Hannah Höchs künstlerische Reife und politisches Engagement
Nach dem Ende ihrer Beziehung zu Hausmann reiste Höch 1926 in die Niederlande, wo sie die Schriftstellerin Til Brugman kennenlernte. 1929 hatte sie ihre erste Einzelausstellung und experimentierte mit verschiedenen Techniken und Stilrichtungen. Ende 1929 zogen beide Frauen nach Berlin, wo sie sich gegenseitig inspirierten.
Example: Höchs Beteiligung an der Ausstellung "Frauen in Not" 1931 zeigt ihr Engagement für gesellschaftliche Themen.
Mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus 1933 reagierte Höch mit unterschiedlichen Arbeiten auf die politische Situation. Trotz gesundheitlicher Probleme und der Repressionen des NS-Regimes setzte sie ihre künstlerische Arbeit fort. 1938 heiratete sie Kurt Heinz Matthies, mit dem sie viele Reisen unternahm.
Quote: "Ich habe versucht, während des Nationalsozialismus möglichst unauffällig zu leben."
Zwischen 1933 und 1944 entstanden zahlreiche symbolisch geladene Bilder sowie Blumen- und Pflanzenstillleben. 1939 kaufte Höch ein Haus im Berliner Stadtteil Heiligensee, das ihr als Rückzugsort diente. Ab Herbst 1940 widmete sie sich wieder verstärkt den Fotomontagen und Collagen.




























