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Körper im Theater / Körpertheatertechniken usw.

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-Kenntnis, Erfahrung, Übung.
-Gesetzesmäßigkeiten, Regeln.
-unterschiedlichste Mittel.
-aufwärmen mit Konzentrations- und K
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Voraussetzungen -Kenntnis, Erfahrung, Übung. -Gesetzesmäßigkeiten, Regeln. -unterschiedlichste Mittel. -aufwärmen mit Konzentrations- und Körperübungen -private besten (Haare aus dem Gesicht streichen, an Kleidung herumzupfen u.Ä.) unterlassen. -bestaltung einer Figur zunächst von ihrem Körperausdruck her nähern, Sprache u. Text entwickeln sich oft von allein Bedeutung Entstehung im Theater Darstellende = Gestaltende -übernehmen, ← Rollen -gestalten -stellen dar -vermitteln Ľ —ZI<JH K von Das szenische Produkt Darstellendes Spiel Perspektive: Schauspieler -Schauspieler, welcher sich in andere Figuren hineinversetzt ↳ Denkweise Handeln NU ↑ ADSSAGE ↑ J Zuschauende -Mitgestaltende -nehmen wahr -verbinden (assoziieren) -projizieren -Spieler als Ausdrucksträger Fakustische Ausdrucksträger -bühnenspezifische Ausdrucksträger Requisit -Kulisse Voraussetzungen: -Körperausdruck und Körpersprache. -Konzentration -Anwendung von Kunst, Musik u Requisiten -Kenntnis → Umsetzung auf der Bühne -Regeln kennen. -Gestik Mimik -Proxemik -Stimme, Sprache -Maske, Kostum -Raum -Licht Entdeckungen machen. Körper -Aussehen, Haltung, Gang, Gestik u. Mimik haben automatisch eine Aussage und werden von jedem wahrgenommen -Jede Bewegung und Haltung wird vom Zuschauer interpretiert und auf die Rolle bezogen ·Musik -Klang -Geräusche Gründe für Wichtigkeit des Körpers -Bühne lebt davon -Charakterisierung von Figuren -Vermeidung von Missverständnissen/Missinterpretationen Der Körper im Theater -Gestik, Mimik, Bewegung, Körperhaltung, äußere Erscheinung u. Sprache sind. primäre u. grundlegende Instrumente u. Ausdrucksmittel der Darsteller -bewusster Einsatz der Körpersprache kann soziale Stellung. Haltung gegenüber anderen Figuren, Absichten u. Charakterzüge einer Figur deutlich machen -körperliches Erscheinungsbild kann nie neutralisiert werden. ganz -Diskrepanzen zwischen einer Figur und der tatsächlichen Erscheinung der Darsteller werden manchmal bewusst eingesetzt, um Spannung u. Irritation zu erzeugen -Einsatz des Körpers im Verhältnis zur Sprache variiert je nach Theaterform u. Vorliebe des Regisseurs bzw. der Theatergruppe Mimik -sichtbare Bewegungen der Gesichtsoberfläche -umfasst einen Gesamteindruck mimischer Facetten -Grundelement der Schauspielkunst -bringt Gefühle, bedanken und Haltungen einer Figur zum Ausdruck Gestik -Summe aller Körperbewegungen, insbesondere der...

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Arme u. Hände -wesentlicher Teil der Körpersprache u. dient zur Veranschaulichung oder zum Ersatz von Sprache -wird eingesetzt, um den inneren Zustand, die soziale Stellung oder das Handeln einer Figur darzustellen. Präsenz auf der Bühne -Darsteller müssen immer präsent u konzentriert sein, auch um jeder- zeit auf Spielimpulse reagieren zu können -Präsenz wird vom Publikum als besondere Ausstrahlung einer Person oder Figur wahrgenommen Neutrale Haltung -Menschen besitzen einen bestimmten, besonderen Körperausdruck, der etwas über ihre Personlichkeit und was sie im Leben erlebt haben aussagt -private" Körperhaltung ist auf der Bühne hinderlich Körperspannung -gesammte Muskulatur u. aufrechte u. kraftvolle Körperhaltung für präsente Körperspannung lässt sich am besten aus „neutraler" Haltung entwickeln Peripherer Blick -aufmerksame Wahrnehmung, die offen für alles ist, was um einen herum passiert -lässt Akteure auf der Bühne wahrnehmen, was ihre Mitspieler tun u. wo sie sich befinden. Konzentration -bedeutet, trotz Offenheit für das Drumherum, konzentriert u. mit größter Spannung u. Energie zu handeh, zielgerecht u. klar zu agieren -privates Verhalten (unbewusste Bewegungen wie Haare aus dem Gesicht. streichen, Verlegenheitsgesten) oder Tuscheln u. unsichere Blicke im Raum kommen nicht vor -Darsteller sind stets mit dem Blick zielstrebig dort, wo es Aufmerksam- keit erfordert (Dialogpartner oder bei Handlung die ausgeführt wird) -fehlende Präsenz wird durch Passivität, fehlende Körperspannung, Unauf- merksamkeit, Hektik, Unklarheit u. Unsicherheit bemerkbar Der Körper als Ausdrucksträger Funktion im Alltag meist unbewusst eingesetzt spontan, unkontrolliert bewusster Einsatz = Manipulation Funktion im Theater bewusster Einsatz zur Gestaltung von Rollen Gestik Definition¹ -Summe aller Körperbewegungen, insbesondere der Arme/Hände -angeborene/erlernte besten -nicht universell Funktion: -Sprachersatz = sprachunabhängig -Veranschaulichung von Sprache = sprachbezogen -Darstellung von: inneren Zuständen, Handlungen, sozialer Stellung. Feedback-Regeln 1. Persönliches Erleben -Feedback wird positiv formuliert (Lob, Anerkennung....) -Feedback als „Ich-Botschaft" formulieren 2.B. Ich fand toll, dass,-; Mir hat gefallen, dass... → Magic-Moment 2. Wahrnehmung -genaue Beschreibung der Gestaltung/des Gesehenen -Bezug zur Aufgabenstellung Proxemik Mimik Definition: -Raumsprache, -verhalten der Spielenden -Bewegung im Raum "alleine wie? von wo nach wo? mit anderen Bewegungen im Verhältnis zueinander -Gangarten (stolpern, schleichen....) -Ebenen (sitzen, stehen,...) Funktion: -Aussage über: -soziale Stellung, Beziehung, Untergrundbedingungen, Geschlecht, Gesundheitszustand, Gemütslage Definition: -Gesamteindruck sichtbarer Bewegungen der Gesichtsoberfläche -meist universell/weltweit verständlich Funktion: -Stimmung -Empfindungen -Gedanken ausdrücken. -wortlase Verständigung. -kann Gestik und Sprache unterstützen Theatergeschichte: -Grundelement des Theaters -einfachste, älteste Form von Theater 3. Deutung -das Wahrgenommene interpretieren, Bedeutungen finden, Wirkung begründen -Beziehungen der Figuren untereinander 4. Anregung -Fragen an die Gestaltung und/oder konstruktive Anregungen, ' hören möchte: 2.B.: Ich hätte folgende Idee, die ihr mal ausprobieren könntet...; Mich würde interessieren, wie dies an