Paul Cezanne

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Mia Schubert

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Paul Cezanne

 Definition der Kunstepoche:
Paul Cézanne lebte in einer Zeit, wo es zehn verschiedene Kunstepochen gab. Er selber
vertrat nicht viele davon
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Definition der Kunstepoche: Paul Cézanne lebte in einer Zeit, wo es zehn verschiedene Kunstepochen gab. Er selber vertrat nicht viele davon und wollte sich vom klassischem Malstil bewusst distanzieren und tat dies auch. Diese zehn Kunstepochen waren in der Zeit von Cézanne aktuell: Klassizismus/Klassik (1770-1840) 1. 2. Romantik (1795-1840) 3. Biedermeier (1815-1850) 4. Revolutionsarchitektur (um 1770-1810) 5. Realismus (1850-1900) 6. Historismus (Neo-Stile: Neo-Barock, Neo-Gotik, Neo-Renaissance usw., vor 1870-nach 1890) 7. Impressionismus (1870-1890) 8. Nachimpressionismus/Neo-Impressionismus/Poitillismus (vor 1890-1900) Symbolismus (1880-1900/1920) 9. 10. Jugendstil (1890-1910) Auf mein gewähltes Bild ,,Milchkrug mit Früchten auf den Tisch" das in den Jahren 1886/1890 entstanden ist, treffen folgende zeitliche Kunstepochen zu: 1. 2. 3. 4. Realismus Impressionismus Historismus Symbolismus Paul Cézanne malte leidenschaftlich im impressionistischen Stil. Diesem Stil voranging ein guter Freund von Cézanne, Monet. 1840 war die Entstehung der Kunstepoche Impressionismus. Impressionismus ist eine Richtung der Malerei, die sich in Frankreich entfaltete und sich auf ganz Europa ausgebreitet hat. Der Name Impressionismus kommt von einem Bild von Monet. Dieser stellte im Jahr 1874 das Bild ,,Impression, soleil levant" in der ersten Impressionistenausstellung aus. Durch den impressionistischen Stil entstand später die Freilicht Malerei, wo die verschiedenen Lichtverhältnisse eine große Rolle spielen. Der impressionistische Stil war eine ganz neue Art von Malerei in den 1870er Jahren. In diesem Stil steht vor allem die Farbe und die Weitervermittlung des Eindrucks des Künstlers im Vordergrund. Dies waren Gründe weshalb dieser Stil als revolutionär bezeichnet wird. Paul Cézanne malte...

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auch im Barock/ Neo-Barock Stil Bilder, dieser Stil passt zu den vielen Stillleben die Cézanne malte. Die besondere Art Neo-Barock kam ca. vor 1870 und nach 1890 auf. Seite 8 Bildanalyse: Auf dem Bild ,,Milchkrug mit Früchten auf dem Tisch" von Paul Cézanne, sieht man eine grüne Wand mit einer schwarzen Bordüre auf der unteren Hälfte, schräg von der Wand weg steht ein Tisch. Auf diesem befinden sich eine Zitrone, kleine Aprikosen, grüne und rote Äpfel und ein Teller mit einer Orange, zwei Äpfeln und zwei Aprikosen. Außerdem steht in der Mitte des Tisches ein Milchkrug, rechts von ihm steht ein kleiner Topf mit einer Pflanze drin. Die grüne Wand wurde mit vielen verschiedenen Farben kombiniert. Das Grün ist ein Pastell grün mit verschiedenen rosa/lila artigen Farben kombiniert, die aber auf das Grün erst später aufgetragen wurden. Die schwarze Bordüre erkennt man nicht direkt als diese. Erst denkt der Betrachter des Bildes, dass es sich bei dem schwarzen streifen im Bild um den Schatten des Tisches handelt, aber wenn man sich den Tisch genauer anschaut, erkennt man, dass dieser schräg von der Wand weg steht und der schwarze Streifen nur eine Bordüre auf der Wand sein kann. Die Tischplatte hat einen dunkel brauen Ton, auf diesen sind noch verschiedene Farben vom Künstler aufgetragen worden. Teilweise erkennt man auf der Tischplatte dunkelrote und grüne Töne. Die Vorderseite des Tisches ist in einem sehr hellen brauen gehalten. Hier verwendet der Künstler oft weiß. Der Tisch hat an der Vorderseite eine Schublade die an der rechten unteren Seite, etwas höher ist als auf der linken Seite. An der Vorderseite wurde auch mit rot und dunkelbraun gearbeitet. Im Vordergrund des Bildes steht der Milchkrug. Dieser steht in der Mitte des Bildes. Er ist weiß und hat bunte Verzierungen am Rand und ist eckig. Der Henkel des Kruges ist falsch angebracht worden. Auf dem Tisch stehen links vom Milchkrug zwei grüne Äpfel, ein roter Apfel, eine Aprikose und eine gelbe Zitrone. Die Zitrone liegt auf dem Bild sehr weit vorne an der Tischplatte und hat als einziger Gegenstand auf dem Bild die Farbe Gelb. Vor dem Milchkrug liegt ein roter Apfel und eine kleine Aprikose. Direkt rechts neben dem Milchkrug liegen zwei kleine Aprikosen. Auf der rechten Seite neben dem Milchkrug steht ein weißer Teller mit zwei roten Äpfeln, zwei Aprikosen und einer Orange. Oben neben dem Teller liegt ein roter Apfel und ein kleiner Topf mit einer grün blauen Pflanze drin. Der Hintergrund ist die grüne Wand, im Mittelpunkt ist er Milchkrug und im Vordergrund befindet sich vor allem die Zitrone und die Orange, die sie andere Farben haben als die anderen Früchte auf dem Bild. Inhaltliche Ebene: Das Bild ist ein Stillleben, in dem es um das harmonische Zusammenspiel zwischen Obst, einer Pflanze und einem Milchkrug auf einem Tisch geht. Paul Cézanne könnte es so gemeint haben, dass das Obst was ringsherum liegt, die schöne heile perfekte Welt seiner Mitmenschen ist. Der Milchkrug sieht etwas anders aus, als er normalerweise aussehen würde und das könnte eine Selbstdarstellung von Cézanne oder auch jedem anderen Menschen sein. Auf den ersten Blick schön und auf dem zweiten Blick erkennt man die Ecken und Kanten. Die kleine dunkle Blume könnte demnach, für alles schlechte im Leben stehen, wie zum Beispiel den Tod. Das Bild wirkt auf mich ruhig und entspannt und harmonisch. Es kann einem beim näheren betrachten zum Nachdenken anregen, da so ein Stillleben ein auch immer etwas sagen möchte, aber nicht direkt frei heraus, sondern es soll jemanden so zum Nachdenken anregen, dass er es auf eine bestimmte Situation in seinem Leben anwenden kann. Seite 9 Wirkungsebene: Das Bild wirkt so, als wenn es für Paul Cézanne nur eine Skizze oder eine Übung war. Dies erkennt man daran, dass der Henkel des Kruges falsch angebracht wurde und der Krug an sich eckig ist. Keins seiner anderen Bilder hat einen eckigen Krug, sondern einen runden. Der Tisch steht nicht gerade an der Wand, sondern schräg, auch dies ist ein Indiz dafür, dass er sich an etwas neuen ausprobieren wollte. Er hat viel mit den Farben gemischt und herumexperimentiert, deshalb hat die Tischplatte einen ganz anderen braun Ton als die Vorderseite des Tisches. Auf den ersten Blick wirket es für den Betrachter harmonisch und einstimmig, wenn man dann genauer hinschaut. Erkennt man, dass das Bild doch nicht so harmonisch ist. Dies liegt an den vielen verschiedenen Farben die unterwandertem an der Tischplatte benutzt wurden. Hauptwerk des Künstlers: Die großen Badenden von Paul Cézanne: Das Hauptwerk von Paul Cézanne ist das Ölgemälde „Die großen Badenden" aus dem Jahr 1895-1904. Das Gemälde wurde 1906 das erste Mal sgestellt. Heute befindet sich das Gemälde im Philadelphia Museum of Art. Besonders an dem Ölgemälde ist, dass die Körper Proportionen nicht immer stimmen. Es ist auffällig, dass manche Oberkörper zu lang sind oder manchmal ein Teil des Körpers fehlt. (Beispielsweise ein Oberschenkel oder ein Gesicht) auffällig ist, dass es auf dem Gemälde nur Frauen zu sehen gibt. Sie scheinen mit der Natur zu verschmelzen. Cézanne malte ca. 140 Gemälde und Skizzen wo badende Menschen/Frauen abgebildet waren. Das Gemälde „Die großen Badenden" ist das größte von allen Gemälden, die er je malte. Seite 10 Ein Stillleben von Paul Cézanne ,,Milchkrug mit Früchten auf dem Tisch" Erich Kästner Gemeinschaftsschule Barsbüttel Eine Mappe von: Mia Kim Schubert Klasse: 10a Abgabetermin: 12.12.2018 Biografie: Paul Cézanne wurde am 19. Januar 1839 in Aix-en-Provence geboren. Er war das erste Kind seiner Eltern Louis-Auguste Cézanne und Anne Elisabeth Honorine Aubert. Am 20. Februar 1839 wurde Paul Cézanne in der St. Marie-Madeleine Kirche getauft. Am 4. Juli 1841 kam Pauls kleine Schwester Maria auf die Welt, diese wurde am 7. Juli in der St. Marie-Madeleine Kirche getauft. Ihre Eltern heirateten am 29. Januar 1844 im Hôtel de Ville in Aix-en- Provence. Mit dieser Hochzeit legitimierten sie Paul und Maria. Die kirchliche Feier war am 30. Januar in der St. Marie-Madeleine Kirche. Am 1. Juni 1848 kaufte Pauls Vater die einzige Bank in der ganzen Stadt. Er gründete die Banque Cézanne & Cabassol und verdiente viel Geld an ihr. Paul Cézanne besuchte einige Jahre mit seinem Freund Philippe Solari eine öffentliche Schule im Nachbarort. 