Piagets Phasenmodell der kognitiven Entwicklung
Jean Piaget unterteilt die kognitive Entwicklung in vier Hauptstadien, die aufeinander aufbauen und jeweils spezifische Merkmale und Fähigkeiten aufweisen.
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Sensomotorisches Stadium (0-2 Jahre) In dieser Phase trainieren Kinder angeborene Schemata wie Greifen und Saugen. Orientierungsreflexe werden unabhängig von Stimulation ausgeübt. Ein wichtiger Meilenstein ist die Entwicklung der Objektpermanenz ab etwa dem achten Monat.
Definition: Objektpermanenz ist das Verständnis dafür, dass Dinge weiterhin existieren, auch wenn man sie nicht sieht.
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Präoperatorisches Stadium (2-7 Jahre) Diese Phase ist gekennzeichnet durch die Entwicklung der Phantasie und den schnellsten Spracherwerb. Kinder entwickeln eine symbolische Denkweise, haben aber noch eine egozentrische Sichtweise der Realität.
Example: Ein Kind in dieser Phase kann sich einen Raum nur aus seiner eigenen Perspektive vorstellen und hat Schwierigkeiten, die Sichtweise anderer zu verstehen.
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Konkrete Operationen (8-12 Jahre) In diesem Stadium entwickeln Kinder ein Verständnis für das Prinzip der Konstanz. Sie können komplexere Gedankengänge vollziehen, bleiben aber noch an konkrete Objekte gebunden.
Vocabulary: Konstanz bezieht sich auf das Verständnis, dass bestimmte Eigenschaften eines Objekts gleich bleiben, auch wenn sich andere wahrnehmbare Merkmale ändern.
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Formale Operationen (12-16/19 Jahre) In der letzten Phase erreichen Jugendliche die kognitive Reife. Sie entwickeln die Fähigkeit zu komplexem logischem Denken und können abstrakte Sachverhalte verstehen.
Highlight: Piaget betont, dass die Entwicklung einem epigenetischen Prinzip folgt und nicht wesentlich beschleunigt werden kann.



