jener Stelle gewirkt hätte...; -Kritik annehmen und die Feedbacker" ausreden lassen Feedback soll ermuntern, weiter zu experimentieren, auszuprobieren und Neues zu erproben! , wenn die Gruppe diese Körpertheatertechniken Simultantes Handeln horisch, d.h. alle gleichzeitig nacheinander einsetzend, aber zum Schluss alle gemeinsam handelnd -zur gleichen Zeit gemeinsam -kein eindeutiger Auslöser/Führender -simultan synchron: gleiche Handlung (z. B. winken)/ gleiche Bewegung (alle winken auf die gleiche Art u. Weise -simultan asynchron: gleiche Handlung (z. B. winken)/ unterschiedliche Bewegung (versch. Winkformen") Führen und Folgen (F+F) -eine Figur macht eine Bewegung komplett bis zu Ende vor -die andere/n machen diese nach (nacheinander/einzeln, synchron/gemeinsam Spiegel (Sonderform von F+F) -zwei Spielende stehen auf etwa Armlänge einander gegenüber. -eine/r führt, von Zuschauenden unbemerkt, Bewegungen an- der Andere kopiert. Bewegungen und Mimik - wie sich Betrachtende/r und Spiegelbild. Schatten (Sonderform von F+F) -zwei Personen stehen hintereinander -hinten Stehende/r kopiert Vordermann als dessen Schatten -d.h. nur das, was von hinten erkennbar ist Marionette -1 Spieler in - Marionettenspieler in → bewegt die Puppe an imaginären Fäden 1 Spieler in Marionette → tut nur das, wozu sie veranlasst/. per Faden geführt wird Domino (Sonderform von F+F) -eine Person stößt eine Bewegung an, die anderen folgen überlappend (vgl. La Ola-Bewegung Echo (Sonderform von Domino) -abebbendes Domino -die Bewegung wird kleiner, schwächer, Teile der Bewegung fehlen -Variante: sich steigernde Bewegung Zeitlupe -alle Bewegungen sehr verlangsamt ausführen -es muss mehr Kraft aufgewendet werden - größere Körperspannung -Wackler vermeiden. Zeitraffer -Bewegungen werden in viel zu schnellem Tempo ausgeführt. -skurrile Wirkung entsteht Freeze -Spieler frieren in der aktuellen Bewegung ein -Einfrieren/Auflösen nach Absprache/spontan/auf Ansage -alle oder unabhängig voneinander Urtheater. -Theaterspiel entspringt naturlichem Spieltrieb des Menschen sowie dem Bedürfnis nach Kommunikation und Nachahmung -erster offizieller Schauspieler: Schamane der Urzeit (Natur als Gottheit; soll durch Opfer, Tänze und Beschwörung günstig gestimmt werden) -Tierimitation als älteste Form der Schauspielerei -im Kostüm besessen vom Geist der Person oder des Tieres, welches verkörpert wird -Publikum, kreisförmige Bühnenfläche und Schauspieler -wichtiger Beitrag zum Zusammenhalt von Gesellschaften -fast nur Männer (größere körperliche Kraft →wichtig für Jagd und Versorgung der Gemeinschaft -später mit Hilfe von Theaterspielen für Jagd geprobt Freeze -das zeitweise Unterbrechen und Einfrieren der Darstellung -muss lange genug gehalten werden (Schauspieler und Publikum nehmen Zeit anders wahr -erfordert Disziplin -am häufigsten zu Beginn oder Ende einer Szene als Markierung zum Einsatz -Freeze kann Spannung steigern -Freeze auf einzelnen Ebenen →gezieltes Lenken der Aufmerksamkeit des Publikums -unterschiedliche Handlungsorte können angedeutet werden Qualität von Spieleinfällen -Der Einfall ist von Komplexität geprägt und eröffnet mehrdimensionale Interpretationsmöglichkeiten und eine vielschichtige Umsetzung. -Durch den Einfall ergeben sich schnell weitere Ideen und Handlungsstränge, die verfolgt werden können. -Der Einfall ist ungewöhnlich, bringt eine unvorhergesehene Wendung in die Handlung oder bricht mit Klischeebildern von Figuren und Charakteren. -Es entstehen Bilder, die auch visuell interessant und ungewöhnlich sind. -Die Idee berührt euch emotional oder fasziniert euch.. -Ihr werdet spielerisch gefordert und habt Lust auf die Darstellung der Idee. Manfred Brauneck, Theater, Spiel und Ernst Spiel und Ernst Obwohl der Zuschauer weiß, dass das Geschehen auf der Bühne nur Spiel ist, nimmt er es ernst. Spielen und Zuschauen Theater ist nur möglich, wenn Spieler und Zuschauer in einem Interaktionszusammenhang stehen, die Vereinbarung von Spieler und Zuschauer besteht und Dialektik vorliegt. Theater als Als-ob"-Situation Theater ist eine nachgeahmte Wirklichkeit und dient als Konstruktionsmoment. Spieler und Zuschauer Spieler und Zuschauer sind fundamentales Element des Theaters und bestimmen die Theatersituation (utopische Dimension). "nur in der Vorstellung existierend Rollen In einer Rolle liegt die Chance zu neuer Selbstfindung. Theater zeichnet sich besonders durch Rollen und Beziehungen aus. Rolle Spieler-Zuschauer, theatralisches Rollenhandeln. Rolle des Spielers ist nicht mit seinem Ich gleichzusetzen. Unmittelbarkeit von Theater Jede Aufführung ist einmalig/eigen/keine Reproduktion. Ohne direktes Zusammenspiel von Zuschauern und Spielern funktioniert Theater nicht. Theatersituation als gesellschaftliche Vereinbarung Das Theater (Spiel und Ernst) wird als gesellschaftliche Vereinbarung wahrgenommen. Theater = A (Spieler) verkörpert X(Figur), während s (Zuschauer) zuschaut theatralischer Code (Minimal definition) Erika Fischer-Lichte: Theater als Zeichensystem kinesische Zeichen: mimische gestische und proxemische Zeichen akustische Zeichen: sprechen, singen, Musik, Geräusche machen. sprachliche Zeichen: spezifische Stimme, bestimmte Betonung, Tonhöhe, Lautstärke, Stimmfärbung →paralinguistische Zeichen spezifisches Äußeres: Maske, Frisur, Kostüm in einem besonderen Roum: Raumkonzeption, Dekorationen, Requisiten Mobilität der Zeichen Theatralische Zeichen können nicht nur als Zeichen eines Zeichens, das es materiell selbst darstellt, fungieren, sondern auch als Zeichens, das jedem beliebigen anderen Zeichensystems angehören mag (2.B. Dekoration durch Worte, Requisiten durch Gesten, besten durch Geräusche, Beleuchtung durch Requisiten usw. ersetzen). Polyfunktionalität von Zeichen Theatralische Zeichen können nur insofern andere theatralische Zeichen ersetzen, als es imstande ist unterschiedliche Zeichen funktionen zu übernehmen. Das Zeichen nimmt die Bedeutungen an, welche clas Agieren des Schauspielers ihm beiliegt. (2.B. Stuhl als Berg, Treppe, Schwert, Regenschirm, Auto, feindlicher Soldat). Zeichen können gleichberechtigt (gleichrangig, keins