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Das Sonnen- und Schattenblatt

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Biologie

 

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Das Sonnen- und Schattenblatt

 bioskop
O Westermann Gruppe
Sonnen- und Schattenblätter
1
Die Eiche ist eine Baumgattung, die in der ge-
samten Welt mit über 500 verschied

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bioskop O Westermann Gruppe Sonnen- und Schattenblätter 1 Die Eiche ist eine Baumgattung, die in der ge- samten Welt mit über 500 verschiedenen Arten vertreten ist. Im deutschen Raum werden mit diesem Baum viele Eigenschaften verbunden, die auf den besonderen Wert dieser Pflanze hinweisen. Die Nutzung der Eiche durch den Menschen führte auch schon früh zur Erfor- schung der spezifischen Eigenheiten dieser Baumgattung. Im Jahr 1989 waren bspw. die Stiel-Eiche und 2014 die Traubeneiche Baum des Jahres. In den nachfolgenden Aufgaben sollen Sie sich mit ökologischen sowie stoffwechselbiologi- schen Aspekten bei Eichen auseinandersetzen. A Eichen im mitteleuropäischen Eichenmischwald 2 Ecke, Julius C Querschnitte zweier unterschiedlicher Blätter Reflexion (10%) CO₂-Aufnahme Fotosyntheserate in rel. Einheiten (79% B Aufbau eines Eichenmischwaldes und Verteilung der Lichtmenge. Die Zahlen geben die Lichtmengen an, die zu den verschiedenen Waldschichten gelangen. CO₂-Abgabe sität S Lichtkompensationspunkte 100% Arbeitsblatt Lichtintensität in rel. Einheiten CO2-Gaswechsel in Abhängigkeit von der Lichtinten- 1. Beschreiben Sie anhand von Abbildung B die Strahlungsverteilung in einer typischen, vertikalen Struk- tur eines Eichenmischwaldes. 2. a) Vergleichen Sie die beiden Blattquerschnitte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe (Abb. C). b) Begründen Sie, welcher der beiden Blatttypen in Abbildung C den jeweiligen CO2-Gaswechsel in Abbildung D zeigt. Die Vervielfältigung dieser Seite ist für den Unterricht gestattet. Für inhaltliche Veränderungen durch Dritte übernimmt der Verlag keine Verantwortung. Ecke, Julius Ecke, Julius BIOLOGIE 1. Beschreiben Sie anhand von Abbildung B die Strahlungsverteilung in einer typischen, vertikalen Struk- tur eines Eichenmischwaldes. 0 C 0 O von den ursprünglichen 100%. der Strahlen erreicht der Großteil nur...

