Was ist Ransomware?
Ransomware ist eine besonders heimtückische Form von Malware, die von Cyberkriminellen eingesetzt wird, um Opfer zu erpressen und Lösegeld zu erpressen. Der Name leitet sich vom englischen Wort "ransom" ab, was auf Deutsch "Lösegeld" bedeutet.
Vocabulary: Malware ist ein Oberbegriff für verschiedene Arten von bösartiger Software, einschließlich Viren, Trojaner und eben auch Ransomware.
Wenn Ransomware ein Gerät infiziert hat, blockiert sie typischerweise alle Anwendungen und verhindert den Zugriff des Benutzers auf seine eigenen Dateien. Dies geschieht meist durch Verschlüsselung der Daten, wodurch sie für den Benutzer unlesbar werden.
Highlight: Die Blockade des Zugriffs auf eigene Dateien ist ein Hauptmerkmal von Ransomware-Angriffen und dient dazu, Druck auf das Opfer auszuüben.
Beispiele für Ransomware
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Petya: Diese Ransomware trat erstmals 2016 in Erscheinung. Interessanterweise forderte Petya zwar Lösegeld, aber selbst wenn man gezahlt hätte, wären die Dateien nicht wiederhergestellt worden.
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WannaCry: Einer der bekanntesten Ransomware-Angriffe ereignete sich 2017 mit WannaCry. Diese Ransomware verbreitete sich weltweit und forderte ebenfalls Lösegeld. Es wird vermutet, dass WannaCry aus Nordkorea stammt.
Example: Der WannaCry-Angriff im Mai 2017 infizierte innerhalb weniger Tage über 230.000 Computer in 150 Ländern und verursachte geschätzte Schäden in Milliardenhöhe.
Diese Beispiele verdeutlichen, wie gefährlich und weitreichend die Auswirkungen von Ransomware-Angriffen sein können. Sie unterstreichen die Notwendigkeit, sich mit Ransomware-Schutz auseinanderzusetzen und präventive Maßnahmen zu ergreifen.





