Nahrungspyramiden und Energiefluss
Die zweite Seite vertieft das Verständnis von Nahrungsbeziehungen durch die Erklärung verschiedener Arten von Nahrungspyramiden und deren Bedeutung für den Energiefluss im Ökosystem.
Die Energiefluss-Pyramide veranschaulicht, wie die verfügbare Energie von einer trophischen Ebene zur nächsten abnimmt. Ein wichtiger Aspekt ist, dass beim Übergang von einer Ebene zur nächsten nur etwa 10% der Energie weitergegeben wird.
Highlight: Beim Übergang von einer trophischen Ebene in die nächste steht 90% weniger Energie zur Verfügung.
Diese erhebliche Energiereduktion hat mehrere Gründe:
- Nicht alle Teile eines Organismus werden gefressen oder können verdaut werden.
- Ein großer Teil der aufgenommenen Energie wird für Lebensprozesse wie Bewegung verbraucht.
- Unverdauliche Nahrungsreste enthalten noch Energie, die aber meist nicht von höheren Trophieebenen genutzt werden kann.
Example: Bäume speichern viel Energie in ihrem Holz, insbesondere im Kernholz, das von Herbivoren kaum abgebaut und genutzt werden kann.
Die Biomasse-Pyramide stellt die verfügbare Biomasse auf jeder Trophieebene dar und folgt einem ähnlichen Prinzip wie die Energiefluss-Pyramide.
Die Nahrungspyramide kombiniert diese Konzepte und zeigt, wie die Energie zur Spitze hin abnimmt, während sie auf der Ebene der Produzenten dem System zugeführt wird. Sie veranschaulicht auch Räuber-Beute-Beziehungen.
Vocabulary: Ökosysteme sind offene Systeme, die mit ihrer Umwelt im Stoff- und Energieaustausch stehen.
Ein interessanter Aspekt ist die Erklärung, warum es in Ökosystemen selten mehr als 5 Trophieebenen gibt. Dies liegt hauptsächlich an der begrenzten Energieverfügbarkeit für höhere Trophieebenen und der Tatsache, dass Top-Prädatoren oft keine natürlichen Fressfeinde mehr haben.