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die nöchsten Bäume (ca. 79%) Allgemein differenziert man die verteilung in vier Teile (+ Reflexion 5) 10% werden schon direkt an oberster Stelle reflektiert und erreichen. eigentlich keine Bäume. Je niedriger die Bäume, desto weniger Lichtmengen erreichen die unteren. Bäume mittlere Schicht 7% untere 2. a) Vergleichen Sie die beiden Blattquerschnitte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe (Abb. C). Sonnen- und Schattenblätter b) Begründen Sie, welcher der beiden Blatttypen in Abbildung C den jeweiligen CO2-Gaswechsel in Abbildung D zeigt. @ Schattenblatt: Schattenblatt O ● 0 0 Schichten ca. 2% weniger chloroplasteni dafür größere dickeres Schwammgewebe luterzellulare stärker ausgepr. Spaltöffnung kleiner größer, dünner • Gemeinsamkeiten + Ähnlichkeiten: 0 Sonnenblatt: logo goog Is -Schließzelle Sonnenblatt 0 good good 0 dickere Cuticula • bellwände der Epidermis verdickt stark ausgeprägte Palisadenparenchym (=> mehr chloroplasten) klein, dick, ledrig 0 Geeeee Aeeee Ushir800 gleicher struktureller Aufbau Angepasstheit an jeweilige umgebung. Ähnliche Ausprägung der Blattstruktur ·cuticula Epidermis -Palisadenparenchym -Chloroplast · Schwammparenchym b O 0 Blattyp 2 da Fotosynthescrate mit der Beleuchtungsstärke ansteigt Durch die steigende Fotosyntheserate ist die allgemeine Struktur des Blates stärker und in einzelnen Schichten ausgeprägter / stabiler. Schattenblatt . 0 Sonnen- und Schattenblatt S.153 Nr 1 a) (Ich habe leider zu spät gelesen, dass wir nur eine Tabell machen sollten...) Sonnenblätter sind an warme Standorte angepasst und im Vergleich dazu sind Schattenblätter an kühlen, lichtarmen Standorten besser aufgehoben. Sonnenblätter sind klein, kommen aber viel an Laubbäumen vor. Schattenblätter sind größer, um möglichst viel Sonnenlicht einfangen zu können. Die Kutikula der Sonnenblätter ist dick und hat eine wachsartige Konsistenz. Damit kann es die Wasserverdunstung minimieren. Da die Sonneneinstrahlung auf Schattenpflanze und auf Schattenblätter in der Regel sehr gering ist, ist die Cutikula von Schattenblättern dementsprechend auch eher dünn. Es ist nicht nötig, ein Schattenblatt vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und damit verbundener Verdunstung des wichtigen Wassers im Blatt, zu schützen.Außerdem sind die Zellwände der Epidermis bei Sonnenblättern dicker als bei den Schattenblättern. Sonnenblätter haben viele Chloroplasten, was bedeutet, dass sehr viel Fotosynthese Produkte entstehen können, da sehr viel Fotosynthese und Energieumwandlung betrieben werden kann. Im Vergleich dazu haben Schattenblätter deutlich weniger Chloroplasten, welche hier jedoch größer sind und das liegt daran, dass durch weniger Lichteinstrahlung auch weniger Verwendung dieser grünen Energiekraftwerke benötigt wird. Sehr auffallend bei Sonnenblättern im Vergleich zu Schattenblättern ist auch die Größe von Palisaden- und Schwammgewebe: ein Sonnenblatt hat ein dickes Palisaden- und Schwammgewebe aufgrund der hohen Anzahl an Chloroplasten. Die Chloroplasten müssen irgendwo untergebracht werden, in diesem Fall sind es diese beiden Gewebe. Hier ist das Palisadenparenchym meistens sogar zweischichtig. Schattenblätter haben in den meisten Fällen ein deutlich kleineres Palisaden- und Schwammgewebe. Dies liegt natürlich auch wieder daran, dass es weniger Bedarf an Fotosynthese und somit auch weniger Chloroplasten, bzw. Bedarf an Unterbringung der Chloroplasten, gibt. 0 weniger chloroplasteni dafür größere dickeres schwammgewebe luterzellulare stärker ausgepr. Spaltöffnung kleiner größer, dünner Sonnenblatt • dickere cuticula zellwände der Epidemis verdickt stark ausgeprägte Palisadenparenchym (→> mehr Chloroplasten) klein, dick, ledrig 0 Gemeinsamkeiten + Ähnlichkeiten: 0 gleicher struktureller Aufbau Angepasstheit an jeweilige umgebung Ähnliche Ausprägung der Blattstruktur b) Es ist zu sehen, dass das Sonnenblatt zwar erst später als das Schattenblatt den Lichtkompensationspunkt übertritt, jedoch nimmt die CO2 Aufnahme bei steigender Lichtintensität beim Sonnenblatt deutlich schneller zu und auch das Maximum der C=2 Aufnahme wird erst viel später erreicht. Beim Schattenblatt befindet man sich wie schon erwähnt schon bei sehr geringer Lichtintensitöt über dem Lichtkompensationspunkt, jedoch ist das Maximum an CO2-Aufnahme schon kurz nach dem Lichtkompensationspunkt erreicht. Ab dann steigt die CO2-Aufnahme bei steigender Lichtintensität nicht mehr. Das Sonnenblatt hat eine doppelt so hohe Blattmasse wie das Schattenblatt und hat insgesamt über viermal so viele Chloroplasten. Es liegt außerdem an Stellen, wo eine Lichtintensität von 100-50% beträgt. Da immer so eine hohe Lichtintensität besteht, ist das Blatt nicht auf niedrige spezialisiert. Die Sonnenlätter haben im Gegensatz zu die Schattenblättern eine höhere Blattdicke, sodass bei schwacher Lichtintensität das Licht in den obersten Zellschichten ,,abprallt". Das Sonnenblatt arbeitet also bei geringer Intensität sehr ineffizient. Das Schattenlicht ist viel dünner und hat eine größere Oberfläche, sodass die schwachen Lichtstrahlen viel weiter in das Blatt eindringen können. Daher ist zu begründen, warum Das Schattenblatt den Lichtkompensationspunkt viel schneller erreicht. Jedoch erreicht das Schattenblatt das Maximum so schnell, da es wie gesagt nur darauf ausgelegt ist, wenig Licht so effizient wie möglich zu verarbeiten. Es hat viel weniger Chloroplasten, da es nicht mehr braucht durch die niedrige Lichtintensität, die es gewohnt ist. Wenn die Lichtintensität steigt, werden immer mehr Chloroplasten zur Fotosynthese angeregt, doch da das Schattenblatt so viel weniger hat, sind ab einem bestimmten Zeitpunkt alle Chloroplasten ausgelastet und schon am arbeiten. Es kann also immer und immer mehr kommen, aber es sind ja schon alle Chloroplasten am Arbeiten. Hier ein kleiner Vergleich: Wenn man 100 Arbeiter hat, welche Pro Stunde 1 Holzstück verarbeiten hat, dann erhöht sich die Produktion bis zu dem Zeitpunkt, wenn 100 Holzstücke pro Stunde geliefert werden. Hier hat jeder Arbeiter genug Material und kann 1 Holzstück pro Stunde verarbeiten. Wenn

