Bildnerisches Gestalten /

Beschreibung, Analyse und Interpretation von Bildern

Beschreibung, Analyse und Interpretation von Bildern

 WAS?
Beschreibung, Analyse und Interpretation von Bildern
1 Allgemeine Bilddaten innerhalb eines Einleitungssatzes
1.1 Allgemeine Einordnun

Beschreibung, Analyse und Interpretation von Bildern

E

easy.learning

23 Followers

Teilen

Speichern

64

 

11

Lernzettel

Dies ist eine zusammenfassende Anleitung zur Beschreibung, Analyse und Interpretation von Bilder, beispielsweise Stillleben.

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

WAS? Beschreibung, Analyse und Interpretation von Bildern 1 Allgemeine Bilddaten innerhalb eines Einleitungssatzes 1.1 Allgemeine Einordnung (z. B. Gemälde, Zeichnung, Radierung) mit Benennung der Bildgattung (z.B. Stillleben, Porträt, Landschaft) WAS ist WO dargestellt? 1.2 formale Daten (Name des Künstlers/der Künstlerin, Titel, Entstehungsjahr, Technik, Format und Größe, Aufbewahrungsort)und dazugehörige Zusatzinformationen (wenn verfügbar und diese für das Verständnis wichtig sind - z.B. Frühwerk, Erhaltungszustand) 2 Sachlich-strukturierte Beschreibung WIE ist WAS dargestellt? 2.1 Beschreibung der wesentlichen Bildinhalte in geordneter und logischer Reihenfolge vom Vorder- zum Hintergrund (z. B. bei Landschaftsmalerei) von links nach rechts (z.B. wenn alle Bildgegenstände gleich wichtig erscheinen) von der Bildmitte nach außen einer Bewegung/Richtung oder Handlung im Bild folgend vom Wichtigen zum Nebensächlichen (z.B. auffälligste Figur im Bild, prägnantester Gegenstand im Stillleben) bei Porträts Angabe der Bildnisart (Einzel-, Paar-, Gruppenporträt) und Gattung (z.B. Selbst-, Herrscher-, Stifterporträt) sowie des Bildausschnittes (z.B. Bruststück, Halbfigur, Ganzfigur) und der Ansicht (z.B. Frontal-, Profilansicht) 2.2 Verhältnis zwischen Bildmotiv und Betrachter*In (z.B. Betrachterstandort: Auf-, Normal- und Untersicht) Überleitung 3 Überleitung 3.1 Formulierung des 1. Eindrucks mithilfe von aussagekräftigen (nicht rein beschreibenden) Adjektiven: Wie ist die Stimmung? Wie wirkt das Bild? Was ist besonders auffällig? 3.2 Ableitung einer Untersuchungshypothese aus der Beschreibung und dem 1.Eindruck (z. B. Was könnte die Intention des Werkes sein? Was könnte die Betrachterrolle sein: z.B. involviert/distanziert? Gibt es z. B. eine auffällige Signalfarbe?); Bedeutung des Formats und der Bildgröße (z. B. öffentliche Zurschaustellung oder...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