1850 wurden sie Schüler der Klosterschule Saint-Joseph, wo Cézanne sich mit Henri Gasquet anfreundete. Ihre Freundschaft hielt sehr lange. Später hegte der Sohn von Henri Gasquet, Joachim das Gefühl der romantischen Bewunderung für Paul Cézanne. Ab 1852 besuchte Cézanne das Collège Bourbon in Aix mit seinen Mitschülern Émile Zola und Jean-Baptistin Baille. Die drei warn sehr eng befreundet und verband viel miteinander. Seine letzte Schwester und damit das dritte Kind seiner Eltern wurde am 1. Juni 1854 Geboren. Rose Honorine Cézanne wurde am 5. Juni in der Kathedrale von St.Sauveur getauft. Drei Jahre nach der Geburt seiner Schwester Rose nahm Paul Cézanne Unterricht in der städtischen Zeichenschule von Aix. Der Direktor der Schule und Kurator des Musée des Beaux-Arts, war Joseph Gilbert und Paul Cézannes Lehrer. Cézanne zeichnete nach Skulpturen und lebenden Modellen unter der Aufsicht von Joseph Gilbert. Im Februar 1858 zog Zola mit seiner Mutter nach Paris. Danach begann die Zeit wo Zola und Cézanne intensiv Briefe schrieben. Cézanne spielte mit dem Gedanken auch nach Paris zu gehen, um sich ganz auf die Kunst einzulassen. Zola ermutigte ihn in dem Vorhaben und gab ihm moralische Unterstützung. Ende 1858 fing Cézanne, auf Wunsch seines Vaters, ein Studium in dem Bereich Jurisprudenz (Rechtswissenschaft), an der Aixer Universität an. Sein Vater wollte ihn als Nachfolger in seiner Banque Cézanne & Cabassol. Zola allerdings wollte das Cézanne die Laufbahn, als Bankier aufgibt und zu ihm nach Paris kommt. Im August 1859 gewinnt Cézanne den zweiten Preis für Malerei an der Zeichenschule. Er hatte Schwierigkeiten bei der Selbstfindung und viele Selbstzweifel. Trotz dessen setzte er das Jurastudium fort. Inzwischen ist Paul Cézannes Vater sehr wohlhabend geworden. Er erwirbt im September 1859 den alten Palast des Gouverneurs der Provence „Jas de Bouffan“. Dieses befindet sich nur zwei Kilometer von der Stadt Aix entfernt. Das Barocke Herrenaus war für Paul Cézanne für etwa vierzig Jahre lang ein Rückzugsort. Am 28. November 1859 absolvierte Cézanne das erste juristische Exam, allerdings schrieb er sich nicht für das zweite Studienjahr ein. Er wollte unbedingt nach Paris und dort Maler werden. Seine Eltern erlaubten ihm diesen Lebensbahnen wechsel, wenn er ein Studium der Malerei an der École des Beaux- Arts in Paris absolvierte. Im April 1861 siedelte Cézanne zum ersten Mal nach Paris. Sein Vater zahlte ihm ein Monatswechsel von 125 Franc. Zusammen mit Zola besuchte Cézanne den Salon und diskutierte über die aktuelle Pariser Kunstszene. Cézanne versuchte sich an einem Portrait von einem Freund, jedoch gab er nach vielen Sitzungen auf. Als Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung in der École des Beaux-Arts besuchte Cézanne morgens die Académie Suisse, wo man, wenn man wollte nach Aktmodell zeichnen konnte. Nachmittags besuchte Cézanne das Studio von Joseph-Francois Villevieille, einem Aixer Maler. In der Académie Suisse freundete sich Cézanne mit dem etwas älteren Camille Pissarro an, dieser hatte viel Einfluss während seiner künstlerischen Entwicklung. Seite 2 Leider bemerkte Cézanne, dass der Aufenthalt in Paris für ihn eine große Enttäuschung war, sowohl künstlerisch als auch Menschlich. Cézanne wurde im September 1861 von der École des Beaux-Arts abgelehnt, dies erschüttertete ihn so hart, dass er zurück nach Aix zog und bei seinem Vater in Bank an fing zu arbeiten. Sein Selbstbewusstsein war schwerbeschädigt und er glaubte daran, dass er als Künstler nichts taugt. 1862 erkannte Cézanne, dass er sich falsch entschieden hatte und verlies das Bankhaus. Er nahm seine Studien an der städtischen Kunstschule wieder auf. Im November 1862 entscheidet sich Cézanne dafür, dass er wieder nach Paris geht. Er bereitete sich erneut auf die Aufnahmeprüfung von der École des Beaux- Arts vor, in dem er wieder zur Académie Suisse zurückkehrte. Außerdem machte er ein regelmäßiges Studium im Louvre. Dies hielt ihn bis an sein Lebensende fit. Er malte fast nur Figurenkompositionen und Portraits. Allerdings wurde er erneut abgelehnt, aber dieses Mal bestärkte es Paul Cézanne nur darin mit der Kunst weiter zumachen und sie nicht wieder aufzugeben. Er fand Unterstützung von seinen Freunden. Das Dreiergespann Zola-Cézanne- Baille war wieder komplett, als Baille die École Polytechnique in Paris besuchte. Cézanne fand auch neue Freunde in Paris in der Académie Suiss, darunter Antoine Guillemet, Armand Guilllaumin und Achille Emperaire. Die neuen Malerfreunde und Cézanne hatten ein großes Ziel, dies war zu den Salonausstellungen zugelassen zu werden. Dies war ein wesentlicher Baustein zum Erfolg. Die sehr konservativ denkende Zulassungsjury für akademische Vorstellungen verschloss sich der neuen Kunst. So kam es, dass Pissarro, Monet und Manet abgelehnt wurden, dies empörten so viele Menschen, dass sich Napoleon III. 1863 überreden ließ, den alternativen Salon des Réfuses einzurichten. Cézanne sah sich selber als Realist und bezog so eine Stellung, gegen die Salonjuroren. Anfang der Sechzigerjahre waren die Vorbilder von Cézanne, Eugène Delacroix und Gustave Courbet. Eugène Delacroix und Gustave Courbet waren Vorbilder in der Malerei, die auf Farbe aufgebaut ist. Für Cézanne war das Malen von Gemälden, nicht wie der Blick in eine andere Welt, so wie für viele Künstler. Cézanne benutzte nun dieselbe Spachteltechnik wie Courbet, in der man mit dem Palettenmesser die Farbe aufträgt. Er malte nicht nur Portraits und Stillleben, sondern auch Szenen von Gewalttaten, Orgien und Liebeskämpfen. Cézanne verzichtete beim Malen auf logische Schlussfolgerungen. Ihm war wichtig, dass seine künstlerische Aussage unabhängig und eigenständig entsteht. Auch sein Aussehen veränderte sich, er wollte das man von außen sieht, dass er Künstler ist und legte sich so ein künstlerisches Image zu. Er fing an sich einen Bart wachsen zu lassen und trug auffällige Kleidung und einen auffälligen schwarzen Hut. 1864 arbeitete Cézanne an Kopie von Gemälden, von den Künstlern Poussin und Delacroix. Paul Cézanne versuchte 1865 das erste Mal ein Gemälde in den Salon zu bringen, wurde aber wie erwartet abgelehnt. Er versuchte es immer wieder und wurde auch Jahre später abgelehnt. Allerdings wurde das Bild von Manet „Olympia (1863)" in den Eingangsbereich gehangen, dieses Bild sorgte für gewaltigen Aufruhr. 1866 wurde Cézanne wieder von Pariser Salon ausgeschlossen und darauf hinverfasste er zwei Protestschreiben an den Grafen von Nieuwerkerke. Er verbrachte einen ganzen Sommer in Bennecourt zusammen mit Zola, Baille, Solar, Guillement und anderen. In Paris begegnete Cézanne 1869, der 19-jährigen Hortense Fiquet. Diese war Buchbinderin und verdiente sich beim Modell stehen für Künstler noch etwas dazu. Später Heirateten Paul und Hortense und sie wurde sein Modell. 