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Lernzettel Staatsphilosophie → Kontraktualismus

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 Platon
- Gegen Demokratie -> Demagogen (gelehrt v. Sophisten („Lehrern der Redekunst"))
beeinflussen Bürger um eigenen Willen durchzusetzen

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Lernzettel zu staatsphilosophischen Ansatz von Platon Aristoteles Thomas Hobbes John Locke und paar grundsätzliche Sachen

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Platon - Gegen Demokratie -> Demagogen (gelehrt v. Sophisten („Lehrern der Redekunst")) beeinflussen Bürger um eigenen Willen durchzusetzen -Mehrheitliche Entscheidungen nicht richtig/weise, da nur durch Mehrheit für gut befunden Platons Idealstaat - Ständestaat Ziel: Staat = „,weise", „tapfer“, „besonnen", „gerecht" Aufgabe Verortung Herrschen Schützen Versorgen Gehirn- Vernunft Herz - Mut Unterleib - Begierde, Lehr- stand Weisheit Wehrstand Tapferkeit Nährstand Besonnenheit Gerechtig- keit Lehr- stand Weisheit Wehr- stand Tapfer- keit Nähr- stand, Beson- nen- heit - Philosophenherrschaft, da diese am besten geeignet (5 J. Lehre + 15 J. Praxis), & das Richtige erkennen Tugenden: - Weisheit: Durch Philosophenherrschaft wird gesamter Staat weise, Erkenntnis - Tapferkeit: Willensstärke, Mut zeigen - Besonnenheit: Einigkeit darüber, dass Überlegene herrschen sollen, besonnen = „sich selbst überlegen" -> Trieben wiederstehen - Gerechtigkeit: Jeder erfüllt seine naturgemäß bestimmten Aufgaben, (Wohl des Staates > Wohl des Einzelnen) -> dauerhaft harmonische Staatsordnung - Umsetzung: Philosophen & Krieger: kein Privatbesitz -> vom Nährstand versorgt Kritik an Platon: Immanuel Kant: Gewaltbesitz zerstört Urteil der Vernunft (Philosophen sollten beraten) Stärken Schwächen - Gerechtigkeit als hohes Gut - Ist Modell für alle gerecht, Alp-/Traum? - Der Grundsatz "Jedem das Seine" verwirk-- Platons Gerechtigkeitsbegriff unsere licht Gedanken sozialer Gerechtigkeit Vorstellung von Gerechtigkeit - Wenn die herrschen, die am besten geeig-|- keine Aufstiegschancen gegeben net sind -> Weiterentwicklung des Staates - Gesell. nicht nur in 4 Klassen aufteilbar - Nährstand & Wehrstand -> Sorgenloses - totalitäres System mit asymmetrischer Machtverteilung Leben, da Philosophenherrscher alles ent- scheiden -> Herrschen immer die Besten - kein Diskurs -> kein Fortschritt Kritik von Popper: - Staat besteht aus Vielzahl von Individuen -> macht Staat zu sehr...

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zu einem Ganzen - utopischer Versuch -> Romantizismus - Versuch durchzusetzen führt wahrscheinlich zu einer Diktatur, pluralistischen Gesellschaft nicht gerecht - Mensch = „zoon politikon" -> von Natur aus Gesellschaftswesen (Fähigkeit zu sprechen; Vernunft) Aristoteles: Der Mensch als Staaten bildendes Lebewesen - Staatenbildung = Ziel & Naturbestimmung des Menschen - von Natur aus Herrschende (freie Männer) & Beherrschte (Frauen, Kinder, Sklaven) - natürliche Gründung von „Häusern": einem Oberhaupt & Dörfern: Zusammenschluss der Oberhäupter der Häuser -> Zusammenschluss mehrerer Dörfer zu Staat - ,,Endform" = Staat -> „Natur“ des Menschen (Ziel der Entwicklung; in der Entwicklung angelegt) - Staat = Voraussetzung für glückseliges & gutes (moralisches) Leben Staat Dorf Dorf Haus Haus Haus Haus Haus Gemeinschaft aus Herrschende und Beherrschte, das, was Analyse der Staatsformen (aus Beobachtung): Ein Herrschender ,,richtige Version (gemeinnützig) ,,falsche" Version (eigennützig) Dorf Erweiterung des Hauses Gemeinschaft ohne einander nicht existieren kann (z.B.: aus "Kindern, F&M - Fortpflanzung) |Kindeskindern" Arme Menschen - Staat von Sklaven und Sklavenherren - kleinmütig, verstehen lediglich, sich beherrschen zu lassen - Feindschaft Monarchie Tyrannis (Diktatur) Oligarchie Dorf Dorf Staat = Gemeinschaft