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Bildende Kunst, Romanik + Renaissance

Bildende Kunst, Romanik + Renaissance

 Bildende Kunst, Zusammenfassung (Romanik + Renaissance)
HP1, 1. Kursarbeit
Wortursprung im Namen der Stadt "Rom"
Wichtige Aspekte der Roman

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Lara Weller

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Mein Lernzettel beinhaltet die wichtigsten Informationen und Werke der Romanik und der Renaissance. Außerdem befindet sich auf der letzten Seite noch eine Tabelle, wie genau man eine Farbanalyse aufbaut.

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Bildende Kunst, Zusammenfassung (Romanik + Renaissance) HP1, 1. Kursarbeit Wortursprung im Namen der Stadt "Rom" Wichtige Aspekte der Romanik: - Das Gottes- und Christusbild - Die Bedeutung der Wand- und Buchmalerei Christus als Weltenherrscher (1123) ARRANIA Verkündigung an die Hirten (1007-1012) Romanik Freskos: Wandmalerei auf feuchten Putz Das Gottes- und Christusbild ca. 10. 13. Jhd. Charakterisierung Jesu (Christus als Weltenherrscher) in Bezug auf Mimik, Gestik und Position wirkt streng und tritt als Herrscher beziehungsweise Richter auf - er hat eine strenge Mimik, seine Seegensgeste wirkt wie ermahnend - erhobener Finger - er thront über den restlichen Personen und steht somit in der Hierarchie über ihnen Gestaltungsaspekte: Räumlichkeit: Flächig, Höhenunterschied, Überschneidung, räumliche Struktur -> Abgrenzung, Schatten-Licht-Modulation Farbwahl: Mächtige/königliche Farben -> symbolisch / Gold - göttliche Macht, Rot - Macht, Blau - himmlisch Ausgestaltung der Menschen: Schematisch, vereinfacht, wenig individuell Ikonizitätsgrad: gering Bedeutungsperspektive: Personen und Gegenstände werden überdimensioniert dargestellt, um ihre Vormacht, Stellung und Bedeutung zu betonen. Die Bedeutung der Wand- und Buchmalerei = im - (Wandmalerei) erfolgte meist in Form des sog. FRESKOS (von ital. al fresco Freien, an der frischen Luft), vor allem in Kirchenräumen bekannte Szenen der Bibel, Farbe wird im noch feuchten Putz aufgetragen - längere Haltbarkeit, anspruchsvoll - optimaler Feuchtigkeitsgrad, wenige romanische Wandfresken gut erhalten - (Buchmalerei) erfolgte in Klöstern, erzählten wesentliche Geschichten der Bibel, konnte sowohl einzelne Bilder als auch Bildergeschichten umfassen (> Die meisten Menschen waren Analphabeten; die Wandmalereien in der Kirche dienten also der Vermittlung der Bibelinhalte....

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Gottesdienste waren zudem auf Latein, sodass die Bilder als einzige Informationsquelle dienten. Deswegen nannte man sie auch "biblia pauperum" (lat. die Bibel der Armen) Weitere wichtige Begriffe: HI-FI Goldgrund - eher spätere Romanik und der darauffolgenden Gotik - symbolisiert die Anwesenheit des Göttlichen im Bild er negiert (verneint) Ort und Zeit - Mandorla ital. Mandel mandelförmiger Heiligenschein um gesamte Figur - insbesondere bei Christus und Maria zu finden Sinnbild Etwas (z. B. eine konkrete Vorstellung, ein Gegenstand, ein Vorgang oder ähnlichem), was als Bild für einen abstrakten Sachverhalt steht (z. B. Kreuz - Leidensweges Christi) Architektur und Kunst Rolle der Klöster zur Zeit der Romanik Bildungszentren, in denen man lesen und schreiben lernte Worum handelt es sich bei sogenannten "Skriptorien"? Die Mönche lernten hier Bücher zu kopieren und sie zu bebildern. Welche Rolle spielte die Größe einer Kirche in der Romanik? Je größer die Kirche, desto größer ist der Triumph über den Teufel. Welche ist die größte romanische Kirche? Dom zu Speyer Wie wird die "Heilsbotschaft" des neuen Testaments in den Bildern sichtbar gemacht? Die geistige Kraft soll durch expressive Körpersprache (z. B. Aufgerissene Augen und ausladende Gesten, übergroße Hände und leuchtende