mehrpersonen haushalten, welches jedoch die Vorteile. des gemeinsamen Wirtschaftens miteinbezieht. Es wird davon ausgegangen, dass ein Zwei- Personen- Haushalt nicht das doppelte Einkommen eines Ein- Personen-Haushalts benötigt, um einen vergleich baren Lebensstandard zo erreichen, da durch gemeinsame Nutzung Ersparnisse erzielt werden. Berechnung.. Summe aller Einkommen des Haushalts und Gewichtung aufgrund einer Äquivalenzskala. (erstes erwachsenes Haushaltsmitglied: 1; weiteres erwachsenes Haushaltsmitglied: 0,5; Kind ab 14 Jahre: 0,5; Kind bis 13 Jahre: 0,3) - z. B. : Vater (40000 €), Mutter (15 000€), 2 kinder. (12/15 Jahre) →→ 55 000 € : 2,3 = ca. 24.000€ Einteilung. in. Quintile:. Hilfsmittel, um Aussagen über bestimmte Teile der Bevölkerung zu treffen (z. B. reichste 20%, ärmste 20% etc.) Lorenzkurve: Veranschaulichung ungleicher Verteilung von Einkommen/Vermögen (die Diagonale würde der. Gleichverteilung entsprechen) ↑↑↑ → Lorenzkurve zeigt Einkommensungleichheit an Gini-Koeffizient: aus Lorenzkurve berechnet ↑ - Berechnung: auf der x-Achse wird der Anteil der Gesamtbevölkerung und auf der y-Achse der Anteil des Volkseinkommens abgetragen je weiter die reale kurve von der Diagonalen entfernt. ist, desto stärker ist die Umverteilung Stellt dar, welcher Anteil der Bevölkerung, einen wie hohen Anteil. am kumulierten Einkommen der Gesellschaft hat Totale Gleich- die reichsten 10% der Deutschen → 50% der Bevölkerung besitzen 50% des Einkommens, 60% besitzen 60% verteilung. Eine Person besitzt 100% des Einkommens = Totale Ungleichheit Bei Vermögen: einen von Wohlstandsentwicklung → → keine Länder unter 0,55: Sehr Vermögensgleich Länder über 0,79: Sehr Vermögens ungleich kleiner je Berechnung: indem man die Fläche zwischen der Diagonalen und der Lorenzkurve durch die Ge- samtfläche unterhalb der Diagonalen teilt, erhält man Wert zwischen 0 und 1 der Wert, desto gleichmäßiger die Verteilung Wert, der entsteht, wenn man den Prozentsatz des Flächeninhalts berechnet, der zwischen der Lorenz- kurve und der Kurve der totalen Gleichheit, auf die Gesamtfläche betrachtet, berechnet Gini-Index Gini-Koeffizient x 100 Je näher der koeffizient an null ist, desto gleicher ist die Verteilung. Bei Einkommen: Länder zwischen 0,5 und 0,7: Sehr Einkommensungleich, Länder zwischen 0,2 und 0,35: Sehr Einkommensgleich usw. Armut: - Armutsbegriffe absolute (extreme) Armut: Wenn das Leben einer Person in Gefahr ist, weil die Grundbedürfnisse nicht befriedigt werden können (Existenzbedrohend), weniger als 1,90 US-$ pro Tag relative Armut bemisst sich an der Fähigkeit zur Teilnahme an der jeweiligen Gesellschaft, in Deutschland: Median des Nettoäquivalenzeinkommens wer weniger als 60% dieses Wertes hat, gilt als armutsgefährdet man subjektive. Armut: Man gilt als arm, wenn sich nach eigener Einschätzung als politische Armut: Staat bestimmt Kriterien, wer arm ist und wer nicht Kinder-/Jugendarmut.. Rund ein Viertel der von Armut Gefährdeten in Deutschland ist jünger als 25 Jahre Armutsindikatoren: Einkommen (Netto äquivalenzeinkommen) Vermögen ->> Armutsrisikoschwelle Armutsgefährdungsquote. → Hohes Risiko für Arbeitslose (60%) und Alleinerziehende (45%) Methoden zur Armutsbekämpfung Investitionen in Bildung. → Frühkindliche Förderung. → Mehr pädagogisches Personal und kleinere Lerngruppen - - OGS, Mittagsbetreuung, etc. Digitalisierung an Schulen Förderung und Hilfsangebote für sozial schwache und Migranten Ba Fög, Shpendien, Kredite, Studienförderung Studiengänge über Eignungstest statt NC Berufsorientierung an Schulen ausbauen ↑ ↑ Problem: Finanzierung Mindestlohne einführen und Niedriglohnberufe besser bezahlen Hartz IV Arbeitslosigkeit wird weniger attraktiv, da man dann von Arbeit besser leben kann, als von Bestimmte Berufe werden wieder attraktiver Mehr Geld kommt in den Wirtschaftskreislauf, da mehr konsumiert werden kann - Frauen genauso - Elternzeit besser bezahlen Sozialbeiträge übernehmen Gleichstellungsquote Unternehmen einführen Elternzeit für Männer ausbauen Kindergeld erhöhen. fördert Chancengleichheit und qualifiziert besser für den Arbeitsmarkt in arm Mehr Geld kann für Bildung ausgegeben werden. Probleme: Lohn-Preis- Spirale, Arbeit wird. teurer Arbeitslosigkeit, kann steigen, Outsourcing, Lohn-. arbeit und Kurearbeit, steigt bezahlen wie Männer. fishlt Gesellschaftliche Werthaltung verändern Kinderbetreuung erhöhen, um Teilzeitarbeit zu verringern → Indikator für Wohlstand: Gini-Koeffizient; Ungleichheitsmaß der Quintileanteile, Vermögen, Einkommen Armut Probleme: Finanzierung, Werthaltung in Gesellschaft ändert sich nur langsam, Kinderbetreuung in Familie häutig besser als im Kindergarten, fachkräftemangel im Betreuungsbereich Bildung - in Industrienationen und Dienstleistungsgesellschaften: Bildung als Schlüsselfaktor zur Armuls vermeidung - Forderungen: Diskriminierungsfreies Schulsystem. und gamlägige Bildungsangebote - Kemziel von Maßnahmen im Bereich Bildung: Ungleichheiten vermeiden, die nicht aufgrund der eigenen Leistung, sondern beispielsweise aufgrund der Herkunft, des Berufs der Eltem, der finanziellen Möglichkeiten usw. bestehen Gründe: Defizite im Elternhaus Indikator: Schulform, höchstmöglicher allgemeinbildender Schulabschluss der Eltern, Vergabe Schulabschlüssen; Relative Armut in den Bevölkerungsgruppen je nach Bildungsabschluss Macht & Prestige - Indikatoren für Macht: → Berufliche Befugnisse Einkommen → Vermögen - Indikatoren für Prestige: → Berufszugehörigkeit 0.8- 0,6- 0,4- Lorenzkurve = welcher Anteil der sortierten Grundgesamtheit welchen Anteil Ungleichheit einer Verteilung. 0,2- Lorenzkurve → Schulauswahl abhängig - Anteil des 0,2 Einkommens 0,8- 0,6- - 0,4- 0,2 Eltern aus unteren Schichten haben häufig keine Zeit oder kein Wissen über die Wichtigkeit Prühkindlicher Förderung (z.B. Vorlesen etc.), wodurch die Kinder später in der Schule einen Nachteil haben Mangelnde Unterstützung der Eltern und zu wenig Hilfe für Eltern durch andere Institutionen sozialen Status vom Einkommen 2 Auf summiertes Einkommen 0,4 → Statusindizes -> Kriterien der sozialen Position Selbsteinstufung Soziale Herkunft 2 Anteil der Bevölkerung T 0,6 0,8 0,2 0,4 0,6 0,8 4 6 5 Eine Person besitzt alles 11 1 5 16 2+4+5+5= 16 1- 0.8- UV 0,6- 0,4- 0,2- 1 Anteil der Bevölkerung Einkommen 2 Anteil an Gesamt- 0,056 0,167 0,306 0,444 summe Prozentualer Anteil der Bevölkerung 20 36 Gesamte Merkmalsumme = Gesamt verdientes Einkommen Anteil des Einkommens 4 20% 40% 60% 80% 100% 0,2 0,4 0,6 0,8 1 Anteil der Bevölkerung 5 5 20 Perfekt faire Gleichverteilung 1 Y-Achse Einkommen 2 Auf- summiertes 2 Einkommen 80% der Bevölkerung verdienen 44,4% des