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Die Erweiterung des Kunstbegriffs

Die Erweiterung des Kunstbegriffs

 Kunst: Die Erweiterung des Kunstbegriffs
Joseph Beuys (Deutscher)
Hauptaussage:
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Soziale Plastik oder Soziale Skulptur:
Gesellschaft sel

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Jonas Breuer

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Joseph Beuys, Landart, Michael Heizer, Robert Smithson, Christo, Andy Goldsworthy, Performancekunst/ Marina Abramovic

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Kunst: Die Erweiterung des Kunstbegriffs Joseph Beuys (Deutscher) Hauptaussage: ■ ■ Soziale Plastik oder Soziale Skulptur: Gesellschaft selbst, als maßgebliches Material für die Erweiterung des Kunstbegriffs Die Gesellschaft wurde von ihm als „soziale Plastik" verstanden Um sein angestrebtes Projekt einer gesellschaftlichen Veränderung realisieren zu können, also diese soziale Plastik umgestalten und weiterentwickeln zu können, war das kreative Potenzial aller Menschen notwendig, nicht nur dass der kleinen Gruppe professioneller Künstler ■ Hauptziel: Er wollte nicht nur den Elfenbeinturm (hier Metapher für die Kunstgesellschaft), sondern möglichst viele Menschen erreichen Gesellschaftlich Veränderung in Bereichen der Umweltpolitik und des Finanzsystems Allgemein: ■ Mensch ist ein Künstler, d.h. nicht das künstlerische Endergebnis war wichtig, sondern der dazu notwendige Gestaltungsweg und die dabei entstehenden Bedeutungseben → Der Begriff „Kunst" wird erweitert hin zum Begriff des Schöpferischen, das wiederum so weit gefasst ist, dass selbst das Kartoffelschälen Platz darin findet Durch seine Aussagen polarisierte er stark zwischen Messias und Scharlatan Sogar Marina Abramovic gilt als großer Fan Beuys ■ Er verwendete in seinen Plastiken oft bis dahin nicht verwendete Materialien, wie Fett, Blut, Fleisch, Asche und Honig Seine Environments musste er mit seiner Präsenz „aufladen“, erst danach konnten diese ohne sein Beisein weiter existieren Joseph Beuys wurde in seinem letzten Lebensabschnitt immer mehr vom Künstler zum Politiker der Grünen und damit immer mehr zum Umweltaktivist Coyote, I like America and America likes me Mai 1974: Beuys reist in die...

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USA →will nichts von der Zivilisation dort wissen → Lässt sich in Filz eingewickelt in eine Galerie mitnehmen → Rücktransport auch in Filz Eingesperrt in Galerie mit Kojote als Metapher für Indianer → Wiederspruch: für Indianer gilt er als Gottheit für die weißen als Zeichen für Falschheit Anpassung von Beuys an den Tagesablauf (Nahrungsaufnahme/ Ruhezeiten) des Kojoten ■ Beuys stellte die traditionelle Auffassung eines Kunstwerks als Gegenstand, der von einem Künstler stammt in Frage → plädiert dafür alle Formen der Kreativität als Kunst aufzufassen, unabhängig davon, ob sie von einem gelernten Künstler stammen und materiell greifbar sind Allgemein wird dabei der Mensch wird radikal in den Mittelpunkt gestellt ■ ■ ■ Materialien: Filz (Naturstoff → wärmt), Zeitung (Wall Street