1870 schaffte Cézanne die Aufmerksamkeit der Presse auf sich in zwei seiner Gemälde zu lenken. Er reichte wieder mal zwei Gemälde in den Salon ein, jedoch ohne die Hoffnung, die diese angenommen werden würden, doch dies tat er in der Anwesenheit viele Presse Leute. Die Gemälde waren Provokativ, dass eine war ein liegender weiblicher Akt und das zweite Bild zeigte den Kollegen Achille Emperaire als Portrait, allerdings war der Körper regelrecht grotesk für einen Menschen. Die Presse machte aus diesem Vorfall und der Tatsache, dass die Bilder anders waren eine Karikatur, die in der Kritik des Salons erschien. Seite 3 Im Mai 1870 wurde Cézanne zusammen mit Paul Alexis und Philippe Solari, Trauzeuge von Zola. Vor Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges im Julie 1870, zog Cézanne mit Hortense Fiquet aus der Hauptstadt Paris nach L'Estaque in der Nähe von Marseille. Anders als ein paar Maler Freunde von Cézanne, war er völlig unpolitisch. Anders als Manet, Renoir und Bazille, meldete Cézanne sich nicht zum Kriegsdienst. Als sich am 4. September in Paris die Ereignisse überschlugen und in Paris die Republik ausgerufen wurde, versteckte sich Cézanne in Südfrankreich. Er war fasziniert von der Landschaft um die Bucht von Marseille. Er wandte sich intensiv der Landschaftsmalerei zu. Im Herbst 1871 findet Cézanne wieder seinen weg nach Paris. Am 4. Januar des darauf folgenden Jahres wurde Cézannes erster Sohn Paul geboren. Allerdings erzählt er seinen Eltern nichts von seiner Freundin oder seinem Kind, wahrscheinlich weil er Angst hat, dass sein Vater ihm das Geld streichen könnte. Er ist aber auf das Geld angewiesen, da er jetzt Verdiener der kleinen Familie ist. Der Krieg hat die einst fast unzertrennliche Künstlergemeinschaft überall verteilt. So kommt es, das im August 1872 Cézanne Paris wieder verlässt. Er zieht mit seiner kleinen Familie nach Pontoise zu Camille Pissarro. Sie blieben den ganzen Herbst über dort und Cézanne malte neben Pissarro und Guillaumin. Ende 1872 zieht die kleine Familie in den in der Nähe gelegen Ort Auvers- sur-Oise über. Über das ganze nächste Jahr arbeiten Cézanne und Pissarro weiter zusammen. Cézanne hat Kontakt zu dem Arzt Dr. Paul Gachet, dieser versucht sich auch ihm Malen. Zusammen mit Pissarro ist Cézanne seiner künstlerischen Neuorientierung auf der Spur. Er versucht sich an der Anwendung der impressionistischen Technik, bezogen auf die Natur und Landschaftsmalerei. Die beiden Jahre in Pontoise und Auvers sind sehr entscheidend für die künstlerische Entwicklung von Cézanne. Pissarros Einfluss macht sich bemerkbar, da Cézanne nun mit einer helleren Farbpalette arbeitet. Nach seiner künstlerischen Neuorientierung siedelt Cézanne wieder nach Paris und versucht erneut den Anschluss an die Avantgarde. Er nahm im Frühling in Paris an einer der ersten Gruppenausstellung der Impressionisten vom Fotografen Nadar am Boulevard des Capucines teil. Cézanne wurde aufgenommen, weil Pissarro ein gutes Wort für ihn eingelegt hatte. Die anderen Mitglieder der Gruppe waren gegen die Aufnahme von Cézanne, aber Pissarro meinte, dass seine Werke auf großen Gesprächsstoff für die Menschen stoßen würden und hat sich schließlich so durchgesetzt. Cézanne durfte drei Gemälde ausstellen, das war seine erste Chance der Öffentlichkeit seine Kunstwerke zu präsentieren. Wie erwartet wurde um die Gemälde von Cézanne ein großes aufruhr veranstaltet. Er stoß zwar auf Kritik und die Menschen waren entrüstet, aber er konnte sein erstes Bild verkaufen ,,Haus des gehängten“, an den Grafen Doria. Auf der zweiten Ausstellung 1876 war Cézanne nicht vertreten, da er sich das finanziell nicht leisten konnte. Jeder Künstler muss die Umkosten bezahlen und das konnte er nicht. In diesem Jahr traf Cézanne den Zollinspektor Victor Choquet den er durch die Hilfe von Renoir kennengelernt hatte. Victor Choquet war der erste und treueste Sammler den Cézanne je hatte, dieser setzte sich auch oft für die Kunstwerke von Cézanne ein. Choquet kaufte Bilder von Cézanne in dem Laden des Farbenhändlers Père Tanguy. Dieser tauschte Leinwände und Farben gegen fertige Bilder um sie zu verkaufen. Tanguys Geschäft war ein kleines Sprungbrett für viele Künstler, auf die ersten Verkäufe von van Goghs Bildern waren dort. 1877 fand die dritte Ausstellung statt, in dieser hatte Cézanne 16 Bilder ausgestellt, die misten stammten aus dem Besitz von Choquet. Bei dieser Ausstellung gelang der Durchbruch, dass die neue Kunst nichts Schlechtes mehr war. Jedoch bekam Cézanne immer noch Kritik an seinen Bildern, was dazu führt, dass er sich verstärkt in die Provence zurückzog. Im März 1878 bekam Cézannes Vater einen Hinweis auf, seine kleine Familie und drohte damit die Finanzierung einzustellen. Cézanne verleugnete seine kleine Familie, aus Angst er könnte kein Geld mehr bekommen. Deshalb distanzierte er sich von seiner Aixer Familie und zog in die Île-de-France. Seite 4 In den Jahren 1879 bis 1881 lebte Paul Cézanne mit Hortense und seinem Sohn Paul zusammen in Paris, wo er wieder mit Pissarro zusammenarbeitete. Er besuchte in diesen Jahren oft Zola in Médan. Zola war mittlerweile ein erfolgreicher Schriftsteller geworden und lebte in einem Haus. Auch zu Monet und Renoir hielt Cézanne einen regen Kontakt, sie besuchten ihn sogar mehrmals in der Provence in diesen Jahren. Anfang 1882 erkrankte Renoir an einer Lungenentzündung, dieser wurde ausgiebig gepflegt von Cézanne in L'Estaque. Im selben Jahr gelang es Cézanne das „Portrait Louis-Auguste Cézanne" fertigzustellen. Er versuchte erneut das Bild in den Salon zu bringen, aber dieses Mal mit einer List. Sein Freund Antoine Guillement war ein Mitglied der Jury. Mitgliedern ist es gestattet ihren Schülern einen Platz für ihr Gemälde im Salon zu sichern. Guillement gab sich als Lehrer von Paul Cézanne aus und so kam es, dass dieses Bild im Salon ausgestellt wurde. Das war aber das letzte und einzige Mal wo ein Bild von Cézanne in den Salon kam. 1883 besuchten Monet und Renoir, Cézanne in Aix-en-Provence und in L'Estaque. Cézanne versuchte erneut 1884 ein Bild in den Salon zu bringen, aber auch dieses Mal wurde er wieder abgelehnt, nach diesem Ereignis versuchte er nicht noch mal ein Bild einzuschicken. Cézanne hielt sich ab 1884 vorwiegend in Aix-en-Provence und Umgebung auf. Cézanne hatte eine rätselhafte Liebesgeschichte, dieses animiere ihn im Frühjahr 1885 vorübergehend Distanz zu seiner Heimat aufzubauen. Im Sommer ging er nach La Roche-Guyon zu Renoir und dann nach Médan zu Zola. Danach suchte Cézanne für die Mutter seines 13-jährigen Sohnes und für seinen Sohn eine kleine Wohnung, die er mietete. Diese war 17 Kilometer von Aix entfernt, um sie in der Nähe zu wissen. Die Wohnung war in Gardanne, ein Bergstädtchen, was ihn inspirierte. 1886 wollte Cézanne seine Beziehung und sein Kind, gegenüber seiner Familie offen legen. Vermutlich da sein Vater zu diesem Zeitpunkt schon schwer krank war und er auf eine Erbschaft hoffte. Im März 1886 erschien Zolas Roman ,,L'Œuvre", in diesem erkannte Cézanne sich selbst als die erste Hauptfigur. Einen gescheiterten Künstler, der sich am Ende des Buches selbst umbringt. In der zweiten Hauptfigur erkannte er, Zola der erfolgreiche Schriftsteller. Cézanne erkannte, dass die Jugendfreunde sich immer mehr entfremdet hatten und garnicht mehr nach denselben idealen lebten. Cézanne brach nach der Erscheinung des Romans jeglichen Kontakt mit Zola ab. Am 28. April 1886 heiratete Paul Cézanne Hortense Fiquet in Aix. Allerdings lebte sie in Paris und er die meiste Zeit des Jahres in Jas de Bouffan. Am 23. Oktober desselben Jahres stirbt Cézannes Vater. Er erbt eine beträchtliche Summe Geld, diese garantiert ihm endlich Unabhängigkeit und er kann das Leben-, in der Abgeschiedenheit von Aix führen, ohne darauf angewiesen zu sein, seine Werke auch verkaufen zu müssen- so wie er es wollte. Cézanne hatte 1888 wider Kontakt zu seinen Malerfreunden, insbesondere mit Monet und Renoir. Renoir besuchte Cézanne sogar in Aix. Sie malten zusammen Bilder, aber Renoir verließ früher Aix, da er den Geiz nicht mehr ausgehalten hätte. Cézannes Kontakt zu anderen Menschen war sehr ausgewählt und ein kleiner kreis von Menschen. Seine Bildthemen waren zu der Zeit, nur die Landschaft und Freunde und Bauern aus der Umgebung. 