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Anpassung von Tieren an den Salzgehalt im Wasser

Anpassung von Tieren an den Salzgehalt im Wasser

 Biologie Kurzvortrag
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Anpassung von Tieren an den Salzgehalt im Wasser
poikiloosmotisch: der osmotische Wert der Zell- und K

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Laura

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11/12/10

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Ein Kurzvortrag zu dem Thema „Anpassung von Tieren an den Salzgehalt im Wasser“ :)

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Biologie Kurzvortrag Fachbegriffe: - Anpassung von Tieren an den Salzgehalt im Wasser poikiloosmotisch: der osmotische Wert der Zell- und Körperflüssigkeit von (Meeres)tieren stimmt mit dem des umgebenden Meerwassers überein homoioosmotisch: der osmotische Wert des Tieres ist konstant und weicht vom umgebenden Meerwasser ab stenohalin: Ertragen von geringen Schwankungen des Salzgehalts euryhalin: Ertragen von größeren Schwankungen des Salzgehalts Osmoregulation: Regulation des osmotischen Drucks der Körperflüssigkeiten eines Organismus -> Die Art und Weise der Osmoregulation ist immer abhängig von der Umwelt und der Lebensweise eines Tieres Bei der Anpassung von Tieren an den Salzgehalt im Wasser spielt die Osmoregulation die Hauptrolle. Was ist die Osmoregulation überhaupt? Die Osmoregulation ist die Regulation des osmotischen Drucks der Körperflüssigkeiten eines Organismus. Ihre Aufgabe ist die Homöostase des Wassergehalts und auch lonengehalt, also die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts dieser beiden Zustände. Jeder Organismus muss also verhindern, dass die Konzentration gelöster Stoffe zu hoch wird, was Wasserverlust bedeuten würde, als auch dass zu viel Wasser aufgenommen wird. Hierbei spielen die im Meersalz gelösten Natrium- und Chloridionen ebenfalls eine Rolle. (Kurz: Die Osmoregulation ist die Regulation und Aufrechterhaltung osmotischer Verhältnisse wie Wasser und lonengehalt, innerhalb und außerhalb der Zellen von Organismen.) Die Art und Weise dieser, ist immer abhängig von der Umwelt und der Lebensweise eines Tieres. Zu Beginn möchte ich erst einmal klären, welche Tiere eigentlich Osmoregulation betreiben. Das sind alle...

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Landtiere, alle Süßwassertiere, viele Salzwassertiere, wobei die meisten davon Wirbeltiere sind, manche Pflanzen und Einzeller. Es gibt ebenfalls Meerestiere, meist sind es Wirbellose, die sogenannte Osmokonformer sind, was bedeutet, dass sie die osmotische Konzentration ihrer Körperzellen an ihre Umgebung anpassen können und somit poikiloosmotisch sind. Das wiederum bedeutet, dass der osmotische Wert ihrer Zell- und Körperflüssigkeit mit dem des umgebenden Meerwassers übereinstimmt. Diese Tiere ertragen meistens nur geringe Schwankungen des Salzgehalts im Wasser, sind also stenohalin. Tiere die jedoch große Salzgehalt Schwankungen ertragen können werden euryhalin genannt und diese sind dann ebenfalls Osmokonformer, da sie sich ihrer Umgebung anpassen. Kommen wir nun zu den Salzwassertieren, die Osmoregulation betreiben, z. B. die Meeresfische bzw. Wirbeltiere. Diese sind homoioosmotisch, was bedeutet, dass der osmotische Wert der Tiere konstant ist und vom umgebenden Meerwasser abweicht. Durch die Osmose, die dadurch stattfindet, verlieren die Fische ständig an Wasser an die Umgebung. Diesen Verlust müssen sie dann durch das Trinken von Meerwasser ausgleichen und die Salzionen (überwiegend Natrium- und Chloridionen), die dadurch in den Körper gelangen werden über Chloridzellen in den Kiemen wieder ausgeschieden. Außerdem scheiden sie auch sehr ionenreichen Urin aus, was jedoch sehr selten geschieht, da sie mehr Wasserverlust vermeiden wollen. Ständiges Trinken Ausscheidung von Salz- ionen über Chloridzellen hypotonisch Wassereinstrom durch Nahrung hypertonisch Salzwasser = Hohe Konzentration an gelösten Teilchen (vor allem Na+ und Cl-lonen) Quelle (für beide Darstellungen): Osmoregulation [bei Süß- und Salzwasserfischen und Landtieren] Biologie, Oberstufe Bei den Süßwassertieren ist es genau umgekehrt. Dort ist die Konzentration gelöster Stoffe im Wasser bzw. in ihrer Umgebung geringer, als die der Zell- und Körperflüssigkeiten der Tiere. Dadurch sind sie einem ständigen osmotischen Wassereinstrom ausgesetzt. Auch durch das Aufnehmen von Nahrung gelangt das Wasser in die Körper der Tiere. Als Anpassung, produzieren sie eine große Menge an stark verdünntem Harn und geben diesen über die Nieren ab, da sie sehr sparsam mit Salzen umgehen müssen. Des Weiteren transportieren sie durch ihre Chloridzelle aktiv lonen in ihren Körper. Wenig Harn Wasserverlust durch Osmose HHW Süßwassertiere - Dem ständigen Wassereinstrom ,,entgegenhalten" Chloridzellen nehmen lonen auf hypertonisch Stark verdünnter Harn Wassereinstrom durch Osmose hypotonisch Süßwasser = Geringe Konzentration an gelösten Teilchen (vor allem Na+ und Cl-lonen) Bei Landtieren müssen alle Funktionen, der Bau des Körpers und das Verhalten der Tiere zum Schutz vor dem Vertrocknen zusammenwirken. Wachsartige Überzüge bei Insekten und Spinnentieren oder die verhornten Häute mit Schuppen, Federn oder Haaren bei Landwirbeltieren, dienen beiden diesen zur Einschränkung der Wasserverdunstung. Stoffwechselabfälle wie Kot oder Harn müssen wassersparend entsorgt werden und werden deshalb sehr stark entwässert und sind dadurch sehr stark konzentriert. Bei Wasser- und Landbewohnern unterscheiden sich die stickstoffhaltigen Endprodukte des Proteinstoffwechsels sehr. Während Wassertiere sie als giftiges Ammoniak direkt ausscheiden können, weil sie im Wasser genügend verdünnt und weggeführt werden, müssen Landtiere sie in Form verschiedener Endprodukte (Harn, Harnsäure) entgiften. Schlussendlich gibt es noch die Einzeller wie Amöbe oder Pantoffeltier, die pulsierende/kontraktile Vakuolen zur Wasserabgabe besitzen. Die Vakuolen sind also zur Kontraktion fähig und transportieren somit das Wasser aus der Zelle hinaus.

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