privater Innenraum) 4 Formale Analyse Untersuchung bildnerischer Gestaltungsmittel und ihrer Wirkungen O Keine Abarbeitung aller einzelnen Punkte, sondern Schwerpunkte entsprechend der Untersuchungshypothese setzen! O Belege der Aussagen am Bild und der Kompositionsskizzen!!! bildnerische Wirkung erfordern bestimmte künstlerisches Mittel führen zu einer bestimmten 4.1 Komposition (Bildaufbau) Gesamtheit der Wechselwirkungen aller einzelner Elemente des Werkes: Anordnung der wesentlichen Elemente eines Werkes auf der Bildfläche und im Verhältnis zueinander (Platzierung, Verteilung, Lage, Ausrichtung, Gewichtung) Unterscheidung zwischen realen und imaginären Kompositionslinien 4.1.1 Kompositionsmuster der Anordnung und Ausrichtung grundlegender Bildaufbau (Format, Mittelsenkrechte und -waagerechte, Diagonalen, goldene Schnitte) Verhältnis der Bildteile zu Teilungsachsen (Anordnung z.B. Trennung zweier 1 Ku - Oberstufe Figuren durch die Mittelsenkrechte, Figur/Objekt befindet sich genau auf der Mittelwaagerechten) Verallgemeinerung der Kompositionsstruktur (z.B. mittelachsiale Komposition, diagonale Struktur, (a)symmetrischer Bildaufbau, Ordnungsprinzipien (Ballung, Reihung, Streuung, Gruppierung von Bildelementen) Benennung geometrischer Figuren (Kreis, Dreieck, Quadrat, usw.) O Immer Ableitung der Wirkung: z.B. labil-stabil, ruhig-unruhig, aufstrebend-fallend, dynamisch-statisch,... 4.1.2 Komposition der Fläche, Linien und Richtungen - geometrischer und/oder optischer Mittelpunkt des Bildes Benennung von Horizontalen, Vertikalen, Diagonalen Beziehungslinien, gedachte und ausgesprochene Linien bzw. deren Richtung, Verlauf Blicklenkung (wodurch verursacht?) Quantitäts-, Flächen-, Form- und Richtungskontraste Rhythmus und Progression Binnengliederung von Flächen Figur-Grund-Verhältnisse o Ableitung der Wirkung: z.B. ruhig-unruhig, s.o. 4.2 Räumlichkeit 4.2.1 tiefenräumliche Gestaltung (Vorder-, Mittel-,Hintergrund vs. flächige Gestaltung) 4.2.2 Einfache raumschaffende Mittel (z.B. Überschneidung, Staffelung, Größenabnahme, Überdeckung) 4.2.3 Perspektive - lineare: Parallelprojektion, Fluchtpunktperspektiven - Bedeutungs-, Erfahrungsperspektive - subjektive oder falsche Perspektive mit Farben/durch Malweise erzeugte - Farb- und Luftperspektive 4.2.4 Betrachterstandpunkt (Unter-, Normal-, Aufsicht) o Ableitung der Wirkung: z.B. Tiefenwirkung, Illusion eines Raumes 4.3 Farbe Farbauftrag (z. B. deckend, lasierend, pastos) Farbbestimmung (Benennung der vorherrschenden Farbtöne) Farbkonzept (z. B. -temperatur, -familien) Farbbeziehungen, Farbkontraste (Farbe-an-sich-, Hell-Dunkel-, Kalt-Warm-, Komplementär-, Simultan-, Qualitäts-, Quantitätskontrast) Farb-Gegenstandsbezug (z.B. Lokal-, Erscheinungs-, Ausdrucks-, Symbolfarbe, autonome Farbe) Farbqualität (-helligkeit und -reinheit) Farbduktus (sichtbare Malspuren, Malstrukturen abhängig von der Technik, Punktiertechnik, fleckenhaft,...) o Ableitung der Wirkung: hell-dunkel, kalt-warm, rein und leuchtend-getrübt und gedämpft/gebrochen 4.4 Hell-Dunkel-Verhältnisse 4.4.1 Eigenhelligkeit der Farben 4.4.2 Licht und Schatten Bestimmung der Lichtquelle (Art [natürliches/künstliches], Richtung und Anzahl) Direktes und/oder diffuses Licht Licht- und Schattenformen (z. B. Körperschatten, Schlagschatten, Reflexe) o Ableitung der Wirkung: hart, fließend, weiche Übergänge usw. 2 Ku - Oberstufe WARUM ist WAS WIE dargestellt? Abschluss 4.5 Wirklichkeitsnähe/ Naturalismuskriterien Anatomische Richtigkeit (exakte Wiedergabe der richtigen Größenverhältnisse → Proportionen) Zeichnerische Richtigkeit (Einzellinien stehen nicht alleine, sondern gehen in dem Ganzen auf: Pinselstriche sind so fein, dass sie nicht in Einzellinien auflösbar sind) Farbige Richtigkeit (Farbe einer jeweils charakteristischen Beleuchtungssituation bzw. Lichtatmosphäre zum Zeitpunkt der Entstehung des Bildes) Räumlichkeit (dreidimensionale Wirkung z.B. durch Perspektive, Staffelung, Überschneidung) Stofflichkeit (exakte Wiedergabe der Oberflächen- bzw. Materialeigenschaften und Beschaffenheit) 6 Körperlichkeit (Licht und Schatten) o Ableitung der Wirkung: naturgetreu/naturalistisch, idealisierend, realistisch, abstrahiert, ... 5 Deutung/ Interpretation Bündelung der Erkenntnisse aus der Beschreibung und Analyse mittels Aussagen und Hypothesen zur Funktion des Bildes und zur möglichen Absicht und Aussage des Künstlers/der Künstlerin 5.1 Erweiterung/Verwerfen/Einschränken und/oder Bestätigen der anfangs formulierten Untersuchungshypothese: Welche Aussagen werden deutlich? Welche Aussagen wollte der Künstler/die Künstlerin möglicherweise treffen? Wie lässt sich die vermutete Aussage im Bild belegen? 5.2 Werkimmanente Interpretation: Deutung des Bildes, aufbauend ausschließlich auf den Ergebnissen der Analyse des vorliegenden Bildes. Aussagen müssen am Bild belegt werden! 5.3 Werktranszendente Interpretation: vertiefte Interpretation unter Bezugnahme von externen Daten, Fakten und Hintergrundwissen, z. B. der Biographie des Künstlers/der Künstlerin; gesellschaftliche, historische, soziologische Zusammenhänge und/oder unter Bezugnahme weiterer Bildbeispiele Fazit Der Text wird je nach Aufgabenstellung mit einem Fazit, einer Stellungnahme u.Ä. abgeschlossen. 3