1889 fand im Rahmen der Weltausstellung im Palais des Beaux-Arts eine Jahrhundertausstellung der französischen Malerei statt. Cézanne wurde gebeten das Bild ,,Haus des Gehängten" was im Besitz vom Grafen Doria war, für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Im Januar 1890 bekam Cézanne eine Einladung der belgischen Künstlergruppe Les Vingt, wo er drei Bilder ausstellte. Fünf Monate im Sommer verbrachte Cézanne in der Schweiz, in dieser Zeit malte er Kiew Landschaftsbilder da ihm, die Berge in der Schweiz befremdlich vorkamen und er lieber sein vertrautes Umfeld malte. Im selben Jahr erkrankte er an Diabetes. Sein Kontak zur Außenwelt beschränkte sich von nun an nur auf den engsten Freundeskreis und Familie in Aix. 1891 besucht Cézanne seine Mutter in Jas de Bouffan. Seite 5 Um Cézanne Anerkennung und Aufträge zu verschaffen, lud 1894 Monet zu Cézannes Geburtstag nach Giverny ein, wo er eine Feier für Cézanne organisiert hatte. Cézanne lernte ein paar neue Leute kennen wie, Auguste Rodin, Georges Clemenceau und Gustave Geffroy. Monet veranstaltete zu Ehren von Cézanne ein Bankett, was dieser überstürzt verließ, weil er kein Vertrauen hatte, das es nett gemeint war. Cézanne dachte, Monet würde sich über ihn lustig machen und verließ Giverny. Es kam raus das Monet, der einzige war, der fand das Cézanne ein guter Künstler ist. In einem Brief von Cézanne an Monet stand, dass die moralische Unterstützung von Monet, ihn ermutigt habe zu malen. Sie fingen auch wieder an zusammen zu malen. Als der Farbenhändler Tanguy stirbt, wird bei der Versteigerung des Nachlasses für Bilder von Cézanne 215 Franc. Geboten. Der Junge Kunsthändler Ambrose Vollard kaufte auf rat von Monet, vier Bilder von Cézanne. Im Mai 1895 besuchten Cézanne und Pissarro die Ausstellung von Monets Gemälden. Cézanne war schwer beeindruckt. Im Dezember 1895 fand die erste und auch größte Cézanne-Ausstellung in der Galerie Vollard in der Rue Laffitte in Paris statt. Ohne Cézanne Sohn Paul hätte es nie diese Ausstellung gegeben. Paul vermittelte seinem Vater das er 150 Bilder u Vollard schicken soll, das tat Cézanne auch. Allerdings weiß man nicht genau wie viele Bilder wirklich ausgestellt wurden, man vermutete, dass es um 30 oder 40 Bilder waren. Cézanne selber nahm an diesem großen Ereignis nicht Teil. Die Pariser Kunstkritiker meinten, das viele Bilder wie unvollendet aussehen würden. Anderer Meinung waren Cézanne Kunstkollegen, sie waren begeistert von seinen Werken. Vollard konnte einige Bilder verkaufen. In diesem Jahre lernte Cézanne das erste Mal den Sohn von seinem verstorben freund (Henri Gasquet) Joachim Gasquet. 1896 reiste Vollard nach Aix um eine zweite Ausstellung von Cézannes Kunstwerken zu starten. Er gewann Cézanne dafür und sie stellten etwa 60 Werke aus. Am 25. Oktober 1897 starb Cézannes Mutter. Darauf hin musste das Jas de Bouffan, auf drängen von seinem Schwager, verkauft werden. Das Haus war wahrscheinlich zu groß und zu teuer für Cézanne alleine, da seine Frau und Sohn in Paris lebten, musste es auf verkauft werden. Im selben Jahr kam Hugo von Tschudi, der neue Direktor der Berliner Nationalgalerie, zum Pariser Kunsthändler Durand-Ruel, wo er das Gemälde „Die Mühle an der Couleuvre bei Pointoise" (1881). Dieses Bild war das erste was von einem Museum gekauft wurde. Langsam konnte sich Cézanne auf Erfolg einstellen und das auch außerhalb von Frankreich. Nach Cézanne zweiter Einzelausstellung 1898 bei Vollard, schrieb dieser an Gauguin nach Tahiti, dass er alle Bilder aus Cézannes Pariser Atelier gekaut hatte. 1899 malte Cézanne in vielen Sitzungen ein Portrait von Vollard, das war das letzte Mal, das sich die Beiden sahen. Viele Künstlerkollegen von Cézanne besaßen Bilder von Cézanne, diese kauften sie im Laden von Vollard. Die größte Sammlung bestand aus 20 Gemälden, der Besitzer war Pissarro. Die zweitgrößte Sammlung unter den Künstlern hatte Monet, dieser besaß 14 Gemälde von Cézanne. 1900 bekam Cézanne die Chance dreizehn Bilder in Berlin auszustellen, allerdings wurde keins verkauft und so gingen sie an den Besitzer Durand-Ruel zurück. Er hatte auch die Chance in der Pariser Jahrhundertausstellung drei seiner Bilder zu präsentieren. Ein Jahr später wurden zwei Bilder im Salon Indépendants ausgestellt. Im selben Jahr stellte er noch ein Bild in Brüssel aus, zusammen mit der Gruppe ,,La Libre Esthétique". Im November 1901 kaufte Cézanne ein Grundstück am Chemin des Lauves, dort wurde nach seinen Vorstellungen ein zweistöckiges Haus gebaut mit Atelier. Solange hatte er sein Atelier im Stadtzentrum von Aix. 1902 nahm Cézanne am Salon Indépendants mit drei Bildern teil. Sein Haus wurde in diesem Jahr fertig und er konnte einziehen. Außerdem stellte er sein Testament endgültig auf, sodass sein Sohn der Alleinerbe wurde. Am 29. September starbZola, zu dem Cézanne zwar kein Kontakt mehr hatte, aber der Tod von seinem Jugendfreund hatte Cézanne tief getroffen. Bei einer Impressionismus-Ausstellung in der Wiener Secession Anfang 1903 wurden sieben Bilder von Cézanne ausgestellt, dies. Aren die ersten in Österreich. Im Mai des desselben Jahres wurde der Nachlass von Zola versteifter, darunter auch 10 Bilder von Cézanne, im Durchschnitt wurden 1500 Franc erzielt. Seite 6 Hauptwerk des Künstlers: allen. Die großen Badenden von Paul Cézanne: Das Hauptwerk von Paul Cézanne ist das Ölgemälde „Die großen Badenden" aus dem Jahr 1895-1904. Das Gemälde wurde 1906 das erste mal ausgestellt. Heute befindet sich das Gemälde im Philadelphia Museum of Art. Besonders an dem Ölgemälde ist, dass die Körper Proportionen nicht immer stimmen. Es ist auffällig, dass manche Oberkörper zu lang sind oder manchmal ein Teil des Körpers fehlt. (Beispielsweise ein Oberschenkel oder ein Gesicht) Auffällig ist, dass es auf dem Gemälde nur Frauen zu sehen gibt. Sie scheinen mit der Natur zu verschmelzen. Cézanne malte ca. 140 Gemälde und Skizzen wo badende Menschen/Frauen abgebildet waren. Das Gemälde „Die großen Badenden“ ist das größte von Seite 10

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H

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Definition der Kunstepoche: Paul Cézanne lebte in einer Zeit, wo es zehn verschiedene Kunstepochen gab. Er selber vertrat nicht viele davon und wollte sich vom klassischem Malstil bewusst distanzieren und tat dies auch. Diese zehn Kunstepochen waren in der Zeit von Cézanne aktuell: Klassizismus/Klassik (1770-1840) 1. 2. Romantik (1795-1840) 3. Biedermeier (1815-1850) 4. Revolutionsarchitektur (um 1770-1810) 5. Realismus (1850-1900) 6. Historismus (Neo-Stile: Neo-Barock, Neo-Gotik, Neo-Renaissance usw., vor 1870-nach 1890) 7. Impressionismus (1870-1890) 8. Nachimpressionismus/Neo-Impressionismus/Poitillismus (vor 1890-1900) Symbolismus (1880-1900/1920) 9. 10. Jugendstil (1890-1910) Auf mein gewähltes Bild ,,Milchkrug mit Früchten auf den Tisch" das in den Jahren 1886/1890 entstanden ist, treffen folgende zeitliche Kunstepochen zu: 1. 2. 3. 4. Realismus Impressionismus Historismus Symbolismus Paul Cézanne malte leidenschaftlich im impressionistischen Stil. Diesem Stil voranging ein guter Freund von Cézanne, Monet. 1840 war die Entstehung der Kunstepoche Impressionismus. Impressionismus ist eine Richtung der Malerei, die sich in Frankreich entfaltete und sich auf ganz Europa ausgebreitet hat. Der Name Impressionismus kommt von einem Bild von Monet. Dieser stellte im Jahr 1874 das Bild ,,Impression, soleil levant" in der ersten Impressionistenausstellung aus. Durch den impressionistischen Stil entstand später die Freilicht Malerei, wo die verschiedenen Lichtverhältnisse eine große Rolle spielen. Der impressionistische Stil war eine ganz neue Art von Malerei in den 1870er Jahren. In diesem Stil steht vor allem die Farbe und die Weitervermittlung des Eindrucks des Künstlers im Vordergrund. Dies waren Gründe weshalb dieser Stil als revolutionär bezeichnet wird. Paul Cézanne malte...