mehrerer Dörfer, idealerweise aus Gleichen & Gleichartigen bestehend Dorf Dorf Dorf Dorf Dorf Dorf Dorf Dorf Wenige Herrschende Aristokratie Dorf "Mittlere" Menschen - Ideal für Verwaltung von Staat - kein Neid - keine Nachstellerei/ Sklaverei - Freundschaft Viele Herrschende Politie (Herrschaft vieler besonnener Männer) Demokratie (Herrschaft aller, Mehrheit der Armen) Staat besteht von Natur aus, wenn die ersten beiden Gemeinschaften existieren, da Staat = Ziel der Gemeinschaften Mensch = von Natur aus Gemeinschaftswesen; Mensch der nicht an Staat teilhaben will/kann = wildes Tier/Gott Reiche Menschen - Staat von Sklaven und Sklaven- herren - übermütig, verstehen lediglich, zu herrschen, nicht beherrscht zu wer- den - Feindschaft - Beste Staatsform: Politie; „Die Mittleren" herrschen (weder Arme noch Reiche, da nur Neid & Beneidet-werden/ benachteiligt & bevorzugt kennen -> keine Grundlage für Gerechtigkeit) These: Kooperation muss durch überstehende Macht gesichert werden, um Zusammenarbeit zu sichern, egoistisches Verhalten vermeiden -> Staat = notwendig Thomas Hobbes Vor-/Nachteile + Leviathan kann schnelle Ent- scheidungen treffen, Regieren = leichter + freie Entscheidung Individuums - Schreckensherrschaft -> wenn Leviathan ungerecht - keine Machteinschränkung des Leviathans -> kann alles machen Gründe für Staatsbildung: - Fehlen regulierender Macht, Konkurrenz, Feindschaft im Naturzustand, Gleichheit ,,Krieg eines jeden gegen jeden", Rechtslosigkeit, kein Eigentum, kein angenehmes Leben, beständige Todesfurcht Staatsregierung: - Leviathan -> Absolutismus, heftige Konsequenzen für Bürger der Vertrag bricht, vollständige Unterwerfung einer Macht die durch den Vertrag für Frieden herrschen soll -> kein Widerstandsrecht - Ziel: Entkommen des Naturzustandes -> Bewahren von Sicherheit & Selbsterhaltung - Souverän = sehr mächtig, herrscht durch Schrecken -> Möglichkeit, jedes Individuum zu strafen (Leviathan/,,sterbliche Gott") - Absetzen des Souveräns nicht möglich -> jeder an seine Handlungen & Maßnahmen gebunden Hobbes: - Souverän keine Pflichten gegenüber Volk, kann kein Unrecht tun, da nötige Autorität von Volk verliehen, kann nicht rechtmäßig hingerichtet werden, soll für Frieden & Sicherheit sorgen & kann rechtmäßige Mittel frei wählen, erlässt Regeln & bestimmt Eigentum -> absolute Judikative - Staat = aufgelöst, wenn Souverän nicht mehr für Sicherheit & Frieden sorgen kann Selbsterhaltungsstreben • Fehlen einer regulierenden Macht • Gleichheit der körperlichen und geis- tigen Fähigkeiten und Hoffnungen • Konkurrenz, Feindschaft, „Krieg eines jeden gegen jeden" Rechtslosigkeit, kein Eigentum • kein angenehmes Leben beständige Todesfurcht ● ● Staatsgründung: - Übertragung der Einzelwillen auf Einen/ Mehrere Machthaber -> dieser reduziert alle auf einen Willen -> Übereinstimmung/Vertrag eines jeden mit jedem" -> Souverän vollkommen unterordnen Kritik: Staat = überflüssig, da Volk selbstverständlich gegen Gewalt vorgehen wird; Ursache für Gewalt= Ausbeutung der Masse, Leid & Elend des Volkes -> Beseitigung verhindert Gewalt John Locke -> Staat (Souverän) = größere Gefahr als Gefahren, vor denen er das Volk beschützt Souverän ist auch nur ein Mensch egoistisch und fehlbar, kann zu Diktatur führen - kein Diskurs -> kein Fortschritt Naturzustand: - Kriegszustand - Homo homini lupus est -> Der Men- sch ist des Menschen Wolf - Bellum omnium contra omnes -> Krieg jeder gegen jeden Hobbes Versammlung der Menschen, die aus dem Naturzustand austreten wollen Abschluss eines Gesellschaftsvertrags Übertragung aller Rechte auf den Souverän Alle staatliche Gewalt liegt ausschließlich beim Souverän. Es gibt nur den Willen des Souveräns. Ziele des Staates sind Schutz, Sicherheit, Frieden und Eigentum. kein Widerstandsrecht der Untertanen These: Staat = wichtig, damit Mensch Eigentum besitzen kann (Sicherheit) John