hat größeres Gewicht als das andere) oder hierarchisch (eins oder mehrere fungieren als Dominante) erscheinen. Körpertheatertechniken Simultantes Handeln horisch, d.h. alle gleichzeitig nacheinander einsetzend, aber zum Schluss alle gemeinsam handelnd -zur gleichen Zeit gemeinsam -kein eindeutiger Auslöser/Führender -simultan synchron: gleiche Handlung (z. B. winken)/ gleiche Bewegung (alle winken auf die gleiche Art u. Weise -simultan asynchron: gleiche Handlung (z. B. winken)/ unterschiedliche Bewegung (versch. Winkformen") Führen und Folgen (F+F) -eine Figur macht eine Bewegung komplett bis zu Ende vor -die andere/n machen diese nach (nacheinander/einzeln, synchron/gemeinsam). Spiegel (Sonderform von F+F) -zwei Spielende stehen auf etwa Armlänge einander gegenüber. -eine/r führt, von Zuschauenden unbemerkt, Bewegungen an- der Andere kopiert. Bewegungen und Mimik - wie sich Betrachtende/r und Spiegelbild. Schatten (Sonderform von F+F) -zwei Personen stehen hintereinander -hinten Stehende/r kopiert Vordermann als dessen Schatten -d.h. nur das, was von hinten erkennbar ist Marionette -1 Spieler in - Marionettenspieler in → bewegt die Puppe an imaginären Fäden 1 Spieler in Marionette → tut nur das, wozu sie veranlasst/. per Faden geführt wird Domino (Sonderform von F+F) -eine Person stößt eine Bewegung an, die anderen folgen überlappend (vgl. La Ola-Bewegung) Echo (Sonderform von Domino) -abebbendes Domino -die Bewegung wird kleiner, schwächer, Teile der Bewegung fehlen -Variante: sich steigernde Bewegung Zeitlupe -alle Bewegungen sehr verlangsamt ausführen -es muss mehr Kraft aufgewendet werden - größere Körperspannung -Wackler vermeiden. Zeitraffer -Bewegungen werden in viel zu schnellem Tempo ausgeführt. -skurrile Wirkung entsteht Freeze -Spieler frieren in der aktuellen Bewegung ein -Einfrieren/Auflösen nach Absprache/spontan/auf Ansage -alle oder unabhängig voneinander Urtheater. -Theaterspiel entspringt naturlichem Spieltrieb des Menschen sowie dem Bedürfnis nach Kommunikation und Nachahmung -erster offizieller Schauspieler: Schamane der Urzeit (Natur als Gottheit; soll durch Opfer, Tänze und Beschwörung günstig gestimmt werden) -Tierimitation als älteste Form der Schauspielerei -im Kostüm=besessen vom Geist der Person oder des Tieres, welches verkörpert wird" -Publikum, kreisförmige Bühnenfläche und Schauspieler -wichtiger Beitrag zum Zusammenhalt von Gesellschaften -fast nur Männer (größere körperliche Kraft →wichtig für Jagd und Versorgung der Gemeinschaft) -später mit Hilfe von Theaterspielen für Jagd geprobt Freeze -das zeitweise Unterbrechen und Einfrieren der Darstellung -muss lange genug gehalten werden (Schauspieler und Publikum nehmen Zeit anders wahr) -erfordert Disziplin -am häufigsten zu Beginn oder Ende einer Szene als Markierung zum Einsatz -Freeze kann Spannung steigern -Freeze auf einzelnen Ebenen →gezieltes Lenken der Aufmerksamkeit des Publikums -unterschiedliche Handlungsorte können angedeutet werden Der Körper als Ausdrucksträger Funktion im Alltag meist unbewusst eingesetzt spontan, unkontrolliert bewusster Einsatz = Manipulation Funktion im Theater bewusster Einsatz zur Gestaltung von Rollen Gestik Definition¹ -Summe aller Körperbewegungen, insbesondere der Arme/Hände -angeborene/erlernte besten -nicht universell Funktion: -Sprachersatz = sprachunabhängig -Veranschaulichung von Sprache = sprachbezogen -Darstellung von: inneren Zuständen, Handlungen, sozialer Stellung. Feedback-Regeln 1. Persönliches Erleben -Feedback wird positiv formuliert (Lob, Anerkennung....) -Feedback als „Ich-Botschaft" formulieren 2.B. Ich fand toll, dass,-; Mir hat gefallen, dass... → Magic-Moment 2. Wahrnehmung -genaue Beschreibung der Gestaltung/des Gesehenen -Bezug zur Aufgabenstellung Proxemik Mimik Definition: -Raumsprache, -verhalten der Spielenden -Bewegung im Raum "alleine wie? von wo nach wo? mit anderen Bewegungen im Verhältnis zueinander -Gangarten (stolpern, schleichen....) -Ebenen (sitzen, stehen,...) Funktion: -Aussage über: -soziale Stellung, Beziehung, Untergrundbedingungen, Geschlecht, Gesundheitszustand, Gemütslage Definition: -Gesamteindruck sichtbarer Bewegungen der Gesichtsoberfläche -meist universell/weltweit verständlich Funktion: -Stimmung -Empfindungen -Gedanken ausdrücken. -wortlase Verständigung. -kann Gestik und Sprache unterstützen Theatergeschichte: -Grundelement des Theaters -einfachste, älteste Form von Theater 3. Deutung -das Wahrgenommene interpretieren, Bedeutungen finden, Wirkung begründen -Beziehungen der Figuren untereinander 4. Anregung -Fragen an die Gestaltung und/oder konstruktive Anregungen, ' hören möchte: 2.B.: Ich hätte folgende Idee, die ihr mal ausprobieren könntet...; Mich würde interessieren, wie dies an jener Stelle gewirkt hätte...; -Kritik annehmen und die Feedbacker" ausreden lassen Feedback soll ermuntern, weiter zu experimentieren, auszuprobieren und Neues zu erproben! , wenn die Gruppe diese Qualität von Spieleinfällen -Der Einfall ist von Komplexität geprägt und eröffnet mehrdimensionale Interpretationsmöglichkeiten und eine vielschichtige Umsetzung. -Durch den Einfall ergeben sich schnell weitere Ideen und Handlungsstränge, die verfolgt werden können. -Der Einfall ist ungewöhnlich, bringt eine unvorhergesehene Wendung in die Handlung oder bricht mit Klischeebildern von Figuren und Charakteren. -Es entstehen Bilder, die auch visuell interessant und ungewöhnlich sind. -Die Idee berührt euch emotional oder fasziniert euch.. -Ihr werdet spielerisch gefordert und habt Lust auf die Darstellung der Idee. Manfred Brauneck, Theater, Spiel und Ernst Spiel und Ernst Obwohl der Zuschauer weiß, dass das Geschehen auf der Bühne nur Spiel ist, nimmt er es ernst. Spielen und Zuschauen Theater ist nur möglich, wenn Spieler und Zuschauer in einem Interaktionszusammenhang stehen, die Vereinbarung von Spieler und Zuschauer besteht und Dialektik vorliegt. Theater als Als-ob"-Situation Theater ist eine nachgeahmte Wirklichkeit und dient als Konstruktionsmoment. Spieler und Zuschauer Spieler und Zuschauer sind fundamentales Element des Theaters und bestimmen die Theatersituation (utopische Dimension). "nur in der Vorstellung existierend Rollen In einer Rolle liegt die Chance zu neuer Selbstfindung. Theater zeichnet sich besonders durch Rollen und Beziehungen aus. Rolle Spieler-Zuschauer, theatralisches Rollenhandeln. Rolle des Spielers ist nicht mit seinem Ich gleichzusetzen. Unmittelbarkeit von Theater Jede Aufführung ist einmalig/eigen/keine Reproduktion. Ohne direktes Zusammenspiel von Zuschauern und Spielern funktioniert Theater nicht. Theatersituation als gesellschaftliche Vereinbarung Das Theater (Spiel und Ernst) wird als gesellschaftliche Vereinbarung wahrgenommen. Theater = A (Spieler) verkörpert X(Figur), während s (Zuschauer) zuschaut theatralischer Code (Minimal definition) Erika Fischer-Lichte: Theater als Zeichensystem kinesische Zeichen: mimische gestische und proxemische Zeichen akustische Zeichen: sprechen, singen, Musik, Geräusche machen. sprachliche Zeichen: spezifische Stimme, bestimmte Betonung, Tonhöhe, Lautstärke, Stimmfärbung →paralinguistische Zeichen spezifisches Äußeres: Maske, Frisur, Kostüm in einem besonderen Roum: Raumkonzeption, Dekorationen, Requisiten Mobilität der Zeichen Theatralische Zeichen können nicht nur als Zeichen eines Zeichens, das es materiell selbst darstellt, fungieren, sondern auch als Zeichens, das jedem beliebigen anderen Zeichensystems angehören mag (2.B. Dekoration durch Worte, Requisiten durch Gesten, besten durch Geräusche, Beleuchtung durch Requisiten usw. ersetzen). Polyfunktionalität von Zeichen Theatralische Zeichen können nur insofern andere theatralische Zeichen ersetzen, als es imstande ist unterschiedliche Zeichen funktionen zu übernehmen. Das Zeichen nimmt die Bedeutungen an, welche clas Agieren des Schauspielers ihm beiliegt. (2.B. Stuhl als Berg, Treppe, Schwert, Regenschirm, Auto, feindlicher Soldat). Zeichen können gleichberechtigt (gleichrangig, keins hat größeres Gewicht als das andere) oder hierarchisch (eins oder mehrere fungieren als Dominante) erscheinen. Der Körper im Theater -Gestik, Mimik, Bewegung, Körperhaltung, äußere Erscheinung u. Sprache sind. primäre u. grundlegende Instrumente u. Ausdrucksmittel der Darsteller -bewusster Einsatz der Körpersprache kann soziale Stellung. Haltung gegenüber anderen Figuren, Absichten u. Charakterzüge einer Figur deutlich machen -körperliches Erscheinungsbild kann nie neutralisiert werden. ganz -Diskrepanzen zwischen einer Figur und der tatsächlichen Erscheinung der Darsteller werden manchmal bewusst eingesetzt, um Spannung u. Irritation zu erzeugen -Einsatz des Körpers im Verhältnis zur Sprache variiert je nach Theaterform u. Vorliebe des Regisseurs bzw. der Theatergruppe Mimik -sichtbare Bewegungen der Gesichtsoberfläche -umfasst einen Gesamteindruck mimischer Facetten -Grundelement der Schauspielkunst -bringt Gefühle, bedanken und Haltungen einer Figur zum Ausdruck Gestik -Summe aller Körperbewegungen, insbesondere der Arme u. Hände -wesentlicher Teil der Körpersprache u. dient zur Veranschaulichung oder zum Ersatz von Sprache -wird eingesetzt, um den inneren Zustand, die soziale Stellung oder das Handeln einer Figur darzustellen. Präsenz auf der Bühne -Darsteller müssen immer präsent u konzentriert sein, auch um jeder- zeit auf Spielimpulse reagieren zu können -Präsenz wird vom Publikum als besondere Ausstrahlung einer Person oder Figur wahrgenommen Neutrale Haltung -Menschen besitzen einen bestimmten, besonderen Körperausdruck, der etwas über ihre Personlichkeit und was sie im Leben erlebt haben aussagt -private" Körperhaltung ist auf der Bühne hinderlich Körperspannung -gesammte Muskulatur u. aufrechte u. kraftvolle Körperhaltung für präsente Körperspannung lässt sich am besten aus „neutraler" Haltung entwickeln Peripherer Blick -aufmerksame Wahrnehmung, die offen für alles ist, was um einen herum passiert -lässt Akteure auf der Bühne wahrnehmen, was ihre Mitspieler tun u. wo sie sich befinden. Konzentration -bedeutet, trotz Offenheit für das Drumherum, konzentriert u. mit größter Spannung u. Energie zu handeh, zielgerecht u. klar zu agieren -privates Verhalten (unbewusste Bewegungen wie Haare aus dem Gesicht. streichen, Verlegenheitsgesten) oder Tuscheln u. unsichere Blicke im Raum kommen nicht vor -Darsteller sind stets mit dem Blick zielstrebig dort, wo es Aufmerksam- keit erfordert (Dialogpartner oder bei Handlung die ausgeführt wird) -fehlende Präsenz wird durch Passivität, fehlende Körperspannung, Unauf- merksamkeit, Hektik, Unklarheit u. Unsicherheit bemerkbar Handlungsbögen Grundstruktur des klassischen Dramas (Variationen in der Darstellung) ܕ ܢ Exposition steigende Handlung • Person Ausgangslage Spannung Neugierde wecken Startpunkt Tor zum Erlebnis Höhepunkt ganz unten" oder • ganz oben" Handlungsbögen darstellerisch stützen Retardation Verzögerung der Entwicklung Aspekt: Schauspielende (Präsenz, Konzentration): 1. erst handeln, dann Sprechen Höhepunkt Sponnung steigern fallende Handlung Auflösung • Happy End Katastrophe Erlebnisabfall hinnouszögern Zeitachse Ausklang 2. Als Darstellende/r immer wissen: Wer ist die Figur? Was tut die Figur? Was fühlt die Figur? Weshalb tut/fühlt die Figur das? 3. hörbar und deutlich sprechen Exposition steigende Handlung I. Akt erregendes Peripelie Moment Aspekt theatralische Mittel: Veränderung von... II. Akt 1... Geschwindigkeit 2.. Lautstärke III. Akt retardierendes Katastrophe Moment 3... Handlungsweisen/Handlungen 4.- gut gesetztes Freeze 5... • gut gesetzte Sprechpausen fallende Handlung Wichtige Fragen bei der Gestaltung des Handlungsbogen IV. Akt 1. Wer könnte(n) die zentrale(n) Figurlen) sein? 2.Wie werden sie vorgestellt? (Handlungen, Worte, Sprecher....?) 3.Worin könnte der Grundkonflikt der Handlung liegen? 4. Wie spitzt sich der Konflikt zu? Wie eskaliert er? Wie läst er sich? 5. Wie endet die Szene (Szenenfolge) inhaltlich? 6. Was macht die Darstellung interessant? das Thema/die aufgeworfene Frage am Schluss/ die Darstellung/ die aufgebaute Spannunglein magic moment V. Akt 6.... Bruch der Erwartungen der Zuschauenden Natürlich kann auch mit allen anderen Ausdruckströgern gearbeitet werden (akustische,...).

