Allgemeine Merkmale des Kubismus
Der Kubismus ist ein bedeutender Kunststil des frühen 20. Jahrhunderts, der die Kunstwelt revolutionierte. Diese Bewegung, maßgeblich von Pablo Picasso und Georges Braque entwickelt, zeichnet sich durch spezifische Merkmale aus, die sie von früheren Kunstrichtungen unterscheiden.
Vocabulary: Der Begriff "Kubismus" stammt von dem Kunstkritiker und -händler Daniel-Henry Kanweihler, der ein Bild als eine "Landschaft aus Kuben" beschrieb.
Die Kubismus Merkmale umfassen:
- Darstellung von Alltagsgegenständen in einer neuen, abstrahierten Form.
- Streben nach einer klaren, der Vernunft zugänglichen Vorstellung von Wirklichkeit.
- Verzicht auf die Regeln der klassischen Perspektive.
- Aufgabe des individuellen Blickwinkels zugunsten einer mehrdimensionalen Darstellung.
Highlight: Das Weltbild der Kubisten gründet sich nicht mehr auf sinnliche Erfahrung, sondern auf die methodische, fast mathematisch genau formulierte Erkenntnis des menschlichen Geistes.
Der Kubismus bezieht sich zwar auf das Werk von Cézanne, behielt aber dessen Bindung an die Natur nicht bei. Stattdessen wagten es die Kubismus Künstler, die Form zu zerstückeln und sie in kleinste geometrische Einheiten zu zerlegen.
Example: Ein typisches kubistisches Gemälde könnte einen Gegenstand, wie etwa eine Gitarre, aus verschiedenen Blickwinkeln gleichzeitig darstellen, wodurch eine fragmentierte, aber dennoch erkennbare Darstellung entsteht.
Diese innovative Herangehensweise an die Darstellung von Objekten und Raum markierte einen Wendepunkt in der Kunstgeschichte und legte den Grundstein für viele nachfolgende moderne Kunstbewegungen.






