Biologie /

Ernährung

Ernährung

T

T-Omar

21 Followers
 

Biologie

 

11/10

Präsentation

Ernährung

 Salma Ajineh
Klasse: 10c
Fach: Biologie
Herr Temirci
Projekt
Ernährung 1. Bedeutung der Ernährung
1.1 Was ist eine gesunde Ernährung? .
1.2

Kommentare (3)

Teilen

Speichern

164

hier findet ihr ein Projekt über Ernährung

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Salma Ajineh Klasse: 10c Fach: Biologie Herr Temirci Projekt Ernährung 1. Bedeutung der Ernährung 1.1 Was ist eine gesunde Ernährung? . 1.2 Was sind die gesündeste Lebensmittel ?. 1.3. Was bedeutet der DGE? 1.4. Die zehn Regeln der DGE. 2.Nahrungspyramide INHALTSVERZEICHNIS 2.1. Nahrungsbezeichnung 2.2. Aufbau der Nahrungspyramide - Trophieebenen 2.3. Quantitative Entwicklungen in Nahrungspyramiden 2.4. Biomasse (Biomassenpyramide). 2.5. Energie (Energiepyramide). 2.6. Nahrungspyramide Wald 3. Nährstoffe 3.1 Welche Nahrungsbestandteile gibt es? 3.2. Nährstoffe im Einzelnen 4. Der weg der Nahrung durch unsere Körper 4.1. Energiestoffwechsel 5. Verdauung 5.Verdauungssystem 6. Enzyme 6.1 Aufgabe, Aufbau, Wirkungsweise 6.2 Bildung eines Enzym- Substrat- Komplexes 6.3 Enzymklassifikation 6.4 Abhängigkeit der Enzymwirkung Quelle 1 1 № 2 2 2 3 ♡ ♡ ♡ + + + 3 3 4 4 5 5 5.6.7 8 9 10 11 ≈ ≈ ♡ ♡ IS 12 12 13 13 14 15 PROJEKT Ernährung 1.WAS BEDEUTET ERNÄHRUNG ?< Ernährung ist bereits von Anfang an ein wichtiger Bestandteil in unserem Leben. Als Teil des Alltags sind Essen & Trinken geprägt von vielen sozialen und psychischen Faktoren. Die Nahrung versorgt den Körper mit vielen unentbehrlichen Substanzen, die zur Aufrechterhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden erforderlich sind. Eine ausgewogene Ernährung ist somit der Grundpfeiler für ein gesundes Leben. Reichlich: pflanzliche Lebensmittel kalorienfreie bzw.- arme Getränke 1.1WAS IST EINE GESUNDE ERNÄHRUNG? mäßig: tierische Lebensmittel (Milch und Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfisch, Eier Die gesunde Ernährung ist eine Abwechslungsreiche ausgewogene Mischkost Wenig: Fette und Öle, Süßigkeiten, Fastfood, Snackprodukte, kalorischereiche Getränke 1.2. WAS SIND DIE GESÜNDESTE LEBENSMITTEL? Walnüsse sind die perfekte Nervennahrung: Die Nüsse sind der beste Snack für anstrengende Meetings, da sie jede Menge Mineralstoffe, B- Vitamine sowie Omega-3-Fettsäuren enthalten. Brokkoli gehört dank...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