Journal), Hut, Hirtenkleidung, Triangel, Gehstock ■ Rolle des Künstlers: Hirte/Schamane Aussage: soll zum Nachdenken über die Beziehung zwischen Indianern und weißen anregen Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt ■ ■ Landart Allgemein ■ Kunstmarkt zur Entstehungszeit am Wachsen → Besitzbürgertum sieht die Werke der nur noch als Spekulationsobjekte → Land Art in der Natur, da es in keine Galerie und an keine Wand passt; auch Protest der Künstler gegen die Austellungsgebühren Kein ,,Anti-Galerie-Statement“, nur kann ein Museum nicht so viel Platz bieten wie es in der Natur gibt Veränderung der Landart: früher: Rebellion → heute: soziokulturellen Fragen, Mensch in der Natur, Kultur während der Globalisierung Die Wahl des richtigen Standpunktes Entscheidende Rolle → Dabei kommt die Intuition der Künstler*innen ins Spiel. Potential eines Ortes wird über Lage, Beschaffenheit, energetischen Zustand und Geschichte ausgewählt ■ ■ ■ ■ Geht mit dem toten Hasen im Arm kreuz und quer durch den Raum → Einmal bewegte er das Tier auf allen Vieren kniend und die Ohren des Hasen zwischen die Lippen geklemmt → Wirkt als würde der Hase den Galerieraum selbst durchlaufen Trägt nicht seinen charakteristischen Hut → Stattdessen Schicht aus Honig und Blattgold (im Wert von 200 Mark) auf seinem Gesicht und dem gesamten Kopf → ,,Hier ist die Betonung des Kopfes und damit des Denkens" Warum Hase? „Der Hase als Element der Bewegung, der Aktion, die den starren Kunstbegriff ändert → altes germanisches Symbol: Sein Osterei bedeutet Neubeginn, Frühling, Auferstehung ■ Manchmal auch spontan aus dem Erleben eines Ortes → Andy Goldsworthy Michael Heizer (Amerikaner) ■ Projekte lange geplant um die Finanzierung sicherzustellen → Christo und Jeanne Claude ■ Double Negative in Nevada Akt des Entfernendes → Negativer Raum entsteht Verwischt Unterscheidung zwischen Skulptur ("Kunst") und normalen Objekten wie Felsen ("keine Kunst") → Nachdenken, wie sich die Erde zur Kunst verhält. ,,Es geht um Kunst, nicht um Landschaft" → Abwendung von der Einstufung als ökologische Kunst Robert Smithson (Amerikaner) - Spiral Jetty Man sieht beim Begehen in alle Himmelsrichtungen Man sieht die Veränderungen des Klimawandels durch die schwankende Höhe des Wasserstandes Interpretation über Fibonacci Spirale Christo und Jeanne Claude (Bulgare & Marokkanerin) Running Fence I 3,5 Jahre Arbeit stecken in dem Zaun, steht aber nur 2 Wochen lang Ca. 40 km lang und 5,5 Meter hoch ■ Verbindet das Meer mit der nächsten Kleinstadt Der Zaun an sich ist nicht das Kunstwerk → der Zaun mit der gesamten Umgebung ist das Kunstwerk ■ Valley Curtain Weißt sehr viele Ähnlichkeiten zum Running Fence auf 28 Monate bis zur Fertigstellung → Nach 28 Stunden wieder Abbau, da ein extremer Sturm kam Auch selbst finanziert Andy Goldsworthy (Engländer) Allgemein: ■ ■ ■ ■ Scaur River ■ Sie haben Sponsoren nicht gestattet → Finanzierung: Verkauf von vorbereitenden Zeichnungen/Collagen, maßstabsgetreue Modelle ■ Capenoche Tree Verschiedene Werke zu verschiedenen Jahreszeiten immer am gleichen Baum Oft Löcher aus Holz gebaut, die den Eindruck suggerieren „in den Baum hineinzublicken" ■ Auch hier finden sich öfter mäandernde Linien auf dem Stamm ■ Baut Skulpturen aus Eiszapfen und passt diese mit den Zähnen an Extreme Kälter → muss ohne Handschuhe arbeiten, da sonst das Feingefühl fehlt Schmelzen erweckt das Werk erst zum Leben, aber gleichzeitig auch zum Tod Beispiel: Iglu aus Holz im Wasser → Vergänglichkeit durch die Flut, aber trotzdem kein Gefühl von Zerstörung → Ausbruch aus der absoluten Kontrolle ■ Arbeit oft mühselig → „Und all diese Mühe um zu schaffen was mühelos ist" Weiß oft nicht von Anfang an was er ,,bauen" wird → alles entsteht aus einer Intuition heraus Vergänglichkeit → Verlangsamung, Achtsamkeit, meditatives Erleben Mögliche Fragen: ■ Auf welche Aspekte bezieht sich der Künstler mit seinen Werken? Charakterisiere Orte, die er ausgewählt hat Wann betrachtet er Werke als gescheitert? Wie verhalten sich die Kunstwerke zur Landschaft ■ Wie findet der Künstler seine Orte? Wie genau vollzieht sich seine Arbeit? Mit welchen Materialien arbeitet er? Faszinieret von dem Fluss, u.a. wegen den roten Steinen (diese sind rot durch den Eisengehalt, genau wie beim menschlichen Blut) Ummantelt Steine mit Blätter ■ Was geschieht mit seinen Werken im Laufe der Zeit? The lightning field - Walter de Maria (Amerikaner) Beschreibung Installation von Stäben um Blitze aufzufangen/zuleiten Weite Flächen ohne Berge → Blitze können nur in die Stäbe einschlagen Kontrast zwischen Ordnung und Natur, da die Stäbe geometrisch angeordnet sind Worin besteht die Erweiterung des Kunstbegriffes Kunstwerk wird nie fertig sein und auch nie wird der Künstler es allein fertigstellen können → Walter de Maria überlässt der Natur den Rest Arbeit Weiteres Beispiel Earth Room in New York, darf nicht betreten werden (Plexiglas versperrt den Eingang) → Verbundenheit von Kunst und Natur in einer urbanen Gegend Erinnert an das schwarze Quadrat von Malewitsch Performancekunst/ Marina Abramovic (Serbin) Definition Performance ist eine Kunstform, in der der Körper das gestalterische Medium ist The Artist is present Austellung im Moma → Sitzt für 3 Monate auf einem Stuhl und schaut den Zuschauern in die Augen → Sie wirkt dabei als Spiegel → schenkt jedem Zuschauer Aufmerksamkeit und behandelt sie gleich Vor jedem Zuschauer: ,,Auswischen" vom Gesicht Voller Fokus auf den nächsten Gibt ihr Wissen in Form von Workshops an junge Künstler weiter → Diese sollen Aktionen von ihr erneut aufführen und deswegen werden sie trainiert Relation Works ■ II. ■ I. The Lovers ■ I ■ ■ Mögliche Fragen Beide starten am jeweils anderen Ende der chinesischen Mauer und gehen aufeinander zu Sehr simpel und Klar Letztes Relation Work → Trennung Rest Energy Ulay (Deutscher) hält Pfeil und Bogen auf sie → Beide lehnen sich zurück → Pfeil könnte sie sehr einfach töten ■ Die Rolle von Körper und Person der jeweiligen Künstlerin/des Künstlers Das Setting/ Ort/Raum Den eventuellen Einsatz von Materialien/Farben/ Gerüchen/ Tönen/ Geräuschen Die Rolle des Zeitpunktes/ Dauer Die Rolle der Zuschauer*innen Was löst die Performance aus, auf welche gesellschaftlichen oder menschlichen Inhalte bezieht sie sich? Wie ist die Performance dokumentiert?

