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Streetart Adbusting

Streetart Adbusting

 Patricia Siebke, 12a Kunst
Street-Art-Projekt
03.06.2021
Einleitung:
Zur Zeit befassen wir uns im Kunstunterricht der 12. Klasse mit dem in
 Patricia Siebke, 12a Kunst
Street-Art-Projekt
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Patricia Siebke, 12a Kunst Street-Art-Projekt 03.06.2021 Einleitung: Zur Zeit befassen wir uns im Kunstunterricht der 12. Klasse mit dem interessanten Thema „Street- Art" und dürfen uns im Rahmen dieses Themenfeldes ein eigenes kleines „Street-Art-Projekt" ausdenken und kreativ gestalten. Street-Art ist meiner Meinung nach stark bewundernswert und bewegend, weshalb ich mir viele Gedanken zu meinem Projekt gemacht habe. Mein Ziel soll es nämlich sein, Menschen auf der Straße zum Schmunzeln zu bringen, ihren Tag zu verschönern oder sie zum Nachdenken zu bewegen. Aufgrund der anstehenden Bundestagswahlen sowie meines politischen Interesses, habe ich mich dann dazu entschieden im Bereich des „Ad- Bustings" ein politisches Plakat zu verändern, um somit Passanten eine neue Aussage zu übermitteln. Im folgenden Text wird erklärt, wie ich meine Idee umgesetzt habe und was durch mein ,,Street-Art-Projekt“ erreicht werden soll. Was ist ,,Ad-Busting" überhaupt? Das sogenannte „Ad-Busting" ist eine Form von Street-Art, man lebt sich also öffentlich kreativ aus und möchte seine Kunst mit vielen Menschen teilen. Bei dieser Form der Gestaltung geht es darum, dass Werbungen im öffentlichen Raum verfremdet werden. Die Umgestaltung der Werbeplakate kann durch das Überkleben von neuen Elementen, das Hinzufügen von Kommentaren oder durch neue Überschreibungen stattfinden. Somit wird der Sinn der Werbung umgedreht oder es wird sich in einer offensichtlichen Art und Weise über die Aussage der Werbung lustig gemacht. Das öffentliche...

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Publikum wird gezielt angesprochen, manchmal zum Nachdenken und manchmal zum Lachen bewegt. Beschreibung des verwendeten Materials: Nun möchte möchte auf das Material eingehen, welches ich für mein Projekt verwendet habe. Und zwar geht es um die Verfremdung eines AfD-Plakates bzw. einer AfD-Werbung. Diese Plakate werden normalerweise aufgehängt, um Wähler der Partei zu erreichen und Menschen von deren politischen Meinung zu überzeugen. Ich habe mir eine ganz bestimmte AfD-Werbung ausgesucht, welche ich durch verschiedene Veränderungen auf eine lustige Art und Weise umgestalten konnte. Zudem war ich über die Aussage der Wahlwerbung derartig erschrocken, weshalb ich der Anschauung der Partei gerne entgegen kommentieren wollte. Im Hintergrund des Plakates sieht man dunkelhäutige Menschen auf der Flucht, sie suchen in diesem Fall eine Unterkunft bzw. Asyl in Deutschland. Die Menschen werden hier extra von hinten fotografiert, um sie als „fremd“ darzustellen, man kann sie also nicht von vorne erkennen oder sie identifizieren. Zentral unter den Geflüchteten steht der Spruch „Asylmissbrauch verhindern!“ in einer weißen Schrift, die rot unterlegt ist. Außerdem findet man die Hauptaussage der Werbung in einer großen Schrift in der Mitte des Plakates: „Konsequent abschieben!". Es handelt sich hierbei um eine weiße Schrift auf blauem Hintergrund. Unten rechts in der Ecke findet man das Logo der Partei ,,AfD". Beschreibung meiner Idee / meines Projektes: Als aller erstes möchte ich anmerken, dass die Veränderungen an dem AfD-Plakat realistisch gemacht worden sind durch die digitale grafische Bearbeitung. Ich möchte durch Ad-Busting die eben beschriebene Werbung verfremden, indem