Ruhepotential der Nervenzelle
Das Ruhepotential Definition beschreibt den elektrischen Spannungszustand einer Nervenzelle im nicht erregten Zustand. Es beträgt typischerweise etwa -70 mV und ist für die Funktionsfähigkeit der Zelle von grundlegender Bedeutung.
Vocabulary: Ruhepotential - Die elektrische Spannung über der Zellmembran einer Nervenzelle im Ruhezustand.
Die Frage "Wie entsteht das Ruhepotential?" lässt sich wie folgt beantworten:
- Selektive Permeabilität der Zellmembran für verschiedene Ionen
- Konzentrationsgefälle von Kalium-, Natrium- und Chloridionen
- Diffusion von Kaliumionen aus der Zelle
- Geringer Natriumeinstrom (Natrium-Leckstrom)
- Aktiver Transport durch die Natrium-Kalium-Pumpe
Highlight: Die Ruhepotential Aufrechterhaltung erfolgt hauptsächlich durch die Natrium-Kalium-Pumpe, die unter ATP-Verbrauch Natriumionen aus der Zelle und Kaliumionen in die Zelle transportiert.
Die Ruhepotential Ionenverteilung ist charakterisiert durch:
- Innen: Überwiegend Kaliumkathionen und Eiweißanionen (negativ)
- Außen: Überwiegend Natriumkathionen und Chloridanionen (positiv)
Example: Warum ist das Ruhepotential negativ? Weil mehr positiv geladene Kaliumionen die Zelle verlassen als Natriumionen einströmen, wodurch das Zellinnere im Vergleich zum Außenraum negativ geladen wird.








































