Biologie /

Laubblatt Ökologie Fotosynthese

Laubblatt Ökologie Fotosynthese

user profile picture

StudyWithIPad

26 Followers
 

Biologie

 

11/12/13

Lernzettel

Laubblatt Ökologie Fotosynthese

 Pflanzen besitzen meistens an der unteren Epidermis Spaltöffnungen,
welche für den Gasaustausch zuständig sind (CO2-Aufname und 02-
Abgabe)

Kommentare (2)

Teilen

Speichern

133

Lernzettel für Klausur

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Pflanzen besitzen meistens an der unteren Epidermis Spaltöffnungen, welche für den Gasaustausch zuständig sind (CO2-Aufname und 02- Abgabe). Wenn die Lichteinstrahlung sehr stark ist und die Luftfeuchtigkeit der Umgebung sinkt, so muss sich die Pflanze vor Transpiration (Wasserdampfabgabe) schützen. Dies tut sie, in dem sie die Spaltöffnungen teilweise schließt, wodurch die Wasserdampfabgabe eingeschränkt wird. Somit schützt sie sich vor dem „Verdursten". Andererseits kann sie durch die teilweise geschlossenen Spaltöffnungen weniger CO2 aufnehmen, als Konsequenz sinkt somit die Fotosyntheserate der Pflanze (Geschwindigkeit der Fotosynthese). Zwar ist dann genügend Sonnenlicht vorhanden, jedoch fehlt das für die Fotosynthese notwendige CO2 zum Aufbau organischer Stoffe wie z. B. die energiereiche Glucose, welche von Pflanzen unter anderem zum Aufbau verschiedener Strukturen und zur Veratmung in den Wurzeln verwendet wird. Cuticula obere Epidermis Parenchym Palisaden- Schwamm- Warum verhungern bzw. verdursten Pflanzen? untere Epidermis Cuticula Schließzelle Stoma 12 Chloroplast Vakuole Zellkern Zellwand Cytoplasma Cuticula: überzieht die Außenwände der Epidermis; besteht aus einer wasserundurchlässigen, hydrophoben Wachsschicht, die das Verdunsten von Wasser verhindert. Epidermis: befindet sich zwischen Cuticula und Palisadengewebe; durchsichtig, es befinden sich keine Chloroplasten in der Epidermis, sodass Licht zu den Palisadengewebe durchkommt; die Zellwände der Epidermis verleihen dem Blatt Stabilität und schützen vor Außeneinflüssen Palisadengewebe: verortet zwischen Epidermis und Schwammgewebe; sehr reich an Chloroplasten, die für die Fotosynthese verantwortlich sind Schwammgewebe: zwischen Palisadengewebe und Kutikula; im Vergleich zum Palisadengewebe nur wenige Chloroplasten; Hauptfunktion: Steuerung des Gasaustausch -> CO2 diffundiert ins Blatt, 02 und H2O Dampf heraus Schließzellen/Spaltöffnungen: befinden sich an der Blattunterseite in der Epidermis....