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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bioskop O Westermann Gruppe Sonnen- und Schattenblätter 1 Die Eiche ist eine Baumgattung, die in der ge- samten Welt mit über 500 verschiedenen Arten vertreten ist. Im deutschen Raum werden mit diesem Baum viele Eigenschaften verbunden, die auf den besonderen Wert dieser Pflanze hinweisen. Die Nutzung der Eiche durch den Menschen führte auch schon früh zur Erfor- schung der spezifischen Eigenheiten dieser Baumgattung. Im Jahr 1989 waren bspw. die Stiel-Eiche und 2014 die Traubeneiche Baum des Jahres. In den nachfolgenden Aufgaben sollen Sie sich mit ökologischen sowie stoffwechselbiologi- schen Aspekten bei Eichen auseinandersetzen. A Eichen im mitteleuropäischen Eichenmischwald 2 Ecke, Julius C Querschnitte zweier unterschiedlicher Blätter Reflexion (10%) CO₂-Aufnahme Fotosyntheserate in rel. Einheiten (79% B Aufbau eines Eichenmischwaldes und Verteilung der Lichtmenge. Die Zahlen geben die Lichtmengen an, die zu den verschiedenen Waldschichten gelangen. CO₂-Abgabe sität S Lichtkompensationspunkte 100% Arbeitsblatt Lichtintensität in rel. Einheiten CO2-Gaswechsel in Abhängigkeit von der Lichtinten- 1. Beschreiben Sie anhand von Abbildung B die Strahlungsverteilung in einer typischen, vertikalen Struk- tur eines Eichenmischwaldes. 2. a) Vergleichen Sie die beiden Blattquerschnitte unter Verwendung relevanter Fachbegriffe (Abb. C). b) Begründen Sie, welcher der beiden Blatttypen in Abbildung C den jeweiligen CO2-Gaswechsel in Abbildung D zeigt. Die Vervielfältigung dieser Seite ist für den Unterricht gestattet. Für inhaltliche Veränderungen durch Dritte übernimmt der Verlag keine Verantwortung. Ecke, Julius Ecke, Julius BIOLOGIE 1. Beschreiben Sie anhand von Abbildung B die Strahlungsverteilung in einer typischen, vertikalen Struk- tur eines Eichenmischwaldes. 0 C 0 O von den ursprünglichen 100%. der Strahlen erreicht der Großteil nur...