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Voraussetzungen -Kenntnis, Erfahrung, Übung. -Gesetzesmäßigkeiten, Regeln. -unterschiedlichste Mittel. -aufwärmen mit Konzentrations- und Körperübungen -private besten (Haare aus dem Gesicht streichen, an Kleidung herumzupfen u.Ä.) unterlassen. -bestaltung einer Figur zunächst von ihrem Körperausdruck her nähern, Sprache u. Text entwickeln sich oft von allein Bedeutung Entstehung im Theater Darstellende = Gestaltende -übernehmen, ← Rollen -gestalten -stellen dar -vermitteln Ľ —ZI<JH K von Das szenische Produkt Darstellendes Spiel Perspektive: Schauspieler -Schauspieler, welcher sich in andere Figuren hineinversetzt ↳ Denkweise Handeln NU ↑ ADSSAGE ↑ J Zuschauende -Mitgestaltende -nehmen wahr -verbinden (assoziieren) -projizieren -Spieler als Ausdrucksträger Fakustische Ausdrucksträger -bühnenspezifische Ausdrucksträger Requisit -Kulisse Voraussetzungen: -Körperausdruck und Körpersprache. -Konzentration -Anwendung von Kunst, Musik u Requisiten -Kenntnis → Umsetzung auf der Bühne -Regeln kennen. -Gestik Mimik -Proxemik -Stimme, Sprache -Maske, Kostum -Raum -Licht Entdeckungen machen. Körper -Aussehen, Haltung, Gang, Gestik u. Mimik haben automatisch eine Aussage und werden von jedem wahrgenommen -Jede Bewegung und Haltung wird vom Zuschauer interpretiert und auf die Rolle bezogen ·Musik -Klang -Geräusche Gründe für Wichtigkeit des Körpers -Bühne lebt davon -Charakterisierung von Figuren -Vermeidung von Missverständnissen/Missinterpretationen Der Körper im Theater -Gestik, Mimik, Bewegung, Körperhaltung, äußere Erscheinung u. Sprache sind. primäre u. grundlegende Instrumente u. Ausdrucksmittel der Darsteller -bewusster Einsatz der Körpersprache kann soziale Stellung. Haltung gegenüber anderen Figuren, Absichten u. Charakterzüge einer Figur deutlich machen -körperliches Erscheinungsbild kann nie neutralisiert werden. ganz -Diskrepanzen zwischen einer Figur und der tatsächlichen Erscheinung der Darsteller werden manchmal bewusst eingesetzt, um Spannung u. Irritation zu erzeugen -Einsatz des Körpers im Verhältnis zur Sprache variiert je nach Theaterform u. Vorliebe des Regisseurs bzw. der Theatergruppe Mimik -sichtbare Bewegungen der Gesichtsoberfläche -umfasst einen Gesamteindruck mimischer Facetten -Grundelement der Schauspielkunst -bringt Gefühle, bedanken und Haltungen einer Figur zum Ausdruck Gestik -Summe aller Körperbewegungen, insbesondere der...

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Arme u. Hände -wesentlicher Teil der Körpersprache u. dient zur Veranschaulichung oder zum Ersatz von Sprache -wird eingesetzt, um den inneren Zustand, die soziale Stellung oder das Handeln einer Figur darzustellen. Präsenz auf der Bühne -Darsteller müssen immer präsent u konzentriert sein, auch um jeder- zeit auf Spielimpulse reagieren zu können -Präsenz wird vom Publikum als besondere Ausstrahlung einer Person oder Figur wahrgenommen Neutrale Haltung -Menschen besitzen einen bestimmten, besonderen Körperausdruck, der etwas über ihre Personlichkeit und was sie im Leben erlebt haben aussagt -private" Körperhaltung ist auf der Bühne hinderlich Körperspannung -gesammte Muskulatur u. aufrechte u. kraftvolle Körperhaltung für präsente Körperspannung lässt sich am besten aus „neutraler" Haltung entwickeln Peripherer Blick -aufmerksame Wahrnehmung, die offen für alles ist, was um einen herum passiert -lässt Akteure auf der Bühne wahrnehmen, was ihre Mitspieler tun u. wo sie sich befinden. Konzentration -bedeutet, trotz Offenheit für das Drumherum, konzentriert u. mit größter Spannung u. Energie zu handeh, zielgerecht u. klar zu agieren -privates Verhalten (unbewusste Bewegungen wie Haare aus dem Gesicht. streichen, Verlegenheitsgesten) oder Tuscheln u. unsichere Blicke im Raum kommen nicht vor -Darsteller sind stets mit dem Blick zielstrebig dort, wo es Aufmerksam- keit erfordert (Dialogpartner oder bei Handlung die ausgeführt wird) -fehlende Präsenz wird durch Passivität, fehlende Körperspannung, Unauf- merksamkeit, Hektik, Unklarheit u. Unsicherheit bemerkbar Der Körper als Ausdrucksträger Funktion im Alltag meist unbewusst eingesetzt spontan, unkontrolliert bewusster Einsatz = Manipulation Funktion im Theater bewusster Einsatz zur Gestaltung von Rollen Gestik Definition¹ -Summe aller Körperbewegungen, insbesondere der Arme/Hände -angeborene/erlernte besten -nicht universell Funktion: -Sprachersatz = sprachunabhängig -Veranschaulichung von Sprache = sprachbezogen -Darstellung von: inneren Zuständen, Handlungen, sozialer Stellung. Feedback-Regeln 1. Persönliches Erleben -Feedback wird positiv formuliert (Lob, Anerkennung....) -Feedback als „Ich-Botschaft" formulieren 2.B. Ich fand toll, dass,-; Mir hat gefallen, dass... → Magic-Moment 2. Wahrnehmung -genaue Beschreibung der Gestaltung/des Gesehenen -Bezug zur Aufgabenstellung Proxemik Mimik Definition: -Raumsprache, -verhalten der Spielenden -Bewegung im Raum "alleine wie? von wo nach wo? mit anderen Bewegungen im Verhältnis zueinander -Gangarten (stolpern, schleichen....) -Ebenen (sitzen, stehen,...) Funktion: -Aussage über: -soziale Stellung, Beziehung, Untergrundbedingungen, Geschlecht, Gesundheitszustand, Gemütslage Definition: -Gesamteindruck sichtbarer Bewegungen der Gesichtsoberfläche -meist universell/weltweit verständlich Funktion: -Stimmung -Empfindungen -Gedanken ausdrücken. -wortlase Verständigung. -kann Gestik und Sprache unterstützen Theatergeschichte: -Grundelement des Theaters -einfachste, älteste Form von Theater 3. Deutung -das Wahrgenommene interpretieren, Bedeutungen finden, Wirkung begründen -Beziehungen der Figuren untereinander 4. Anregung -Fragen an die Gestaltung und/oder konstruktive Anregungen, ' hören möchte: 2.B.: Ich hätte folgende Idee, die ihr mal ausprobieren könntet...; Mich würde interessieren, wie dies an jener Stelle gewirkt hätte...; -Kritik annehmen und die Feedbacker" ausreden lassen Feedback soll ermuntern, weiter zu experimentieren, auszuprobieren und Neues zu erproben! , wenn die Gruppe diese Körpertheatertechniken