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auch im Barock/ Neo-Barock Stil Bilder, dieser Stil passt zu den vielen Stillleben die Cézanne malte. Die besondere Art Neo-Barock kam ca. vor 1870 und nach 1890 auf. Seite 8 Bildanalyse: Auf dem Bild ,,Milchkrug mit Früchten auf dem Tisch" von Paul Cézanne, sieht man eine grüne Wand mit einer schwarzen Bordüre auf der unteren Hälfte, schräg von der Wand weg steht ein Tisch. Auf diesem befinden sich eine Zitrone, kleine Aprikosen, grüne und rote Äpfel und ein Teller mit einer Orange, zwei Äpfeln und zwei Aprikosen. Außerdem steht in der Mitte des Tisches ein Milchkrug, rechts von ihm steht ein kleiner Topf mit einer Pflanze drin. Die grüne Wand wurde mit vielen verschiedenen Farben kombiniert. Das Grün ist ein Pastell grün mit verschiedenen rosa/lila artigen Farben kombiniert, die aber auf das Grün erst später aufgetragen wurden. Die schwarze Bordüre erkennt man nicht direkt als diese. Erst denkt der Betrachter des Bildes, dass es sich bei dem schwarzen streifen im Bild um den Schatten des Tisches handelt, aber wenn man sich den Tisch genauer anschaut, erkennt man, dass dieser schräg von der Wand weg steht und der schwarze Streifen nur eine Bordüre auf der Wand sein kann. Die Tischplatte hat einen dunkel brauen Ton, auf diesen sind noch verschiedene Farben vom Künstler aufgetragen worden. Teilweise erkennt man auf der Tischplatte dunkelrote und grüne Töne. Die Vorderseite des Tisches ist in einem sehr hellen brauen gehalten. Hier verwendet der Künstler oft weiß. Der Tisch hat an der Vorderseite eine Schublade die an der rechten unteren Seite, etwas höher ist als auf der linken Seite. An der Vorderseite wurde auch mit rot und dunkelbraun gearbeitet. Im Vordergrund des Bildes steht der Milchkrug. Dieser steht in der Mitte des Bildes. Er ist weiß und hat bunte Verzierungen am Rand und ist eckig. Der Henkel des Kruges ist falsch angebracht worden. Auf dem Tisch stehen links vom Milchkrug zwei grüne Äpfel, ein roter Apfel, eine Aprikose und eine gelbe Zitrone. Die Zitrone liegt auf dem Bild sehr weit vorne an der Tischplatte und hat als einziger Gegenstand auf dem Bild die Farbe Gelb. Vor dem Milchkrug liegt ein roter Apfel und eine kleine Aprikose. Direkt rechts neben dem Milchkrug liegen zwei kleine Aprikosen. Auf der rechten Seite neben dem Milchkrug steht ein weißer Teller mit zwei roten Äpfeln, zwei Aprikosen und einer Orange. Oben neben dem Teller liegt ein roter Apfel und ein kleiner Topf mit einer grün blauen Pflanze drin. Der Hintergrund ist die grüne Wand, im Mittelpunkt ist er Milchkrug und im Vordergrund befindet sich vor allem die Zitrone und die Orange, die sie andere Farben haben als die anderen Früchte auf dem Bild. Inhaltliche Ebene: Das Bild ist ein Stillleben, in dem es um das harmonische Zusammenspiel zwischen Obst, einer Pflanze und einem Milchkrug auf einem Tisch geht. Paul Cézanne könnte es so gemeint haben, dass das Obst was ringsherum liegt, die schöne heile perfekte Welt seiner Mitmenschen ist. Der Milchkrug sieht etwas anders aus, als er normalerweise aussehen würde und das könnte eine Selbstdarstellung von Cézanne oder auch jedem anderen Menschen sein. Auf den ersten Blick schön und auf dem zweiten Blick erkennt man die Ecken und Kanten. Die kleine dunkle Blume könnte demnach, für alles schlechte im Leben stehen, wie zum Beispiel den Tod. Das Bild wirkt auf mich ruhig und entspannt und harmonisch. Es kann einem beim näheren betrachten zum Nachdenken anregen, da so ein Stillleben ein auch immer etwas sagen möchte, aber nicht direkt frei heraus, sondern es soll jemanden so zum Nachdenken anregen, dass er es auf eine bestimmte Situation in seinem Leben anwenden kann. Seite 9 Wirkungsebene: Das Bild wirkt so, als wenn es für Paul Cézanne nur eine Skizze oder eine Übung war. Dies erkennt man daran, dass der Henkel des Kruges falsch angebracht wurde und der Krug an sich eckig ist. Keins seiner anderen Bilder hat einen eckigen Krug, sondern einen runden. Der Tisch steht nicht gerade an der Wand, sondern schräg, auch dies ist ein Indiz dafür, dass er sich an etwas neuen ausprobieren wollte. Er hat viel mit den Farben gemischt und herumexperimentiert, deshalb hat die Tischplatte einen ganz anderen braun Ton als die Vorderseite des Tisches. Auf den ersten Blick wirket es für den Betrachter harmonisch und einstimmig, wenn man dann genauer hinschaut. Erkennt man, dass das Bild doch nicht so harmonisch ist. Dies liegt an den vielen verschiedenen Farben die unterwandertem an der Tischplatte benutzt wurden. Hauptwerk des Künstlers: Die großen Badenden von Paul Cézanne: Das Hauptwerk von Paul Cézanne ist das Ölgemälde „Die großen Badenden" aus dem Jahr 1895-1904. Das Gemälde wurde 1906 das erste Mal sgestellt. Heute befindet sich das Gemälde im Philadelphia Museum of Art. Besonders an dem Ölgemälde ist, dass die Körper Proportionen nicht immer stimmen. Es ist auffällig, dass manche Oberkörper zu lang sind oder manchmal ein Teil des Körpers fehlt. (Beispielsweise ein Oberschenkel oder ein Gesicht) auffällig ist, dass es auf dem Gemälde nur Frauen zu sehen gibt. Sie scheinen mit der Natur zu verschmelzen. Cézanne malte ca. 140 Gemälde und Skizzen wo badende Menschen/Frauen abgebildet waren. Das Gemälde „Die großen Badenden" ist das größte von allen Gemälden, die er je malte. Seite 10 Ein Stillleben von Paul Cézanne ,,Milchkrug mit Früchten auf dem Tisch" Erich Kästner Gemeinschaftsschule Barsbüttel Eine Mappe von: Mia Kim Schubert Klasse: 10a Abgabetermin: 12.12.2018 Biografie: Paul Cézanne wurde am 19. Januar 1839 in Aix-en-Provence geboren. Er war das erste Kind seiner Eltern Louis-Auguste Cézanne und Anne Elisabeth Honorine Aubert. Am 20. Februar 1839 wurde Paul Cézanne in der St. Marie-Madeleine Kirche getauft. Am 4. Juli 1841 kam Pauls kleine Schwester Maria auf die Welt, diese wurde am 7. Juli in der St. Marie-Madeleine Kirche getauft. Ihre Eltern heirateten am 29. Januar 1844 im Hôtel de Ville in Aix-en- Provence. Mit dieser Hochzeit legitimierten sie Paul und Maria. Die kirchliche Feier war am 30. Januar in der St. Marie-Madeleine Kirche. Am 1. Juni 1848 kaufte Pauls Vater die einzige Bank in der ganzen Stadt. Er gründete die Banque Cézanne & Cabassol und verdiente viel Geld an ihr. Paul Cézanne besuchte einige Jahre mit seinem Freund Philippe Solari eine öffentliche Schule im Nachbarort. 