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Artbegriff und Artbildung

Artbegriff und Artbildung

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Artbegriffe:
1. morphologischer Artbegriff:
Definition: Alle Individuen die in wesentlichen morphologischen Merkmale

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Leonie und Kimi

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• Adaptive Radiation • sympatrisch und allopatrisch • biologisch und morphologisch

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Artbegriff und Bildung Artbegriffe: 1. morphologischer Artbegriff: Definition: Alle Individuen die in wesentlichen morphologischen Merkmalen übereinstimmen gehören zu einer Art -> basiert auf der äußeren Erscheinung 2. biologischer Artbegriff Definition: Alle Individuen, die untereinander Nachkommen zeugen können, die ebenfalls Nachkommen zeugen können, gehören zu einer Art basiert auf der Fortpflanzung Artbildungsmodelle: 1. Allopatrische Artbildung • Die räumliche Trennung einzelner Populationen durch geographische Barrieren (z.B Flüsse, Meere, Wüsten, Gebirge...) führt zur unterschiedlichen Entwicklung des Genpools der Teilpopulationen damit zur reproduktiven Isolation und letztenendes zur genetischen Isolation -> Geographische Isolation; Unterschiedliche Mutationen, Selektionen Umweltfaktoren wirken auf die Teilpopulationen • Erst bei Wegfall der geographischen Isolationsschranke zeigt sich, dass die beiden Populationen keine fertilen Nachkommen zeugen können. => Die getrennten Genpools entwickeln sich durch die Trennung unabhängig voneinander weiter 2. Sympatrische Artbildung • Einzelne Weibchen einer Art bevorzugen Männchen mit bestimmten Merkmalen, während andere Weibchen der gleichen Art die Männchen mit anderen Merkmalen präferieren. • Art trennt sich dadurch in zwei Gruppen auf, welche getrennte Genpools entwickeln -> Genpools verändern sich unabhängig voneinander • Dadurch können auf Dauer zwei (Unter-) Arten entstehen • Entwicklung zweier Arten im gleichen Habitat - —> Reproduktive Isolation der Teilpopulationen inmitten des Verbreitungsgebietes Artbildung der keine geographische Isolation vorweg geht. 3. Adaptive Radiation ● Aufspaltung einer Stammart in zahlreiche neue Arten mit unterschiedlichen Anpassungen an ökologische Bedingungen in einem evolutiv kurzem Zeitraum • es ergeben sich: Neubesetzung bisher...

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unbesiedelter isolierter Lebensräume, Aussterben von Konkurrenten Wie entsteht die adaptive Radiation? • vollzieht sich in kurzen Zeiträumen • meist durch neue Besiedelung einer Art in ein neues Habitat • diese Art hat wenig bis keine Konkurrenz und kann sich extrem schnell und stark vermehren, auch Futter ist mei im Übermaß vorhanden • es entsteht innerartliche Konkurrenz ( da die Population riesig ist) ● einige Individuen müssen neue ökologische Nischen entwickeln und passen sich an • Tiere in der neuen ökologischen Nische spalten sich von der Gründerpopulation ab und bilden eigene Teilpopulation ● Teilpopulation entwickelt sich ohne Einfluss der Stammpopulation weiter => unterschiedliche Evolutionsfaktoren können auf die Population wirken und es entstehen neue Arten oder Unterarten —> Kein Genfluss mehr da sich die Arten unterschiedlich spezialisiert haben untereinander keine Nachkommen zeugen können, die fruchtbar sind

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