seinem hohen Nährstoffgehalt und seiner zahlreichen Antioxidantien zu einer der gesündesten Gemüsesorten der Welt. Regelmäßiger Verzehr kann vor Krebs schützen und Entzündungen bekämpfen. Grünkohl ist aufgrund seines hohen Gehalts an Nährstoffen und Antioxidantien sehr gesund. Grünkohl ist zudem vielseitig und gut verträglich. Blaubeeren gehören zu den gesündesten Früchten der Welt. Sie stecken voller Antioxidantien und Nährstoffe, die das Gehirn und Herz-Kreislauf-System schützen. Fettreicher Seefisch ist eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Diese sind essenziell für die Herzgesundheit, Gehirnfunktion und die Bekämpfung von Entzündungen. Knoblauch schmeckt nicht nur sehr gut, sondern ist auch äußerst gesund. Seine Inhaltsstoffe schützen vor Krebs sowie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Vollkornprodukte als Brot oder in Form von Frühstücksflocken – Vollkorngetreide ist ein günstiger und hervorragender Lieferant für viele Mikronährstoffe und komplexe Kohlenhydrate. Bohnen und Linsen gehören zu den unterschätztesten und gleichzeitig gesündesten Lebensmitteln der Welt. Sie liefern reichlich gesundes Protein, Mikronährstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Kartoffeln enthalten viele Mikronährstoffe. Sie sättigen sehr gut und können eine große Menge resistenter Stärke liefern. Leinsamen überzeugen durch ihren hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Sie schützen vor Krebs und stärken die Verdauung. PROJEKT Ernährung 1.3 WAS BEDEUTET DER DGE? Seit ihrer Gründung im Jahr 1953 beschäftigt sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. mit allen auf dem Gebiet Ernährung auftretenden Fragen und stellt Forschungsbedarf fest. Sie unterstützt die ernährungswissenschaftliche Forschung ideell, informiert über neue Erkenntnisse und Entwicklungen und macht diese durch Publikationen und Veranstaltungen verfügbar. DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. >1.4. DIE ZEHN REGELN DER DGE Vollwertig essen und trinken hält gesund, fördert Leistung und Wohlbefinden. Wie sich das umsetzen lässt, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in 10 Regeln formuliert. 1. Die Lebensmittelvielfalt genießen: Das heißt, dass man sich abwechslungsreich ernähren und dabei besonderen Wert auf pflanzliche Lebensmittel legen. 2.5 Portionen Obst und Gemüse am Tag essen: Gemüse und Obst versorgen den menschlichen Körper mit Nähr-, Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Wer täglich drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst isst, könne so das Risiko für Herzkreislauf-, aber auch viele weitere Krankheiten senken. 3. Vollkornprodukte wählen: Lebensmittel aus Vollkorn enthalten mehr Nährstoffe, sättigen länger und die darin enthaltenen Ballaststoffe senken das Risiko für verschiedene Krankheiten. 4. Die Auswahl mit fierischen Lebensmitteln ergänzen: Maximal 600 Gramm Fleisch soll man pro Woche essen, dafür aber täglich Milchprodukte zu sich nehmen, sowie ein bis zwei Mal pro Woche Fisch essen. So profitiert man am besten von den positiven Merkmalen dieser Lebensmittel. 5. gesundheitsfördernde Fette nutzen: Fette und Öle haben eines gemeinsam ihren hohen Kaloriengehalt. Pflanzliche Fette wie Rapsöl enthalten aber zusätzlich auch gute Nährstoffe. 6. Die Zucker und Salz sparen: Gezuckerte Lebensmittel fördern nicht nur Karies, sie sind meist auch nährstoffarm und enthalten unnötige Kalorien. Salz hingegen kann den Blutdruck erhöhen, weshalb Sie laut DGE nicht mehr als sechs Gramm pro Tag zu sich nehmen sollten. 7. vornehmlich Wasser trinken: Wer mit Zucker gesüßte Getränke trinkt, erhöht laut DGE sein Risiko für Übergewicht und Diabetes Typ 2. Der Körper braucht Flüssigkeit – mindestens 1,5 Liter sollen es sein, am besten in Form von purem Wasser. Alternativen sind ungesüßte Getränke wie Tee. 8. Die Lebensmittel schonend zubereiten: Auch die richtige Zubereitung des Essens beeinflusst, wie gut es uns tut. Die DGE empfiehlt, Lebensmittel so kurz wie nötig zu garen und dabei wenig Fett zu verwenden. 