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Multiple Sklerose (Präsentation, Handout, Facharbeit)

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Julia Sophie Ghit

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Biologie

 

11/12/13

Präsentation

Multiple Sklerose (Präsentation, Handout, Facharbeit)

 2 Multiple Sklerose
(MS)
Bio GFS 11.11.21
Julia Ghit Gliederung
Allgemeine Definition
Was passiert bei MS?
Ursache
Symptome
Verlaufsformen
 2 Multiple Sklerose
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Hier findet ihr meine Präsentation, mein Handout und eine ausgearbeitete Facharbeit zum Thema Multiple Sklerose. Für alles zusammen habe ich 14 Notenpunkte bekommen, also eine 1 (1,25) :)

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2 Multiple Sklerose (MS) Bio GFS 11.11.21 Julia Ghit Gliederung Allgemeine Definition Was passiert bei MS? Ursache Symptome Verlaufsformen ■ Diagnose Behandlung Lebensqualität Quellen 4 Allgemeine Definition Neurologische Autoimmunerkrankung Entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems Angriff durch eigenes Immunsystem Kann Gehirn, Rückenmark und Sehnerv betreffen Multiple Sklerose Handout Definition Neurologische Autoimmunerkrankung Entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems Was passiert bei MS? Myelinschicht wird von Immunsystem angegriffen Körper reagiert wie bei einer Entzündungsreaktion Immunzellen passieren fälschlicher Weise Blut-Hirn-Schranke Weiterleitung der Erregung gestört Immunsystem nimmt Fehler wahr und kämpft gegen diesen -> Kampf gegen sich selbst Langfristig Bildung von Plaques nudeus Abbildung 1 dendrites myelin sheath axon terminals -axon Ursache von MS Ungeklärt aber mögliche Faktoren: Genetische Veranlagung Mangelnde Hygiene Vitamin D-Mangel Infektionen (keine infektiöse Krankheit!) nucleus dendrites damaged myelin sheath axon terminals. -axon Symptome Unterschiedlich ausgeprägt und häufig, oft: Fatigue-Syndrom Lähmungs- und Taubheitsgefühk Veränderte Reizwahrnehmung Sehstörung Blasenschwäche Verlaufsformen Schubförmig Sekundär progredient Primär progredient remittierend Diagnose Abbildung 2 Jahre Sekundär progredient (ab Pfeil) progredient Mit aufgesetzten Schüben (ab Pfeil) erkennbare Symptome ohne klinische Symptome klinische Schwelle Magnetresonanztomographie (MRT) Liquoruntersuchung Genaue Beobachtung Symptome Behandlung Unheilbar aber vorgehen gegen Symptome: Verschiedene Ergotherapien Medikamentöse Behandlung (Schmerzlinderung) Quellen Abbildung 1: https://www.palma-clinic.com/de/mallorca- aerzte/neurologe/krankheitsbilder/multiple- sklerose Abbildung 2: https://www.msundich.de/wissen/krankheitsverlauf-der- ms/verlaufsformen Buch: Natura- Biologie für Gymnasien Kursstufe S.183 Buch,,Multiple Sklerose", Elsevier Verlag www.oemsg.at (Zuletzt aufgerufen am 5.11.21) https://www.schoen-klinik.de/multiple-sklerose (Zuletzt aufgerufen am 6.11.21) https://www.fachklinik-rheinruhr.de/fachbereiche-krankheitsbilder/krankheitsbilder-a-z/multiple- sklerose- encephalomyelitis-disseminata/ (Zuletzt aufgerufen am 6.11.21) https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s00115-014-4097-4.pdf https://online.medunigraz.at/mug_online/wbAbs.getDocument?pThesis =140 10 Zuletzt aufgerufen am 6.11.21) https://www.praktischarzt.de/krankheiten/multiple-sklerose (Zuletzt aufgerufen am 6.11.21) https://youtu.be/gX5IPduf3SQ (Zuletzt aufgerufen am 8.11.21) https://youtu.be/yzH8ul5PSZ8 (Zuletzt aufgerufen am 8.11.21) https://youtu.be/Q2gx01yX42E. (Zuletzt aufgerufen am 9.11.21) https://www.sciencedirect.com/topics/clinicalkey/now/de/lumbalpunktion.html (Zuletzt aufgerufen am 9.11.21) (Zuletzt aufgerufen am 6.11.21) Nr=52036&pAutorNr=&pOrgNr www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/blut-hirn-schranke/1606 (Zuletzt aufgerufen am 9.11.21) https://www.cell.com/cell-reports/fulltext/S2211-1247(17)30057- 8?_returnURL=https%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS2211124717300578%3 Fsho wall%3Dtrue (Zuletzt Aufgerufen am 12.11.) MULTIPLE SKLEROSE FACHARBEIT Abbildung 1: Verbildlichung von MS 1 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung..... 2. Allgemeine Definition............. 3. Biologische Erläuterung von MS......... 4. Ursachen von MS.................... 5. Symptome von MS................. 6. Verlaufsformen von MS....... 7. Diagnose und Behandlung...

