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C चीज Dreiech Geraden Kreis म्स o प्लीज 4 S 2 ब्लि ज Das Bild "Die ganze Stadt" ist ein Gemälde des Malers Max Ernst welches er 1935/36 in Paris schuf. Max Ernst malte zur selben Zeit ein weiteres Gemälde, das den Titel "Die ganze Stadt" trägt. Beide wurden mittels Öl auf Leinwand angefertigt haben aber unterschiedliche Abmessungen. Das größere ist 97 x 145 cm groß, während das kleinere - um das es in diesem Text gehen wird - 60 x 81 cm groß ist. Zu bewundern ist das Kleinere zur Zeit im Kunsthaus Zürich. Wir beginnen mit einer objektiven Beschreibung des Gemäldes. Der Hintergrund besteht aus einem Farbverlauf der vom oberen Bildrand bis zum Anfang des unteren Drittels zu erkennen ist und von “dunkel-blaugrün” nach hellgrün verläuft. Im Zentrum der oberen Bildhälfte ist eine gelbe, kreisrunde Scheibe zu erkennen. Darunter - im Zentrum des gesamten Gemäldes - ist ein ruinenartiges Gebilde abgebildet welches aus unterschiedlich großen Schichten aufgebaut ist und oben zuläuft. Am obersten Punkt dieses Gebildes ist eine Art Bergspitze auszumachen. Das gesamte Gebilde ist in einem Orange-Braun gehalten - mit einigen helleren Mustern darauf. Es befindet sich perspektivisch gesehen im Hintergrund und wird teilweise von im Vordergrund wuchernden Pflanzen verdeckt. Die Pflanzen haben unterschiedliche Grüntönen, tragen bunte Blüten und sind allgemein naturgetreu dargestellt. Im Bild lassen sich einige Elemente erst auf den zweiten...

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Blick erkennen. So erinnert zum Beispiel das ruinenartige Gebilde an eine Art Maya Tempel oder vergleichbare Tempelanlage. Vor allem der Schichtaufbau trägt zu diesem Eindruck bei (vgl. img. 1). Auch die Bergspitze lässt eine bestimmte Gebäudeart erkennen - eine Burg. Die Zylinderförmigen Formen erinnern an Türme mit Mauern dazwischen (vgl. img. 2). Schaut man genauer an den rechten Rand der "Tempelanlage” kann man 2 Tunneleingänge erkennen, welche aber in keinem proportionalen Zusammenhang mit der Burg stehen (vgl. img. 3). Mit scharfen hinsehen lässt sich auch zwischen den Pflanzen am unteren Bildrand etwas erkennen. Links der Blume mit den weißen Blüten ist eine Art Tier zu erkennen welches einem Chamäleon recht ähnlich sieht (vgl. img. 4). Das Gemälde vermittelt im Gesamteindruck die Szene einer Tempelruine bei Sonnenaufgang welche von durcheinander wachsenden Pflanzen - vielleicht einem Dschungel - umringt ist. Soviel zur Beschreibung - nun zur Bildkomposition. Meiner Einschätzung nach folgt das Bild keinem bestimmten Ordnungsprinzip. Die Pflanzen sind in einer Art chaotischen Ballung "angeordnet" - sie folgen keiner bestimmten Anordnung. Der Farbverlauf im Hintergrund verleiht dem Bild eine gewisse Dynamik während die Ruine und die Scheibe am Himmel einen eher statischen Eindruck vermitteln. Der statische und ruhige Eindruck wird durch den Aufbau der Ruine als ein "fast-gleichschenkliges Dreieck" - was zugleich zu einer starken achsensymmetrie im ganzen Bild führt - und die vielen Geraden durch den “Schichtaufbau” verstärkt. Dieser Ruhe wirken aber die Farben aus denen die Ruine und Pflanzen aufgebaut sind entgegen. Diese vermitteln eine Lebhaftigkeit die das Bild unruhig erscheinen lassen. Die Farben des Farbverlaufs im Hintergrund sind dem entgegen eher ruhig. Ein weiteres "ruhiges Element" im Bild ist zudem die zuvor erwähnte Achsensymmetrie der Ruine welche durch die relativ gleiche Verteilung der Pflanzen am unteren Gemälde-Rand und vor allem durch den Kreis über der Ruine noch erweitert wird. Das Thema Proportionalität hatte ich zuvor auch schon kurz angerissen. Hierzu muss man sich aber zuerst entscheiden was man sehen will. Sieht man das Gebilde als eine Tempelanlage und gleichzeitig die Spitze als Burg/Bergfried sind die Proportionen nicht miteinander zu vereinbaren - der Tempel ist zu groß oder die Burg zu klein. In jedem Fall passen die Pflanzen aber dazu da es sich so verstehen lässt, dass die Burg oder der Tempel weit im Hintergrund sind. img. 2 img. 4 img.1 Burg (Burgfried) img. 3 Maya Tempel. Tempel - Ersteindruch Tunel Tier (Chamäleon)