ich sie umgestalte durch das Durchstreichen einer Werbeaussage, das Hinzufügen eines weiteren Kommentars sowie das Anfügen eines Männchens, welches auf dem Plakat mit einem Symbol interagieren soll. Durchstreichen: Der Werbeslogan „Asylmissbrauch verhindern!" soll durchgestrichen werden, um zu symbolisieren, dass die Aussage falsch bzw. unnötig ist. Damit wird klar, dass es gar keinen Asylmissbrauch gibt, also ist die Aussage des Plakates hinfällig. Das Durchstreichen erfolgt durch ein provokantes schwarzes Kreuz, um der Außenwelt zu zeigen, dass die AfD Unrecht hatte. Man soll also schon noch die vorherige Aussage sehen, nur auch, dass diese eben falsch war. 1 von 3 Patricia Siebke, 12a Kunst 03.06.2021 Hinzufügen eines Kommentars: Durch das Hinzufügen des Kommentars „Die AfD raus aus Deutschland!" wird der Sinn bzw. die Aussage der AfD-Werbung komplett umgedreht. Der Werbespruch der AfD „Konsequent abschieben!", welcher ebenfalls auf die abgebildeten Flüchtlinge bezogen ist, wird nun in meinem Interesse anderweitig genutzt. Nun wirkt das Plakat so auf den Betrachter, dass die AfD „konsequent abgeschoben" werden muss. Anhängen eines neuen Symbols (Männchen / Figur): Des weiterem möchte ich eine kleine Figur in schwarz (also in einer neutralen Farbe) auf das Wahlplakat hinzufügen. Dieses soll das AfD-Logo unten rechts in der Ecke nach rechts „abschieben“. Untermalt wird dieses „Abschieben" durch Pfeile, die nach rechts zeigen. Das Logo soll also von dem Plakat runter- bzw. weggeschoben werden. Dies ist ein kleines Wortspiel mit dem Wort ,,abschieben", denn die AfD nutzt den Begriff selber im Bezug auf die Flüchtlingspolitik, ich selber nutze das Verb genauso und „schlage die AfD somit mit ihren eigenen Waffen". Was möchte ich durch mein Street-Art-Projekt erreichen? Allgemein kann man sagen, dass der Sinn der Wahlwerbung nun komplett umgedreht ist. Es wird nicht mehr für die AfD geworben, ganz im Gegenteil, es wird sich über die AfD lustig gemacht. Der Grund dafür ist, dass die Aussagen der AfD durch meine Veränderungen als „falsch“ präsentiert werden. Meines Erachtens nach ist diese Gestaltung von Ad-Busting hier besonders amüsant bzw. provokativ, da ich Elemente der AfD-Werbung nutze, um mich über diese im gleichen Zuge lustig zu machen. Diesen Aspekt findet man in dem Wort „Abschieben“ wieder, da ich dieses Verb auf die kleine Figur wie auch auf meinen Kommentar ,,Die AfD raus aus Deutschland" beziehe. Ich verfolge mit dem Ad-Busting das Ziel, Leuten mit einer ähnlichen politischen Einstellung wie mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Diese Menschen würden meinen Humor verstehen und sich an der künstlerischen Gestaltung erfreuen. Die Leute sollen mein verändertes Plakat in Erinnerung behalten und sich zum politischen Zusammenhang informieren oder Gedanken machen. Andere Menschen hingegen, die politisch wie die AfD eingestellt sind, werden durch das ,,Zerstören" bzw. Verändern ihrer Wahlwerbung stark provoziert. Sie würden sich ärgern und den „Wandalismus“ nicht akzeptieren. Aus politischer und persönlicher Sicht wäre aber auch dieses Szenario erwünschenswert, denn man möchte ja seine eigene politische Meinung präsentieren und auch durchsetzen. Allgemein erhoffe ich mir mit meinen Projekt aber auch, dass alle Betrachter durch das Sehen des Ad-Bustings zum Nachdenken angeregt werden. Dies gilt besonders für Leute, die politisch neutral eingestellt sind und auf meinem veränderten Plakat zwei Meinungen sehen können. Man kann sich hierbei also innerlich einer Einstellung positionieren und sich mal allgemein über die Politik Gedanken machen. Es geht also nicht unbedingt darum, dass die AfD schlecht gemacht werden soll, sondern auch darum, sich über andere Parteien in diesem Zusammenhang Gedanken zu machen. Der Betrachter soll sich mal selbst fragen: „Welche Partei sollte man überhaupt wählen?