9. achtsam essen und genießen: Wer langsam und bewusst isst, kann der DGE zufolge dadurch nicht nur besser genießen, sondern fördert auch das Sättigungsempfinden. Sie empfiehlt daher, sich stets eine Pause für eine Mahlzeit zu nehmen und langsam zu essen. 10. auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben: 30 bis 60 Minuten moderate Bewegung pro Tag helfen, gesund und fit zu bleiben. Dazu reicht es laut DGE schon aus, den Alltag aktiver zu gestalten: Zum Beispiel, indem Sie öfter einmal zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. 2 PROJEKT Nahrungspyramide Eine Nahrungspyramide bildet Nahrungsbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen ab. Die Nahrungspyramide (auch ökologische Pyramide) ist neben dem Nahrungsnetz und der Nahrungskette eine weitere Möglichkeit Nahrungsbeziehungen darzustellen. Sie zeigt dir in der Tier- und Pflanzenwelt, wer von wem gefressen wird und wer wen frisst. Die einzelnen Stufen der Nahrungspyramide stellen die verschiedenen Trophieebenen dar. Dabei werden die Lebewesen einer Stufe immer von den Tieren in der Stufe über ihnen gefressen. Bewegt man sich in der Nahrungspyramide nach oben zur Spitze, dann gilt: • Die Biomasse (Masse aller Lebewesen) und Energie nehmen ab. Die Individuenzahl nimmt ab. • Die Reproduktionsrate und Zahl der Nachkommen nehmen ab. • Die Größe der Individuen nimmt zu. • Die Reviergröße und der Aktionsradius nehmen zu. 2.1 NAHRUNGSBEZEICHNUNG Nahrungsbeziehungen zeigen dir in der Tier- und Pflanzenwelt, wer wen frisst und wer von wem gefressen wird. Neben der Nahrungspyramide gehören auch die Nahrungskette und das Nahrungsnetz zu den Nahrungsbeziehungen. Eine Nahrungskette ordnet jedem Tier, genau einen Fressfeind und genau ein Lebewesen (Tier oder Pflanze) als Nahrung zu. Das Nahrungsnetz weist einem Tier mehrere Prädatoren (=Fressfeinde) und mehrere Tiere oder Pflanzen als Nahrungsquelle zu. Bei der Nahrungspyramide wird eine Nahrungskette bzw. ein Ausschnitt aus dem Nahrungsnetz dargestellt. Zusätzlich wird hier durch die Pyramiden-Form mit berücksichtigt, dass die Biomasse, die Energie und die Anzahl der Individuen entlang der Nahrungskette abnimmt. 2.2 AUFBAU DER NAHRUNGSPYRAMIDE - TROPHIEEBENEN < Jede Stufe der Nahrungspyramide repräsentiert ein Glied der Nahrungskette und ist somit eine Ebene der Trophieebenen. Jede Stufe der Pyramide stellt die Nahrung für die darüberliegende Stufe dar. Da Nahrungsketten unterschiedlich lang sein können, haben auch die Nahrungspyramiden unterschiedliche Höhen. ● Produzenten: Die Basis der Nahrungspyramide sind die Primärproduzenten. Zu ihnen gehören zum Beispiel Pflanzen und Algen. Sie stellen aus anorganischen Material im Boden durch Photosynthese organische Stoffe (= Biomasse; Beispiel: Blätter, Wurzeln, Grashalme) her. Sie sind also autotroph. Die Produzenten bilden die Nahrungsgrundlage für die Tiere. Zu den Produzenten im Wald zählst du beispielsweise Bäume, Sträucher und Gräser. Konsumenten: Alle anderen Stufen der Nahrungspyramide kann man den Konsumenten zuweisen. Direkt nach den Produzenten kommen die Primärkonsumenten. Das sind die pflanzenfressenden Tiere. Sie ernähren sich also von den Produzenten. Beispiele für Primärkonsumenten im Wald sind zum Beispiel Raupen, Hasen, Mäuse und Rehe. Sie werden wiederum von den Sekundärkonsumenten gefressen. Zu ihnen zählst du alle Fleischfresser, die sich von Pflanzenfressern ernähren. Dazu gehören im Wald Tiere wie Frösche, Füchse, Greifvögel und Wildschweine. Die Sekundärkonsumenten werden von den Tertiärkonsumenten gefressen, die abermals von Konsumenten 4. Ordnung verspeist werden. Diese Kette kann man mit den Konsumenten 5., 6. Ordnung usw. fortsetzen. Dann kommt man beim Spitzenprädator an. Man nennt ihn auch Endkonsumenten. Er hat selbst keine ernstzunehmenden Fressfeinde und steht somit an der Spitze der Nahrungspyramide. Im Wald kann der Spitzenprädator zum Beispiel ein Wolf oder eine großer Greifvogel wie ein Uhu oder ein Adler sein. 3