Simultantes Handeln horisch, d.h. alle gleichzeitig nacheinander einsetzend, aber zum Schluss alle gemeinsam handelnd -zur gleichen Zeit gemeinsam -kein eindeutiger Auslöser/Führender -simultan synchron: gleiche Handlung (z. B. winken)/ gleiche Bewegung (alle winken auf die gleiche Art u. Weise -simultan asynchron: gleiche Handlung (z. B. winken)/ unterschiedliche Bewegung (versch. Winkformen") Führen und Folgen (F+F) -eine Figur macht eine Bewegung komplett bis zu Ende vor -die andere/n machen diese nach (nacheinander/einzeln, synchron/gemeinsam Spiegel (Sonderform von F+F) -zwei Spielende stehen auf etwa Armlänge einander gegenüber. -eine/r führt, von Zuschauenden unbemerkt, Bewegungen an- der Andere kopiert. Bewegungen und Mimik - wie sich Betrachtende/r und Spiegelbild. Schatten (Sonderform von F+F) -zwei Personen stehen hintereinander -hinten Stehende/r kopiert Vordermann als dessen Schatten -d.h. nur das, was von hinten erkennbar ist Marionette -1 Spieler in - Marionettenspieler in → bewegt die Puppe an imaginären Fäden 1 Spieler in Marionette → tut nur das, wozu sie veranlasst/. per Faden geführt wird Domino (Sonderform von F+F) -eine Person stößt eine Bewegung an, die anderen folgen überlappend (vgl. La Ola-Bewegung Echo (Sonderform von Domino) -abebbendes Domino -die Bewegung wird kleiner, schwächer, Teile der Bewegung fehlen -Variante: sich steigernde Bewegung Zeitlupe -alle Bewegungen sehr verlangsamt ausführen -es muss mehr Kraft aufgewendet werden - größere Körperspannung -Wackler vermeiden. Zeitraffer -Bewegungen werden in viel zu schnellem Tempo ausgeführt. -skurrile Wirkung entsteht Freeze -Spieler frieren in der aktuellen Bewegung ein -Einfrieren/Auflösen nach Absprache/spontan/auf Ansage -alle oder unabhängig voneinander Urtheater. -Theaterspiel entspringt naturlichem Spieltrieb des Menschen sowie dem Bedürfnis nach Kommunikation und Nachahmung -erster offizieller Schauspieler: Schamane der Urzeit (Natur als Gottheit; soll durch Opfer, Tänze und Beschwörung günstig gestimmt werden) -Tierimitation als älteste Form der Schauspielerei -im Kostüm besessen vom Geist der Person oder des Tieres, welches verkörpert wird -Publikum, kreisförmige Bühnenfläche und Schauspieler -wichtiger Beitrag zum Zusammenhalt von Gesellschaften -fast nur Männer (größere körperliche Kraft →wichtig für Jagd und Versorgung der Gemeinschaft -später mit Hilfe von Theaterspielen für Jagd geprobt Freeze -das zeitweise Unterbrechen und Einfrieren der Darstellung -muss lange genug gehalten werden (Schauspieler und Publikum nehmen Zeit anders wahr -erfordert Disziplin -am häufigsten zu Beginn oder Ende einer Szene als Markierung zum Einsatz -Freeze kann Spannung steigern -Freeze auf einzelnen Ebenen →gezieltes Lenken der Aufmerksamkeit des Publikums -unterschiedliche Handlungsorte können angedeutet werden Qualität von Spieleinfällen -Der Einfall ist von Komplexität geprägt und eröffnet mehrdimensionale Interpretationsmöglichkeiten und eine vielschichtige Umsetzung. -Durch den Einfall ergeben sich schnell weitere Ideen und Handlungsstränge, die verfolgt werden können. -Der Einfall ist ungewöhnlich, bringt eine unvorhergesehene Wendung in die Handlung oder bricht mit Klischeebildern von Figuren und Charakteren. -Es entstehen Bilder, die auch visuell interessant und ungewöhnlich sind. -Die Idee berührt euch emotional oder fasziniert euch.. -Ihr werdet spielerisch gefordert und habt Lust auf die Darstellung der Idee. Manfred Brauneck, Theater, Spiel und Ernst Spiel und Ernst Obwohl der Zuschauer weiß, dass das Geschehen auf der Bühne nur Spiel ist, nimmt er es ernst. Spielen und Zuschauen Theater ist nur möglich, wenn Spieler und Zuschauer in einem Interaktionszusammenhang stehen, die Vereinbarung von Spieler und Zuschauer besteht und Dialektik vorliegt. Theater als Als-ob"-Situation Theater ist eine nachgeahmte Wirklichkeit und dient als Konstruktionsmoment. Spieler und Zuschauer Spieler und Zuschauer sind fundamentales Element des Theaters und bestimmen die Theatersituation (utopische Dimension). "nur in der Vorstellung existierend Rollen In einer Rolle liegt die Chance zu neuer Selbstfindung. Theater zeichnet sich besonders durch Rollen und Beziehungen aus. Rolle Spieler-Zuschauer, theatralisches Rollenhandeln. Rolle des Spielers ist nicht mit seinem Ich gleichzusetzen. Unmittelbarkeit von Theater Jede Aufführung ist einmalig/eigen/keine Reproduktion. Ohne direktes Zusammenspiel von Zuschauern und Spielern funktioniert Theater nicht. Theatersituation als gesellschaftliche Vereinbarung Das Theater (Spiel und Ernst) wird als gesellschaftliche Vereinbarung wahrgenommen. Theater = A (Spieler) verkörpert X(Figur), während s (Zuschauer) zuschaut theatralischer Code (Minimal definition) Erika Fischer-Lichte: Theater als Zeichensystem kinesische Zeichen: mimische gestische und proxemische Zeichen akustische Zeichen: sprechen, singen, Musik, Geräusche machen. sprachliche Zeichen: spezifische Stimme, bestimmte Betonung, Tonhöhe, Lautstärke, Stimmfärbung →paralinguistische Zeichen spezifisches Äußeres: Maske, Frisur, Kostüm in einem besonderen Roum: Raumkonzeption, Dekorationen, Requisiten Mobilität der Zeichen Theatralische Zeichen können nicht nur als Zeichen eines Zeichens, das es materiell selbst darstellt, fungieren, sondern auch als Zeichens, das jedem beliebigen anderen Zeichensystems angehören mag (2.B. Dekoration durch Worte, Requisiten durch Gesten, besten durch Geräusche, Beleuchtung durch Requisiten usw. ersetzen). Polyfunktionalität von Zeichen Theatralische Zeichen können nur insofern andere theatralische Zeichen ersetzen, als es imstande ist unterschiedliche Zeichen funktionen zu übernehmen. Das Zeichen nimmt die Bedeutungen an, welche clas Agieren des Schauspielers ihm beiliegt. (2.B. Stuhl als Berg, Treppe, Schwert, Regenschirm, Auto, feindlicher Soldat). Zeichen können gleichberechtigt (gleichrangig, keins hat größeres Gewicht als das andere) oder hierarchisch (eins oder mehrere fungieren als Dominante) erscheinen. Körpertheatertechniken