“, „Welche Ziele verfolgt welche Partei?“ und „Halten alle, was sie versprechen?". Dies alles sind Fragen, welche dem Betrachter bei dem Anblick meines Projektes in den Kopf kommen könnten. Es wird also unter anderem auch das Ziel verfolgt, sich mit der Politik aktiv zu beschäftigen. Der Betrachter soll merken, dass man die politischen Wahlplakate nicht nur unbewusst wahrnehmen soll. Es ist wichtig, sich diverse politische Meinungen einzusammeln und sich dann ganz bewusst und überzeugt einer zuzuordnen. Indirekt ist mein Ad-Busting also auch Werbung für andere Parteien, die beispielsweise stark mit der AfD in Konflikt stehen, wie „Bündnis 90/Die Grünen", ,,Die Linke" oder „Die Partei". Um die Intention meines Projektes abzurunden muss noch hinzugefügt werden, dass das Ad- Busting zum Diskutieren anregen soll. Denn durch solche provokativen Veränderungen kommt es leicht zu politischen Gesprächen unter Mitmenschen und dies ist besonders wichtig. Man sollte über die Politik reden, sich austauschen und vielleicht auch von Zeit zu Zeit neu orientieren. Des weiterem soll mein Projekt zeigen, dass Politik auch spannend und lustig gestaltet werden kann, man muss nicht immer alles zu ernst und zu streng nehmen. Ich wünsche mir, dass ich den 2 von 3 Patricia Siebke, 12a Kunst 03.06.2021 Betrachtern meines Ad-Bustings ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern und sie zum Umdenken anregen kann. Wo soll mein Projekt angebracht werden? Zentral ist logischerweise auch die Frage, wo mein Ad-Budsting überhaupt zu sehen sein soll. Die Antwort ist natürlich in der Öffentlichkeit, an einem Platz wo sich oft viele Menschen aufhalten. Denn ich möchte ja, dass ich möglichst viele Menschen mit meiner veränderten Wahlwerbung erreichen bzw. zum Umdenken bewegen kann. Aus diesem Grund habe ich mein Plakat an einer Bushaltestelle angehängt. Denn dort treffen sich junge wie auch ältere Menschen, Menschen mit diversen politischen Ansichten und unterschiedlichen Erfahrungen. Hier ist es am wahrscheinlichsten, dass sich die Leute das Plakat ansehen, denn sie müssen oftmals einige Minuten auf den Bus warten, man vertreibt sich damit also die Zeit. Zudem kommt noch der Aspekt hinzu, dass an einer Bushaltestelle oft mehrere Menschen warten, also kann man, wenn man möchte, schnell mit anderen ins Gespräch kommen und sich über das Ad-Busting unterhalten. Dass man auf diese Art und Weise neue politische Richtungen durch neue kennengelernte Menschen erfährt, ist sehr wahrscheinlich. Schluss / Zusammenfassung: Zusammenfassend kann man nun sagen, dass man durch Street-Art viele Menschen erreichen kann. Es geht darum, den Menschen etwas mit auf dem Weg zu geben, was mir durch das Ad- Busting sehr gut gelungen ist. Ich kann Menschen politisch zum Nach- und Umdenken bewegen, sowie die Partizipation an der Politik als etwas lustiges und schönes präsentieren. Nur weil es um die Politik an sich geht, heißt dies nicht, dass es immer langweilig und streng sein muss. Mein Appell ist es, dass man sich trauen soll, seine ehrliche Meinung zu sagen. Eine politische Diskussion muss nicht in einem Streit enden, ganz im Gegenteil. Redet mit euren Mitmenschen über verschiedene politische Themen und Ansichten und ihr werdet merken, dass es noch ganz viel zu entdecken gibt. Nimmt politische Werbungen wahr und schaut euch diese ganz genau