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Das Aktionspotential

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! Das Aktionspotential ist eine Weiterleitung einer elektrischen
Erregung durch Veränderung des Membranpotentials.
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Das Aktionspotential ! Das Aktionspotential ist eine Weiterleitung einer elektrischen Erregung durch Veränderung des Membranpotentials. 1. Ruhepotential: • hier beträgt das Membranpotential -70mV 2. Überschreitung des Schwellenwertes: ● • Dendriten nehmen Reize von umliegenden Nervenzellen auf und leiten sie über das Soma zum Axonhügel damit das Aktionspotential ausgelöst werden kann, muss ein bestimmter Schwellenwert (ca. -50mV) erreicht sein • der Reiz öffnet einige Natrium-Ionenkanäle • es gilt das ,,Alles oder nichts Prinzip" -> entweder der Schwellenwert wird überschritten und das Aktionspotential läuft ab oder der Schwellenwert wird nicht überschritten und es wird keine Reaktion ausgelöst • das Aktionspotential läuft immer gleich ab!! 3. beginnende Depolarisation: • durch äußeren Reiz öffnen einige Spannungsabhängige Natrium- Ionenkanäle, dadurch diffundieren einige Natriumionen ins Zellinnere -> die Spannung im Zellinneren wird positiver 4. Depolarisation: • durch die zunehmend positive Spannung öffnen sich weitere Natrium-Ionenkanäle und schlagartig strömen Natriumionen in das Zellinnere -> es kommt zum Overshoot • die Spannung kehrt sich um, da nun mehr positive Ladungen innen als außen sind -> Zellinnere positiv, außen negativ 5. Repolarisation: ● Kalium-Ionenkanäle • Kaliumionen diffundieren aus dem positiv geladenen Zellinneren nach außen die Natrium-Ionenkanäle sind inaktiviert und schließen sich Spannungsgesteuerte öffnen sich -> aufgrund der Ladungs-und Konzentrationsgradienten -> läuft wegen Spannungsunterschied sehr schnell ab • die elektrische Spannung innen sinkt 6. Hyperpolarisation: • Kalium-Ionenkanäle schließen deutlich langsamer als Natrium- Ionenkanäle • in dieser Zeit diffundieren zu viele Kaliumionen nach außen -> daher sinkt die Spannung unter das eigentliche Ruhepotential (Hyperpolarisation: ca....

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-90mV) die Natrium-Ionenkanäle sind während der Repolarisation geschlossen -> ein unmittelbar erneutes Aktionspotential ist nicht möglich Zeitspanne der Erholung: Refraktärzeit-> 2ms 7. Refraktärphase: ● einmal geöffnete Natrium-Ionenkanäle sind bis zum erreichen des Ruhepotentials blockiert -> kein neues Aktionspotential möglich • Nervenzelle ist unerregbar (2ms) • Phase vom Beginn des Aktionspotentials bis zum wieder erreichen des Ruhepotentials = Refraktärphase 1. Ruhepotential: wieder erreichen des Ruhepotentials • die Natrium-Kalium-Pumpen regulieren die Spannung wieder auf -70mV = ursprüngliches Ruhepotential • das Axon ist bereit für das nächste Aktionspotential Das Neuron: SE Zellkern Axon Myelinscheide Endknöpfchen (Synapse) Soma: Körper der Nervenzelle Zellkern: im Soma ● Soma Dendrit Ranvierscher Schnürring Axonhügel: Ausgangspunkt des Axons, Postsynaptische Signale sammeln sich am Axonhügel und sorgt dann für eine Weiterleitung der Nervenimpulse über das Axon Dendriten: vom Soma ausgehende Aufwüchse, über sie werden Erregungen von anderen Nervenzellen aufgenommen und zum Soma weitergeleitet Axon: langer Nervenzellfortsatz, der die elektrischen Reize vom Soma zur nächsten Nervenzelle gibt Myelinscheide: umgeben das Axon und sorgen für eine elektrische Isolation, sie besteht aus den Schwann'schen Zellen (Gliazellen), die von den Ranvierschen Schnürringen unterbrochen werden Ranvierscher Schnürring: befindet sich zwischen 2 Schwann'schen Zellen, diese Stellen sind nicht isoliert und daher kann das Aktionspotential schneller ablaufen -> der Reiz springt von Schnürring zu Schnürring Endknöpfchen: der elektrische Reiz wird hier in eine chemische Reaktion umgewandelt Übergangsstelle zu weiteren Neuronen oder zu bestimmen Zielzellen • durch diese Endverzweigung kann ein Neuron gleichzeitig mehreren Zellen Nervenimpulse weiterleiten • Neurotransmitter werden im Synaptischen Spalt freigesetzt, diese Binden an Rezeptoren und übertragen so die Reaktion auf die nächste Nervenzelle

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