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Lernzettel zu Staatsphilosophie (Platon, Aristoteles, Hobbes)

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Platon's Staatstheorie (Politeia)
• Aristhoteles' Staatstheorie (Politie)
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Lernzettel der die Staatstheorien von Platon, Aristoteles und Hobbes abdeckt. Teils mit Kritik an den jeweiligen Staatsphilosophien

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| ~lernzettel~ 2. Klausur / | | I | I I / Übersicht: Platon's Staatstheorie (Politeia) • Aristhoteles' Staatstheorie (Politie) Hobbes' Staatstheorie (Staatsvertrag") jeweils die Kritik + 0 Platon Thema: STAATSPHILOSOPHIE 2:2 ? ? Generell - Polis = das politische Leben in einem Stadtstaat - Politeia = utopischer Staat, in dem die Philosophen herrschen -> Interessen der Bürger sollen verfolgt und vertreten werden (mittels Volksversammlungen) -> rhetorische Ausbildung für alle Bürger Hierarchie - Philosophen als Herrscher notwendig, da sie auch hinterfragen und Gründe erörtern; nur diese können Weisheiten erkennen und lehren (nicht die Sophisten = Volksmenschen) -> Anstreben eines gewaltlosen regierens -> beenden des Unglücks im Staat Buchseiten lesen (ab S.252) ! Kompetenzüberprüfung Im Vergleich zu Kant: Im Vergleich zu Kant, spricht Platon den Philosophen, Intellektuellen und Wissenschaftlern mehr Macht zu. Sie sollen eine lehrende, verantwortliche und hohe Position bekleiden. Der ,,uninformierten Masse" hingegen wird eine eher passive und nur geringfügig machthabende Rolle zugesprochen. Ihre Meinungen und Wünsche sollen von Entscheidenden angehört und berücksichtigt werden. Nach Kant hätte jeder das gleiche Recht auf Macht. Fazit: Sowohl Kant als auch Platon denken, dass ein moderner Staat sinnvoll von Menschen geführt/geleitet werden kann. Für Platon können dies ausschließlich die Philosophen. Kant hingegen denkt, dass jeder Mensch durch autonomen Vernunftsgebrauch dazu in der Lage sein müsste. Ständestaat nach Platon: Regierende (Philosophen/Wächter) -> Philosophen, auch Frauen möglich, regeln die Nachkommenschaft für Regierende und Krieger (-> vollkommendste, weiseste Krieger, ohne Besitz) Krieger -> ohne Besitz, Kriegsführung,...