an. Malt euch dann euer eigenes Bild, eure Ansicht kann der des Plakates entsprechen, kann aber auch exakt das Gegenteil sein, so wie bei meinem Beispiel. Dadurch dass ich eher links orientiert bin innerhalb der Politik, erschien mir das vorherige AfD-Wahlplakat als „falsch“. Aus diesem Grund habe ich die Aussage der Werbung umgedreht, doch dies auf eine lustige Art und Weise. Ich denke, dass sich wenige Menschen davon angegriffen fühlen werden, vielmehr werden sich zahlreiche Leute daran erfreuen. Abschließend möchte ich noch anmerken, dass solch ein Street-Art-Projekt in der Schule im Lehrplan richtig verankert ist. Durch die Gestaltung einer Street-Art-Idee, wie in meinem Fall meines Ad-Bustings, lernt man positive Eindrücke für sein Leben. Man erfährt als Schüler, wie man bestimmte Elemente einsetzen kann, um Menschen zu erreichen und kreative Strukturen, um die Aufmerksamkeit des Betrachters für eine lange Zeit zu behalten. Ich persönlich habe beispielsweise gelernt, dass man andere Ansichten und Meinungen auch auf eine lustige Art kritisieren kann, ohne dass sich jemand stark angegriffen fühlen muss. Eigentlich ist es im Bereich der Politik ja so, dass man sich oft über unterschiedliche Meinungen streiten kann. Doch ich denke durch freundliche und lustige Ad-Bustings kann man solche Diskussionen im friedlichen austragen und sogar noch neue politische Meinungen kennenlernen. Denn das ist das wichtigste, man sollte immer seinen Horizont erweitern besonders zu den Bundestagswahlen im September. 3 von 3 Asylmisch verhindern! Konsequent abschieben! DIE AFD RAUS AUS DEUTSCHLAND! AfD Patricia Siebke, 12a Kunst Fotos meines Projektes: Asylmisch verhindern! Konsequent abschieben! DIE AFD RAUS AUS DEUTSCHLAND! AfD Asylmisch verhindern! Konsequent abschieben! DIE AFD RAUS AUS DEUTSCHLAND! AfD APYWYS Ades Konsequent abschieben! M AFD 03.06.2021 Asylmiccharhindern! Konsequent abschieben! DIE AFD RAUS AUS DEUTSCHLAND! Asylmisch verhindern! Konsequent abschieben! DIE AFD RAUS AUS DEUTSCHLAND! AfD AfD

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Patricia Siebke, 12a Kunst Street-Art-Projekt 03.06.2021 Einleitung: Zur Zeit befassen wir uns im Kunstunterricht der 12. Klasse mit dem interessanten Thema „Street- Art" und dürfen uns im Rahmen dieses Themenfeldes ein eigenes kleines „Street-Art-Projekt" ausdenken und kreativ gestalten. Street-Art ist meiner Meinung nach stark bewundernswert und bewegend, weshalb ich mir viele Gedanken zu meinem Projekt gemacht habe. Mein Ziel soll es nämlich sein, Menschen auf der Straße zum Schmunzeln zu bringen, ihren Tag zu verschönern oder sie zum Nachdenken zu bewegen. Aufgrund der anstehenden Bundestagswahlen sowie meines politischen Interesses, habe ich mich dann dazu entschieden im Bereich des „Ad- Bustings" ein politisches Plakat zu verändern, um somit Passanten eine neue Aussage zu übermitteln. Im folgenden Text wird erklärt, wie ich meine Idee umgesetzt habe und was durch mein ,,Street-Art-Projekt“ erreicht werden soll. Was ist ,,Ad-Busting" überhaupt? Das sogenannte „Ad-Busting" ist eine Form von Street-Art, man lebt sich also öffentlich kreativ aus und möchte seine Kunst mit vielen Menschen teilen. Bei dieser Form der Gestaltung geht es darum, dass Werbungen im öffentlichen Raum verfremdet werden. Die Umgestaltung der Werbeplakate kann durch das Überkleben von neuen Elementen, das Hinzufügen von Kommentaren oder durch neue Überschreibungen stattfinden. Somit wird der Sinn der Werbung umgedreht oder es wird sich in einer offensichtlichen Art und Weise über die Aussage der Werbung lustig gemacht. Das öffentliche...

