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Die Ermittlung 1965-Peter Weiss

Die Ermittlung 1965-Peter Weiss

 Dokumentarisches Theater
Die Ermittlung - Peter Weiss 1965
Das Dokumentartheater „Die Ermittlung Oratorium in 11 Gesängen“ von Peter Weiss

Die Ermittlung 1965-Peter Weiss

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11/12/10

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„Oratorium in elf Gesängen“ Inhaltliche Zusammenfassung Note 1 Fließtext

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Dokumentarisches Theater Die Ermittlung - Peter Weiss 1965 Das Dokumentartheater „Die Ermittlung Oratorium in 11 Gesängen“ von Peter Weiss wurde 1965 erstmals in 15 deutschen Theatern auf die Bühne gebracht und behandelt den ersten Frankfurter Auschwitzprozess. Der Erfolg des Stücks führte zum Durchbruch des dokumentarischen Theaters in den sechziger Jahren und setzte sich mit dem, von der Öffentlichkeit ungern angesprochenem Thema, Nationalsozialismus auseinander. Im Folgenden wird das Stück inhaltlich zusammengefasst. Peter Weiss stellt den Gerichtsprozess mit einem Richter, 18 Angeklagte und neun Zeugen dar. Die Angeklagten lassen sich in ihren Aussagen und Namen klar identifizieren. Auf der anderen Seite fasst Weiss die Aussagen und Erfahrungen von mehreren hundert Zeugen in neun Figuren zusammen. Diese wurden mit den Zahlen 1-9 verdeutlicht und anonymisiert. Zwei Zeugen sind Helfer der Angeklagten. Die restlichen Zeugen sind ehemalige Häftlinge des Lagers, darunter auch zwei Frauen. In dem Prozess stellen die elf Gesänge der Ermittlung elf Aussagen gegen die Bewacher dar. In insgesamt 33 Sequenzen wird in äußerster Präzision der Leidensweg der Juden von ihrer Ankunft in Auschwitz bis zum Tod in der Gaskammer dokumentiert. Grausam akkurat werden die Schauplätze wie das Lager, der Bunkerblock und die Feueröfen beschrieben. Die Grausamkeiten, die auf die Massen verübt wurden, werden genau dargestellt. Zum Beispiel wird in einem Gesang von einer schwarzen Wand erzählt, die ihren Namen...

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aufgrund ihrer Farbe trug. Hier wurden Menschen mit einem Schuss in den Nacken hingerichtet. Außerdem wurde von Zeugen erzählt, dass manchmal mehrmals geschossen werden musste damit das Opfer starb. Des Weiteren wird berichtet, dass ein kleines Mädchen von nur 6 Jahren erschossen wurde. In dem nächsten Gesang wird geschildert, dass es zu teuer wurde so viele Menschen zu erschießen und nun Menschen mit einer Spritze in den Herzmuskel hingerichtet wurden. Gleichwohl beklemmende Einzelschicksale, wie das eines jungen Mädchens, das bei dem Versuch einem Häftling einen Brief hinein zu schmuggeln ertappt und zuletzt unter unmenschlichen Bedingungen hingerichtet wurde, werden beschrieben. Der Leser oder Zuschauer erfährt über das Leben und sie Situation der Häftlinge und Angeklagten des Konzentrationslagers durch Zeugenaussagen, Anklagen und Verteidigungen. Da die Intension eines dokumentarischen Theaters ist, das Publikum zu zwingen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, hat das Stück ein offenes Ende, obwohl die Darstellung schon die grausamen Taten der Diktatur gegen die jüdische Minderheit aufführt.

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