Barock und Romantik in der Landschaftsmalerei
Der Barock zeichnete sich in der Landschaftsmalerei durch traumhafte Bilder idealisierter Gegenden aus. Die Künstler dieser Epoche strebten danach, Unendlichkeit darzustellen und legten besonderen Wert auf die Betonung von Licht und Schatten.
Example: Ein typisches Beispiel für die Landschaftsmalerei des Barock sind die Werke von Claude Lorrain, die oft idealisierte italienische Landschaften mit klassischen Ruinen zeigen.
Die Romantik brachte eine emotionale Tiefe in die Landschaftsdarstellung. Zentrale Themen waren:
- Ausdruck verschiedener Sehnsüchte, insbesondere der Sehnsucht nach dem Süden
- Darstellung von Gefühlen und Ängsten der Künstler
- Sehnsucht nach der Vergangenheit
Highlight: In der romantischen Landschaftsmalerei spielte die Nacht eine zentrale Rolle, oft als Symbol für den Tod oder als Tor zum Jenseits.
Die englische Romantik zeichnete sich durch besondere Merkmale aus:
- Träumerische Darstellungen
- Aufwertung des Aquarells als Technik
- Lasierende Malweise zur Erzeugung eines unendlichen Horizonts
Vocabulary: Lasierende Malweise bezeichnet eine Maltechnik, bei der durchsichtige Farbschichten übereinander aufgetragen werden, um Tiefe und Leuchtkraft zu erzeugen.
Der Impressionismus (Mitte 19. Jhd. bis Anfang 20. Jhd.) revolutionierte die Landschaftsmalerei:
- Darstellung des Schönen und intensiver Lichtverhältnisse
- Verwendung kurzer Pinselstriche und heller Farben
- Mischen der Farben direkt auf der Leinwand
Definition: Der Impressionismus ist eine Kunstrichtung, die sich auf die Darstellung von Lichteffekten und flüchtigen Eindrücken konzentriert.