Simultantes Handeln horisch, d.h. alle gleichzeitig nacheinander einsetzend, aber zum Schluss alle gemeinsam handelnd -zur gleichen Zeit gemeinsam -kein eindeutiger Auslöser/Führender -simultan synchron: gleiche Handlung (z. B. winken)/ gleiche Bewegung (alle winken auf die gleiche Art u. Weise -simultan asynchron: gleiche Handlung (z. B. winken)/ unterschiedliche Bewegung (versch. Winkformen") Führen und Folgen (F+F) -eine Figur macht eine Bewegung komplett bis zu Ende vor -die andere/n machen diese nach (nacheinander/einzeln, synchron/gemeinsam). Spiegel (Sonderform von F+F) -zwei Spielende stehen auf etwa Armlänge einander gegenüber. -eine/r führt, von Zuschauenden unbemerkt, Bewegungen an- der Andere kopiert. Bewegungen und Mimik - wie sich Betrachtende/r und Spiegelbild. Schatten (Sonderform von F+F) -zwei Personen stehen hintereinander -hinten Stehende/r kopiert Vordermann als dessen Schatten -d.h. nur das, was von hinten erkennbar ist Marionette -1 Spieler in - Marionettenspieler in → bewegt die Puppe an imaginären Fäden 1 Spieler in Marionette → tut nur das, wozu sie veranlasst/. per Faden geführt wird Domino (Sonderform von F+F) -eine Person stößt eine Bewegung an, die anderen folgen überlappend (vgl. La Ola-Bewegung) Echo (Sonderform von Domino) -abebbendes Domino -die Bewegung wird kleiner, schwächer, Teile der Bewegung fehlen -Variante: sich steigernde Bewegung Zeitlupe -alle Bewegungen sehr verlangsamt ausführen -es muss mehr Kraft aufgewendet werden - größere Körperspannung -Wackler vermeiden. Zeitraffer -Bewegungen werden in viel zu schnellem Tempo ausgeführt. -skurrile Wirkung entsteht Freeze -Spieler frieren in der aktuellen Bewegung ein -Einfrieren/Auflösen nach Absprache/spontan/auf Ansage -alle oder unabhängig voneinander Urtheater. -Theaterspiel entspringt naturlichem Spieltrieb des Menschen sowie dem Bedürfnis nach Kommunikation und Nachahmung -erster offizieller Schauspieler: Schamane der Urzeit (Natur als Gottheit; soll durch Opfer, Tänze und Beschwörung günstig gestimmt werden) -Tierimitation als älteste Form der Schauspielerei -im Kostüm=besessen vom Geist der Person oder des Tieres, welches verkörpert wird" -Publikum, kreisförmige Bühnenfläche und Schauspieler -wichtiger Beitrag zum Zusammenhalt von Gesellschaften -fast nur Männer (größere körperliche Kraft →wichtig für Jagd und Versorgung der Gemeinschaft) -später mit Hilfe von Theaterspielen für Jagd geprobt Freeze -das zeitweise Unterbrechen und Einfrieren der Darstellung -muss lange genug gehalten werden (Schauspieler und Publikum nehmen Zeit anders wahr) -erfordert Disziplin -am häufigsten zu Beginn oder Ende einer Szene als Markierung zum Einsatz -Freeze kann Spannung steigern -Freeze auf einzelnen Ebenen →gezieltes Lenken der Aufmerksamkeit des Publikums -unterschiedliche Handlungsorte können angedeutet werden Der Körper als Ausdrucksträger Funktion im Alltag meist unbewusst eingesetzt spontan, unkontrolliert bewusster Einsatz = Manipulation Funktion im Theater bewusster Einsatz zur Gestaltung von Rollen Gestik Definition¹ -Summe aller Körperbewegungen, insbesondere der Arme/Hände -angeborene/erlernte besten -nicht universell Funktion: -Sprachersatz = sprachunabhängig -Veranschaulichung von Sprache = sprachbezogen -Darstellung von: inneren Zuständen, Handlungen, sozialer Stellung. Feedback-Regeln 1. Persönliches Erleben -Feedback wird positiv formuliert (Lob, Anerkennung....) -Feedback als „Ich-Botschaft" formulieren 2.B. Ich fand toll, dass,-; Mir hat gefallen, dass... → Magic-Moment 2. Wahrnehmung -genaue Beschreibung der Gestaltung/des Gesehenen -Bezug zur Aufgabenstellung Proxemik Mimik Definition: -Raumsprache, -verhalten der Spielenden -Bewegung im Raum "alleine wie? von wo nach wo? mit anderen Bewegungen im Verhältnis zueinander -Gangarten (stolpern, schleichen....) -Ebenen (sitzen, stehen,...) Funktion: -Aussage über: -soziale Stellung, Beziehung, Untergrundbedingungen, Geschlecht, Gesundheitszustand, Gemütslage Definition: -Gesamteindruck sichtbarer Bewegungen der Gesichtsoberfläche -meist universell/weltweit verständlich Funktion: -Stimmung -Empfindungen -Gedanken ausdrücken. -wortlase Verständigung. -kann Gestik und Sprache unterstützen Theatergeschichte: -Grundelement des Theaters -einfachste, älteste Form von Theater 3. Deutung -das Wahrgenommene interpretieren, Bedeutungen finden, Wirkung begründen -Beziehungen der Figuren untereinander 4. Anregung -Fragen an die Gestaltung und/oder konstruktive Anregungen, ' hören möchte: 2.B.: Ich hätte folgende Idee, die ihr mal ausprobieren könntet...; Mich würde interessieren, wie dies an jener Stelle gewirkt hätte...; -Kritik annehmen und die Feedbacker" ausreden lassen Feedback soll ermuntern, weiter zu experimentieren, auszuprobieren und Neues zu erproben! , wenn die Gruppe diese Qualität von Spieleinfällen -Der Einfall ist von Komplexität geprägt und eröffnet mehrdimensionale Interpretationsmöglichkeiten und eine vielschichtige Umsetzung. -Durch den Einfall ergeben sich schnell weitere Ideen und Handlungsstränge, die verfolgt werden können. -Der Einfall ist ungewöhnlich, bringt eine unvorhergesehene Wendung in die Handlung oder bricht mit Klischeebildern von Figuren und Charakteren. -Es entstehen Bilder, die auch visuell interessant und ungewöhnlich sind. -Die Idee berührt euch emotional oder fasziniert euch.. -Ihr werdet spielerisch gefordert und habt Lust auf die Darstellung der Idee. Manfred Brauneck, Theater, Spiel und Ernst Spiel und Ernst Obwohl der Zuschauer weiß, dass das Geschehen auf der Bühne nur Spiel ist, nimmt er es ernst. Spielen und Zuschauen Theater ist nur möglich, wenn Spieler und Zuschauer in einem Interaktionszusammenhang stehen, die Vereinbarung von Spieler und Zuschauer besteht und Dialektik vorliegt. Theater als Als-ob"-Situation Theater ist eine nachgeahmte Wirklichkeit und dient als Konstruktionsmoment. Spieler und Zuschauer Spieler und Zuschauer sind fundamentales Element des Theaters und bestimmen die Theatersituation (utopische Dimension). "nur in der Vorstellung existierend Rollen