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von MS................. 8. Fazit........... Quellen...... 3 Seitenzahl .9 ..10 3 ........... 5 6 4 7 8 2 1. Einleitung When people ask me how I handle my life with Multiple Sclerosis: „Sometimes I say ,,f*uck" and also sometimes I cry and also sometimes I say „f*uck” and cry at the same time." Dies ist der Text eines kurzen Instagram-Videos der Bloggerin Louisa aka ,,@atwinwithms", die 25 Jahre alt ist und auf Instagram über ihr Leben mit Multipler Sklerose (MS) berichtet. Was sie hier etwas vulgär und mit viel Witz ausdrückt, ist eine metaphorische Beschreibung des Lebens voller Kämpfe, das viele MS- Betroffene tagtäglich durchmachen müssen. Die chronisch entzündlich- degenerative Erkrankung ist eine der häufigsten chronischen Krankheiten bei unter 25-Jährigen und doch wissen die wenigsten, die selbst nicht Betroffen sind, über diese Krankheit und ihre Symptome bescheid. Um dies zu änder habe ich mich entschieden, mich selber besser zu informieren und das Thema meinen Klassenkameraden näherzubringen, die Ergebnisse dieser Recherche können Sie nun in der folgenden Facharbeit lesen. 2. Allgemeine Definition Bei Multipler Sklerose oder auch Encephalomyelitis disseminata (ED) handelt es sich um eine neurologische Autoimmunerkrankung. Um dies einmal herunterzubrechen, „neurologisch" bedeutet bekanntlich so viel wie ,das zentrale, periphere oder vegetative Nervensystem betreffend"[1] und unter einer Autoimmunkrankheit ist „die Fehlsteuerung des Immunsystems zu verstehen, bei der körpereigene Strukturen angegriffen werden"[2]. Wenn man nun auch noch den Begriff der Sklerose („krankhafte Verhärtung von Geweben und Organen" [3]) versteht, scheint recht klar zu sein um was es sich bei MS handelt. Praktisch gesehen betrifft die Krankheit das Gehirn, das Rückenmark und oft auch den Sehnerven. Durch eine Fehlfunktion des körpereigenen Immunsystems entstehen diese „Verhärtungen" in den eben genannten Nerven. [1] https://flexikon.doccheck.com/de/Neurologie [2] https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/immunsystem/autoimmunerkrankungen/inhalt Nach ,,Das große Oxford Wörterbuch" 3 3. Biologische Erläuterung von MS Um zu verstehen was bei MS wirklich im Körper vor sich geht, sollte man sich zunächst einiger Grundlagen bewusst sein. Ausgelöst werden die Symptome der Multiplen Sklerose grundsätzlich von dem, was an den Axonen im Körper passiert. Die Axone sind Teile der Neuronen, welche elektrische Erregungen aufnehmen und zu den Endknöpfen weiterleiten. Um diese Weiterleitung zu beschleunigen und zu isolieren sind menschliche Axone von einer so genannten Markscheide, einer Myelinschicht umgeben. Dieses schützende Myelin wird von Oligodendrozyten erzeugt, diese gehören in die Kategorie der Gliazellen. Im Falle von MS greift das Immunsystem nun genau diese Myelinschicht an, wodurch die Kommunikation über die Nervenfasern unterbrochen wird. Die Neuronen werden nun grundsätzlich von der Blut-Hirn-Schranke von verschiedenen Dingen im Blut geschützt. Die Blut-Hirn-Schranke wirkt hier also als eine Art Barriere und ist, ähnlich wie die Zellmembran, nur selektiv durchlässig, was bedeutet, dass nur bestimmte Moleküle und Zellen ins Innere