Gewänder) sichtbar gemacht werden. Maiestas Domini lat. Herrlichkeit des Herren - Darstellung des thronenden Christus der segnend die rechte Hand erhebt und mit der Linken die Bibel hält Nimbus anderer Begriff für Heiligenschein - typischerweise um den Kopf der Person Kurze Übersicht zur Romanik - zentrales Ereignis, welches die Romanik einleutete, war der Untergang des Römischen Reiches - gleichzeitige Ausbreitung des Christentums in Europa -> Kirche gewann großen Einfluss (Kaiser+Papst = bestimmte Mächte) nach zahlreichen Unruhen in Europa fanden die Leute Zuflucht im Glauben, der den Alltag der Menschen prägte - Der einzelne Mensch versteht sich in der Zeit nicht als Individuum sondern viel mehr als ein Teil einer Gesamtheit, die -wie alles- von Gott geschaffen und gelenkt wurde -> Grund keine Hinweise auf Maler gegeben (Signatur); außerdem, ungebildet, Maler wie Handwerker (nichts besonderes), nur Mönche usw. qualifiziert für Malerei - materielle Welt und das Leben in ihr galten nur als ein Weg hin zur ersehnten Erlösung (viele Spenden an die Kirchen -> nutzen reiche weltl. Herrscher aus um romanische Kirchen/ Klöster zu bauen, um sich ihren Platz im Himmel zu sichern - kaum bis keine weltlichen Motive in der Malerei, da weltl. Besitz nicht erstrebenswert Renaissance (Franz.) bedeutet "Wiedergeburt". Wiedergeboren wurden antike Ideale und die damit verbundenen künstlerischen und gesellschaftlichen Grundhaltungen der Menschen. Renaissance Mäzene Mitglieder des reichen Bürgertums, welche als finanzstarke Förderer der neuen Kunst agierten. Mäzentum Förderung von Kunst, Kultur oder anderen Bereichen durch eine Privatperson (Mäzen) Uomo Universale (Universalmensch), Ist das Ideal des neuen Menschen, der sich nun nicht länger als ein Namenloser in der Masse versteht, sondern sich als Individuum von der mittelalterlichen Einengung befreit. Michelangelo: "David" Botticelli: "Geburt der Venus" Albrecht Dürer: "Selbstbildnis im Pelzrock" Raffael: "Die Vermählung Mariä" Leonardo da Vinci: "Dame mit Hermelin" ca. 1420 1600 Humanismus Die Grundidee des Humanismus ist eine angestrebte geistige Vervollkummnung des Menschen. Daher strebten Humanisten eine allgemeine Geistesbildung an, die teilweise im Widerspruch zu der kirchlichen Bildungslehre stand. Sie lehnten die von der Kirche propagierte Idee der völligen Unterordnung des Menschen unter die Religion ab. C Stattdessen wurde der Mensch als selbstbewusstes Individuum verstanden, für den eine kritische Geisteshaltung maßgeblich war. Raffael: "Sixtinische Madonna" Harmonieideal In der Renaissance werden ausschließlich Kompositionsschemata verwendet, die das Bild ausgeglichen und harmonisch wirken lassen. Diese Harmonielehre wurde auch auf die Architektur übertragen. Ursprung: antike Harmonielehre von unter anderem Vitruv. Lorenzo du Credi: "Maria mit Kind und dem Johannesknaben" Dürer: "Die Vermessung der Laute" Leonardo da Vinci: "Das letzte Abendmahl" Masaccio: "Die heilige Dreifaltigkeit" 315 Goldener Schnitt 215 Dreieckskomposition Kreiskomposition A Mittelachs Dürer: ,,Selbstbildnis im Pelzrock" Typische Themen der Renaissance in der Romanik denkbar gewesen? Religiöse/biblische Erzählungen und Szenen Allerdings: Personen wirkten weniger im Mittelalter menschlich (Selbst)porträt Einzelner nicht bedeutend genug, um dargestellt zu werden; Inszenierung der Individualität des Einzelnen steht im Widerspruch zu der Idee Teil einer Masse zu sein. Mythologie/Sagenwelt der Antike Darstellung von Inhalten einer anderen Religion als dem Christentum undenkbar; lediglich biblische Szenen sind bildwürdig. Aktdarstellung Darstellung der Körperlichkeit und des unbedeckten Körpers steht im Widerspruch zur strengen christlichen Lehre; der menschliche Körper ist rein weltlich und daher nicht bildwürdig Akt: Beschreibt in der Kunst allgemein