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USA →will nichts von der Zivilisation dort wissen → Lässt sich in Filz eingewickelt in eine Galerie mitnehmen → Rücktransport auch in Filz Eingesperrt in Galerie mit Kojote als Metapher für Indianer → Wiederspruch: für Indianer gilt er als Gottheit für die weißen als Zeichen für Falschheit Anpassung von Beuys an den Tagesablauf (Nahrungsaufnahme/ Ruhezeiten) des Kojoten ■ Beuys stellte die traditionelle Auffassung eines Kunstwerks als Gegenstand, der von einem Künstler stammt in Frage → plädiert dafür alle Formen der Kreativität als Kunst aufzufassen, unabhängig davon, ob sie von einem gelernten Künstler stammen und materiell greifbar sind Allgemein wird dabei der Mensch wird radikal in den Mittelpunkt gestellt ■ ■ ■ Materialien: Filz (Naturstoff → wärmt), Zeitung (Wall Street Journal), Hut, Hirtenkleidung, Triangel, Gehstock ■ Rolle des Künstlers: Hirte/Schamane Aussage: soll zum Nachdenken über die Beziehung zwischen Indianern und weißen anregen Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt ■ ■ Landart Allgemein ■ Kunstmarkt zur Entstehungszeit am Wachsen → Besitzbürgertum sieht die Werke der nur noch als Spekulationsobjekte → Land Art in der Natur, da es in keine Galerie und an keine Wand passt; auch Protest der Künstler gegen die Austellungsgebühren Kein ,,Anti-Galerie-Statement“, nur kann ein Museum nicht so viel Platz bieten wie es in der Natur gibt Veränderung der Landart: früher: Rebellion → heute: soziokulturellen Fragen, Mensch in der Natur, Kultur während der Globalisierung Die Wahl des richtigen Standpunktes Entscheidende Rolle → Dabei kommt die Intuition der Künstler*innen ins Spiel. Potential eines Ortes wird über Lage, Beschaffenheit, energetischen Zustand und Geschichte ausgewählt ■ ■ ■ ■ Geht mit dem toten Hasen im Arm kreuz und quer durch den Raum → Einmal bewegte er das Tier auf allen Vieren kniend und die Ohren des Hasen zwischen die Lippen geklemmt → Wirkt als würde der Hase den Galerieraum selbst durchlaufen Trägt nicht seinen charakteristischen Hut → Stattdessen Schicht aus Honig und Blattgold (im Wert von 200 Mark) auf seinem Gesicht und dem gesamten Kopf → ,,Hier ist die Betonung des Kopfes und damit des Denkens" Warum Hase? „Der Hase als Element der Bewegung, der Aktion, die den starren Kunstbegriff ändert → altes germanisches Symbol: Sein Osterei bedeutet Neubeginn, Frühling, Auferstehung ■ Manchmal auch spontan aus dem Erleben eines Ortes → Andy Goldsworthy Michael Heizer (Amerikaner) ■ Projekte lange geplant um die Finanzierung sicherzustellen → Christo und Jeanne Claude ■ Double Negative in Nevada Akt des Entfernendes → Negativer Raum entsteht Verwischt Unterscheidung zwischen Skulptur ("Kunst") und normalen Objekten wie Felsen ("keine Kunst") → Nachdenken, wie sich die Erde zur Kunst verhält. ,,Es geht um Kunst, nicht um Landschaft" → Abwendung von der Einstufung als ökologische Kunst Robert Smithson (Amerikaner) - Spiral Jetty Man sieht beim Begehen in alle Himmelsrichtungen Man sieht die Veränderungen des Klimawandels durch die schwankende Höhe des Wasserstandes Interpretation über Fibonacci Spirale Christo und Jeanne Claude (Bulgare & Marokkanerin) Running Fence I 3,5 Jahre Arbeit stecken in dem Zaun, steht aber nur 2 Wochen lang Ca. 40 km lang und 5,5 Meter hoch ■ Verbindet das Meer mit der nächsten Kleinstadt Der Zaun an sich ist nicht das Kunstwerk → der Zaun mit der gesamten Umgebung ist das Kunstwerk ■ Valley Curtain Weißt sehr viele Ähnlichkeiten zum Running Fence auf 28 Monate bis zur Fertigstellung → Nach 28 Stunden