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Spaltöffnung kleiner größer, dünner • Gemeinsamkeiten + Ähnlichkeiten: 0 Sonnenblatt: logo goog Is -Schließzelle Sonnenblatt 0 good good 0 dickere Cuticula • bellwände der Epidermis verdickt stark ausgeprägte Palisadenparenchym (=> mehr chloroplasten) klein, dick, ledrig 0 Geeeee Aeeee Ushir800 gleicher struktureller Aufbau Angepasstheit an jeweilige umgebung. Ähnliche Ausprägung der Blattstruktur ·cuticula Epidermis -Palisadenparenchym -Chloroplast · Schwammparenchym b O 0 Blattyp 2 da Fotosynthescrate mit der Beleuchtungsstärke ansteigt Durch die steigende Fotosyntheserate ist die allgemeine Struktur des Blates stärker und in einzelnen Schichten ausgeprägter / stabiler. Schattenblatt . 0 Sonnen- und Schattenblatt S.153 Nr 1 a) (Ich habe leider zu spät gelesen, dass wir nur eine Tabell machen sollten...) Sonnenblätter sind an warme Standorte angepasst und im Vergleich dazu sind Schattenblätter an kühlen, lichtarmen Standorten besser aufgehoben. Sonnenblätter sind klein, kommen aber viel an Laubbäumen vor. Schattenblätter sind größer, um möglichst viel Sonnenlicht einfangen zu können. Die Kutikula der Sonnenblätter ist dick und hat eine wachsartige Konsistenz. Damit kann es die Wasserverdunstung minimieren. Da die Sonneneinstrahlung auf Schattenpflanze und auf Schattenblätter in der Regel sehr gering ist, ist die Cutikula von Schattenblättern dementsprechend auch eher dünn. Es ist nicht nötig, ein Schattenblatt vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und damit verbundener Verdunstung des wichtigen Wassers im Blatt, zu schützen.Außerdem sind die Zellwände der Epidermis bei Sonnenblättern dicker als bei den Schattenblättern. Sonnenblätter haben viele Chloroplasten, was bedeutet, dass sehr viel Fotosynthese Produkte entstehen können, da sehr viel Fotosynthese und Energieumwandlung betrieben werden kann. Im Vergleich dazu haben Schattenblätter deutlich weniger Chloroplasten, welche hier jedoch größer sind und das liegt daran, dass durch weniger Lichteinstrahlung auch weniger Verwendung dieser grünen Energiekraftwerke benötigt wird. Sehr auffallend bei Sonnenblättern im Vergleich zu Schattenblättern ist auch die Größe von Palisaden- und Schwammgewebe: ein Sonnenblatt hat ein dickes Palisaden- und Schwammgewebe aufgrund der hohen Anzahl an Chloroplasten. Die Chloroplasten müssen irgendwo untergebracht werden, in diesem Fall sind es diese beiden Gewebe. Hier ist das Palisadenparenchym meistens sogar zweischichtig. Schattenblätter haben in den meisten Fällen ein deutlich kleineres Palisaden- und Schwammgewebe. Dies liegt natürlich auch wieder daran, dass es weniger Bedarf an Fotosynthese und somit auch weniger Chloroplasten, bzw. Bedarf an Unterbringung der Chloroplasten, gibt. 0 weniger chloroplasteni dafür größere dickeres schwammgewebe luterzellulare stärker ausgepr. Spaltöffnung kleiner größer, dünner Sonnenblatt • dickere cuticula zellwände der Epidemis verdickt stark ausgeprägte Palisadenparenchym (→> mehr Chloroplasten) klein, dick, ledrig 0 Gemeinsamkeiten + Ähnlichkeiten: 0 gleicher struktureller Aufbau Angepasstheit an jeweilige umgebung Ähnliche Ausprägung der Blattstruktur b) Es ist zu sehen, dass das Sonnenblatt zwar erst später als das Schattenblatt den Lichtkompensationspunkt übertritt, jedoch nimmt die CO2 Aufnahme bei steigender Lichtintensität beim Sonnenblatt deutlich schneller zu und auch das Maximum der C=2 Aufnahme wird erst viel später erreicht. Beim Schattenblatt befindet man sich wie schon erwähnt schon bei sehr geringer Lichtintensitöt über dem Lichtkompensationspunkt, jedoch ist das Maximum an CO2-Aufnahme schon kurz nach dem Lichtkompensationspunkt erreicht. Ab dann steigt die CO2-Aufnahme bei steigender Lichtintensität nicht mehr. Das Sonnenblatt hat eine doppelt so hohe Blattmasse wie das Schattenblatt und hat insgesamt über viermal so viele Chloroplasten. Es liegt außerdem an Stellen, wo eine Lichtintensität von 100-50% beträgt. Da immer so eine hohe Lichtintensität besteht, ist das Blatt nicht auf niedrige spezialisiert. Die Sonnenlätter haben im Gegensatz zu die Schattenblättern eine höhere Blattdicke, sodass bei schwacher Lichtintensität das Licht in den obersten Zellschichten ,,abprallt". Das Sonnenblatt arbeitet also bei geringer Intensität sehr ineffizient. Das Schattenlicht ist viel dünner und hat eine größere Oberfläche, sodass die schwachen Lichtstrahlen viel weiter in das Blatt eindringen können. Daher ist zu begründen, warum Das Schattenblatt den Lichtkompensationspunkt viel schneller erreicht. Jedoch erreicht das Schattenblatt das Maximum so schnell, da es wie gesagt nur darauf ausgelegt ist, wenig Licht so effizient wie möglich zu verarbeiten. Es hat viel weniger Chloroplasten, da es nicht mehr braucht durch die niedrige Lichtintensität, die es gewohnt ist. Wenn die Lichtintensität steigt, werden immer mehr Chloroplasten zur Fotosynthese angeregt, doch da das Schattenblatt so viel weniger hat, sind ab einem bestimmten Zeitpunkt alle Chloroplasten ausgelastet und schon am arbeiten. Es kann also immer und immer mehr kommen, aber es sind ja schon alle Chloroplasten am Arbeiten. Hier ein kleiner Vergleich: Wenn man 100 Arbeiter hat, welche Pro Stunde 1 Holzstück verarbeiten hat, dann erhöht sich die Produktion bis zu dem Zeitpunkt, wenn 100 Holzstücke pro Stunde geliefert werden. Hier hat jeder Arbeiter genug Material und kann 1 Holzstück pro Stunde verarbeiten. Wenn