Biologie /

Ernährung

Ernährung

T

T-Omar

21 Followers
 

Biologie

 

11/10

Präsentation

Ernährung

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Salma Ajineh
Klasse: 10c
Fach: Biologie
Herr Temirci
Projekt
Ernährung 1. Bedeutung der Ernährung
1.1 Was ist eine gesunde Ernährung? .
1.2

App öffnen

Teilen

Speichern

164

Kommentare (3)

E

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

hier findet ihr ein Projekt über Ernährung

Ähnliche Knows

3

Nahrungsbeziehungen - Ökologie

Know Nahrungsbeziehungen - Ökologie  thumbnail

114

 

11/12

Nahrungsbeziehungen - Zusammenfassung

Know Nahrungsbeziehungen - Zusammenfassung  thumbnail

66

 

11/12/10

Gesunde Ernährung

Know Gesunde Ernährung  thumbnail

163

 

11

Ökologie

Know Ökologie  thumbnail

35

 

11/12

Mehr

Salma Ajineh Klasse: 10c Fach: Biologie Herr Temirci Projekt Ernährung 1. Bedeutung der Ernährung 1.1 Was ist eine gesunde Ernährung? . 1.2 Was sind die gesündeste Lebensmittel ?. 1.3. Was bedeutet der DGE? 1.4. Die zehn Regeln der DGE. 2.Nahrungspyramide INHALTSVERZEICHNIS 2.1. Nahrungsbezeichnung 2.2. Aufbau der Nahrungspyramide - Trophieebenen 2.3. Quantitative Entwicklungen in Nahrungspyramiden 2.4. Biomasse (Biomassenpyramide). 2.5. Energie (Energiepyramide). 2.6. Nahrungspyramide Wald 3. Nährstoffe 3.1 Welche Nahrungsbestandteile gibt es? 3.2. Nährstoffe im Einzelnen 4. Der weg der Nahrung durch unsere Körper 4.1. Energiestoffwechsel 5. Verdauung 5.Verdauungssystem 6. Enzyme 6.1 Aufgabe, Aufbau, Wirkungsweise 6.2 Bildung eines Enzym- Substrat- Komplexes 6.3 Enzymklassifikation 6.4 Abhängigkeit der Enzymwirkung Quelle 1 1 № 2 2 2 3 ♡ ♡ ♡ + + + 3 3 4 4 5 5 5.6.7 8 9 10 11 ≈ ≈ ♡ ♡ IS 12 12 13 13 14 15 PROJEKT Ernährung 1.WAS BEDEUTET ERNÄHRUNG ?< Ernährung ist bereits von Anfang an ein wichtiger Bestandteil in unserem Leben. Als Teil des Alltags sind Essen & Trinken geprägt von vielen sozialen und psychischen Faktoren. Die Nahrung versorgt den Körper mit vielen unentbehrlichen Substanzen, die zur Aufrechterhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden erforderlich sind. Eine ausgewogene Ernährung ist somit der Grundpfeiler für ein gesundes Leben. Reichlich: pflanzliche Lebensmittel kalorienfreie bzw.- arme Getränke 1.1WAS IST EINE GESUNDE ERNÄHRUNG? mäßig: tierische Lebensmittel (Milch und Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfisch, Eier Die gesunde Ernährung ist eine Abwechslungsreiche ausgewogene Mischkost Wenig: Fette und Öle, Süßigkeiten, Fastfood, Snackprodukte, kalorischereiche Getränke 1.2. WAS SIND DIE GESÜNDESTE LEBENSMITTEL? Walnüsse sind die perfekte Nervennahrung: Die Nüsse sind der beste Snack für anstrengende Meetings, da sie jede Menge Mineralstoffe, B- Vitamine sowie Omega-3-Fettsäuren enthalten. Brokkoli gehört dank...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