1850 wurden sie Schüler der Klosterschule Saint-Joseph, wo Cézanne sich mit Henri Gasquet anfreundete. Ihre Freundschaft hielt sehr lange. Später hegte der Sohn von Henri Gasquet, Joachim das Gefühl der romantischen Bewunderung für Paul Cézanne. Ab 1852 besuchte Cézanne das Collège Bourbon in Aix mit seinen Mitschülern Émile Zola und Jean-Baptistin Baille. Die drei warn sehr eng befreundet und verband viel miteinander. Seine letzte Schwester und damit das dritte Kind seiner Eltern wurde am 1. Juni 1854 Geboren. Rose Honorine Cézanne wurde am 5. Juni in der Kathedrale von St.Sauveur getauft. Drei Jahre nach der Geburt seiner Schwester Rose nahm Paul Cézanne Unterricht in der städtischen Zeichenschule von Aix. Der Direktor der Schule und Kurator des Musée des Beaux-Arts, war Joseph Gilbert und Paul Cézannes Lehrer. Cézanne zeichnete nach Skulpturen und lebenden Modellen unter der Aufsicht von Joseph Gilbert. Im Februar 1858 zog Zola mit seiner Mutter nach Paris. Danach begann die Zeit wo Zola und Cézanne intensiv Briefe schrieben. Cézanne spielte mit dem Gedanken auch nach Paris zu gehen, um sich ganz auf die Kunst einzulassen. Zola ermutigte ihn in dem Vorhaben und gab ihm moralische Unterstützung. Ende 1858 fing Cézanne, auf Wunsch seines Vaters, ein Studium in dem Bereich Jurisprudenz (Rechtswissenschaft), an der Aixer Universität an. Sein Vater wollte ihn als Nachfolger in seiner Banque Cézanne & Cabassol. Zola allerdings wollte das Cézanne die Laufbahn, als Bankier aufgibt und zu ihm nach Paris kommt. Im August 1859 gewinnt Cézanne den zweiten Preis für Malerei an der Zeichenschule. Er hatte Schwierigkeiten bei der Selbstfindung und viele Selbstzweifel. Trotz dessen setzte er das Jurastudium fort. Inzwischen ist Paul Cézannes Vater sehr wohlhabend geworden. Er erwirbt im September 1859 den alten Palast des Gouverneurs der Provence „Jas de Bouffan“. Dieses befindet sich nur zwei Kilometer von der Stadt Aix entfernt. Das Barocke Herrenaus war für Paul Cézanne für etwa vierzig Jahre lang ein Rückzugsort. Am 28. November 1859 absolvierte Cézanne das erste juristische Exam, allerdings schrieb er sich nicht für das zweite Studienjahr ein. Er wollte unbedingt nach Paris und dort Maler werden. Seine Eltern erlaubten ihm diesen Lebensbahnen wechsel, wenn er ein Studium der Malerei an der École des Beaux- Arts in Paris absolvierte. Im April 1861 siedelte Cézanne zum ersten Mal nach Paris. Sein Vater zahlte ihm ein Monatswechsel von 125 Franc. Zusammen mit Zola besuchte Cézanne den Salon und diskutierte über die aktuelle Pariser Kunstszene. Cézanne versuchte sich an einem Portrait von einem Freund, jedoch gab er nach vielen Sitzungen auf. Als Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung in der École des Beaux-Arts besuchte Cézanne morgens die Académie Suisse, wo man, wenn man wollte nach Aktmodell zeichnen konnte. Nachmittags besuchte Cézanne das Studio von Joseph-Francois Villevieille, einem Aixer Maler. In der Académie Suisse freundete sich Cézanne mit dem etwas älteren Camille Pissarro an, dieser hatte viel Einfluss während seiner künstlerischen Entwicklung. Seite 2 Leider bemerkte Cézanne, dass der Aufenthalt in Paris für ihn eine große Enttäuschung war, sowohl künstlerisch als auch Menschlich. Cézanne wurde im September 1861 von der École des Beaux-Arts abgelehnt, dies erschüttertete ihn so hart, dass er zurück nach Aix zog und bei seinem Vater in Bank an fing zu arbeiten. Sein Selbstbewusstsein war schwerbeschädigt und er glaubte daran, dass er als Künstler nichts taugt. 1862 erkannte Cézanne, dass er sich falsch entschieden hatte und verlies das Bankhaus. Er nahm seine Studien an der städtischen Kunstschule wieder auf. Im November 1862 entscheidet sich Cézanne dafür, dass er wieder nach Paris geht. Er bereitete sich erneut auf die Aufnahmeprüfung von der École des Beaux- Arts vor, in dem er wieder zur Académie Suisse zurückkehrte. Außerdem machte er ein regelmäßiges Studium im Louvre. Dies hielt ihn bis an sein Lebensende fit. Er malte fast nur Figurenkompositionen und Portraits. Allerdings wurde er erneut abgelehnt, aber dieses Mal bestärkte es Paul Cézanne nur darin mit der Kunst weiter zumachen und sie nicht wieder aufzugeben. Er fand Unterstützung von seinen Freunden. Das Dreiergespann Zola-Cézanne- Baille war wieder komplett, als Baille die École Polytechnique in Paris besuchte. Cézanne fand auch neue Freunde in Paris in der Académie Suiss, darunter Antoine Guillemet, Armand Guilllaumin und Achille Emperaire. Die neuen Malerfreunde und Cézanne hatten ein großes Ziel, dies war zu den Salonausstellungen zugelassen zu werden. Dies war ein wesentlicher Baustein zum Erfolg. Die sehr konservativ denkende Zulassungsjury für akademische Vorstellungen verschloss sich der neuen Kunst. So kam es, dass Pissarro, Monet und Manet abgelehnt wurden, dies empörten so viele Menschen, dass sich Napoleon III. 1863 überreden ließ, den alternativen Salon des Réfuses einzurichten. Cézanne sah sich selber als Realist und bezog so eine Stellung, gegen die Salonjuroren. Anfang der Sechzigerjahre waren die Vorbilder von Cézanne, Eugène Delacroix und Gustave Courbet. Eugène Delacroix und Gustave Courbet waren Vorbilder in der Malerei, die auf Farbe aufgebaut ist. Für Cézanne war das Malen von Gemälden, nicht wie der Blick in eine andere Welt, so wie für viele Künstler. Cézanne benutzte nun dieselbe Spachteltechnik wie Courbet, in der man mit dem Palettenmesser die Farbe aufträgt. Er malte nicht nur Portraits und Stillleben, sondern auch Szenen von Gewalttaten, Orgien und Liebeskämpfen. Cézanne verzichtete beim Malen auf logische Schlussfolgerungen. Ihm war wichtig, dass seine künstlerische Aussage unabhängig und eigenständig entsteht. Auch sein Aussehen veränderte sich, er wollte das man von außen sieht, dass er Künstler ist und legte sich so ein künstlerisches Image zu. Er fing an sich einen Bart wachsen zu lassen und trug auffällige Kleidung und einen auffälligen schwarzen Hut. 1864 arbeitete Cézanne an Kopie von Gemälden, von den Künstlern Poussin und Delacroix. Paul Cézanne versuchte 1865 das erste Mal ein Gemälde in den Salon zu bringen, wurde aber wie erwartet abgelehnt. Er versuchte es immer wieder und wurde auch Jahre später abgelehnt. Allerdings wurde das Bild von Manet „Olympia (1863)" in den Eingangsbereich gehangen, dieses Bild sorgte für gewaltigen Aufruhr. 1866 wurde Cézanne wieder von Pariser Salon ausgeschlossen und darauf hinverfasste er zwei Protestschreiben an den Grafen von Nieuwerkerke. Er verbrachte einen ganzen Sommer in Bennecourt zusammen mit Zola, Baille, Solar, Guillement und anderen. In Paris begegnete Cézanne 1869, der 19-jährigen Hortense Fiquet. Diese war Buchbinderin und verdiente sich beim Modell stehen für Künstler noch etwas dazu. Später Heirateten Paul und Hortense und sie wurde sein Modell. 