Grundlagen der Chromosomenstruktur und DNA
Die Chromosomen sind die Träger der Erbinformation in lebenden Zellen. Bei Eukaryoten befinden sich die Chromosomen im Zellkern, während sie bei Prokaryoten frei im Zellplasma schwimmen. Der Aufbau eines Chromosoms ist hochkomplex und mehrschichtig organisiert.
Definition: Ein Chromosom besteht aus zwei identischen Chromatiden, die am Centromer verbunden sind. Die Enden werden durch Telomere geschützt.
Die Grundstruktur eines Chromosoms beginnt mit der DNA-Doppelhelix, die sich in mehreren Schritten auffaltet. Im ersten Schritt bilden sich Nukleosomen, wobei sich die DNA um Histone wickelt. Diese Struktur verdichtet sich weiter zur Chromatinfaser und schließlich zum kompakten Chromosom. Je nach Lage des Centromers unterscheidet man zwischen metazentrischen, submetazentrischen und akrozentrischen Chromosomen.
Die Chromosomen Funktion ist essentiell für die Zellteilung und Vererbung. Während der Mitose werden die Chromosomen verdoppelt und gleichmäßig auf die Tochterzellen verteilt. Homologe Chromosomen spielen besonders bei der Meiose eine wichtige Rolle, wo sie sich während der Prophase I paaren.











