Einkommens 4 6 5 Anteil des Einkommens 11 5 16 Anteil an Gesamt- 0,056 0,167 0,306 0,444 summe ora 1 0,8- 0,6- 0,4- 0,2- 20 36 1 an einer Merkmalsumme besitzt. Einkommen 2 Anteil an Gesamt- 0,056 0,167 0,306 summe Prozentualer Anteil der 20% 40% 60% Bevölkerung 0,2 0,4 0,6 0,8 4 5 Anteil der Bevölkerung 5 2 0,444 → Ungerechte Verteilung 20% der Bevölkerung verdienen 55,6% des Einkommens 5 20 80% 100% Einkommen Auf- summiertes 2 Einkommen Anteil an Gesamt- 0,056 0,167 0,306 0,444 summe Prozentualer Anteil der Y-Achse Bevölkerung 4 6 1 5 11 5 16 20% 40% 60% 80% + 1+1 5 ● •Je größer Abweichung, desto ungleicher die Verteilung. 20 36 von 1 100% von 45°-1 -Linie = Linie der totalen Gleichheit. Perfekte Gleich- verteilung bei gerechter. Einkommens verteilung X-Achse Gini Koeffizient = statistisches Maß, das die Ungleichverteilung abbildet. Definition: Der Gini- Koeffizient gibt den Grad der Ungleichheit der Einkommensverteilung, in z. B. einem Land oder Region, nach dem häuslichen Pro-Kopf- finkommen. an. normierter Wert zwischen O und 1 Gini-Index. Koeffizient × 100 Konzentrationsfläche Gini Koeffizient Lorenzkurve maximale Anteil Merkmalsträger Konzentrationsfläche Modelle zur G = Lorenzkurve und Gini Koeffizient totale Gleichverteilung Lorenzkurve Konzentrationsfläche maximale Konzentrationsfläche -Konzentrationsfläche Anteil Merkmalsträger totale Ungleichverteilung Beispiel: 1 Erwachsener = 1 jeder weiterer Erwachsener = 0,5 pro kind = 0,3 wird anhand der Lorenz- Kurve berechnet ↳ kummulativer Anteil der Bevölkerung und kummulativer Anteil des Einkommens gibt das Entfallen des Gesamteinkommens einer Volkswirtschaft auf. stimmten Anteil der Bevölkerung einen Je näher der Wert an O dran ist, desto gleicher ist die Verteilung des Einkommens Je näher der Wert an 1 dran ist, desto ungleicher ist die Verteilung des Einkommens. Äquivalenzeinkommens Haushaltseinkommen Summe der Personengewichtung Verschiedene Modellierungen Linie der totalen Gleichheit (45 Grad. Linie"). → entlang dieser Linie ist Einkommen aller Individuen identisch →→steht für gleiche Einkommensverteilung (grüne Linie) Linie der totalen. Ungleichheit men der Gesellschaft 2 Kinder, 2 Erwachsene 2000 € 952,38€ 2,1€ 1+ 0,5 + 2.0,3 = 2₁1. Darstellung der Gesellschaft = Klassenmodell nach Karl Marx (19. Jahrhundert) Vorraussetzungen des Modells: unterschiedliche -Besitzer (Kapitalisten) und Nichtbesitzer. Lebenschanchen ZU Klassenmodelle: Einteilung nach Hierarchien und Klassen Schichten modelle: Einteilung nach hauptsächlich vertikal angeordneten Statusgruppen; entscheidenster Indikator: Beruf Milieumodelle: Erfassen horizontale und vertikale Dimensionen anhand von sozialkultureller Orientierung Abhängigkeit (verkaufen ihre Arbeitsleistung). - liberalistisches - kapitalistisches Wirtschaftssystem (Zentralisierung nur Interessen + Ideologien von Kapitalisten vertreten einer. → nur einem einzigen Individuum kommt das gesamte Einkom. (rote Linie). von Macht bei den Besitzenden, Verelendung bei den Lohnarbeitern) 4, be- Produktionsmittel besitzer + Kapital ist Unterscheidungs- merkmal Gesellschaft spaltet sich, antagonistische Interessen Klassenkampf wird entstehen Klassenkampf endet mit dem Sieg der Arbeiter → Abschaffung des Kapitalismus Entstehung eines klassen bewusstseins, Charakterisierung von Menschen (Gruppen)