Operante Konditionierung und Skinners Experiment
Die operante Konditionierung, auch bekannt als instrumentelles Lernen, basiert auf den Konsequenzen von Verhalten. B.F. Skinner demonstrierte dieses Prinzip in seinem berühmten Rattenexperiment.
Example: In Skinners Experiment wurde eine Ratte in einen Käfig gesetzt, der mit einem Hebel ausgestattet war. Verschiedene Konsequenzen waren mit dem Drücken des Hebels verbunden:
- R1: Die Ratte erhielt Futter
- R2: Ein Stromschlag wurde abgeschaltet
- R3: Die Ratte erhielt einen Stromschlag
- R4: Die Ratte verlor Futter
Die Ergebnisse zeigten, dass R1 und R2 den Hebel häufiger drückten, während R3 und R4 das Verhalten einstellten.
Highlight: Angenehme Konsequenzen führen dazu, dass ein Verhalten häufiger gezeigt wird, während unangenehme Konsequenzen dazu führen, dass ein Verhalten in Zukunft unterlassen wird.
Zentrale Begriffe der operanten Konditionierung sind:
- Verstärkung: Der Prozess, der dazu führt, dass ein Verhalten vermehrt auftritt.
- Positive Verstärkung: Verhalten, das angenehme Konsequenzen herbeiführt, wird häufiger gezeigt.
- Negative Verstärkung: Verhalten, das unangenehme Konsequenzen verringert oder vermeidet, wird häufiger gezeigt.
Example: Ein Operante Konditionierung Beispiel Kindergarten könnte sein, dass Kinder für das Aufräumen von Spielzeug gelobt werden (positive Verstärkung) und dadurch dieses Verhalten häufiger zeigen.
Vocabulary: Aversiver Reiz: Ein unangenehmer Reiz, der dazu führt, dass ein Verhalten vermieden wird.
Diese Prinzipien finden breite Anwendung in Erziehung, Therapie und Verhaltensmodifikation.





