gelangen können. Immunzellen, wie diese die für die Multiple Sklerose verantwortlich sind, benötigen einen passenden Liganden oder ein anderes Oberflächenmolekül, um durch die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn beziehungsweise dann zu den Nervenzellen zu gelangen. Wie das genau funktioniert wird noch untersucht, eine mainzer Arbeitsgruppe hat jedoch herausgefunden, dass dafür das Protein EB12 auf der Oberfläche der T-Zellen eine große Rolle spielt, welches hier als Rezeptor agiert, und dem Zusammenspiel mit dem Molekül 7a,25-Dihydroxycholesterol, der wahrscheinlich verantwortliche Ligand. Die schon erwähnten T-Zellen werden bei der MS nach dem Passieren der Blut- Hirn-Schranke vom Myelin aktiviert. Sobald die T-Zelle aktiviert ist, verändert sie die Zellen der Blut-Hirn-Schranke so, dass sie mehr Rezeptoren exprimieren, sodass dann immer mehr Immunzellen die Schranke leichter passieren können. Die myelinspezifischen T-Zellen setzten auch bestimmte Zytokine frei, welche dann zusammen dafür verantwortlich sind, dass die Blutgefäße erweitert werden, wodurch dann noch mehr Immunzellen eindringen können. Zudem schadet dieses Vorgehen den Oligodendrozyten, den Gliazellen, direkt. 4 Die Zytokine, die Teil einer hier stattfindenden Entzündungsreaktion sind, locken B-Zellen und Makrophargen an. Die B-Zellen bilden dann Antikörper, welche die Proteine der Myelinscheide markieren, danach verwenden die Makrophargen, die zu den weißen Blutkörperchen gehören und Fresszellen sind, die Antikörpermarker um die Oligodendrozyten zu umschließen und zu zerstören. Ohne Oligodendrozyten gibt es dann kein Myelin mehr, welches die Axone umhüllt, wodurch dann eben Narbengewebe, sogenannte „Plaques" entstehen. Bei Multipler Sklerose passiert dieser Vorgang in Schüben. Nach dem Vorgang können reguläre, richtig funktionierende T-Zellen kommen und die anderen Immunzellen hemmen. Dies ist dann ein typischer entzündungshemmender Prozess. Hier kämpft das Immunsystem also so zu sagen gegen sich selbst. Im Anfangsstadium von MS können die Oligodendrozyten meist wieder heilen beziehungsweise neu gebildet werden, wodurch dann auch eine neue Myelinscheide gebildet werden kann. Dieser Prozess heißt Remyelenisierung. Nach längerem Kampf mit der MS sterben die Oligodendrozyten jedoch ganz ab, sodass keine Remyelenisierung stattfinden kann. Der Schaden, den die Immunzellen nun anrichten, bleibt somit irreversibel. 4. Ursachen von MS Wie schon in der biologischen Erklärung erwähnt ist die genaue Ursache von MS immer noch ungeklärt. Neben der nicht ganz klaren biologischen Erklärung ist es natürlich nochmal eine weitere Frage, was diese Veränderung der Immunzellen bedingt. Vermutet wird, dass diese durch einige, in zwei Kategorien einteilbare Faktoren begünstigt wird. Zum einen sind dies die genetischen Faktoren, welche ich zum Teil schon erwähnt habe. Auffällig ist auch, dass MS meist bei Frauen auftritt. Außerdem sind auch einige Umwelteinflüsse zu vermuten, sowie mangelnde Hygiene, verschiedene Infektionen und Vitamin-D-Mangel. Es muss jedoch klar gesagt werden, dass die Erfüllung dieser Kriterien nicht zwangsweise MS hervorruft und das umgekehrt auch nicht jeder MS-Patient diese Kriterien erfüllt. 5