das Bildmotiv nackter menschlicher Körper Proportionalehre: vermittelt das geregelte Maßverhältnis in der Darstellung des menschlichen Körpers Der Renaissancekünstler Giotto di Bondone gilt als erster Künstler, der seine Werke signierte. In der Romanik möglich gewesen Undenkbar in der Romanik Dreieckskomposition - Bildwirkung Allgemein: Erzeugt Hierarchie und steht ggf. symbolisch für die Dreifaltigkeit Gottes. In beiden Bildern ist der Kopf der Hauptperson die Spitze des Dreiecks - Bei Raffael: die Madonna und das Jesuskind bilden die Spitze <> Wichtigste Personen im Bild, Thematisierung der Dreifaltigkeit. Bei Dürer: Anwendung der Dreieckskomposition im SELBSTPORTRAIT; Hierarchie-Aspekt, daher hier untergeordnet; allerdings Assoziation mit Göttlichkeit bei gleichzeitiger Ähnlichkeit mit typischen Jesusdarstellungen. - Unterschied Romanik und Renaissance - Eine Signatur oder ein Porträt beispielsweise wären in der Romanik undenkbar gewesen. In der Renaissance jedoch dient das Werk nicht mehr nur als Verherrlichung Gottes, sondern zeigt den Ausdruck von Stolz und Selbstbewusstsein (₂-Me Mensch und das Diesseits (Welt) ist bedeutend genug, um abgebildet zu werden (bildwürdig) Standbein Ineues christliches Weltbild: Mensch ist eine göttliche Schöpfung, somit Gotteswerk und es wert abgebildet zu werden (Ein Selbstporträt hat meist jedoch noch keinen Verkaufswert, eine Anfertigung dient eher als Denkmal des Künstlers) - Ebenso die Aktdarstellung war so wie sie in der Renaissance möglich war in der Romanik undenkbar: Zur Erforschung der menschlichen Anatomie mussten menschliche Gebeine seziert werden um so Aufbau und Funktion des Körper zu verstehen. Im Mittelalter war dies undenkbar, da es im Grunde eine Einmischung in die göttliche Schöpfung wäre, man würde Gott hinterfragen. - Durch das Studium der Anatomie womit die Künstler nun realistischer zeichnen konnten entstand ein neues Schönheitsideal: Kontraspost J Spielbein - - Standbein ist durchgestreckt - Spielbein leicht angewinkelt --> leicht schiefe Hüfte ----> wirkt natürlich Neu in der Renaissance Dürer: „Die Vermessung der Laute" Zentralperspektive: alle Tiefenlinien streben den Fluchtpunkt (Mitte des Bildes) an. Albrecht Dürer (Selbstportrait im Jahr von 29) Ähnlichkeit mit Jesus Dürers Verhältnis zu christlichem Glauben: Der Mensch als Ebenbild Gottes laut Schöpfungsgeschichte Dürers malerische Umsetzung von Jesus in Bildern: Übertragung dieses Gedankens auf sein Selbstbild: Als Teil der göttlichen Schöpfung zeigt er seine äußerliche Ähnlichkeit zu Jesus Christus $ 315 215 H 112 is s ** Bartholomäus Benennung der Personen 100 p Jakobus d. J. Wie sind die Männer vorgegangen, um das Instrument perspektivisch korrekt nachzuzeichnen. Es wird ein Faden durch eine Öse an der Wand gezogen. An dieser Seite wird dieser Faden durch einen Stein beschwert und so auf Zug gehalten. An der anderen Seite befindet sich kleiner Holzstab, an dessen Spitze der Faden befestigt war. Mit diesem Holzstab berührte Person 1 verschiedene markante Punkte des abzubildenden Körpers. Person 2 markierte die Position des Fadens in dem Holzgestell und machte im Anschluss auf einer Glastafel an diesen Stellen Markierungen. Andreas BEDEUTENDE WERKE DER RENAISSANCE Thomas Jakobus d. Ä. Fluchtlinien = Kompositionslinien ? Philippus Die Fluchtlinien sind auch als Kompositionslinien anzusehen, da sie mit dem oberen Ende des Bildes vereint Dreiecke bilden, welche auf Christi Kopf deuten. Matthäus Judas Thaddäus Der Verräter Jesu ist Judas - Judas verrät sich aufgrund des Geldbeutels in seiner Hand (er wurde bestochen/bezahlt - Jesus äußert seine Gefühle gegenüber Judas durch eine verkrampfte Hand + schaut von Judas weg Simon - Judas Mimik/Gestik: Judas hat Angst, dass Jesus seinen Namen nennt. Hinter ihm befindet sich Petrus, welcher bereit dazu ist, jeden abzustechen, dessen Namen von Jesus genannt wird (er hat schon ein Messer in seiner Hand) 112 Jesus verkündet den zukünftigen Verräter (einer der anstehenden Jünger) Kompositionslinien + deren Bedeutung USULMONDS BUREY UONTOS 413 414 112 1/3 415 112 1/2