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Befindet sich wenig Wasser in der Zelle sind die Schließzellen geschlossen. Bei steigendem Wassergehalt öffnen sich die Schließzellen und geben Wasserdampf frei; Dafür strömt CO2 ins Zellinnere Leitbündel: umgibt das Xylem (sorgt für Transport von Wasser) und das Phloem (sorgt für den Transport von gelößten Nährstoffen) durch die Pflanze; außerdem hat das Leitbündel eine Stützfunktion inne Stomatäre Transpiration Die stomatäre Transpiration geschieht (meist) an der Blattunterseite durch die Spaltöffnungen (auch Stomata genannt). Spaltöffnungen bestehen aus 2 bohnenförmigen Zellen, den Schließzellen. Mithilfe der Schließzellen kann die Pflanze die Spaltöffnungen öffnen und schließen. Somit kann der Gasaustausch zwischen Pflanze und Umgebung reguliert werden. Die wichtigsten Gase hierbei sind Wasser + Sauerstoff (02), welche hierdurch abgegeben werden können, und Kohlenstoffdioxid (CO2), welches hierdurch aufgenommen werden kann. => Die Aufnahme sowie die Abgabe der Gase kann die Pflanze regulieren. TRANSPIRATION The small openings on the underside of leaves are called stomata Cuticula AU Epidermis Blattquerschnitt Leitbündel Palisaden- gewebe W Schwamm- Schließ- gewebe zelle Spaltoffnung Cuticuläre Transpiration Die Cuticula ist die dünne Wachsschicht auf der Blattoberfläche, welche die Pflanze vor dem Verdunsten von Wasser schützt. Die cuticuläre Transpiration findet über die gesamte Cuticula der Blattoberfläche statt. Die Verdunstungsmenge ist vor allem von der Dicke der Wachsschicht (sowie der Blattoberfläche) abhängig. Je dicker die Cuticula, desto weniger Wasser kann entweichen. Diese Transpiration ist also im Gegensatz zur stomatären Transpiration von der Pflanze nicht steuerbar und spielt eine geringere Rolle. => Die cuticuläre Transpiration kann die Pflanze nicht regulieren! kleiner dunkler Sonnenblatt agoo po upset Schwamm- Cuticula Epidermis gewebe Spaltöffnung 3,0godboc Schließzelle Warum ist die Wachsschicht beim Sonnenblatt viel dicker als beim Schattenblatt? Das Sonnenblatt ist die meiste Zeit über den Sonnenschein ausgesetzt. Aus diesem Grund braucht es die Kutikular, die sie vor dem austrocknen schützt. Während der Fotosynthese müssen die Blätter zudem ihre Spaltöffnungen an der Blatt- unterseite öffnen, um Kohlendioxid herein- und Sauerstoff hinauszulassen. Dadurch verdunstet sehr viel Wasser. Um den Wasserverlust über die direkt der Sonne ausgesetzte Oberseite zu minimieren, schützen sich die Blätter dort mit einer dicken wasserundurchlässigen Wachsschicht. ● kleinere Blattoberfläche ● clickere Wachsschicht höhere Masse mehr Fotosynthese ● Schattenblatt größer heller ● ● ● größere Blattoberfläche kleinere Wachsschicht niedrigere Masse Weniger Fotosynthese Cuticula Epidermis Palisaden gewebe adoo og 500000000000000000€ ODDOC Schwamm- Cuticula Epidermis gewebe Spaltöffnung Schließzelle Fotosynthese Lichtintensität CO₂-Aufnahme Lichtsättigung Brutto- fotosynthese CO₂-Abgabe Netto- fotosynthese Lichtkompen- sationspunkt Lichtintensität Zellatmung Der Kurvenverlauf für die Abhängigkeit der Fotosyntheseleistung von der Lichtenergie beginnt im negativen Bereich, da hier vorerst der Sauerstoffverbrauch durch die Zellatmung größer ist als die Sauerstoffproduktion durch die Fotosynthese. Solange keine anderen Umweltfaktoren (z. B. Kohlenstoffdioxid, Temperatur) begrenzend wirken, wächst zunächst die Fotosyntheseintensität mit Erhöhung der Lichtintensität proportional. Am Lichtkompensationspunkt, wo die Sauerstoffabgabe (bzw. Kohlenstoffdioxidaufnahme) durch die Fotosynthese genauso so groß ist wie der Sauerstoffverbrauch (bzw. Kohlenstoffdioxidproduktion), schneidet die Kurve die x-Achse und die Nettofotosynthese hat den Wert null. Nur Pflanzen, deren Produktion von Sauerstoff bzw. Verbrauch an Kohlenstoffdioxid über dem Lichtkompensationspunkt liegt (höhere Fotosyntheseleistung als Atmungsintensität), können organische Stoffe speichern. Mit zunehmender Strahlungsintensität wirken die anderen Faktoren nach dem Gesetz des Minimums immer stärker limitierend