seinem hohen Nährstoffgehalt und seiner zahlreichen Antioxidantien zu einer der gesündesten Gemüsesorten der Welt. Regelmäßiger Verzehr kann vor Krebs schützen und Entzündungen bekämpfen. Grünkohl ist aufgrund seines hohen Gehalts an Nährstoffen und Antioxidantien sehr gesund. Grünkohl ist zudem vielseitig und gut verträglich. Blaubeeren gehören zu den gesündesten Früchten der Welt. Sie stecken voller Antioxidantien und Nährstoffe, die das Gehirn und Herz-Kreislauf-System schützen. Fettreicher Seefisch ist eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Diese sind essenziell für die Herzgesundheit, Gehirnfunktion und die Bekämpfung von Entzündungen. Knoblauch schmeckt nicht nur sehr gut, sondern ist auch äußerst gesund. Seine Inhaltsstoffe schützen vor Krebs sowie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Vollkornprodukte als Brot oder in Form von Frühstücksflocken – Vollkorngetreide ist ein günstiger und hervorragender Lieferant für viele Mikronährstoffe und komplexe Kohlenhydrate. Bohnen und Linsen gehören zu den unterschätztesten und gleichzeitig gesündesten Lebensmitteln der Welt. Sie liefern reichlich gesundes Protein, Mikronährstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Kartoffeln enthalten viele Mikronährstoffe. Sie sättigen sehr gut und können eine große Menge resistenter Stärke liefern. Leinsamen überzeugen durch ihren hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Sie schützen vor Krebs und stärken die Verdauung. PROJEKT Ernährung 1.3 WAS BEDEUTET DER DGE? Seit ihrer Gründung im Jahr 1953 beschäftigt sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. mit allen auf dem Gebiet Ernährung auftretenden Fragen und stellt Forschungsbedarf fest. Sie unterstützt die ernährungswissenschaftliche Forschung ideell, informiert über neue Erkenntnisse und Entwicklungen und macht diese durch Publikationen und Veranstaltungen verfügbar. DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. >1.4. DIE ZEHN REGELN DER DGE Vollwertig essen und trinken hält gesund, fördert Leistung und Wohlbefinden. Wie sich das umsetzen lässt, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in 10 Regeln formuliert. 1. Die Lebensmittelvielfalt genießen: Das heißt, dass man sich abwechslungsreich ernähren und dabei besonderen Wert auf pflanzliche Lebensmittel legen. 2.5 Portionen Obst und Gemüse am Tag essen: Gemüse und Obst versorgen den menschlichen Körper mit Nähr-, Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Wer täglich drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst isst, könne so das Risiko für Herzkreislauf-, aber auch viele weitere Krankheiten senken. 3. Vollkornprodukte wählen: Lebensmittel aus Vollkorn enthalten mehr Nährstoffe, sättigen länger und die darin enthaltenen Ballaststoffe senken das Risiko für verschiedene Krankheiten. 4. Die Auswahl mit fierischen Lebensmitteln ergänzen: Maximal 600 Gramm Fleisch soll man pro Woche essen, dafür aber täglich Milchprodukte zu sich nehmen, sowie ein bis zwei Mal pro Woche Fisch essen. So profitiert man am besten von den positiven Merkmalen dieser Lebensmittel. 5. gesundheitsfördernde Fette nutzen: Fette und Öle haben eines gemeinsam ihren hohen Kaloriengehalt. Pflanzliche Fette wie Rapsöl enthalten aber zusätzlich auch gute Nährstoffe. 6. Die Zucker und Salz sparen: Gezuckerte Lebensmittel fördern nicht nur Karies, sie sind meist auch nährstoffarm und enthalten unnötige Kalorien. Salz hingegen kann den Blutdruck erhöhen, weshalb Sie laut DGE nicht mehr als sechs Gramm pro Tag zu sich nehmen sollten. 7. vornehmlich Wasser trinken: Wer mit Zucker gesüßte Getränke trinkt, erhöht laut DGE sein Risiko für Übergewicht und Diabetes Typ 2. Der Körper braucht Flüssigkeit – mindestens 1,5 Liter sollen es sein, am besten in Form von purem Wasser. Alternativen sind ungesüßte Getränke wie Tee. 8. Die Lebensmittel schonend zubereiten: Auch die richtige Zubereitung des Essens beeinflusst, wie gut es uns tut. Die DGE empfiehlt, Lebensmittel so kurz wie nötig zu garen und dabei wenig Fett zu verwenden. 