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Je größer die Kirche, desto größer ist der Triumph über den Teufel. Welche ist die größte romanische Kirche? Dom zu Speyer Wie wird die "Heilsbotschaft" des neuen Testaments in den Bildern sichtbar gemacht? Die geistige Kraft soll durch expressive Körpersprache (z. B. Aufgerissene Augen und ausladende Gesten, übergroße Hände und leuchtende Gewänder) sichtbar gemacht werden. Maiestas Domini lat. Herrlichkeit des Herren - Darstellung des thronenden Christus der segnend die rechte Hand erhebt und mit der Linken die Bibel hält Nimbus anderer Begriff für Heiligenschein - typischerweise um den Kopf der Person Kurze Übersicht zur Romanik - zentrales Ereignis, welches die Romanik einleutete, war der Untergang des Römischen Reiches - gleichzeitige Ausbreitung des Christentums in Europa -> Kirche gewann großen Einfluss (Kaiser+Papst = bestimmte Mächte) nach zahlreichen Unruhen in Europa fanden die Leute Zuflucht im Glauben, der den Alltag der Menschen prägte - Der einzelne Mensch versteht sich in der Zeit nicht als Individuum sondern viel mehr als ein Teil einer Gesamtheit, die -wie alles- von Gott geschaffen und gelenkt wurde -> Grund keine Hinweise auf Maler gegeben (Signatur); außerdem, ungebildet, Maler wie Handwerker (nichts besonderes), nur Mönche usw. qualifiziert für Malerei - materielle Welt und das Leben in ihr galten nur als ein Weg hin zur ersehnten Erlösung (viele Spenden an die Kirchen -> nutzen reiche weltl. Herrscher aus um romanische Kirchen/ Klöster zu bauen, um sich ihren Platz im Himmel zu sichern - kaum bis keine weltlichen Motive in der Malerei, da weltl. Besitz nicht erstrebenswert Renaissance (Franz.) bedeutet "Wiedergeburt". Wiedergeboren wurden antike Ideale und die damit verbundenen künstlerischen und gesellschaftlichen Grundhaltungen der Menschen. Renaissance Mäzene Mitglieder des reichen Bürgertums, welche als finanzstarke Förderer der neuen Kunst agierten. Mäzentum Förderung von Kunst, Kultur oder anderen Bereichen durch eine Privatperson (Mäzen) Uomo Universale (Universalmensch), Ist das Ideal des neuen Menschen, der sich nun nicht länger als ein Namenloser in der Masse versteht, sondern sich als Individuum von der mittelalterlichen Einengung befreit. Michelangelo: "David" Botticelli: "Geburt der Venus" Albrecht Dürer: "Selbstbildnis im Pelzrock" Raffael: "Die Vermählung Mariä" Leonardo da Vinci: "Dame mit Hermelin" ca. 1420 1600 Humanismus Die Grundidee des Humanismus ist eine angestrebte geistige Vervollkummnung des Menschen. Daher strebten Humanisten eine allgemeine Geistesbildung an, die teilweise im Widerspruch zu der kirchlichen Bildungslehre stand. Sie lehnten die von der Kirche propagierte Idee der völligen Unterordnung des Menschen unter die Religion ab. C Stattdessen wurde der Mensch als selbstbewusstes Individuum verstanden, für den eine kritische Geisteshaltung maßgeblich war. Raffael: "Sixtinische Madonna" Harmonieideal In der Renaissance werden ausschließlich Kompositionsschemata verwendet, die das Bild ausgeglichen und harmonisch wirken lassen. Diese Harmonielehre wurde auch auf die Architektur übertragen. Ursprung: antike Harmonielehre von unter anderem Vitruv. Lorenzo du Credi: "Maria mit Kind und dem Johannesknaben" Dürer: "Die Vermessung der Laute" Leonardo da Vinci: "Das letzte Abendmahl" Masaccio: "Die heilige Dreifaltigkeit" 315 Goldener Schnitt 215 Dreieckskomposition Kreiskomposition A Mittelachs Dürer: ,,Selbstbildnis im Pelzrock" Typische Themen der Renaissance in der Romanik denkbar gewesen? Religiöse/biblische