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Hier findet ihr meine Präsentation, mein Handout und eine ausgearbeitete Facharbeit zum Thema Multiple Sklerose. Für alles zusammen habe ich 14 Notenpunkte bekommen, also eine 1 (1,25) :)

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Um dies zu änder habe ich mich entschieden, mich selber besser zu informieren und das Thema meinen Klassenkameraden näherzubringen, die Ergebnisse dieser Recherche können Sie nun in der folgenden Facharbeit lesen. 2. Allgemeine Definition Bei Multipler Sklerose oder auch Encephalomyelitis disseminata (ED) handelt es sich um eine neurologische Autoimmunerkrankung. Um dies einmal herunterzubrechen, „neurologisch" bedeutet bekanntlich so viel wie ,das zentrale, periphere oder vegetative Nervensystem betreffend"[1] und unter einer Autoimmunkrankheit ist „die Fehlsteuerung des Immunsystems zu verstehen, bei der körpereigene Strukturen angegriffen werden"[2]. Wenn man nun auch noch den Begriff der Sklerose („krankhafte Verhärtung von Geweben und Organen" [3]) versteht, scheint recht klar zu sein um was es sich bei MS handelt. Praktisch gesehen betrifft die Krankheit das Gehirn, das Rückenmark und oft auch den Sehnerven. Durch eine Fehlfunktion des körpereigenen Immunsystems entstehen diese „Verhärtungen" in den eben genannten Nerven. [1] https://flexikon.doccheck.com/de/Neurologie [2] https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/immunsystem/autoimmunerkrankungen/inhalt Nach ,,Das große Oxford Wörterbuch" 3 3. Biologische Erläuterung von MS Um zu verstehen was bei MS wirklich im Körper vor sich geht, sollte man sich zunächst einiger Grundlagen bewusst sein. Ausgelöst werden die Symptome der Multiplen Sklerose grundsätzlich von dem, was an den Axonen im Körper passiert. Die Axone sind Teile der Neuronen, welche elektrische Erregungen aufnehmen und zu den Endknöpfen weiterleiten. Um diese Weiterleitung zu beschleunigen und zu isolieren sind menschliche Axone von einer so genannten Markscheide, einer Myelinschicht umgeben. Dieses schützende Myelin wird von Oligodendrozyten erzeugt, diese gehören in die Kategorie der Gliazellen. Im Falle von MS greift das Immunsystem nun genau diese Myelinschicht an, wodurch die Kommunikation über die Nervenfasern unterbrochen wird. Die Neuronen werden nun grundsätzlich von der Blut-Hirn-Schranke von verschiedenen Dingen im Blut geschützt. Die Blut-Hirn-Schranke wirkt hier also als eine Art Barriere und ist, ähnlich wie die Zellmembran, nur selektiv durchlässig, was bedeutet, dass nur bestimmte Moleküle und Zellen ins Innere gelangen können. Immunzellen, wie diese die für die Multiple Sklerose verantwortlich sind, benötigen einen passenden Liganden oder ein anderes Oberflächenmolekül, um durch die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn beziehungsweise dann zu den Nervenzellen zu gelangen. Wie das genau funktioniert wird noch untersucht, eine mainzer Arbeitsgruppe hat jedoch herausgefunden, dass dafür das Protein EB12 auf der Oberfläche der T-Zellen eine große Rolle spielt, welches hier als Rezeptor agiert, und dem Zusammenspiel mit dem Molekül 7a,25-Dihydroxycholesterol, der wahrscheinlich verantwortliche Ligand. Die schon erwähnten T-Zellen werden bei der MS nach dem Passieren der Blut- Hirn-Schranke vom Myelin aktiviert. Sobald die T-Zelle aktiviert ist, verändert sie die Zellen der Blut-Hirn-Schranke so, dass sie mehr Rezeptoren exprimieren, sodass dann immer mehr Immunzellen die Schranke leichter passieren können. Die myelinspezifischen T-Zellen setzten auch bestimmte Zytokine frei, welche dann zusammen dafür verantwortlich sind, dass die Blutgefäße erweitert werden, wodurch dann noch mehr Immunzellen eindringen können. Zudem schadet dieses Vorgehen den Oligodendrozyten, den Gliazellen, direkt. 4 Die Zytokine, die Teil einer hier stattfindenden Entzündungsreaktion sind, locken B-Zellen und Makrophargen an. Die B-Zellen bilden dann Antikörper, welche die Proteine der Myelinscheide markieren, danach verwenden die Makrophargen, die zu den weißen Blutkörperchen gehören und Fresszellen sind, die Antikörpermarker um die Oligodendrozyten zu umschließen und zu zerstören. Ohne Oligodendrozyten gibt es dann kein Myelin mehr, welches die Axone umhüllt, wodurch dann eben Narbengewebe, sogenannte „Plaques" entstehen. Bei Multipler Sklerose passiert dieser Vorgang in Schüben. Nach dem Vorgang können reguläre, richtig funktionierende T-Zellen kommen und die anderen Immunzellen hemmen. Dies ist dann ein typischer entzündungshemmender Prozess. Hier kämpft das Immunsystem also so zu sagen gegen sich selbst. Im Anfangsstadium von MS können die Oligodendrozyten meist wieder heilen beziehungsweise neu gebildet werden, wodurch dann auch eine neue Myelinscheide gebildet werden kann. Dieser Prozess heißt Remyelenisierung. Nach längerem Kampf mit der MS sterben die Oligodendrozyten jedoch ganz ab, sodass keine Remyelenisierung stattfinden kann. Der Schaden, den die Immunzellen nun anrichten, bleibt somit irreversibel. 4. Ursachen von MS Wie schon in der biologischen Erklärung erwähnt ist die genaue Ursache von MS immer noch ungeklärt. Neben der nicht ganz klaren biologischen Erklärung ist es natürlich nochmal eine weitere Frage, was diese Veränderung der Immunzellen bedingt. Vermutet wird, dass diese durch einige, in zwei Kategorien einteilbare Faktoren begünstigt wird. Zum einen sind dies die genetischen Faktoren, welche ich zum Teil schon erwähnt habe. Auffällig ist auch, dass MS meist bei Frauen auftritt. Außerdem sind auch einige Umwelteinflüsse zu vermuten, sowie mangelnde Hygiene, verschiedene Infektionen und Vitamin-D-Mangel. Es muss jedoch klar gesagt werden, dass die Erfüllung dieser Kriterien nicht zwangsweise MS hervorruft und das umgekehrt auch nicht jeder MS-Patient diese Kriterien erfüllt. 5