Locke Gründe für die Staatsbildung: • Erhaltung des Eigentums -> Mensch = unglücklich, wenn ständig Gefahr besteht, beraubt zu werden Naturzustand: - friedlich, Freiheits- & Gleichheitszustand -> Naturgesetzen unterlegen, vollständige Selbstbestimmung - natürliches Gesetz (entspringt der Vernunft): Erhalten der Menschheit, Frieden, Gleichberechtigung - Bei jedem liegt das Recht, bei Verstoß gegen das natürliche Gesetz, andere in angebrachtem Maß zu strafen (zur Wiedergutmachung und Abschreckung) -> jedoch Naturgesetz: Keiner Person/ihrem Eigentum darf geschadet werden (Schutz des Gesetzes durch Staat) - Jeder besitzt Recht auf Eigentum - Keine Rangordnung - Hauptziele: Sicherung von Eigentum, Frieden, öffentliches Wohl Staatsregierung: Mehrheitsregierung, Demokratieprinzip, Liberalismus, Legislative Locke: Freiheit, Gleichheit, nicht Zügellosigkeit natürliche Rechte und Pflichten, Recht auf Eigentum jeder ist selbst Vollstrecker des natürlichen Gesetzes • keine verbindliche Festlegung von Gesetzen • keine unparteiische Rechtsprechung mangelnde Durchsetzung der natürlichen Rechte Staatsgründung: - Verzicht auf eigene Freiheit, Gleichheit und exekutive Gewalt bei Eintritt in Staat - Anerkanntes Gesetz -> Bestimmung Recht/Unrecht - Unparteiischer Richter -> Entscheidungen treffen anhand des Gesetzes - Unterstützende Gewalt Erwerb von Eigentum: - Durch Arbeit -> Beeren sammeln eigene Beeren -> Dinge, die bei Arbeit entstehen eigentümlich -> Gott hat Menschen Dinge gegeben - Weiterentwicklung durch Handel - Eigentumsregel -> Begrenzung des Eigentums -> jeder soll nur so viel besitzen, wie er nutzen kann, gleichmäßige Aufteilung Widerstandsrechte des Volkes: - Wenn Legislative Eigentum der Bürger beschlagnahmt -> Steuern, Veruntreuung von Geldern etc. - Wenn Exekutive ihre Macht missbraucht -> Drohungen, Bestechungen etc. = Locke stillschweigende Übereinkunft der Menschen, aus dem Naturzustand auszutreten Zustimmung zu einem Gesellschaftsvertrag Aufgabe von Rechten im staatlichen Zustand Die staatliche Gewalt wird in Legislative und Exekutive unterteilt. Es wird nach Mehrheitswillen gehandelt. Ziel des Staates ist die Sicherung des Eigentums. Ablösung der Regierung durch die Bürger, wenn sie ihren Aufgaben nicht nachkommt > Kontraktualismus Unter Kontraktualismus (lat. contractus: Vertrag) versteht man die Legitimation eines Staates durch einen Gesellschaftsvertrag. Dabei wird unterstellt, dass vernünftige Wesen aus Selbstinteresse be- reit sind, wechselseitigen Einschränkungen ihrer ursprünglichen Freiheit und einer Unterwerfung unter eine staatliche Macht zuzustimmen. > Absolutismus Der Absolutismus geht davon aus, dass ange- sichts eines Zustands latenter Feindseligkeit Frie- de und Sicherheit nur durch die uneingeschränk- te Macht eines Herrschers gewährleistet werden könne. Dazu müssen die Untertanen ihre Frei- heitsrechte an den Souverän abtreten. Dieser ist als Quelle allen Rechts selbst vom Recht losgelöst (vgl. lat. absolvere: loslösen). ✓ Naturzustand kriegerisch Rechtslosigkeit Legitimation des Staates durch einen Gesellschaftsvertrag Gründe für Austritt aus dem Naturzustand Sicherheit, Schutz, Frieden und Eigentum Gesellschaftsvertrag wechselseitige Einschränkung der ursprünglichen Freiheit Übertragung der Rechte auf einen Souverän ✓ Staat Souverän mit unbegrenzter Macht kein Widerstandsrecht der Untertanen > Naturzustand Im Kontext der kontraktualistischen Philosophie stellt der Naturzustand keinen realhistorischen Ent- wicklungszustand der Menschheit dar. Vielmehr handelt es sich um einen fiktiven Zustand eines Zusammenlebens ohne staatliche Ordnung. Aus den Defiziten des Naturzustandes werden Argu- mente für die Legitimation des Staates abgeleitet. ABSOLUTER STAAT > Gewaltenteilung Unter Gewaltenteilung versteht man die Ver- teilung der Staatsgewalt auf mehrere staatliche Organe, um die