auf die Fotosyntheseleistung. Dadurch steigt die Kurve der Fotosyntheseleistung immer weniger und zwar bis zu dem Punkt, an dem sich trotz steigender Lichtintensität die Fotosyntheseleistung nicht mehr erhöht (Lichtsättigung). Fotosynthese Temperatur arktische Flecht en min. gemäßigte Zone tropische Gräser -20-10 0 10 20 30 40 50 60 Temp. °C Enzymreaktionen sind immer temperaturabhängig und das wirkt sich auf die Fotosyntheseleistung der Pflanze aus. Bei niedrigen Temperaturen ist die Fotosynthese- leistung gering. Steigt die Temperatur an, steigt auch die Fotosynthese- leistung. Bei 30°C erreicht die Fotosynthese ein Maximum und fällt bei weiter steigenden Temperaturen wieder ab. Das liegt daran, dass die Enzyme der Pflanze ein Optimum bei etwa 30°C haben. Höhere Temperaturen stören die Enzymaktivität und lassen die Fotosyntheseleistung schnell abfallen. Die Pflanzen in der Arktis, in der gemäßigten Zone und in den Tropen haben sich jeweils an den Temperaturen angepasst. Fotosynthese CO₂-Konzentration 0,04 -Kohlenstoffdioxid- gehalt der Luft 0,10 CO₂-Konz. Vol % Der Kurvenverlauf für die Abhängigkeit der Fotosyntheseleistung von der Kohlenstoffdioxid- konzentration entspricht ebenfalls einer Sättigungskurve. Die Fotosyntheseleistung steigt bei den meisten Pflanzen proportional mit der Erhöhung des Kohlenstoffdioxidanteils bis auf ca. 0,1 Vol.-%. Danach folgt bei vielen Pflanzen trotz steigender Kohlenstoffdioxidkonzentration keine Zunahme der Fotosyntheseleistung (Kohlenstoffdioxidsättigung) mehr, wobei ein zu hoher Kohlenstoffdioxidanteil auch zu Schädigungen führen kann. Der Kohlenstoffdioxid kompensationspunkt liegt bei 0,01 Vol.-% Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre. Unter natürlichen Bedingungen ist bei Pflanzen der Kohlenstoffdioxidanteil in der Atmosphäre (0,04 Vol.-%) der begrenzende Faktor für die Fotosyntheseleistung. Die Fotosyntheseintensität kann bei diesen Pflanzen durch Kohlenstoffdioxidanreicherung in Gewächshäusern (Kohlenstoffdioxiddüngung) bis zum Dreifachen gesteigert werden. Ebenso weisen schlecht gelüftete Räume (Kohlenstoffdioxidgehalt ca. doppelt so hoch wie im Freien) oder die Stallmistdüngung diesen Effekt der Erhöhung auf. Fotosynthese 10 Blackman-Versuche 20 Starklicht Schwachlicht 30 40 Temp. In dieser Grafik sieht man ein Diagramm mit zwei Graphen. Auf der x- Achse kann man die Temperaturen in °C ablesen und auf der y-Achse befindet sich clie Fotosyntheserate. Der blaue Graph zeigt uns den Kurvenverlauf des Starklichts und der rote des Schwachlichts. Im Vergleich sieht man deutlich, dass das Starklicht bei höheren Temperaturen (25-35°C) eine höhere Fotosynthese- rate hat. Der rote Graph bleibt proportional (niedrige Fotosynthese- rate), doch bei beiden ist ab 40°C so gut wie keine Foto syn - these leistung aufzuweisen. Das alles zeigt uns, dass es lichtabhängige (Starklicht) und lichtunabhängige (Schwachlicht) Phasen in der Foto- synthese gibt. Wenn die Temp. niedrig ist, aber viel Licht vorhanden ist, dann ist es Suboptimal. Vor- und Nachteile bei Biokraftstoffen Unter Biokraftstoffen versteht man aus pflanzlichen Stoffen gewonnene Treibstoffe. -> Weizen, Roggen, Mais, Raps etc. Pro + Contra - • sind Umweltfreundlicher, da sie den CO2 senken sollen • sind Preisgünstiger als als fossile Brennstoffe • sollen irgendwann mal Fossile Brennstoffe ersetzten • benötigt sehr viel Anbaufläche • Flächen werden in Entwicklungsländern in Anspruch genommen Wegnahme vom Anbau an Nahrungsflächen ● Ob der Biokraftstoff der Treibstoff der Zukunft ist kann man gar nicht richtig beantworten. Es spricht zwar einiges dafür, doch aber auch sehr viel dagegen. Meiner Meinung nach sollte man lieber andere Alternativen in Betracht ziehen, wie zum Beispiel Elektroautos oder ganz auf ein Auto zu verzichten. K Landwirtschaft: Bei einer Mischkultur handelt es sich um den gleichzeitigen Anbau mehrerer Nutzpflanzenarten auf einer Fläche. Diese werden je nach gewählten Pflanzenarten zum Mischanbau auch als ,,mixed" oder „allee cropping" bezeichnet. Was bedeutet der Begriff Mischkultur?

