Wiener Kongress
Der Wiener Kongress war eine diplomatische Konferenz zur Neuordnung Europas nach den Napoleonischen Kriegen. Vom Herbst 1814 bis Juni 1815 trafen sich die wichtigsten europäischen Staatsmänner in Wien, um über die zukünftige politische Gestaltung des Kontinents zu verhandeln.
Die Teilnehmer des Wiener Kongresses umfassten Vertreter aller europäischen Staaten, wobei die Hauptentscheidungen von den vier Siegermächten getroffen wurden:
- Österreich, vertreten durch Fürst Metternich
- Preußen, vertreten durch Fürst Hardenberg
- Russland, vertreten durch Zar Alexander I.
- Großbritannien, vertreten durch Lord Castlereagh
Frankreich wurde durch Talleyrand vertreten und konnte sich geschickt in die Verhandlungen einbringen.
Schlüsselkonzept: Die Legitimität war ein Grundprinzip des Kongresses, das die Wiedereinsetzung der rechtmäßigen Herrscher forderte, die durch Napoleon entmachtet worden waren. Diese Idee wurde besonders von Metternich vorangetrieben.
Die Ziele des Wiener Kongresses waren:
- Wiederherstellung eines europäischen Gleichgewichts
- Verhinderung einer erneuten französischen Hegemonie
- Schaffung einer stabilen Nachkriegsordnung
- Sicherung der monarchischen Herrschaftsform

