Erzählungen und Szenen Allerdings: Personen wirkten weniger im Mittelalter menschlich (Selbst)porträt Einzelner nicht bedeutend genug, um dargestellt zu werden; Inszenierung der Individualität des Einzelnen steht im Widerspruch zu der Idee Teil einer Masse zu sein. Mythologie/Sagenwelt der Antike Darstellung von Inhalten einer anderen Religion als dem Christentum undenkbar; lediglich biblische Szenen sind bildwürdig. Aktdarstellung Darstellung der Körperlichkeit und des unbedeckten Körpers steht im Widerspruch zur strengen christlichen Lehre; der menschliche Körper ist rein weltlich und daher nicht bildwürdig Akt: Beschreibt in der Kunst allgemein das Bildmotiv nackter menschlicher Körper Proportionalehre: vermittelt das geregelte Maßverhältnis in der Darstellung des menschlichen Körpers Der Renaissancekünstler Giotto di Bondone gilt als erster Künstler, der seine Werke signierte. In der Romanik möglich gewesen Undenkbar in der Romanik Dreieckskomposition - Bildwirkung Allgemein: Erzeugt Hierarchie und steht ggf. symbolisch für die Dreifaltigkeit Gottes. In beiden Bildern ist der Kopf der Hauptperson die Spitze des Dreiecks - Bei Raffael: die Madonna und das Jesuskind bilden die Spitze <> Wichtigste Personen im Bild, Thematisierung der Dreifaltigkeit. Bei Dürer: Anwendung der Dreieckskomposition im SELBSTPORTRAIT; Hierarchie-Aspekt, daher hier untergeordnet; allerdings Assoziation mit Göttlichkeit bei gleichzeitiger Ähnlichkeit mit typischen Jesusdarstellungen. - Unterschied Romanik und Renaissance - Eine Signatur oder ein Porträt beispielsweise wären in der Romanik undenkbar gewesen. In der Renaissance jedoch dient das Werk nicht mehr nur als Verherrlichung Gottes, sondern zeigt den Ausdruck von Stolz und Selbstbewusstsein (₂-Me Mensch und das Diesseits (Welt) ist bedeutend genug, um abgebildet zu werden (bildwürdig) Standbein Ineues christliches Weltbild: Mensch ist eine göttliche Schöpfung, somit Gotteswerk und es wert abgebildet zu werden (Ein Selbstporträt hat meist jedoch noch keinen Verkaufswert, eine Anfertigung dient eher als Denkmal des Künstlers) - Ebenso die Aktdarstellung war so wie sie in der Renaissance möglich war in der Romanik undenkbar: Zur Erforschung der menschlichen Anatomie mussten menschliche Gebeine seziert werden um so Aufbau und Funktion des Körper zu verstehen. 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Wie sind die Männer vorgegangen, um das Instrument perspektivisch korrekt nachzuzeichnen. Es wird ein Faden durch eine Öse an der Wand gezogen. An dieser Seite wird dieser Faden durch einen Stein beschwert und so auf Zug gehalten. An der anderen Seite befindet sich kleiner Holzstab, an dessen Spitze der Faden befestigt war. Mit diesem Holzstab berührte Person 1 verschiedene markante Punkte des abzubildenden Körpers. Person 2 markierte die Position des Fadens in dem Holzgestell und machte im Anschluss auf einer Glastafel an diesen Stellen Markierungen. Andreas BEDEUTENDE WERKE DER RENAISSANCE Thomas Jakobus d. Ä. Fluchtlinien = Kompositionslinien ? Philippus Die Fluchtlinien sind auch als Kompositionslinien anzusehen, da sie mit dem oberen Ende des Bildes vereint Dreiecke bilden, welche auf Christi Kopf deuten. Matthäus Judas Thaddäus Der Verräter Jesu ist Judas - Judas verrät sich aufgrund des Geldbeutels in seiner Hand (er wurde bestochen/bezahlt - Jesus äußert seine Gefühle gegenüber Judas durch eine verkrampfte Hand + schaut von Judas weg Simon - Judas Mimik/Gestik: Judas hat Angst, dass Jesus seinen Namen nennt. Hinter ihm befindet sich Petrus, welcher bereit dazu ist, jeden abzustechen, dessen Namen von Jesus genannt wird (er hat schon ein Messer in seiner Hand) 112 Jesus verkündet den zukünftigen Verräter (einer der anstehenden Jünger) Kompositionslinien + deren Bedeutung USULMONDS BUREY UONTOS 413 414 112 1/3 415 112 1/2