Kontinentalsperre und Befreiungskriege
Die Seite gibt einen Überblick über zwei wichtige Ereignisse der napoleonischen Ära: die Kontinentalsperre und die Befreiungskriege. Die Kontinentalsperre war eine von Napoleon verhängte Handelssperre zwischen dem europäischen Kontinent und Großbritannien, die von 1806 bis 1814 dauerte. Sie war eine Reaktion auf den britischen Seesieg über die Franzosen im Mai 1805.
Definition: Die Kontinentalsperre war eine wirtschaftliche Blockade, die Napoleon gegen Großbritannien verhängte, um dessen Handel zu schädigen und es zu isolieren.
Die Befreiungskriege begannen 1813 als Kampf europäischer Länder gegen die französische Vorherrschaft. Wichtige Ereignisse in diesem Zusammenhang waren:
- Der Widerstand in Spanien, der sich in einem Guerilla-Krieg gegen die französische Herrschaft äußerte.
- Der Russlandfeldzug Napoleons 1812, der zu einer verheerenden Niederlage führte, nachdem Russland die Kontinentalsperre gebrochen hatte.
- Die Völkerschlacht bei Leipzig, in der russische, preußische, österreichische und britische Heere Napoleon besiegten.
Highlight: Die Völkerschlacht bei Leipzig 1813 war ein entscheidender Wendepunkt in den Befreiungskriegen und leitete Napoleons endgültigen Sturz ein.
Diese Ereignisse markierten das Ende von Napoleons Dominanz in Europa und leiteten eine neue Ära der europäischen Politik ein, die schließlich zum Wiener Kongress und zur Neuordnung Europas führte.


