Biologie /

Laubblatt Ökologie Fotosynthese

Laubblatt Ökologie Fotosynthese

user profile picture

StudyWithIPad

26 Followers
 

Biologie

 

11/12/13

Lernzettel

Laubblatt Ökologie Fotosynthese

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Pflanzen besitzen meistens an der unteren Epidermis Spaltöffnungen,
welche für den Gasaustausch zuständig sind (CO2-Aufname und 02-
Abgabe)

App öffnen

Teilen

Speichern

133

Kommentare (2)

P

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

Lernzettel für Klausur

Ähnliche Knows

Fotosynthese

Know Fotosynthese thumbnail

6394

 

12/13

2

Der Einfluss von Wasser auf Pflanzen

Know Der Einfluss von Wasser auf Pflanzen thumbnail

1614

 

11/12/13

1

Aufbau Laubblatt

Know Aufbau Laubblatt thumbnail

1163

 

12

1

Transpiration (Ökologie)

Know Transpiration (Ökologie) thumbnail

1063

 

11/12/13

Mehr

Pflanzen besitzen meistens an der unteren Epidermis Spaltöffnungen, welche für den Gasaustausch zuständig sind (CO2-Aufname und 02- Abgabe). Wenn die Lichteinstrahlung sehr stark ist und die Luftfeuchtigkeit der Umgebung sinkt, so muss sich die Pflanze vor Transpiration (Wasserdampfabgabe) schützen. Dies tut sie, in dem sie die Spaltöffnungen teilweise schließt, wodurch die Wasserdampfabgabe eingeschränkt wird. Somit schützt sie sich vor dem „Verdursten". Andererseits kann sie durch die teilweise geschlossenen Spaltöffnungen weniger CO2 aufnehmen, als Konsequenz sinkt somit die Fotosyntheserate der Pflanze (Geschwindigkeit der Fotosynthese). Zwar ist dann genügend Sonnenlicht vorhanden, jedoch fehlt das für die Fotosynthese notwendige CO2 zum Aufbau organischer Stoffe wie z. B. die energiereiche Glucose, welche von Pflanzen unter anderem zum Aufbau verschiedener Strukturen und zur Veratmung in den Wurzeln verwendet wird. Cuticula obere Epidermis Parenchym Palisaden- Schwamm- Warum verhungern bzw. verdursten Pflanzen? untere Epidermis Cuticula Schließzelle Stoma 12 Chloroplast Vakuole Zellkern Zellwand Cytoplasma Cuticula: überzieht die Außenwände der Epidermis; besteht aus einer wasserundurchlässigen, hydrophoben Wachsschicht, die das Verdunsten von Wasser verhindert. Epidermis: befindet sich zwischen Cuticula und Palisadengewebe; durchsichtig, es befinden sich keine Chloroplasten in der Epidermis, sodass Licht zu den Palisadengewebe durchkommt; die Zellwände der Epidermis verleihen dem Blatt Stabilität und schützen vor Außeneinflüssen Palisadengewebe: verortet zwischen Epidermis und Schwammgewebe; sehr reich an Chloroplasten, die für die Fotosynthese verantwortlich sind Schwammgewebe: zwischen Palisadengewebe und Kutikula; im Vergleich zum Palisadengewebe nur wenige Chloroplasten; Hauptfunktion: Steuerung des Gasaustausch -> CO2 diffundiert ins Blatt, 02 und H2O Dampf heraus Schließzellen/Spaltöffnungen: befinden sich an der Blattunterseite in der Epidermis....