wieder Abbau, da ein extremer Sturm kam Auch selbst finanziert Andy Goldsworthy (Engländer) Allgemein: ■ ■ ■ ■ Scaur River ■ Sie haben Sponsoren nicht gestattet → Finanzierung: Verkauf von vorbereitenden Zeichnungen/Collagen, maßstabsgetreue Modelle ■ Capenoche Tree Verschiedene Werke zu verschiedenen Jahreszeiten immer am gleichen Baum Oft Löcher aus Holz gebaut, die den Eindruck suggerieren „in den Baum hineinzublicken" ■ Auch hier finden sich öfter mäandernde Linien auf dem Stamm ■ Baut Skulpturen aus Eiszapfen und passt diese mit den Zähnen an Extreme Kälter → muss ohne Handschuhe arbeiten, da sonst das Feingefühl fehlt Schmelzen erweckt das Werk erst zum Leben, aber gleichzeitig auch zum Tod Beispiel: Iglu aus Holz im Wasser → Vergänglichkeit durch die Flut, aber trotzdem kein Gefühl von Zerstörung → Ausbruch aus der absoluten Kontrolle ■ Arbeit oft mühselig → „Und all diese Mühe um zu schaffen was mühelos ist" Weiß oft nicht von Anfang an was er ,,bauen" wird → alles entsteht aus einer Intuition heraus Vergänglichkeit → Verlangsamung, Achtsamkeit, meditatives Erleben Mögliche Fragen: ■ Auf welche Aspekte bezieht sich der Künstler mit seinen Werken? Charakterisiere Orte, die er ausgewählt hat Wann betrachtet er Werke als gescheitert? Wie verhalten sich die Kunstwerke zur Landschaft ■ Wie findet der Künstler seine Orte? Wie genau vollzieht sich seine Arbeit? Mit welchen Materialien arbeitet er? Faszinieret von dem Fluss, u.a. wegen den roten Steinen (diese sind rot durch den Eisengehalt, genau wie beim menschlichen Blut) Ummantelt Steine mit Blätter ■ Was geschieht mit seinen Werken im Laufe der Zeit? The lightning field - Walter de Maria (Amerikaner) Beschreibung Installation von Stäben um Blitze aufzufangen/zuleiten Weite Flächen ohne Berge → Blitze können nur in die Stäbe einschlagen Kontrast zwischen Ordnung und Natur, da die Stäbe geometrisch angeordnet sind Worin besteht die Erweiterung des Kunstbegriffes Kunstwerk wird nie fertig sein und auch nie wird der Künstler es allein fertigstellen können → Walter de Maria überlässt der Natur den Rest Arbeit Weiteres Beispiel Earth Room in New York, darf nicht betreten werden (Plexiglas versperrt den Eingang) → Verbundenheit von Kunst und Natur in einer urbanen Gegend Erinnert an das schwarze Quadrat von Malewitsch Performancekunst/ Marina Abramovic (Serbin) Definition Performance ist eine Kunstform, in der der Körper das gestalterische Medium ist The Artist is present Austellung im Moma → Sitzt für 3 Monate auf einem Stuhl und schaut den Zuschauern in die Augen → Sie wirkt dabei als Spiegel → schenkt jedem Zuschauer Aufmerksamkeit und behandelt sie gleich Vor jedem Zuschauer: ,,Auswischen" vom Gesicht Voller Fokus auf den nächsten Gibt ihr Wissen in Form von Workshops an junge Künstler weiter → Diese sollen Aktionen von ihr erneut aufführen und deswegen werden sie trainiert Relation Works ■ II. ■ I. The Lovers ■ I ■ ■ Mögliche Fragen Beide starten am jeweils anderen Ende der chinesischen Mauer und gehen aufeinander zu Sehr simpel und Klar Letztes Relation Work → Trennung Rest Energy Ulay (Deutscher) hält Pfeil und Bogen auf sie → Beide lehnen sich zurück → Pfeil könnte sie sehr einfach töten ■ Die Rolle von Körper und Person der jeweiligen Künstlerin/des Künstlers Das Setting/ Ort/Raum Den eventuellen Einsatz von Materialien/Farben/ Gerüchen/ Tönen/ Geräuschen Die Rolle des Zeitpunktes/ Dauer Die Rolle der Zuschauer*innen Was löst die Performance aus, auf welche gesellschaftlichen oder menschlichen Inhalte bezieht sie sich? Wie ist die Performance dokumentiert?