Erziehung im Nationalsozialismus
Die NS-Erziehung basierte auf klaren Zielen und Grundsätzen, die Hitler selbst formulierte. Das primäre Erziehungsziel war zweierlei:
- Heranziehen eines gesunden Körpers
- Ausbildung geistiger Fähigkeiten (wobei ein körperlich gesunder Mensch als wichtiger galt als ein "geistiger Schwächling")
Die 4 Grundprinzipien der NS-Pädagogik
-
Führerprinzip:
- "Jugend führt Jugend"
- Förderte Treue, Unterordnung, Gefolgschaft und Dienstbereitschaft gegenüber dem Führer
-
Rassenprinzip:
- Zielte auf Reinrassigkeit ab
- Förderte die "Produktion" gesunder Nachkommen
-
Gemeinschaftsprinzip:
- Geprägt durch den Leitsatz "Du bist nichts - Dein Volk ist alles!"
-
Kampfprinzip:
- Basierte auf sozialdarwinistischen Vorstellungen
- Propagierte das "Recht des Stärkeren"
Wichtige Konzepte: Die Schule im Nationalsozialismus war nur ein Teil des Erziehungssystems. Außerhalb der Schulen wurden Jugendliche in verpflichtenden Gemeinschaften wie der Hitlerjugend und dem Bund Deutscher Mädel organisiert.
Hitlerjugend
- 1926 in der NSDAP gegründet
- Für alle Jugendlichen verpflichtend
- Legte den Fokus auf Gemeinschaft, Zusammenhalt und sportliche Ertüchtigung (Vorbereitung auf den Krieg)
- Der Führer hatte absolute Befehlsgewalt und musste nationalsozialistisch leben
- Prinzip "Jugend führt Jugend" schuf Freiheit und Anerkennung untereinander
- Uniformen unterstrichen die Gemeinschaft