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Befindet sich wenig Wasser in der Zelle sind die Schließzellen geschlossen. Bei steigendem Wassergehalt öffnen sich die Schließzellen und geben Wasserdampf frei; Dafür strömt CO2 ins Zellinnere Leitbündel: umgibt das Xylem (sorgt für Transport von Wasser) und das Phloem (sorgt für den Transport von gelößten Nährstoffen) durch die Pflanze; außerdem hat das Leitbündel eine Stützfunktion inne Stomatäre Transpiration Die stomatäre Transpiration geschieht (meist) an der Blattunterseite durch die Spaltöffnungen (auch Stomata genannt). Spaltöffnungen bestehen aus 2 bohnenförmigen Zellen, den Schließzellen. Mithilfe der Schließzellen kann die Pflanze die Spaltöffnungen öffnen und schließen. Somit kann der Gasaustausch zwischen Pflanze und Umgebung reguliert werden. Die wichtigsten Gase hierbei sind Wasser + Sauerstoff (02), welche hierdurch abgegeben werden können, und Kohlenstoffdioxid (CO2), welches hierdurch aufgenommen werden kann. => Die Aufnahme sowie die Abgabe der Gase kann die Pflanze regulieren. TRANSPIRATION The small openings on the underside of leaves are called stomata Cuticula AU Epidermis Blattquerschnitt Leitbündel Palisaden- gewebe W Schwamm- Schließ- gewebe zelle Spaltoffnung Cuticuläre Transpiration Die Cuticula ist die dünne Wachsschicht auf der Blattoberfläche, welche die Pflanze vor dem Verdunsten von Wasser schützt. Die cuticuläre Transpiration findet über die gesamte Cuticula der Blattoberfläche statt. Die Verdunstungsmenge ist vor allem von der Dicke der Wachsschicht (sowie der Blattoberfläche) abhängig. Je dicker die Cuticula, desto weniger Wasser kann entweichen. Diese Transpiration ist also im Gegensatz zur stomatären Transpiration von der Pflanze nicht steuerbar und spielt eine geringere Rolle. => Die cuticuläre Transpiration kann die Pflanze nicht regulieren! kleiner dunkler Sonnenblatt agoo po upset Schwamm- Cuticula Epidermis gewebe Spaltöffnung 3,0godboc Schließzelle Warum ist die Wachsschicht beim Sonnenblatt viel dicker als beim Schattenblatt? Das Sonnenblatt ist die meiste Zeit über den Sonnenschein ausgesetzt. Aus diesem Grund braucht es die Kutikular, die sie vor dem austrocknen schützt. Während der Fotosynthese müssen die Blätter zudem ihre Spaltöffnungen an der Blatt- unterseite öffnen, um Kohlendioxid herein- und Sauerstoff hinauszulassen. Dadurch verdunstet sehr viel Wasser. Um den Wasserverlust über die direkt der Sonne ausgesetzte Oberseite zu minimieren, schützen sich die Blätter dort mit einer dicken wasserundurchlässigen Wachsschicht. ● kleinere Blattoberfläche ● clickere Wachsschicht höhere Masse mehr Fotosynthese ● Schattenblatt größer heller ● ● ● größere Blattoberfläche kleinere Wachsschicht niedrigere Masse Weniger Fotosynthese Cuticula Epidermis Palisaden gewebe adoo og 500000000000000000€ ODDOC Schwamm- Cuticula Epidermis gewebe Spaltöffnung Schließzelle Fotosynthese Lichtintensität CO₂-Aufnahme Lichtsättigung Brutto- fotosynthese CO₂-Abgabe Netto- fotosynthese Lichtkompen- sationspunkt Lichtintensität Zellatmung Der Kurvenverlauf für die Abhängigkeit der Fotosyntheseleistung von der Lichtenergie beginnt im negativen Bereich, da hier vorerst der Sauerstoffverbrauch durch die Zellatmung größer ist als die Sauerstoffproduktion durch die Fotosynthese. Solange keine anderen Umweltfaktoren (z. B. Kohlenstoffdioxid, Temperatur) begrenzend wirken, wächst zunächst die Fotosyntheseintensität mit Erhöhung der Lichtintensität proportional. Am Lichtkompensationspunkt, wo die Sauerstoffabgabe (bzw. Kohlenstoffdioxidaufnahme) durch die Fotosynthese genauso so groß ist wie der Sauerstoffverbrauch (bzw. Kohlenstoffdioxidproduktion), schneidet die Kurve die x-Achse und die Nettofotosynthese hat den Wert null. Nur Pflanzen, deren Produktion von Sauerstoff bzw. Verbrauch an Kohlenstoffdioxid über dem Lichtkompensationspunkt liegt (höhere Fotosyntheseleistung als Atmungsintensität), können organische Stoffe speichern. Mit zunehmender Strahlungsintensität wirken die anderen Faktoren nach dem Gesetz des Minimums immer stärker