1870 schaffte Cézanne die Aufmerksamkeit der Presse auf sich in zwei seiner Gemälde zu lenken. Er reichte wieder mal zwei Gemälde in den Salon ein, jedoch ohne die Hoffnung, die diese angenommen werden würden, doch dies tat er in der Anwesenheit viele Presse Leute. Die Gemälde waren Provokativ, dass eine war ein liegender weiblicher Akt und das zweite Bild zeigte den Kollegen Achille Emperaire als Portrait, allerdings war der Körper regelrecht grotesk für einen Menschen. Die Presse machte aus diesem Vorfall und der Tatsache, dass die Bilder anders waren eine Karikatur, die in der Kritik des Salons erschien. Seite 3 Im Mai 1870 wurde Cézanne zusammen mit Paul Alexis und Philippe Solari, Trauzeuge von Zola. Vor Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges im Julie 1870, zog Cézanne mit Hortense Fiquet aus der Hauptstadt Paris nach L'Estaque in der Nähe von Marseille. Anders als ein paar Maler Freunde von Cézanne, war er völlig unpolitisch. Anders als Manet, Renoir und Bazille, meldete Cézanne sich nicht zum Kriegsdienst. Als sich am 4. September in Paris die Ereignisse überschlugen und in Paris die Republik ausgerufen wurde, versteckte sich Cézanne in Südfrankreich. Er war fasziniert von der Landschaft um die Bucht von Marseille. Er wandte sich intensiv der Landschaftsmalerei zu. Im Herbst 1871 findet Cézanne wieder seinen weg nach Paris. Am 4. Januar des darauf folgenden Jahres wurde Cézannes erster Sohn Paul geboren. Allerdings erzählt er seinen Eltern nichts von seiner Freundin oder seinem Kind, wahrscheinlich weil er Angst hat, dass sein Vater ihm das Geld streichen könnte. Er ist aber auf das Geld angewiesen, da er jetzt Verdiener der kleinen Familie ist. Der Krieg hat die einst fast unzertrennliche Künstlergemeinschaft überall verteilt. So kommt es, das im August 1872 Cézanne Paris wieder verlässt. Er zieht mit seiner kleinen Familie nach Pontoise zu Camille Pissarro. Sie blieben den ganzen Herbst über dort und Cézanne malte neben Pissarro und Guillaumin. Ende 1872 zieht die kleine Familie in den in der Nähe gelegen Ort Auvers- sur-Oise über. Über das ganze nächste Jahr arbeiten Cézanne und Pissarro weiter zusammen. Cézanne hat Kontakt zu dem Arzt Dr. Paul Gachet, dieser versucht sich auch ihm Malen. Zusammen mit Pissarro ist Cézanne seiner künstlerischen Neuorientierung auf der Spur. Er versucht sich an der Anwendung der impressionistischen Technik, bezogen auf die Natur und Landschaftsmalerei. Die beiden Jahre in Pontoise und Auvers sind sehr entscheidend für die künstlerische Entwicklung von Cézanne. Pissarros Einfluss macht sich bemerkbar, da Cézanne nun mit einer helleren Farbpalette arbeitet. Nach seiner künstlerischen Neuorientierung siedelt Cézanne wieder nach Paris und versucht erneut den Anschluss an die Avantgarde. Er nahm im Frühling in Paris an einer der ersten Gruppenausstellung der Impressionisten vom Fotografen Nadar am Boulevard des Capucines teil. Cézanne wurde aufgenommen, weil Pissarro ein gutes Wort für ihn eingelegt hatte. Die anderen Mitglieder der Gruppe waren gegen die Aufnahme von Cézanne, aber Pissarro meinte, dass seine Werke auf großen Gesprächsstoff für die Menschen stoßen würden und hat sich schließlich so durchgesetzt. Cézanne durfte drei Gemälde ausstellen, das war seine erste Chance der Öffentlichkeit seine Kunstwerke zu präsentieren. Wie erwartet wurde um die Gemälde von Cézanne ein großes aufruhr veranstaltet. Er stoß zwar auf Kritik und die Menschen waren entrüstet, aber er konnte sein erstes Bild verkaufen ,,Haus des gehängten“, an den Grafen Doria. Auf der zweiten Ausstellung 1876 war Cézanne nicht vertreten, da er sich das finanziell nicht leisten konnte. Jeder Künstler muss die Umkosten bezahlen und das konnte er nicht. In diesem Jahr traf Cézanne den Zollinspektor Victor Choquet den er durch die Hilfe von Renoir kennengelernt hatte. Victor Choquet war der erste und treueste Sammler den Cézanne je hatte, dieser setzte sich auch oft für die Kunstwerke von Cézanne ein. Choquet kaufte Bilder von Cézanne in dem Laden des Farbenhändlers Père Tanguy. Dieser tauschte Leinwände und Farben gegen fertige Bilder um sie zu verkaufen. Tanguys Geschäft war ein kleines Sprungbrett für viele Künstler, auf die ersten Verkäufe von van Goghs Bildern waren dort. 1877 fand die dritte Ausstellung statt, in dieser hatte Cézanne 16 Bilder ausgestellt, die misten stammten aus dem Besitz von Choquet. Bei dieser Ausstellung gelang der Durchbruch, dass die neue Kunst nichts Schlechtes mehr war. Jedoch bekam Cézanne immer noch Kritik an seinen Bildern, was dazu führt, dass er sich verstärkt in die Provence zurückzog. Im März 1878 bekam Cézannes Vater einen Hinweis auf, seine kleine Familie und drohte damit die Finanzierung einzustellen. Cézanne verleugnete seine kleine Familie, aus Angst er könnte kein Geld mehr bekommen. Deshalb distanzierte er sich von seiner Aixer Familie und zog in die Île-de-France. Seite 4 In den Jahren 1879 bis 1881 lebte Paul Cézanne mit Hortense und seinem Sohn Paul zusammen in Paris, wo er wieder mit Pissarro zusammenarbeitete. Er besuchte in diesen Jahren oft Zola in Médan. Zola war mittlerweile ein erfolgreicher Schriftsteller geworden und lebte in einem Haus. Auch zu Monet und Renoir hielt Cézanne einen regen Kontakt, sie besuchten ihn sogar mehrmals in der Provence in diesen Jahren. Anfang 1882 erkrankte Renoir an einer Lungenentzündung, dieser wurde ausgiebig gepflegt von Cézanne in L'Estaque. Im selben Jahr gelang es Cézanne das „Portrait Louis-Auguste Cézanne" fertigzustellen. Er versuchte erneut das Bild in den Salon zu bringen, aber dieses Mal mit einer List. Sein Freund Antoine Guillement war ein Mitglied der Jury. Mitgliedern ist es gestattet ihren Schülern einen Platz für ihr Gemälde im Salon zu sichern. Guillement gab sich als Lehrer von Paul Cézanne aus und so kam es, dass dieses Bild im Salon ausgestellt wurde. Das war aber das letzte und einzige Mal wo ein Bild von Cézanne in den Salon kam. 1883 besuchten Monet und Renoir, Cézanne in Aix-en-Provence und in L'Estaque. Cézanne versuchte erneut 1884 ein Bild in den Salon zu bringen, aber auch dieses Mal wurde er wieder abgelehnt, nach diesem Ereignis versuchte er nicht noch mal ein Bild einzuschicken. Cézanne hielt sich ab 1884 vorwiegend in Aix-en-Provence und Umgebung auf. Cézanne hatte eine rätselhafte Liebesgeschichte, dieses animiere ihn im Frühjahr 1885 vorübergehend Distanz zu seiner Heimat aufzubauen. Im Sommer ging er nach La Roche-Guyon zu Renoir und dann nach Médan zu Zola. Danach suchte Cézanne für die Mutter seines 13-jährigen Sohnes und für seinen Sohn eine kleine Wohnung, die er mietete. Diese war 17 Kilometer von Aix entfernt, um sie in der Nähe zu wissen. Die Wohnung war in Gardanne, ein Bergstädtchen, was ihn inspirierte. 