Macht des Staates zu begrenzen und Freiheit und Gleichheit der Bürger zu sichern. Dabei hat sich eine Dreiteilung in Gesetzgebung (Legislative), Verwaltung (Exekutive) und Recht- sprechung (Judikative) durchgesetzt. Naturzustand friedlich (aber gefährdet) natürliche Rechte (ungeschützt) Gründe für Austritt aus dem Naturzustand Schutz der natürlichen Rechte Gesellschaftsvertrag Vereinigung zu einer politischen Gemeinschaft Unterordnung unter den Mehrheitswillen Macht der Regierung Beschränkung der Macht durch Gewaltenteilung Abwählbarkeit der Regierung LIBERALER VERFASSUNGSSTAAT

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Es gibt nur den Willen des Souveräns. Ziele des Staates sind Schutz, Sicherheit, Frieden und Eigentum. kein Widerstandsrecht der Untertanen These: Staat = wichtig, damit Mensch Eigentum besitzen kann (Sicherheit) John Locke Gründe für die Staatsbildung: • Erhaltung des Eigentums -> Mensch = unglücklich, wenn ständig Gefahr besteht, beraubt zu werden Naturzustand: - friedlich, Freiheits- & Gleichheitszustand -> Naturgesetzen unterlegen, vollständige Selbstbestimmung - natürliches Gesetz (entspringt der Vernunft): Erhalten der Menschheit, Frieden, Gleichberechtigung - Bei jedem liegt das Recht, bei Verstoß gegen das natürliche Gesetz, andere in angebrachtem Maß zu strafen (zur Wiedergutmachung und Abschreckung) -> jedoch Naturgesetz: Keiner Person/ihrem Eigentum darf geschadet werden (Schutz des Gesetzes durch Staat) - Jeder besitzt Recht auf Eigentum - Keine Rangordnung - Hauptziele: Sicherung von Eigentum, Frieden, öffentliches Wohl Staatsregierung: Mehrheitsregierung, Demokratieprinzip, Liberalismus, Legislative Locke: Freiheit, Gleichheit, nicht Zügellosigkeit natürliche Rechte und Pflichten, Recht auf Eigentum jeder ist selbst Vollstrecker des natürlichen Gesetzes • keine verbindliche Festlegung von Gesetzen • keine unparteiische Rechtsprechung mangelnde Durchsetzung der natürlichen Rechte Staatsgründung: - Verzicht auf eigene Freiheit, Gleichheit und exekutive Gewalt bei Eintritt in Staat - Anerkanntes Gesetz -> Bestimmung Recht/Unrecht - Unparteiischer Richter -> Entscheidungen treffen anhand des Gesetzes - Unterstützende Gewalt Erwerb von Eigentum: - Durch Arbeit -> Beeren sammeln eigene Beeren -> Dinge, die bei Arbeit entstehen eigentümlich -> Gott hat Menschen Dinge gegeben - Weiterentwicklung durch Handel - Eigentumsregel -> Begrenzung des Eigentums -> jeder soll nur so viel besitzen, wie er nutzen kann, gleichmäßige Aufteilung Widerstandsrechte des Volkes: - Wenn Legislative Eigentum der Bürger beschlagnahmt -> Steuern, Veruntreuung von Geldern etc. - Wenn Exekutive ihre Macht missbraucht -> Drohungen, Bestechungen etc. = Locke stillschweigende Übereinkunft der Menschen, aus dem Naturzustand auszutreten Zustimmung zu einem Gesellschaftsvertrag Aufgabe von Rechten im staatlichen Zustand Die staatliche Gewalt wird in Legislative und Exekutive unterteilt. 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Dieser ist als Quelle allen Rechts selbst vom Recht losgelöst (vgl. lat. absolvere: loslösen). ✓ Naturzustand kriegerisch Rechtslosigkeit Legitimation des Staates durch einen Gesellschaftsvertrag Gründe für Austritt aus dem Naturzustand Sicherheit, Schutz, Frieden und Eigentum Gesellschaftsvertrag wechselseitige Einschränkung der ursprünglichen Freiheit Übertragung der Rechte auf einen Souverän ✓ Staat Souverän mit unbegrenzter Macht kein Widerstandsrecht der Untertanen > Naturzustand Im Kontext der kontraktualistischen Philosophie stellt der Naturzustand keinen realhistorischen Ent- wicklungszustand der Menschheit dar. Vielmehr handelt es sich um einen fiktiven Zustand eines Zusammenlebens ohne staatliche Ordnung. Aus den Defiziten des Naturzustandes werden Argu- mente für die Legitimation des Staates abgeleitet. 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