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 Esra Yilmaz
Qualifikationsphase 1
Genetik I
Zusammenfassung Esra Yilmaz
1. Modifikation
1.1 Schlüsselbegriffe
2 Molekulargenetik
2.1 Transf

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Zusammenfassung für die erste Biologie Klausur in der Q1 zum Thema Genetik

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Esra Yilmaz Qualifikationsphase 1 Genetik I Zusammenfassung Esra Yilmaz 1. Modifikation 1.1 Schlüsselbegriffe 2 Molekulargenetik 2.1 Transformation 2.2 Bau der DNA/RNA 2.3 Replikation der DNA 3 Proteinbiosynthese 3.1 Transkription 3.2 Translation 3.3 Code-Sonne 4 Gentechnik Inhaltsverzeichnis 4.1. Gensonde/Genchip 4.2 PCR 4.3 Gelelektrophorese 4.4 Genetischer Fingerabdruck 5. Mutationen 5.1 Genmutatuin bzw. Punktmutation Qualifikationsphase 1 Esra Yilmaz Phänotyp, der: sichtbare Eigenschaften eines Organismus (Erscheinungsbild eines Merkmals) Genotyp, der: genetische Zusammensetzung eines Organismus (Kombination von Erbanlagen, die hinter einem Merkmal stehen) Modifikation 1.1 Schlüsselbegriffe Modifikation, die: Als Modifikation bezeichnet man Verschiedenheiten zwischen Lebewesen, die durch unterschiedliche Umweltbedingungen - z. B. unterschiedliche Ernährung, Lichtintensität, Temperaturen etc. - entstanden sind. Die umweltbedingten Änderungen des Phänotyps. Solche Verschiedenheiten beruhen nicht auf einer Änderung des Erbguts, können also auch nicht vererbt werden (unterschiedliche Ausprägung von Merkmalen trotz gleicher Gene) Fließende Modifikation, die: (Ein Merkmal verändert sich innerhalb bestimmter Grenzen stufenlos) Bei dieser Modifikation finden sich in einer Population alle möglichen Variationen. o Beispiel: Menschen sind nicht nur entweder 50 oder 100cm groß, man findet jede grösse von ganz klein, bis ganz groß (siehe obere Grafik). Dies ist eine fließende Modifikation. Umschlagende Modifikation, die: (Ein Merkmal ändert sich schlagartig) Qualifikationsphase 1 „Entweder-oder-Prinzip". Lebewesen kommen nur mit entweder einem oder dem anderen Merkmal vor. Es sind keine Mischformen vorhanden. Klon, der: Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen. (Klone, die: Gesamtheit der genetisch identischen Nachkommenschaft) Anzahl der Individuen 16 8 8 8 8 Reaktionsnorm, die: Die durch Gene festgelegte Bandbreite von Reaktionen auf Umwelteinflüsse bei der Ausprägung eines Merkmals. 50 o Beispiel:...

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Beim Russenkaninchen ist ein Enzym für die Produktion dunkler Fellfarbstoffe nur in kühlen Körperteilen (<30°C) aktiv. Bei einer höheren Umgebungstemperatur (>30°C) werden die Tiere vollständig weiß. Dies ist eine umschlagende Modifikation. Oder: Ein genetisch festgelegter Bereich, in welchem ein Merkmal (z.B. die Körpergrösse eines Individuums) je nach Umwelteinfluss variiert. Beispielsweise wird es max. 50cm und min. 30cm groß. 0 138 146 154 162 170 178 186 194 μm Zellgröße Esra Yilmaz Bakterium: Transformation: Vorgang, bei dem eine Zelle durch Aufnahme oder Einschleusen von Erbsubstanz (DNA) genetisch verändert wird. Griffiths Experiment (Übertragung von genetischer Information zwischen Bakterien): Varianten: Streptococcus pneumoniae, das bei Mäusen Lungenentzündungen hervorruft Molekulargenetik 2.1 Transformation "S-Zellen" (smooth, glatt), die Schleimkapseln bilden können und daher im Lichtmikroskop glatt erscheinen sowie krankheitserregend sind Versuch: Die "R-Form" (rough, rau) dagegen hat die Fähigkeit zur Kapselbildung verloren, erscheint rau und ist nicht pathogen, da sie wegen der fehlenden Schutzkapsel vom Immunsystem der Maus erkannt wird. Qualifikationsphase 1 1. Mäuse, denen Pneumokokken der S-Form injiziert werden, erkranken an Lungenentzündung 2. Mäuse, denen Pneumokokken der R-Form injiziert werden, bleiben gesund 3. Durch Hitze abgetötete Pneumokokken der S-Form werden injiziert. Die Tiere erkranken nicht. Tote Pneumokokken sind demnach nicht pathogen R-Stamm (nicht virulent) 4. Wird Mäusen die abgetötete S-Form zusammen mit der lebenden R-Form injiziert, erkranken sie und sterben. Im Blut der erkrankten Mäuse können lebende Bakterien der S-Form nachgewiesen werden. S-Stamm (virulent) Maus überlebt Maus stirbt durch Hitze abge- | R-Stamm & durch töteter S-Stamm Hitze abgetöteter S-Stamm Maus überlebt Maus stirbt Esra Yilmaz Damit war bewiesen, dass eine Transformation stattgefunden hatte: die pathogene Fähigkeit der Schleimkapselbildung wird von den toten S-Zellen auf die lebenden R- Zellen übertragen Averys Experiment (Die DNA ist das transformierende Prinzip): Wollte die Substanz, die von S- auf R-Zellen übertragen worden sein musste, identifizieren Er trennte DNA und Proteine abgetöteter S-Zellen voneinander ab und mischte anschließend lebende R-Zellen entweder mit der DNA oder mit den Proteinen Die Proteine der S-Zellen lösten bei R-Zellen keine Kapselbildung aus Die DNA der S-Zellen übertrug die Fähigkeit zur Kapselbildung auf R-Zellen S-DNA + Protease R-Zellen S-DNA lebende R-Zellen Qualifikationsphase 1 Bakterienformen ∞ S-Protein + DNAse R-Zellen S-Protein AVERY hatte mit diesem Versuch bewiesen, dass DNA der Träger der Erbinformation ist

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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