9. achtsam essen und genießen: Wer langsam und bewusst isst, kann der DGE zufolge dadurch nicht nur besser genießen, sondern fördert auch das Sättigungsempfinden. Sie empfiehlt daher, sich stets eine Pause für eine Mahlzeit zu nehmen und langsam zu essen. 10. auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben: 30 bis 60 Minuten moderate Bewegung pro Tag helfen, gesund und fit zu bleiben. Dazu reicht es laut DGE schon aus, den Alltag aktiver zu gestalten: Zum Beispiel, indem Sie öfter einmal zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. 2 PROJEKT Nahrungspyramide Eine Nahrungspyramide bildet Nahrungsbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen ab. Die Nahrungspyramide (auch ökologische Pyramide) ist neben dem Nahrungsnetz und der Nahrungskette eine weitere Möglichkeit Nahrungsbeziehungen darzustellen. Sie zeigt dir in der Tier- und Pflanzenwelt, wer von wem gefressen wird und wer wen frisst. Die einzelnen Stufen der Nahrungspyramide stellen die verschiedenen Trophieebenen dar. Dabei werden die Lebewesen einer Stufe immer von den Tieren in der Stufe über ihnen gefressen. Bewegt man sich in der Nahrungspyramide nach oben zur Spitze, dann gilt: • Die Biomasse (Masse aller Lebewesen) und Energie nehmen ab. Die Individuenzahl nimmt ab. • Die Reproduktionsrate und Zahl der Nachkommen nehmen ab. • Die Größe der Individuen nimmt zu. • Die Reviergröße und der Aktionsradius nehmen zu. 2.1 NAHRUNGSBEZEICHNUNG Nahrungsbeziehungen zeigen dir in der Tier- und Pflanzenwelt, wer wen frisst und wer von wem gefressen wird. Neben der Nahrungspyramide gehören auch die Nahrungskette und das Nahrungsnetz zu den Nahrungsbeziehungen. Eine Nahrungskette ordnet jedem Tier, genau einen Fressfeind und genau ein Lebewesen (Tier oder Pflanze) als Nahrung zu. Das Nahrungsnetz weist einem Tier mehrere Prädatoren (=Fressfeinde) und mehrere Tiere oder Pflanzen als Nahrungsquelle zu. Bei der Nahrungspyramide wird eine Nahrungskette bzw. ein Ausschnitt aus dem Nahrungsnetz dargestellt. Zusätzlich wird hier durch die Pyramiden-Form mit berücksichtigt, dass die Biomasse, die Energie und die Anzahl der Individuen entlang der Nahrungskette abnimmt. 2.2 AUFBAU DER NAHRUNGSPYRAMIDE - TROPHIEEBENEN < Jede Stufe der Nahrungspyramide repräsentiert ein Glied der Nahrungskette und ist somit eine Ebene der Trophieebenen. Jede Stufe der Pyramide stellt die Nahrung für die darüberliegende Stufe dar. Da Nahrungsketten unterschiedlich lang sein können, haben auch die Nahrungspyramiden unterschiedliche Höhen. ● Produzenten: Die Basis der Nahrungspyramide sind die Primärproduzenten. Zu ihnen gehören zum Beispiel Pflanzen und Algen. Sie stellen aus anorganischen Material im Boden durch Photosynthese organische Stoffe (= Biomasse; Beispiel: Blätter, Wurzeln, Grashalme) her. Sie sind also autotroph. Die Produzenten bilden die Nahrungsgrundlage für die Tiere. Zu den Produzenten im Wald zählst du beispielsweise Bäume, Sträucher und Gräser. Konsumenten: Alle anderen Stufen der Nahrungspyramide kann man den Konsumenten zuweisen. Direkt nach den Produzenten kommen die Primärkonsumenten. Das sind die pflanzenfressenden Tiere. Sie ernähren sich also von den Produzenten. Beispiele für Primärkonsumenten im Wald sind zum Beispiel Raupen, Hasen, Mäuse und Rehe. Sie werden wiederum von den Sekundärkonsumenten gefressen. Zu ihnen zählst du alle Fleischfresser, die sich von Pflanzenfressern ernähren. Dazu gehören im Wald Tiere wie Frösche, Füchse, Greifvögel und Wildschweine. Die Sekundärkonsumenten werden von den Tertiärkonsumenten gefressen, die abermals von Konsumenten 4. Ordnung verspeist werden. Diese Kette kann man mit den Konsumenten 5., 6. Ordnung usw. fortsetzen. Dann kommt man beim Spitzenprädator an. Man nennt ihn auch Endkonsumenten. Er hat selbst keine ernstzunehmenden Fressfeinde und steht somit an der Spitze der Nahrungspyramide. Im Wald kann der Spitzenprädator zum Beispiel ein Wolf oder eine großer Greifvogel wie ein Uhu oder ein Adler sein. 3