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C चीज Dreiech Geraden Kreis म्स o प्लीज 4 S 2 ब्लि ज Das Bild "Die ganze Stadt" ist ein Gemälde des Malers Max Ernst welches er 1935/36 in Paris schuf. Max Ernst malte zur selben Zeit ein weiteres Gemälde, das den Titel "Die ganze Stadt" trägt. Beide wurden mittels Öl auf Leinwand angefertigt haben aber unterschiedliche Abmessungen. Das größere ist 97 x 145 cm groß, während das kleinere - um das es in diesem Text gehen wird - 60 x 81 cm groß ist. Zu bewundern ist das Kleinere zur Zeit im Kunsthaus Zürich. Wir beginnen mit einer objektiven Beschreibung des Gemäldes. Der Hintergrund besteht aus einem Farbverlauf der vom oberen Bildrand bis zum Anfang des unteren Drittels zu erkennen ist und von “dunkel-blaugrün” nach hellgrün verläuft. Im Zentrum der oberen Bildhälfte ist eine gelbe, kreisrunde Scheibe zu erkennen. Darunter - im Zentrum des gesamten Gemäldes - ist ein ruinenartiges Gebilde abgebildet welches aus unterschiedlich großen Schichten aufgebaut ist und oben zuläuft. Am obersten Punkt dieses Gebildes ist eine Art Bergspitze auszumachen. Das gesamte Gebilde ist in einem Orange-Braun gehalten - mit einigen helleren Mustern darauf. Es befindet sich perspektivisch gesehen im Hintergrund und wird teilweise von im Vordergrund wuchernden Pflanzen verdeckt. Die Pflanzen haben unterschiedliche Grüntönen, tragen bunte Blüten und sind allgemein naturgetreu dargestellt. Im Bild lassen sich einige Elemente erst auf den zweiten...

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Blick erkennen. So erinnert zum Beispiel das ruinenartige Gebilde an eine Art Maya Tempel oder vergleichbare Tempelanlage. Vor allem der Schichtaufbau trägt zu diesem Eindruck bei (vgl. img. 1). Auch die Bergspitze lässt eine bestimmte Gebäudeart erkennen - eine Burg. Die Zylinderförmigen Formen erinnern an Türme mit Mauern dazwischen (vgl. img. 2). Schaut man genauer an den rechten Rand der "Tempelanlage” kann man 2 Tunneleingänge erkennen, welche aber in keinem proportionalen Zusammenhang mit der Burg stehen (vgl. img. 3). Mit scharfen hinsehen lässt sich auch zwischen den Pflanzen am unteren Bildrand etwas erkennen. Links der Blume mit den weißen Blüten ist eine Art Tier zu erkennen welches einem Chamäleon recht ähnlich sieht (vgl. img. 4). Das Gemälde vermittelt im Gesamteindruck die Szene einer Tempelruine bei Sonnenaufgang welche von durcheinander wachsenden Pflanzen - vielleicht einem Dschungel - umringt ist. Soviel zur Beschreibung - nun zur Bildkomposition. Meiner Einschätzung nach folgt das Bild keinem bestimmten Ordnungsprinzip. Die Pflanzen sind in einer Art chaotischen Ballung "angeordnet" - sie folgen keiner bestimmten Anordnung. Der Farbverlauf im Hintergrund verleiht dem Bild eine gewisse Dynamik während die Ruine und die Scheibe am Himmel einen eher statischen Eindruck vermitteln. Der statische und ruhige Eindruck wird durch den Aufbau der Ruine als ein "fast-gleichschenkliges Dreieck" - was zugleich zu einer starken achsensymmetrie im ganzen Bild führt - und die vielen Geraden durch den “Schichtaufbau” verstärkt. Dieser Ruhe wirken aber die Farben aus denen die Ruine und Pflanzen aufgebaut sind entgegen. Diese vermitteln eine Lebhaftigkeit die das Bild unruhig erscheinen lassen. Die Farben des Farbverlaufs im Hintergrund sind dem entgegen eher ruhig. Ein weiteres "ruhiges Element" im Bild ist zudem die zuvor erwähnte Achsensymmetrie der Ruine welche durch die relativ gleiche Verteilung der Pflanzen am unteren Gemälde-Rand und vor allem durch den Kreis über der Ruine noch erweitert wird. Das Thema Proportionalität hatte ich zuvor auch schon kurz angerissen. Hierzu muss man sich aber zuerst entscheiden was man sehen will. Sieht man das Gebilde als eine Tempelanlage und gleichzeitig die Spitze als Burg/Bergfried sind die Proportionen nicht miteinander zu vereinbaren - der Tempel ist zu groß oder die Burg zu klein. In jedem Fall passen die Pflanzen aber dazu da es sich so verstehen lässt, dass die Burg oder der Tempel weit im Hintergrund sind. img. 2 img. 4 img.1 Burg (Burgfried) img. 3 Maya Tempel. Tempel - Ersteindruch Tunel Tier (Chamäleon)