Mind, Self und Kommunikation im Symbolischen Interaktionismus
Die zweite Seite vertieft die Konzepte von Mind, Self und Kommunikation im Rahmen des Symbolischen Interaktionismus. Der "Mind" wird als Grundlage für die Bildung des "Self" beschrieben, während das "Self" als Ich-Identität verstanden wird, die sich entwickelt und behauptet werden muss.
Definition: Mind im Symbolischen Interaktionismus bezieht sich auf Geist und (Selbst-)Bewusstsein als Grundlage für die Bildung des Self.
Die Bedeutung von Symbolen, insbesondere der Sprache, wird hervorgehoben. Signifikante Symbole ermöglichen die Kommunikation und sind grundlegend für die Interaktion.
Highlight: Die Fähigkeit zur Metakommunikation, also die Kommunikation über Kommunikation, wird als wichtig für das Hinterfragen und Lösen von Konflikten betont.
Das Konzept der Ambiguitätstoleranz wird eingeführt, welches die Fähigkeit beschreibt, andere Meinungen zu akzeptieren und Mehrdeutigkeiten auszuhalten.
Vocabulary: Ambiguitätstoleranz ist die Fähigkeit, andere Meinungen und Sichtweisen zu akzeptieren sowie Mehrdeutigkeiten und Widersprüche in unklaren Situationen auszuhalten.
Die Seite betont die Wichtigkeit des Gleichgewichts zwischen Individualität und Anpassung an die Gesellschaft. Das Konzept des "flexiblen Über-Ich" wird vorgestellt, das ein nicht-repressives und nicht-konformes Rollenhandeln ermöglicht.
Quote: "Voraussetzung für Interaktion: kulturell überliefertes System gemeinsamer Symbole → Sprache"
Abschließend wird die gegenseitige Beeinflussung von Individuum und Gesellschaft hervorgehoben und die Bedeutung der Sprache für die Handlungsfähigkeit und den Sozialisationsprozess betont.