limitierend auf die Fotosyntheseleistung. Dadurch steigt die Kurve der Fotosyntheseleistung immer weniger und zwar bis zu dem Punkt, an dem sich trotz steigender Lichtintensität die Fotosyntheseleistung nicht mehr erhöht (Lichtsättigung). Fotosynthese Temperatur arktische Flecht en min. gemäßigte Zone tropische Gräser -20-10 0 10 20 30 40 50 60 Temp. °C Enzymreaktionen sind immer temperaturabhängig und das wirkt sich auf die Fotosyntheseleistung der Pflanze aus. Bei niedrigen Temperaturen ist die Fotosynthese- leistung gering. Steigt die Temperatur an, steigt auch die Fotosynthese- leistung. Bei 30°C erreicht die Fotosynthese ein Maximum und fällt bei weiter steigenden Temperaturen wieder ab. Das liegt daran, dass die Enzyme der Pflanze ein Optimum bei etwa 30°C haben. Höhere Temperaturen stören die Enzymaktivität und lassen die Fotosyntheseleistung schnell abfallen. Die Pflanzen in der Arktis, in der gemäßigten Zone und in den Tropen haben sich jeweils an den Temperaturen angepasst. Fotosynthese CO₂-Konzentration 0,04 -Kohlenstoffdioxid- gehalt der Luft 0,10 CO₂-Konz. Vol % Der Kurvenverlauf für die Abhängigkeit der Fotosyntheseleistung von der Kohlenstoffdioxid- konzentration entspricht ebenfalls einer Sättigungskurve. Die Fotosyntheseleistung steigt bei den meisten Pflanzen proportional mit der Erhöhung des Kohlenstoffdioxidanteils bis auf ca. 0,1 Vol.-%. Danach folgt bei vielen Pflanzen trotz steigender Kohlenstoffdioxidkonzentration keine Zunahme der Fotosyntheseleistung (Kohlenstoffdioxidsättigung) mehr, wobei ein zu hoher Kohlenstoffdioxidanteil auch zu Schädigungen führen kann. Der Kohlenstoffdioxid kompensationspunkt liegt bei 0,01 Vol.-% Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre. Unter natürlichen Bedingungen ist bei Pflanzen der Kohlenstoffdioxidanteil in der Atmosphäre (0,04 Vol.-%) der begrenzende Faktor für die Fotosyntheseleistung. Die Fotosyntheseintensität kann bei diesen Pflanzen durch Kohlenstoffdioxidanreicherung in Gewächshäusern (Kohlenstoffdioxiddüngung) bis zum Dreifachen gesteigert werden. Ebenso weisen schlecht gelüftete Räume (Kohlenstoffdioxidgehalt ca. doppelt so hoch wie im Freien) oder die Stallmistdüngung diesen Effekt der Erhöhung auf. Fotosynthese 10 Blackman-Versuche 20 Starklicht Schwachlicht 30 40 Temp. In dieser Grafik sieht man ein Diagramm mit zwei Graphen. Auf der x- Achse kann man die Temperaturen in °C ablesen und auf der y-Achse befindet sich clie Fotosyntheserate. Der blaue Graph zeigt uns den Kurvenverlauf des Starklichts und der rote des Schwachlichts. Im Vergleich sieht man deutlich, dass das Starklicht bei höheren Temperaturen (25-35°C) eine höhere Fotosynthese- rate hat. Der rote Graph bleibt proportional (niedrige Fotosynthese- rate), doch bei beiden ist ab 40°C so gut wie keine Foto syn - these leistung aufzuweisen. Das alles zeigt uns, dass es lichtabhängige (Starklicht) und lichtunabhängige (Schwachlicht) Phasen in der Foto- synthese gibt. Wenn die Temp. niedrig ist, aber viel Licht vorhanden ist, dann ist es Suboptimal. Vor- und Nachteile bei Biokraftstoffen Unter Biokraftstoffen versteht man aus pflanzlichen Stoffen gewonnene Treibstoffe. -> Weizen, Roggen, Mais, Raps etc. Pro + Contra - • sind Umweltfreundlicher, da sie den CO2 senken sollen • sind Preisgünstiger als als fossile Brennstoffe • sollen irgendwann mal Fossile Brennstoffe ersetzten • benötigt sehr viel Anbaufläche • Flächen werden in Entwicklungsländern in Anspruch genommen Wegnahme vom Anbau an Nahrungsflächen ● Ob der Biokraftstoff der Treibstoff der Zukunft ist kann man gar nicht richtig beantworten. Es spricht zwar einiges dafür, doch aber auch sehr viel dagegen. Meiner Meinung nach sollte man lieber andere Alternativen in Betracht ziehen, wie zum Beispiel Elektroautos oder ganz auf ein Auto zu verzichten. K Landwirtschaft: Bei einer Mischkultur handelt es sich um den gleichzeitigen Anbau mehrerer Nutzpflanzenarten auf einer Fläche. Diese werden je nach gewählten Pflanzenarten zum Mischanbau auch als ,,mixed" oder „allee cropping" bezeichnet. Was bedeutet der Begriff Mischkultur?