Glykolyse: Der erste Schritt der Zellatmung
Die Glykolyse ist der erste Schritt der Zellatmung und findet im Cytoplasma der Zelle statt. Sie besteht aus zwei Hauptphasen: der Energieinvestition und der Energiefreisetzung.
Definition: Glykolyse - Ein anaerober Stoffwechselweg, bei dem Glukose zu Pyruvat abgebaut wird.
Die Bilanzgleichung der Glykolyse lautet:
Glucose + 2 NAD⁺ + 2 ADP + Pi → 2 Pyruvat + 2 NADH + H⁺ + 2 ATP
Bei diesem Prozess werden pro Mol Glukose zwei Mol ATP gebildet. Im Vergleich zur vollständigen Verbrennung von Glukose (ΔH = -2825 kJ/mol) ist die Energieausbeute der Glykolyse jedoch gering.
Example: Der Wirkungsgrad der Glykolyse beträgt nur etwa 2% der theoretisch verfügbaren Energie aus der Glukose.
Die verbleibende Energie ist noch in den Produkten der Glykolyse, dem Pyruvat und den reduzierten Coenzymen, gespeichert. Diese werden in den nächsten Schritten der Zellatmung weiter verarbeitet.
Oxidative Decarboxylierung
Die oxidative Decarboxylierung ist das Bindeglied zwischen Glykolyse und Citratzyklus. Sie findet in der Membran der Mitochondrien statt und wandelt Pyruvat in Acetyl-CoA um.
Highlight: Die oxidative Decarboxylierung Pyruvat erfolgt in drei Schritten:
- Abspaltung der Carboxylgruppe als CO₂
- Oxidation des verbleibenden Fragments zur Acetylgruppe
- Bindung von Coenzym A an die Acetylgruppe zur Bildung von Acetyl-CoA
Das bei diesem Prozess entstehende Acetyl-CoA ist energiereich, instabil und sehr reaktionsfreudig. Es spielt eine zentrale Rolle im nächsten Schritt der Zellatmung, dem Citratzyklus.





