Bildnerisches Gestalten /

Beschreibung, Analyse und Interpretation von Bildern

E

easy.learning   

Follow

23 Followers

 WAS?
Beschreibung, Analyse und Interpretation von Bildern
1 Allgemeine Bilddaten innerhalb eines Einleitungssatzes
1.1 Allgemeine Einordnun

App öffnen

Dies ist eine zusammenfassende Anleitung zur Beschreibung, Analyse und Interpretation von Bilder, beispielsweise Stillleben.

Ähnliche Knows

A

2

Paula Modersohn-Becker

Know Paula Modersohn-Becker  thumbnail

14

 

12

user profile picture

2

Analyse einer Fotografie

Know Analyse einer Fotografie thumbnail

5

 

12/13

user profile picture

4

Bildene Kunst

Know Bildene Kunst  thumbnail

6

 

11/12/13

user profile picture

24

Abbild und Idee alle Künstler Abi Zusammenfassung

Know Abbild und Idee alle Künstler Abi Zusammenfassung  thumbnail

198

 

11/12/13

WAS? Beschreibung, Analyse und Interpretation von Bildern 1 Allgemeine Bilddaten innerhalb eines Einleitungssatzes 1.1 Allgemeine Einordnung (z. B. Gemälde, Zeichnung, Radierung) mit Benennung der Bildgattung (z.B. Stillleben, Porträt, Landschaft) WAS ist WO dargestellt? 1.2 formale Daten (Name des Künstlers/der Künstlerin, Titel, Entstehungsjahr, Technik, Format und Größe, Aufbewahrungsort)und dazugehörige Zusatzinformationen (wenn verfügbar und diese für das Verständnis wichtig sind - z.B. Frühwerk, Erhaltungszustand) 2 Sachlich-strukturierte Beschreibung WIE ist WAS dargestellt? 2.1 Beschreibung der wesentlichen Bildinhalte in geordneter und logischer Reihenfolge vom Vorder- zum Hintergrund (z. B. bei Landschaftsmalerei) von links nach rechts (z.B. wenn alle Bildgegenstände gleich wichtig erscheinen) von der Bildmitte nach außen einer Bewegung/Richtung oder Handlung im Bild folgend vom Wichtigen zum Nebensächlichen (z.B. auffälligste Figur im Bild, prägnantester Gegenstand im Stillleben) bei Porträts Angabe der Bildnisart (Einzel-, Paar-, Gruppenporträt) und Gattung (z.B. Selbst-, Herrscher-, Stifterporträt) sowie des Bildausschnittes (z.B. Bruststück, Halbfigur, Ganzfigur) und der Ansicht (z.B. Frontal-, Profilansicht) 2.2 Verhältnis zwischen Bildmotiv und Betrachter*In (z.B. Betrachterstandort: Auf-, Normal- und Untersicht) Überleitung 3 Überleitung 3.1 Formulierung des 1. Eindrucks mithilfe von aussagekräftigen (nicht rein beschreibenden) Adjektiven: Wie ist die Stimmung? Wie wirkt das Bild? Was ist besonders auffällig? 3.2 Ableitung einer Untersuchungshypothese aus der Beschreibung und dem 1.Eindruck (z. B. Was könnte die Intention des Werkes sein? Was könnte die Betrachterrolle sein: z.B. involviert/distanziert? Gibt es z. B. eine auffällige Signalfarbe?); Bedeutung des Formats und der Bildgröße (z. B. öffentliche Zurschaustellung oder...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