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Die Menschen werden hier extra von hinten fotografiert, um sie als „fremd“ darzustellen, man kann sie also nicht von vorne erkennen oder sie identifizieren. Zentral unter den Geflüchteten steht der Spruch „Asylmissbrauch verhindern!“ in einer weißen Schrift, die rot unterlegt ist. Außerdem findet man die Hauptaussage der Werbung in einer großen Schrift in der Mitte des Plakates: „Konsequent abschieben!". Es handelt sich hierbei um eine weiße Schrift auf blauem Hintergrund. Unten rechts in der Ecke findet man das Logo der Partei ,,AfD". Beschreibung meiner Idee / meines Projektes: Als aller erstes möchte ich anmerken, dass die Veränderungen an dem AfD-Plakat realistisch gemacht worden sind durch die digitale grafische Bearbeitung. Ich möchte durch Ad-Busting die eben beschriebene Werbung verfremden, indem ich sie umgestalte durch das Durchstreichen einer Werbeaussage, das Hinzufügen eines weiteren Kommentars sowie das Anfügen eines Männchens, welches auf dem Plakat mit einem Symbol interagieren soll. Durchstreichen: Der Werbeslogan „Asylmissbrauch verhindern!" soll durchgestrichen werden, um zu symbolisieren, dass die Aussage falsch bzw. unnötig ist. Damit wird klar, dass es gar keinen Asylmissbrauch gibt, also ist die Aussage des Plakates hinfällig. Das Durchstreichen erfolgt durch ein provokantes schwarzes Kreuz, um der Außenwelt zu zeigen, dass die AfD Unrecht hatte. Man soll also schon noch die vorherige Aussage sehen, nur auch, dass diese eben falsch war. 1 von 3 Patricia Siebke, 12a Kunst 03.06.2021 Hinzufügen eines Kommentars: Durch das Hinzufügen des Kommentars „Die AfD raus aus Deutschland!" wird der Sinn bzw. die Aussage der AfD-Werbung komplett umgedreht. Der Werbespruch der AfD „Konsequent abschieben!", welcher ebenfalls auf die abgebildeten Flüchtlinge bezogen ist, wird nun in meinem Interesse anderweitig genutzt. Nun wirkt das Plakat so auf den Betrachter, dass die AfD „konsequent abgeschoben" werden muss. Anhängen eines neuen Symbols (Männchen / Figur): Des weiterem möchte ich eine kleine Figur in schwarz (also in einer neutralen Farbe) auf das Wahlplakat hinzufügen. Dieses soll das AfD-Logo unten rechts in der Ecke nach rechts „abschieben“. Untermalt wird dieses „Abschieben" durch Pfeile, die nach rechts zeigen. Das Logo soll also von dem Plakat runter- bzw. weggeschoben werden. Dies ist ein kleines Wortspiel mit dem Wort ,,abschieben", denn die AfD nutzt den Begriff selber im Bezug auf die Flüchtlingspolitik, ich selber nutze das Verb genauso und „schlage die AfD somit mit ihren eigenen Waffen". Was möchte ich durch mein Street-Art-Projekt erreichen? Allgemein kann man sagen, dass der Sinn der Wahlwerbung nun komplett umgedreht ist. Es wird nicht mehr für die AfD geworben, ganz im Gegenteil, es wird sich über die AfD lustig gemacht. Der Grund dafür ist, dass die Aussagen der AfD durch meine Veränderungen als „falsch“ präsentiert werden. Meines Erachtens nach ist diese Gestaltung von Ad-Busting hier besonders amüsant bzw. provokativ, da ich Elemente der AfD-Werbung nutze, um mich über diese im gleichen Zuge lustig zu machen. Diesen Aspekt findet man in dem Wort „Abschieben“ wieder, da ich dieses Verb auf die kleine Figur wie auch auf meinen Kommentar ,,Die AfD raus aus Deutschland" beziehe. Ich verfolge mit dem Ad-Busting das Ziel, Leuten mit einer ähnlichen politischen Einstellung wie mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Diese Menschen würden meinen Humor verstehen und sich an der künstlerischen Gestaltung erfreuen. Die Leute sollen mein verändertes Plakat in Erinnerung behalten und sich zum politischen Zusammenhang informieren oder Gedanken machen. Andere