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Erziehung durch Gymnastik & Musik Volk/Nährstand -> materielle Versorgung - es gibt keine Familienstruktur bei Kriegern und Regierenden - Kriterien für einen guten Staat: Weisheit, Tapferkeit, Besonnenheit und Gerechtigkeit -> Weise (Philosophen) nutzen ihr Fachwissen, um den Staat ideal aufzubauen und zu leiten (Fachwissen im Sinne von einzig wahrem, weisem Wissen) -> durch eine Regierung durch Weise solle der Staat automatisch weise werden › Philosophen besitzen die Tugend der Besonnenheit, dies ist die Fähigkeit, das Gute dem Schlechten überwiegen zu lassen -> durch eine Verbindung zwischen Herrschern und Beherrschten gehe die Besonnenheit von den Philosophen auf das Volk über, sodass beide besonnen sind - für Gerechtigkeit soll jeder im Staat eine Aufgabe übernehmen -> diese Aufgabe kommt jedem von Natur aus zu und soll nicht gewechselt werden (bei Widersetzung einer Aufgabe folgt ein Ungleichgewicht des Staates) - die Vernunft beherrscht jeden: automatisch trifft sie alle Entscheidungen und leitet die Menschen an (Lüsten und Begierden wird nicht nachgegeben!) - Mut: geht mit der Vernunft einher -> gemeinsam beherrschen sie äußere Einflüsse und wahren das Gleichgewicht in Menschen => Besonnenheit liegt nur, wenn Mut, Gerechtigkeit und Vernunft im Einklang sind -> die Vernunft beherrscht dabei den Mut und die Gerechtigkeit Kritik: - die Einheit des Staates würde die Verschiedenheit der Menschen missachten - die Einheit eines Staates wäre nicht die beste Staatsvariante - der Staat an sich würde aufgelöst werden, da die Einheit die Idee eines Staates zerstöre Aristoteles Thema: STAATSPHILOSOPHIE Generell - zoon politikon -> Mensch als Gemeinschaftswesen - Ziel der Menschen sind Gemeinschaften -> soziale, wirtschaftliche, emotionale Vorteile -> aus Gemeinschaften entsteht der Staat Mensch als staatenbildendes Wesen: - es müssen Menschen und Aspekte vereinigt werden, die abhängig voneinander sind - Vorausdenkende -> Herrschende; Handelnde -> Dienende -> aus beiden setzt sich der Staat zusammen -> der Älteste herrscht + König herrscht mit - Menschen sind dazu im Stande, das Gute und das Böse wahrzunehmen - nur Menschen beherrschen die Sprache und können Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit erkennen -> einziges Lebewesen, dass einen Staat führen kann - der Staat existiert immer als erster und erst danach können Einzelteile (einzelne Menschen) ihm zugeordnet werden - wer nicht Teil der Gemeinschaft ist, muss Tier oder Gott sein - Ziel der Gemeinschaft: Aufbau eines Staates, weil nur dadurch Selbstgenügsamkeit erreicht werden kann →> ohne Selbstgenügsamkeit gilt man als Tier oder Gott und ist nicht Teil der Gemeinschaft - alles ist von Natur aus entstanden und muss zur Existenzsicherung auch zusammengeführt werden - Weiterentwicklung der Staates möglich („zoon politikon“) - der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen (von Natur aus), wodurch sich der Staat bilden kann - nach der Staatenbildung steht jeder Mensch - Menschen sind somit teilweise voneinander abhängig Ziel des Staates: Gemeinschaft errichten, damit alle zufriedenes und glückseliges Leben führen können Aristoteles Politie: - Staat aufgeteilt in 3 Menschengruppen: Wohlhabende, Mittellose, jene mittig davon →→ idealerweise sind die Menschen der Mitte zuzuordnen, damit keine Ungleichheiten herrschen und es nicht zu Auflehnungen kommt - freundliche und bürgerliche Gemeinschaft - nur die Menschen der Mitte können mit Vernunft handeln, weil sie kein Übermaß an Gutem oder Schlechtem haben > gefahrloses Leben wird ermöglicht sowie Erreichung des Glückszustandes - Naturzustand der Gleichheit der Menschen soll erhalten bleiben - erkennt dennoch Unterschiede von Einzelpersonen an, behandelt jene aber gleich Thema: STAATSPHILOSOPHIE Hobbes (moderne Staatstheorie) Definition Gewaltmonopol: Nur der Staat hat das Recht, zu bestrafen, Gesetze und Regeln aufzustellen, zu verurteilen. Gewalt anzuwenden, um Ordnung herzustellen, Sicherheit zu gewährleisten und Frieden zu ermöglichen. Naturzustand: => ohne reglementierende staatliche Gewalt Menschen sind von Natur aus gleich! (körperlich und geistlich) -> keine relevante Über-/Unterlegenheit gegenüber anderen => Gleichheit der Fähigkeiten => Gleichheit der Hoffnungen (Ziele) Ziel jedes Einzelnen: Selbsterhaltung und das Streben nach einem Ziel! Problem: Natürlicher Kampfzustand (jeder gegen jeden => homo homini lupus) durch Unsicherheiten, Misstrauen, Missverständnisse etc. gibt es eine hohe Konfliktbereitschaft und kommt es zu Feindschaften dementsprechend kann es schnell zu Übergriffen und Ungerechtigkeiten (+Gewalt) -> bedroht Leben und folglich widerspricht dies der Selbsterhaltung Lösung: Staatenbildung -> Einsicht Einzelner, dass man zur Sicherung von Frieden und Ordnung eine Gemeinschaft bilden sollte -> es gibt Repräsentanten, die den Staat vertreten und regeln -> beidseitiger bindender Gesellschaftsvertrag Staatsvertrag - besteht zwischen den Bürgern, sodass diese gegenseitig wissen, dass sie sich alle an die Vorgaben halten - Verhältnis zwischen Bürgern und Regierenden: Bürger geben Macht ab, Regierende treffen Entscheidungen (Gehorsam der Bürger inbegriffen) -> > Bürger bekommen Schutz und Sicherheit von den Regierenden - der einzelne Wille eines Bürgers wird zugunsten der Bildung eines Gemeinschaftswillen aufgegeben, um ein friedliches Zusammenleben zu gewährleisten Vertrag im Sinne einer selbstverständlichen Zustimmung (ein Versprechen) -> entsteht automatisch durch das Verhältnis zwischen Bürgern und Regierenden => Hilfe Gemeinaftil linkere Macht und Stärke - Recht zum Erlass von Regeln und Eigentumsverteilung - Macht der Rechtssprechung -> Entscheidung über Streitfälle zur inneren Sicherheit der Bürger - Wahrheit wird zur Erhaltung des Friedens vernachlässigt staatlicher Frieden, Schutz Freiheiten für die Bürger.com - sofern es gesetzeskonform ist, dürfen die Bürger tun, was ihre Vernunft ihnen gebietet - Bürger können untereinander Verträge abschließen - sollte der Staat im Krieg zerstört werden, dürfen die Bürger komplett frei leben (gilt generell, wenn der Staat den Schutz der Bürger nicht mehr gewährleisten kann) - Recht auf Wohnung, Ernährung, Beruf, Kinder -> jedoch bestimmt der Souverän darüber (gilt als frei, weil die Bürger den Souverän gewählt haben) - sollten Gesetzeslücken bestehen, dürfen diese vernunftgeleitet genutzt werden Rechte von Souveränen: - Legitimation der Rechte des Souverän durch Übereinstimmung des gesamten Volkes und Übertragung der höchsten Gewalt (jeder Einzelne ist Autor (Schaffer) von dem, was der Souverän tut) -Recht über Vertragsschließungen der Untertanen entscheiden zu dürfen (-> müssen ihm Gehorsam leisten, seine Urteile müssen als eigene Handlungen angesehen werden) - Staatszugehörigkeit wird vom Souverän eingeteilt - Recht auf Entscheidungsgewalt/ Souveränität im Staat (Recht zu entscheiden, wie die Untertanen handeln, was die besten Maßnahmen sind; Grundlage: jeder ist jedem gegenüber verpflichtet) - Recht auf Kritiklosigkeit, strafgesetzliche Unversehrtheit (jeder Einzelne ist Autor von dem, was der Souverän tut) - Recht auf Unversehrtheit, keine Bestrafung jeglicher Art von Untertanen (Untertan als Autor der Handlungen des Souveräns) - Recht Richter über die Mittel zum Frieden und zur Verteidigung zu sein (das was das verhindert oder stört), Sicherheit zu schaffen und Zwietracht, Feindschaft zu verhindern - Recht zu entscheiden, was/welche Meinungen Frieden bringt oder befördert (Souverän hat die Macht die Meinungen der Untertanen zu lenken (durch Überprüfung von Bücher, Schriften vor Veröffentlichung))

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