1886 wollte Cézanne seine Beziehung und sein Kind, gegenüber seiner Familie offen legen. Vermutlich da sein Vater zu diesem Zeitpunkt schon schwer krank war und er auf eine Erbschaft hoffte. Im März 1886 erschien Zolas Roman ,,L'Œuvre", in diesem erkannte Cézanne sich selbst als die erste Hauptfigur. Einen gescheiterten Künstler, der sich am Ende des Buches selbst umbringt. In der zweiten Hauptfigur erkannte er, Zola der erfolgreiche Schriftsteller. Cézanne erkannte, dass die Jugendfreunde sich immer mehr entfremdet hatten und garnicht mehr nach denselben idealen lebten. Cézanne brach nach der Erscheinung des Romans jeglichen Kontakt mit Zola ab. Am 28. April 1886 heiratete Paul Cézanne Hortense Fiquet in Aix. Allerdings lebte sie in Paris und er die meiste Zeit des Jahres in Jas de Bouffan. Am 23. Oktober desselben Jahres stirbt Cézannes Vater. Er erbt eine beträchtliche Summe Geld, diese garantiert ihm endlich Unabhängigkeit und er kann das Leben-, in der Abgeschiedenheit von Aix führen, ohne darauf angewiesen zu sein, seine Werke auch verkaufen zu müssen- so wie er es wollte. Cézanne hatte 1888 wider Kontakt zu seinen Malerfreunden, insbesondere mit Monet und Renoir. Renoir besuchte Cézanne sogar in Aix. Sie malten zusammen Bilder, aber Renoir verließ früher Aix, da er den Geiz nicht mehr ausgehalten hätte. Cézannes Kontakt zu anderen Menschen war sehr ausgewählt und ein kleiner kreis von Menschen. Seine Bildthemen waren zu der Zeit, nur die Landschaft und Freunde und Bauern aus der Umgebung. 1889 fand im Rahmen der Weltausstellung im Palais des Beaux-Arts eine Jahrhundertausstellung der französischen Malerei statt. Cézanne wurde gebeten das Bild ,,Haus des Gehängten" was im Besitz vom Grafen Doria war, für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Im Januar 1890 bekam Cézanne eine Einladung der belgischen Künstlergruppe Les Vingt, wo er drei Bilder ausstellte. Fünf Monate im Sommer verbrachte Cézanne in der Schweiz, in dieser Zeit malte er Kiew Landschaftsbilder da ihm, die Berge in der Schweiz befremdlich vorkamen und er lieber sein vertrautes Umfeld malte. Im selben Jahr erkrankte er an Diabetes. Sein Kontak zur Außenwelt beschränkte sich von nun an nur auf den engsten Freundeskreis und Familie in Aix. 1891 besucht Cézanne seine Mutter in Jas de Bouffan. Seite 5 Um Cézanne Anerkennung und Aufträge zu verschaffen, lud 1894 Monet zu Cézannes Geburtstag nach Giverny ein, wo er eine Feier für Cézanne organisiert hatte. Cézanne lernte ein paar neue Leute kennen wie, Auguste Rodin, Georges Clemenceau und Gustave Geffroy. Monet veranstaltete zu Ehren von Cézanne ein Bankett, was dieser überstürzt verließ, weil er kein Vertrauen hatte, das es nett gemeint war. Cézanne dachte, Monet würde sich über ihn lustig machen und verließ Giverny. Es kam raus das Monet, der einzige war, der fand das Cézanne ein guter Künstler ist. In einem Brief von Cézanne an Monet stand, dass die moralische Unterstützung von Monet, ihn ermutigt habe zu malen. Sie fingen auch wieder an zusammen zu malen. Als der Farbenhändler Tanguy stirbt, wird bei der Versteigerung des Nachlasses für Bilder von Cézanne 215 Franc. Geboten. Der Junge Kunsthändler Ambrose Vollard kaufte auf rat von Monet, vier Bilder von Cézanne. Im Mai 1895 besuchten Cézanne und Pissarro die Ausstellung von Monets Gemälden. Cézanne war schwer beeindruckt. Im Dezember 1895 fand die erste und auch größte Cézanne-Ausstellung in der Galerie Vollard in der Rue Laffitte in Paris statt. Ohne Cézanne Sohn Paul hätte es nie diese Ausstellung gegeben. Paul vermittelte seinem Vater das er 150 Bilder u Vollard schicken soll, das tat Cézanne auch. Allerdings weiß man nicht genau wie viele Bilder wirklich ausgestellt wurden, man vermutete, dass es um 30 oder 40 Bilder waren. Cézanne selber nahm an diesem großen Ereignis nicht Teil. Die Pariser Kunstkritiker meinten, das viele Bilder wie unvollendet aussehen würden. Anderer Meinung waren Cézanne Kunstkollegen, sie waren begeistert von seinen Werken. Vollard konnte einige Bilder verkaufen. In diesem Jahre lernte Cézanne das erste Mal den Sohn von seinem verstorben freund (Henri Gasquet) Joachim Gasquet. 1896 reiste Vollard nach Aix um eine zweite Ausstellung von Cézannes Kunstwerken zu starten. Er gewann Cézanne dafür und sie stellten etwa 60 Werke aus. Am 25. Oktober 1897 starb Cézannes Mutter. Darauf hin musste das Jas de Bouffan, auf drängen von seinem Schwager, verkauft werden. Das Haus war wahrscheinlich zu groß und zu teuer für Cézanne alleine, da seine Frau und Sohn in Paris lebten, musste es auf verkauft werden. Im selben Jahr kam Hugo von Tschudi, der neue Direktor der Berliner Nationalgalerie, zum Pariser Kunsthändler Durand-Ruel, wo er das Gemälde „Die Mühle an der Couleuvre bei Pointoise" (1881). Dieses Bild war das erste was von einem Museum gekauft wurde. Langsam konnte sich Cézanne auf Erfolg einstellen und das auch außerhalb von Frankreich. Nach Cézanne zweiter Einzelausstellung 1898 bei Vollard, schrieb dieser an Gauguin nach Tahiti, dass er alle Bilder aus Cézannes Pariser Atelier gekaut hatte. 1899 malte Cézanne in vielen Sitzungen ein Portrait von Vollard, das war das letzte Mal, das sich die Beiden sahen. Viele Künstlerkollegen von Cézanne besaßen Bilder von Cézanne, diese kauften sie im Laden von Vollard. Die größte Sammlung bestand aus 20 Gemälden, der Besitzer war Pissarro. Die zweitgrößte Sammlung unter den Künstlern hatte Monet, dieser besaß 14 Gemälde von Cézanne. 1900 bekam Cézanne die Chance dreizehn Bilder in Berlin auszustellen, allerdings wurde keins verkauft und so gingen sie an den Besitzer Durand-Ruel zurück. Er hatte auch die Chance in der Pariser Jahrhundertausstellung drei seiner Bilder zu präsentieren. Ein Jahr später wurden zwei Bilder im Salon Indépendants ausgestellt. Im selben Jahr stellte er noch ein Bild in Brüssel aus, zusammen mit der Gruppe ,,La Libre Esthétique". Im November 1901 kaufte Cézanne ein Grundstück am Chemin des Lauves, dort wurde nach seinen Vorstellungen ein zweistöckiges Haus gebaut mit Atelier. Solange hatte er sein Atelier im Stadtzentrum von Aix. 1902 nahm Cézanne am Salon Indépendants mit drei Bildern teil. Sein Haus wurde in diesem Jahr fertig und er konnte einziehen. Außerdem stellte er sein Testament endgültig auf, sodass sein Sohn der Alleinerbe wurde. Am 29. September starbZola, zu dem Cézanne zwar kein Kontakt mehr hatte, aber der Tod von seinem Jugendfreund hatte Cézanne tief getroffen. Bei einer Impressionismus-Ausstellung in der Wiener Secession Anfang 1903 wurden sieben Bilder von Cézanne ausgestellt, dies. Aren die ersten in Österreich. Im Mai des desselben Jahres wurde der Nachlass von Zola versteifter, darunter auch 10 Bilder von Cézanne, im Durchschnitt wurden 1500 Franc erzielt. Seite 6 Hauptwerk des Künstlers: allen. Die großen Badenden von Paul Cézanne: Das Hauptwerk von Paul Cézanne ist das Ölgemälde „Die großen Badenden" aus dem Jahr 1895-1904. Das Gemälde wurde 1906 das erste mal ausgestellt. Heute befindet sich das Gemälde im Philadelphia Museum of Art. Besonders an dem Ölgemälde ist, dass die Körper Proportionen nicht immer stimmen. Es ist auffällig, dass manche Oberkörper zu lang sind oder manchmal ein Teil des Körpers fehlt. (Beispielsweise ein Oberschenkel oder ein Gesicht) Auffällig ist, dass es auf dem Gemälde nur Frauen zu sehen gibt. Sie scheinen mit der Natur zu verschmelzen. Cézanne malte ca. 140 Gemälde und Skizzen wo badende Menschen/Frauen abgebildet waren. Das Gemälde „Die großen Badenden“ ist das größte von Seite 10