privater Innenraum) 4 Formale Analyse Untersuchung bildnerischer Gestaltungsmittel und ihrer Wirkungen O Keine Abarbeitung aller einzelnen Punkte, sondern Schwerpunkte entsprechend der Untersuchungshypothese setzen! O Belege der Aussagen am Bild und der Kompositionsskizzen!!! bildnerische Wirkung erfordern bestimmte künstlerisches Mittel führen zu einer bestimmten 4.1 Komposition (Bildaufbau) Gesamtheit der Wechselwirkungen aller einzelner Elemente des Werkes: Anordnung der wesentlichen Elemente eines Werkes auf der Bildfläche und im Verhältnis zueinander (Platzierung, Verteilung, Lage, Ausrichtung, Gewichtung) Unterscheidung zwischen realen und imaginären Kompositionslinien 4.1.1 Kompositionsmuster der Anordnung und Ausrichtung grundlegender Bildaufbau (Format, Mittelsenkrechte und -waagerechte, Diagonalen, goldene Schnitte) Verhältnis der Bildteile zu Teilungsachsen (Anordnung z.B. Trennung zweier 1 Ku - Oberstufe Figuren durch die Mittelsenkrechte, Figur/Objekt befindet sich genau auf der Mittelwaagerechten) Verallgemeinerung der Kompositionsstruktur (z.B. mittelachsiale Komposition, diagonale Struktur, (a)symmetrischer Bildaufbau, Ordnungsprinzipien (Ballung, Reihung, Streuung, Gruppierung von Bildelementen) Benennung geometrischer Figuren (Kreis, Dreieck, Quadrat, usw.) O Immer Ableitung der Wirkung: z.B. labil-stabil, ruhig-unruhig, aufstrebend-fallend, dynamisch-statisch,... 4.1.2 Komposition der Fläche, Linien und Richtungen - geometrischer und/oder optischer Mittelpunkt des Bildes Benennung von Horizontalen, Vertikalen, Diagonalen Beziehungslinien, gedachte und ausgesprochene Linien bzw. deren Richtung, Verlauf Blicklenkung (wodurch verursacht?) Quantitäts-, Flächen-, Form- und Richtungskontraste Rhythmus und Progression Binnengliederung von Flächen Figur-Grund-Verhältnisse o Ableitung der Wirkung: z.B. ruhig-unruhig, s.o. 4.2 Räumlichkeit 4.2.1 tiefenräumliche Gestaltung (Vorder-, Mittel-,Hintergrund vs. flächige Gestaltung) 4.2.2 Einfache raumschaffende Mittel (z.B. Überschneidung, Staffelung, Größenabnahme, Überdeckung) 4.2.3 Perspektive - lineare: Parallelprojektion, Fluchtpunktperspektiven - Bedeutungs-, Erfahrungsperspektive - subjektive oder falsche Perspektive mit Farben/durch Malweise erzeugte - Farb- und Luftperspektive 4.2.4 Betrachterstandpunkt (Unter-, Normal-, Aufsicht) o Ableitung der Wirkung: z.B. Tiefenwirkung, Illusion eines Raumes 4.3 Farbe Farbauftrag (z. B. deckend, lasierend, pastos) Farbbestimmung (Benennung der vorherrschenden Farbtöne) Farbkonzept (z. B. -temperatur, -familien) Farbbeziehungen, Farbkontraste (Farbe-an-sich-, Hell-Dunkel-, Kalt-Warm-, Komplementär-, Simultan-, Qualitäts-, Quantitätskontrast) Farb-Gegenstandsbezug (z.B. Lokal-, Erscheinungs-, Ausdrucks-, Symbolfarbe, autonome Farbe) Farbqualität (-helligkeit und -reinheit) Farbduktus (sichtbare Malspuren, Malstrukturen abhängig von der Technik, Punktiertechnik, fleckenhaft,...) o Ableitung der Wirkung: hell-dunkel, kalt-warm, rein und leuchtend-getrübt und gedämpft/gebrochen 4.4 Hell-Dunkel-Verhältnisse 4.4.1 Eigenhelligkeit der Farben 4.4.2 Licht und Schatten Bestimmung der Lichtquelle (Art [natürliches/künstliches], Richtung und Anzahl) Direktes und/oder diffuses Licht Licht- und Schattenformen (z. B. Körperschatten, Schlagschatten, Reflexe) o Ableitung der Wirkung: hart, fließend, weiche Übergänge usw. 2 Ku - Oberstufe WARUM ist WAS WIE dargestellt? Abschluss 4.5 Wirklichkeitsnähe/ Naturalismuskriterien Anatomische Richtigkeit (exakte Wiedergabe der richtigen Größenverhältnisse → Proportionen) Zeichnerische Richtigkeit (Einzellinien stehen nicht alleine, sondern gehen in dem Ganzen auf: Pinselstriche sind so fein, dass sie nicht in Einzellinien auflösbar sind) Farbige Richtigkeit (Farbe einer jeweils charakteristischen Beleuchtungssituation bzw. Lichtatmosphäre zum Zeitpunkt der Entstehung des Bildes) Räumlichkeit (dreidimensionale Wirkung z.B. durch Perspektive, Staffelung, Überschneidung) Stofflichkeit (exakte Wiedergabe der Oberflächen- bzw. Materialeigenschaften und Beschaffenheit) 6 Körperlichkeit (Licht und Schatten) o Ableitung der Wirkung: naturgetreu/naturalistisch, idealisierend, realistisch, abstrahiert, ... 5 Deutung/ Interpretation Bündelung der Erkenntnisse aus der Beschreibung und Analyse mittels Aussagen und Hypothesen zur Funktion des Bildes und zur möglichen Absicht und Aussage des Künstlers/der Künstlerin 5.1 Erweiterung/Verwerfen/Einschränken und/oder Bestätigen der anfangs formulierten Untersuchungshypothese: Welche Aussagen werden deutlich? Welche Aussagen wollte der Künstler/die Künstlerin möglicherweise treffen? Wie lässt sich die vermutete Aussage im Bild belegen? 5.2 Werkimmanente Interpretation: Deutung des Bildes, aufbauend ausschließlich auf den Ergebnissen der Analyse des vorliegenden Bildes. Aussagen müssen am Bild belegt werden! 5.3 Werktranszendente Interpretation: vertiefte Interpretation unter Bezugnahme von externen Daten, Fakten und Hintergrundwissen, z. B. der Biographie des Künstlers/der Künstlerin; gesellschaftliche, historische, soziologische Zusammenhänge und/oder unter Bezugnahme weiterer Bildbeispiele Fazit Der Text wird je nach Aufgabenstellung mit einem Fazit, einer Stellungnahme u.Ä. abgeschlossen. 3