Determinismus und psychoanalytische Entwicklungstheorie
Die zweite Seite behandelt den Determinismus und Freuds psychoanalytische Theorie. Der Determinismus geht davon aus, dass menschliches Handeln durch verschiedene Umstände bestimmt wird.
Beispiel: Kognitive, ökonomische, physische und kulturelle Faktoren können das Verhalten determinieren.
Freud unterteilt die Psyche in drei Instanzen:
- Das Es: Triebe und Bedürfnisse
- Das Über-Ich: moralische Werte und Normen
- Das Ich: vermittelt zwischen Es, Über-Ich und Außenwelt
Highlight: Nach Freud wird das bewusste Seelenleben stark vom Unbewussten beeinflusst, was zu einer Form des psychischen Determinismus führt.
Die psychosexuelle Entwicklung nach Freud umfasst verschiedene Phasen:
- Orale Phase (1.-2. Lebensjahr)
- Anale Phase (2.-3. Lebensjahr)
- Phallische Phase (4.-5. Lebensjahr)
Vocabulary: Der Ödipuskomplex bezeichnet in der Psychoanalyse die libidinöse Bindung des Kindes an den gegengeschlechtlichen Elternteil und die damit verbundene Rivalität zum gleichgeschlechtlichen Elternteil.
Diese Entwicklungsphasen sind nach Freud entscheidend für die Persönlichkeitsbildung und können das spätere Verhalten maßgeblich beeinflussen.