In einer Rolle liegt die Chance zu neuer Selbstfindung. Theater zeichnet sich besonders durch Rollen und Beziehungen aus. Rolle Spieler-Zuschauer, theatralisches Rollenhandeln. Rolle des Spielers ist nicht mit seinem Ich gleichzusetzen. Unmittelbarkeit von Theater Jede Aufführung ist einmalig/eigen/keine Reproduktion. Ohne direktes Zusammenspiel von Zuschauern und Spielern funktioniert Theater nicht. Theatersituation als gesellschaftliche Vereinbarung Das Theater (Spiel und Ernst) wird als gesellschaftliche Vereinbarung wahrgenommen. Theater = A (Spieler) verkörpert X(Figur), während s (Zuschauer) zuschaut theatralischer Code (Minimal definition) Erika Fischer-Lichte: Theater als Zeichensystem kinesische Zeichen: mimische gestische und proxemische Zeichen akustische Zeichen: sprechen, singen, Musik, Geräusche machen. sprachliche Zeichen: spezifische Stimme, bestimmte Betonung, Tonhöhe, Lautstärke, Stimmfärbung →paralinguistische Zeichen spezifisches Äußeres: Maske, Frisur, Kostüm in einem besonderen Roum: Raumkonzeption, Dekorationen, Requisiten Mobilität der Zeichen Theatralische Zeichen können nicht nur als Zeichen eines Zeichens, das es materiell selbst darstellt, fungieren, sondern auch als Zeichens, das jedem beliebigen anderen Zeichensystems angehören mag (2.B. Dekoration durch Worte, Requisiten durch Gesten, besten durch Geräusche, Beleuchtung durch Requisiten usw. ersetzen). Polyfunktionalität von Zeichen Theatralische Zeichen können nur insofern andere theatralische Zeichen ersetzen, als es imstande ist unterschiedliche Zeichen funktionen zu übernehmen. Das Zeichen nimmt die Bedeutungen an, welche clas Agieren des Schauspielers ihm beiliegt. (2.B. Stuhl als Berg, Treppe, Schwert, Regenschirm, Auto, feindlicher Soldat). Zeichen können gleichberechtigt (gleichrangig, keins hat größeres Gewicht als das andere) oder hierarchisch (eins oder mehrere fungieren als Dominante) erscheinen. Der Körper im Theater -Gestik, Mimik, Bewegung, Körperhaltung, äußere Erscheinung u. Sprache sind. primäre u. grundlegende Instrumente u. Ausdrucksmittel der Darsteller -bewusster Einsatz der Körpersprache kann soziale Stellung. Haltung gegenüber anderen Figuren, Absichten u. Charakterzüge einer Figur deutlich machen -körperliches Erscheinungsbild kann nie neutralisiert werden. ganz -Diskrepanzen zwischen einer Figur und der tatsächlichen Erscheinung der Darsteller werden manchmal bewusst eingesetzt, um Spannung u. Irritation zu erzeugen -Einsatz des Körpers im Verhältnis zur Sprache variiert je nach Theaterform u. Vorliebe des Regisseurs bzw. der Theatergruppe Mimik -sichtbare Bewegungen der Gesichtsoberfläche -umfasst einen Gesamteindruck mimischer Facetten -Grundelement der Schauspielkunst -bringt Gefühle, bedanken und Haltungen einer Figur zum Ausdruck Gestik -Summe aller Körperbewegungen, insbesondere der Arme u. Hände -wesentlicher Teil der Körpersprache u. dient zur Veranschaulichung oder zum Ersatz von Sprache -wird eingesetzt, um den inneren Zustand, die soziale Stellung oder das Handeln einer Figur darzustellen. Präsenz auf der Bühne -Darsteller müssen immer präsent u konzentriert sein, auch um jeder- zeit auf Spielimpulse reagieren zu können -Präsenz wird vom Publikum als besondere Ausstrahlung einer Person oder Figur wahrgenommen Neutrale Haltung -Menschen besitzen einen bestimmten, besonderen Körperausdruck, der etwas über ihre Personlichkeit und was sie im Leben erlebt haben aussagt -private" Körperhaltung ist auf der Bühne hinderlich Körperspannung -gesammte Muskulatur u. aufrechte u. kraftvolle Körperhaltung für präsente Körperspannung lässt sich am besten aus „neutraler" Haltung entwickeln Peripherer Blick -aufmerksame Wahrnehmung, die offen für alles ist, was um einen herum passiert -lässt Akteure auf der Bühne wahrnehmen, was ihre Mitspieler tun u. wo sie sich befinden. Konzentration -bedeutet, trotz Offenheit für das Drumherum, konzentriert u. mit größter Spannung u. Energie zu handeh, zielgerecht u. klar zu agieren -privates Verhalten (unbewusste Bewegungen wie Haare aus dem Gesicht. streichen, Verlegenheitsgesten) oder Tuscheln u. unsichere Blicke im Raum kommen nicht vor -Darsteller sind stets mit dem Blick zielstrebig dort, wo es Aufmerksam- keit erfordert (Dialogpartner oder bei Handlung die ausgeführt wird) -fehlende Präsenz wird durch Passivität, fehlende Körperspannung, Unauf- merksamkeit, Hektik, Unklarheit u. Unsicherheit bemerkbar Handlungsbögen Grundstruktur des klassischen Dramas (Variationen in der Darstellung) ܕ ܢ Exposition steigende Handlung • Person Ausgangslage Spannung Neugierde wecken Startpunkt Tor zum Erlebnis Höhepunkt ganz unten" oder • ganz oben" Handlungsbögen darstellerisch stützen Retardation Verzögerung der Entwicklung Aspekt: Schauspielende (Präsenz, Konzentration): 1. erst handeln, dann Sprechen Höhepunkt Sponnung steigern fallende Handlung Auflösung • Happy End Katastrophe Erlebnisabfall hinnouszögern Zeitachse Ausklang 2. Als Darstellende/r immer wissen: Wer ist die Figur? Was tut die Figur? Was fühlt die Figur? Weshalb tut/fühlt die Figur das? 3. hörbar und deutlich sprechen Exposition steigende Handlung I. Akt erregendes Peripelie Moment Aspekt theatralische Mittel: Veränderung von... II. Akt 1... Geschwindigkeit 2.. Lautstärke III. Akt retardierendes Katastrophe Moment 3... Handlungsweisen/Handlungen 4.- gut gesetztes Freeze 5... • gut gesetzte Sprechpausen fallende Handlung Wichtige Fragen bei der Gestaltung des Handlungsbogen IV. Akt 1. Wer könnte(n) die zentrale(n) Figurlen) sein? 2.Wie werden sie vorgestellt? (Handlungen, Worte, Sprecher....?) 3.Worin könnte der Grundkonflikt der Handlung liegen? 4. Wie spitzt sich der Konflikt zu? Wie eskaliert er? Wie läst er sich? 5. Wie endet die Szene (Szenenfolge) inhaltlich? 6. Was macht die Darstellung interessant? das Thema/die aufgeworfene Frage am Schluss/ die Darstellung/ die aufgebaute Spannunglein magic moment V. Akt 6.... Bruch der Erwartungen der Zuschauenden Natürlich kann auch mit allen anderen Ausdruckströgern gearbeitet werden (akustische,...).