Aufbau und Funktion der Zink-Luft-Batterie
Stell dir vor, du könntest eine Batterie bauen, die sich den zweiten Reaktionspartner einfach aus der Luft holt – genau das macht die Zink-Luft-Batterie. Sie braucht nur Zink als Metall und nutzt den Sauerstoff aus der Umgebung, wodurch sie eine krass hohe Energiedichte erreicht.
Der Aufbau ist wie bei einer normalen galvanischen Zelle: An der Anode hast du Zinkpulver, die Kathode entsteht durch den einströmenden Sauerstoff. Dazwischen sorgt ein alkalischer Elektrolyt (meist Kaliumhydroxidlösung) dafür, dass die Ionen fließen können.
So läuft's ab: Das Zink gibt Elektronen ab und wird zu Zinkionen oxidiert. Der Sauerstoff nimmt diese Elektronen auf und wird reduziert zu Hydroxidionen. Am Ende entstehen Zinkoxid und Wasser – eine saubere Sache!
Merktipp: Die Kathode aus Aktivkohle wirkt wie ein Sauerstoff-Filter, der die Luft in die Batterie lässt.



