Menschen hingegen, die politisch wie die AfD eingestellt sind, werden durch das ,,Zerstören" bzw. Verändern ihrer Wahlwerbung stark provoziert. Sie würden sich ärgern und den „Wandalismus“ nicht akzeptieren. Aus politischer und persönlicher Sicht wäre aber auch dieses Szenario erwünschenswert, denn man möchte ja seine eigene politische Meinung präsentieren und auch durchsetzen. Allgemein erhoffe ich mir mit meinen Projekt aber auch, dass alle Betrachter durch das Sehen des Ad-Bustings zum Nachdenken angeregt werden. Dies gilt besonders für Leute, die politisch neutral eingestellt sind und auf meinem veränderten Plakat zwei Meinungen sehen können. Man kann sich hierbei also innerlich einer Einstellung positionieren und sich mal allgemein über die Politik Gedanken machen. Es geht also nicht unbedingt darum, dass die AfD schlecht gemacht werden soll, sondern auch darum, sich über andere Parteien in diesem Zusammenhang Gedanken zu machen. Der Betrachter soll sich mal selbst fragen: „Welche Partei sollte man überhaupt wählen?“, „Welche Ziele verfolgt welche Partei?“ und „Halten alle, was sie versprechen?". Dies alles sind Fragen, welche dem Betrachter bei dem Anblick meines Projektes in den Kopf kommen könnten. Es wird also unter anderem auch das Ziel verfolgt, sich mit der Politik aktiv zu beschäftigen. Der Betrachter soll merken, dass man die politischen Wahlplakate nicht nur unbewusst wahrnehmen soll. Es ist wichtig, sich diverse politische Meinungen einzusammeln und sich dann ganz bewusst und überzeugt einer zuzuordnen. Indirekt ist mein Ad-Busting also auch Werbung für andere Parteien, die beispielsweise stark mit der AfD in Konflikt stehen, wie „Bündnis 90/Die Grünen", ,,Die Linke" oder „Die Partei". Um die Intention meines Projektes abzurunden muss noch hinzugefügt werden, dass das Ad- Busting zum Diskutieren anregen soll. Denn durch solche provokativen Veränderungen kommt es leicht zu politischen Gesprächen unter Mitmenschen und dies ist besonders wichtig. Man sollte über die Politik reden, sich austauschen und vielleicht auch von Zeit zu Zeit neu orientieren. Des weiterem soll mein Projekt zeigen, dass Politik auch spannend und lustig gestaltet werden kann, man muss nicht immer alles zu ernst und zu streng nehmen. Ich wünsche mir, dass ich den 2 von 3 Patricia Siebke, 12a Kunst 03.06.2021 Betrachtern meines Ad-Bustings ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern und sie zum Umdenken anregen kann. Wo soll mein Projekt angebracht werden? Zentral ist logischerweise auch die Frage, wo mein Ad-Budsting überhaupt zu sehen sein soll. Die Antwort ist natürlich in der Öffentlichkeit, an einem Platz wo sich oft viele Menschen aufhalten. Denn ich möchte ja, dass ich möglichst viele Menschen mit meiner veränderten Wahlwerbung erreichen bzw. zum Umdenken bewegen kann. Aus diesem Grund habe ich mein Plakat an einer Bushaltestelle angehängt. Denn dort treffen sich junge wie auch ältere Menschen, Menschen mit diversen politischen Ansichten und unterschiedlichen Erfahrungen. Hier ist es am wahrscheinlichsten, dass sich die Leute das Plakat ansehen, denn sie müssen oftmals einige Minuten auf den Bus warten, man vertreibt sich damit also die Zeit. Zudem kommt noch der Aspekt hinzu, dass an einer Bushaltestelle oft mehrere Menschen warten, also kann man, wenn man möchte, schnell mit anderen ins Gespräch kommen und sich über das Ad-Busting unterhalten. Dass man auf diese Art und Weise neue politische Richtungen durch neue kennengelernte Menschen erfährt, ist sehr wahrscheinlich. Schluss / Zusammenfassung: Zusammenfassend kann man nun sagen, dass man durch Street-Art viele Menschen erreichen kann. 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